Mit dem Ende unserer Familienplanung war für mich klar, dass ich die langfristige Verhütung übernehmen werden. Vasektomie heißt das Zauberwort, die Sterilisierung beim Mann. Keine Ahnung warum es von meinem Entschluss bis zur tatsächlichen Durchführung zwei Jahre gedauert hat.
Ich habe es gemacht und möchte in diesem Artikel meine Erfahrungen teilen.
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Männliche Eitelkeit vs. blanke Angst
Die Entscheidung, dass ich es bin, an dem herum geschnibbelt wird, war schnell getroffen. Warum aber hat es mich zwei Jahre gekostet meinen Entschluss in die Tat umzusetzen?
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Du kannst Dir nicht vorstellen, wie lange allein das Vorhaben, ein Beratungsgespräch mit meinem Urologen zu machen, auf meiner To-Do Liste stand und dort von Tag zu Tag und von Woche zu Woche gewandert ist.
Im Nachhinein denke ich, es war eine Kombination aus beidem. Nein, ich mag keine Krankenhäuser und der Gedanke, dass mir jemand (oder mehrere Personen) meinen Sack aufschneidet hat auch nicht zu gesteigertem Wohlbehagen geführt.
Da war aber noch etwas.
Etwas unterschwelliges. Ich hatte wirklich kein Problem damit, mir die Produktivität nehmen zu lassen. Doch irgendetwas in mir hat sich scheinbar noch dagegen gewehrt. Anders kann mir sonst nicht erklären warum ich meinen Arzt beim Beratungsgespräch gefragt habe, ob es denn auch wieder rückgängig zu machen sei – sehr zur Verwunderung meiner Frau, die bei dem Termin auch mit dabei war.
Projekt Vasektomie: nicht nachdenken
Nachdem schließlich alles klar war und der Termin stand, lautete meine Devise nicht drüber nachdenken. Was auch beinhaltete, dass ich darüber nicht geredet habe. Wann immer mich jemand auf mein Vorhaben ansprach, habe ich es mit wenigen Worten abgetan und das Thema gewechselt.
Ich habe mir vor Augen geführt, dass es keine große Sache ist, auch wenn es an einer sehr, sagen wir, bedeutsamen Stelle meines Körpers passieren wird.
Helden sucht man woanders
Das gute daran, seine Schwächen zu kennen, ist dass man sich entsprechend verhalten und vorsorgen kann. Eine Sterilisation beim Mann ist wirklich ein Mini-Eingriff mit zwei Schnitten. Dennoch habe ich mich für eine Vollnarkose entschieden.
Das war für mich in dem Moment klar als mein Arzt sagte „… also ausser ein bisschen Zug, Kälte, Druck und Hitze werden Sie nichts spüren. Es kann etwas komisch riechen und brutzeln, wenn ich die Samenleiter veröde, sie spüren davon aber nichts… „.
Das wäre zu viel für mich also lieber die volle Dröhnung.
Im Nachhinein, die perfekte Entscheidung für mich. Denn die ganze Operationssituation war damit auf ein erträgliches Maß geschrumpft.
Ich kam im Krankenhaus an, zog mich um, wurde in den OP-Vorraum geschoben und gute Nacht.
Als ich, nicht mal eine Stunde später, wieder wach wurde war alles gelaufen.
Vasektomie: Vorher – Nachher
Das Schöne an der freiwilligen OP ist, dass Du für 3 Tage krank geschrieben wirst – Sonderurlaub…
Das weniger Schöne ist, dass Du diese Tage auch brauchst. Ich zumindest.
Am Tag der OP konnte ich nicht viel. Nicht wegen der Wunde.
Die Vollnarkose hatte meinen Kreislauf so dermaßen ausser Kraft gesetzt, dass ich mich kaum auf den Beinen halten konnte.
Schmerzen hatte ich keine, dafür hatte der amtliche Drogenbeauftragte noch gesorgt und mir alles erdenkliche gespritzt und vorsorglich in Tablettenform mitgegeben.
Was dann folgte waren einige Tage an dem die Fäden hier und da etwas zwickten und es einige Blutergüsse und Schwellungen gab.
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Ich finde, das Gefühl in den 3-4 Tagen nach dem Eingriff lässt sich ganz gut beschreiben. Stell Dir vor, Du bekommst einen Lederfußball mit ordentlich Kawumms ins Gemächt geschossen und der Schmerz lässt gerade nach. Wenn Du Dir jetzt unbewusst in den Schritt fasst, weißt Du ungefähr was ich meine. Es ist dieses komische, überempfindliche Gefühl, dass nur Männer nachfühlen können (sorry, Mädels).
Kosten
Kommen wir zu den Kosten des Spaßes. Mein Doc hat mir die freundliche Zahlungsaufforderung über 300 € geschickt. Damit ist seine Arbeitsleistung und einige Untensilien abgegolten.
Meine Sonder-Drogenration (also die Vollnarkose) durfte ich direkt bar bezahlen. 100 € haben die 50 Minuten Tiefschlaf gekostet.
Auf den ersten Blick, nicht wenig Geld, dass sich aber in den kommenden Wochen und Monaten schnell rentieren wird, wie ich in meinem ersten Artikel zur Sterilisation beim Mann schon vorgerechnet habe.
Abtrainieren bis zum Ziel
Trotz durchtrennter Samenleiter, bin ich noch nicht ungefährlich. Es befinden sich immer noch kleine Flitzer auf dem Weg (keine Ahnung wie lang diese ganzen Wege bis zum Ausgang so sind).
Mein Arzt hat mir empfohlen, ich solle ca. 2 Monate nach dem Eingriff wieder kommen um eine Spermaprobe abzugeben, damit überprüft werden kann, ob ich noch aktive Samen von mir gebe oder ob er grünes Licht für ungeschützten Verkehr geben kann.
Bis dahin, sollte ich aber schon auf so 30 Entladungen kommen – Herausforderung angenommen.
Mein Fazit zur Vasektomie
Die Vasektomie ist wirklich ein kleiner Eingriff, der sich durchaus auch mit lokaler Betäubung ertragen läßt.
Es ist nicht schmerzhaft, schnell gemacht und recht preiswert.
Wenn Ihr mit Eurer Familienplanung abgeschlossen habt und über eine dauerhafte Verhütungsform ohne Hormone nachdenkt, kann ich Dir die Sterilisation beim Mann nur empfehlen.
Wie stehst Du zu dem Thema? Machst Du es mir nach, wenn Ihr mit der Familienplanung fertig seid? Wenn nein, warum nicht?
Wenn Du das hier liest, hast Du meinen kleinen Erfahrungsbericht komplett gelesen. Das bedeutet mir sehr viel. Mein Newsletter, hält Dich über neue Artikel auf dem Laufenden und es gibt viele weitere Artikel, Tipps und Infos von mir. Schau Dir mal meine Newsletter-Infoseite unverbindlich an und trage Dich ein, wenn es Dein Interesse weckt.
Hallo Patrick,
je nachdem wo man schaut findet man verschiedene Informationen. Im europäischen Raum findet man so gut wie nichts dazu. Im amerikanischen und asiatischen Raum sieht es dagegen etwas besser aus, auch wenn die „Studien“ die Anforderungen an wirkliche Studien hinsichtlich der Teilnehmeranzahl etwas zu wünschen übrig lassen.
Über alles hinweg betrachtet stimmen eher die 15% als 5%. Und selbst wenn, was nützt es dir wenn du einer der Betroffenen bist?
Fakt ist doch, dass die Ärzte nicht genau wissen was sie da anrichten bzw. welche Auswirkungen das auf den Körper hat. Ich war selbst von PVS betroffen und habe die komplette Ahnungslosigkeit und widersprüchliche Aussagen der „Experten“ und Götter in weiß erlebt.
Was einem aber keiner der o.g. Kittelträger sagt, ist dass man selbst die Kosten der Folgebehandlungen trägt – bis auf Entfernung der Hoden – das zahlt die Krankenkasse.
Und bei der von dir beschriebenen Mikrodenervation steigt das Risiko einer Hydrozele, die dann auch operativ in einer Entfernung des Hodens mündet.
Ich hab alles wieder zusammennähen lassen und jetzt, ein Jahr später ist alles wieder wie früher.
Aus meiner Sicht sollten Vasektomien verboten werden!
Ich habe vor 2 Jahren eine Vasektomie machen lassen, kann sie nicht empfehlen und möchte in die Diskussion hier ein paar Punkte einbringen, die bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielen.
Kurzer Background:
Nachdem ich mehr zum Thema Vasektomie recherchiert habe, ist mir folgendes aufgefallen:
Wenn man annimmt, dass nur 1 von 100 Männern von langfristigen Problemen betroffen ist, gibt es ein extrem starkes Argument gegen eine Vasektomie:
Der Gewinn ist, dass man sich keine Gedanken mehr um Verhütung machen muss, somit möglicherweise etwas entspannter beim Sex ist und nahezu kein Risiko einer ungewollten Schwangerschaft mehr besteht. Aus meiner Sicht ist der Gewinn an Lebensqualität zwar vorhanden, aber relativ überschaubar.
Der Verlust ist, dass man als einer der wenigen Männer von Komplikationen betroffen sind, die die Lebensqualität massiv negativ beeinflussen.
Unterm Strich bietet die Vasektomie einen begrenzten Gewinn bei potenziell katastrophalem Verlust an Lebensqualität.
Klar, ich fahre auch Auto oder Fahrrad und ein Unfall bedeutet ebenfalls katastrophaler Verlust an Lebensqualität, allerdings sind Auto- und Radfahren für einige eine Notwendigkeit und für viele ein deutlich höherer Gewinn an Lebensqualität.
Ich denke, das einzig valide Argument für eine Vasektomie ist, dass man andernfalls praktisch keinen Sex haben kann und der Gewinn an Lebensqualität die potenziellen Risiken überwiegt.
Es tut mir leid ich muss jetzt mein Senf da auch dazu geben. Von wegen Risiko für Frauen in der Verhütung.
Meine Frau wollte noch nicht das ich eine vasektomie mache. Wir sind Recht Jungs aber durch Zufall früh Eltern geworden und sind mit Ende 20 Eltern von drei wunderbaren Jungs.
Ihre Idee war sich die Kupfer Spirale zu setzen und wenn die raus kommt, sich noch Mal mit dem Thema zu befassen.
Das jetzt ging das Drama los.
Spirale saß nicht richtig und es kam zu einer unbemerkten Eileiterschwangerschaft, not op, 2 Wochen Kranken Haus.
Gott sei Dank ging es gut aus auch wenn sie viel Blut verloren hat.
Also kleines Beispiel für das Risiko der Frau.
Danach war sie auch offen für meine vasektomie und ich muss sagen.
Wirklich gerne wieder
Hallo Sven,
es freut mich außerordentlich, dass es dir wieder gut geht!
Ich selber habe leider noch immer Nachwehen nach der Rückoperation, aber es wird trotz skeptischer Prognose der Ärzte stetig besser und die Hydrozele ist zu 90% verschwunden. Die ursprünglichen Probleme nach der Vasektomie sind nachhaltig weg.
Lass uns den Mut haben, über die Sache ehrlich mit anderen zu reden, wenn es die Situation erfordert! Auch wenn das meist sehr unangenehm ist.
Hallo Arne!
Zum Thema kommen….ist der Orgasmus jetzt schlechter nach der Op.?
LG 😉
Life starts at the end of the comfort zone. Darum bei mir nur lokale Betäubung. Ja, es zieht 2 Wochen lang, und bei der OP bisschen Verödungsstromstösschen und ziehen in der Leiste. Aber nichts, was man nicht mit kontrolliertem Mindset aushalten könnte. Ich sage: reine Kopfsache. Wenn es dich beim Biken legt, tut dir mehr und länger weh.
Hi Daniel,
bei mir haben sich jetzt auch schmerzerträgliche Tage eingeschlichen. Ein Dauerschmerz ist aber dennoch jeden Tag vorhanden. Niederschmetternd sind die wiederkehrende Phasen an denen der Schmerz sich stark intensiviert.
Beim radfahren und beim Sex bin ich aber schmerzfrei (anscheinend durch intensive körperliche Ablenkung)
Damit sich ein vermeindlicher zu hoher Samendruck mindert nehme ich täglich Papayasamen Pulver ein. (Nach 3 Monaten ist Mensch und Tier unfruchtbar) da die Schmerzen bestehen bleiben, gehe ich von einem Nervenschaden aus. Für die daraus resultierende Depression nehme ich Johanniskraut.
Gruß
Patrick
Hallo Gerhard,
ich habe auch eine Vasovasostomie durchführen lassen. Ein Jahr voller Schmerzen liegt hinter mir und ich sehe in eine schmerzfreiere Zukunft.
Ich hatte hier schon mal zu den Symptomen bei mir geschrieben, möchte aber noch das Thema der Nachsorge im Fall der Fälle etwas stärker beleuchten.
Mein Arzt sagte mir vor der OP (per E-Mail) dass keiner seiner bisherigen Patienten ein PVS Syndrom entwickelt habe. Und das Thema sei auch für die Wissenschaft nicht so wichtig, da es so wenige Fälle gibt und dass das Internet alles übertreibt. Dem war bei mir dann nicht so.
Kurz noch zu den „Eskalationsstufen“ in der Behandlung die da kommen:
Wenn man das alles durch hat, kommt als 5. Maßnahme dann eine Samenstrangblockade. Dabei wird einem ein Schmerzmittel in den Samenstrang gespritzt. Tut so weh wie es sich anhört und hält gerade mal 10 Minuten, da auch das nur da ist um zu sehen, ob der Schmerz wirklich von da kommt. Anschließend bekommt man dann die Diagnose PVS.
Damit war es das dann für den Urologen, denn das kann er nicht behandeln.
Ich habe den Herrn Doktor dann auf seine Aussage von damals angesprochen, dass PVS so gut wie nie vorkommt. Darauf kam nur ein lapidares „Sie haben den Aufklärungsbogen gelesen und unterschrieben – selbst Schuld“. Mir wurde übrigens noch mit dem Anwalt gedroht, sollte ich ihn namentlich in irgendwelchen Foren nennen. Damit wäre auch das Rätsel über die wenigen (keine) Stimmen bei Google und Arztbewertungsforen geklärt.
Übrigens kann ich die Mär von dem „nicht absinkenden Testosteron“ auch wissenschaftlich durch Tests bei mir nicht bestätigen. Ich hatte ein halbes Jahr vor der Vasektomie einen Wert von 450, was genau in der Mitte der Skala liegt. Im Mai letztes Jahr (bereits 3 Monate nach der Vasektomie) war ich bei 360 und jetzt vor der Vasovasostomie bei 311. 300 ist dann die Grenze zum Testosteronmangel. Man merkt auch, wie sich der Körper verändert.
Kurz zur Vasovasostomie:
Die liegt jetzt 2 Wochen zurück und mir geht es prima. Die Schmerzen im Hoden waren übrigens sofort nach der OP weg (gut danach natürlich etwas wieder durch den Eingriff, aber das ist komplett weg). Scherzen im Hoden – weg. Scherzen in der Leiste – weg. Ich bin einfach nur glücklich. Letztendlich schade um das ganze Geld, aber die gewonnene Lebensqualität ist jeden Cent wert!
Würde ich eine Vasektomie wieder machen? Definitiv nicht – und ich kann jedem nur abraten es zu versuchen.
Eure Gesundheit ist kostbar – damit spielt man nicht, auch wenn man die Frau noch so sehr liebt!
Hier kurz meine Erfahrung. Mit 38 Jahren für Vasektomie entschieden, und kurzfristig Termin gemacht.
OP dauerte 10 Minuten pro Seite bei lokaler Betäubung (keine große Praxis), dann schnell nach Hause ins Bett und Rest des Tages Beine hoch und kühlen. Die Fäden kamen nach 3 Wochen von selbst raus.
Bereits nach drei Tagen habe ich probiert, „es“ mal zu tun – wider erwarten kein Problem und keine Schmerzen. Hat aber sicher 6 Wochen gedauert, bis sich das Gefühl des Eingriffs komplett gelegt hatte.
Wie andere berits schrieben, sind die Orgasmen anders – es fehlt das tiefe Kommen. Dieses „von unten“ ist vermutlich der Reflex, der die Hoden und Samenleiter zusammenzieht, und hier ist ja nun jetzt die Unterbrechung, so das dass Kommen eher als flach und kurz beschrieben werden kann. Es ist eher ein schnelles aus – an – aus, und weniger eine linear ansteigende Erregung. Das ist tatsächlich schade, weil es der persönlichen Sexualität schon eine gewisse Dimension wegnimmt. Richtig gutes Kommen gibt es jetzt auch nur noch nach einer gewissen Wartezeit (5-7 Tage), wenn genug Ejakulat erzeugt wurde – vorher war es halt abhängig von der psychischen Erregung.
Ich bin froh es gemacht zu haben, weil es endlich Freiheit gibt, einfach mal loszulegen. Die Pille ist brutal für die Frau, und „Aufpassen“/Timing hat bei uns 2x nicht geklappt (in 8 Jahren), davon eine erfolgreiche Schwangerschaft. Vasektomie ist eine einfache und günstige Verhütung, mit oben genannten Nachteilen.
Wenn dein Partner schlau ist lässt er sich nicht bequatschen.
Hallo Gerhard,
vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen. Mir geht es genau wie Dir vor der Vasovasotomie. Meine Vasektomie ist jetzt fast ein Jahr her und ich bereue es jeden Tag.
Sex hatten meine Frau und ich seit dem nicht ein einziges Mal, da es vor Schmerzen einfach nicht geht. Die Lust bleibt halt auf der Strecke, wenn man Schmerzen dabei hat. Wenn ich selbst Hand anlege geht das etwas besser, aber der Höhepunkt ist nur noch ein flaches Tal – Pinkeln macht genauso glücklich. Anschließend habe ich dann in beiden Hoden ein Druckgefühl das so 4-5 Stunden anhält. Auch allgemein fühle ich mich schlapp – ich sage mal mein inneres Feuer ist erloschen. Der Antrieb fehlt einfach. Zugenommen habe ich auch – verdammt ich war vorher sportlich und sehe jetzt so aus, wie ich es nie wollte. Vermutlich geht das Testosteron schon zurück. Für mich steht definitiv fest, die beiden Verbindungen wieder herstellen zu lassen, weil so, will und kann ich nicht weiter machen.
Hallo.
Das Thema Vasektomie scheint mir zu wichtig, um das unkommentiert zu lassen.
Um gleich vorweg mein Fazit zusammenzufassen: Lasst bloß die Finger von Sterilisationsoperationen!!!
Nach 4 Jahren durchtrennte Samenleiter habe ich mich für eine Rückoperation entschieden. Und das, obwohl ich absolut keinen Kinderwunsch hatte.
Ich ließ mich mit 42 Jahren und mit 3 Kindern vasektomieren. Unser Sexleben war sehr erfüllt, da wir aber keine hormonellen Verhütungsmittel einsetzen wollten, hat es uns natürlich schon gestört, jedes Mal ein Kondom nehmen zu müssen. Außerdem waren wir mit den 3 kleinen Kindern schon sehr am Belastungslimit und hätten uns mit einem vierten sehr überfordert gefühlt. Deswegen ist es mir irgendwie logisch vorgekommen, als moderner und verantwortungsbewusster Mann diesen „harmlosen“ Eingriff über sich ergehen zu lassen, schließlich sollte ich jetzt mal was für die Verhütung tun und über machohafte Eitelkeiten steht man wohl drüber, nicht wahr? Auch meiner Frau zuliebe dachte ich, das sei eine gute Investition in eine gut geplante Zukunft. Nie im Leben dachte ich daran, dass gewisse psychlogische Probleme, die daraus entstehen könnten, auch mich treffen könnten. Ich habe schlicht nicht bedacht, dass das ein tiefer Schnitt in das Selbstverständnis eines Mannes ist.
Der Eingriff per No Scalpel-Methode an sich war tatsächlich unspektakulär und schnell vorbei. Danach hat sich aber wochenlang alles wie eine offene Wunde angefühlt. Der linke Hoden tat mir monatelang weh. Ich hatte nie die starken Schmerzen von denen andere berichten, aber ein gewisses Ziehen und Drücken ist danach nicht mehr weggegangen und hat mich ständig an den Eingriff erinnert. Anfangs haben wir die neue Freiheit schon genossen, aber ich merkte mehr und mehr, dass der „Zauber“ am Sex irgendwie nicht mehr da ist. Es ist schwer in diesem Zusammenhang psychosomatische und physische Beschwerden auseinanderzuhalten, aber umso länger die Vasektomie vergangen war, umso mehr stellten sich psychische Probleme damit ein. Ich konnte am Schluss keine Hochzeitsfotos von anderen mehr ansehen, empfand tiefe Trauer, wenn ich kleine Kinder sah. Auch im Berufsleben litt mein Selbstwert. Ich fühlte mich irgendwie entwertet. Vor allem meine Begeisterungsfähigkeit, einer meiner größten Stärken, war plötzlich nicht mehr da. Möglicherweise alles eine Einstellungssache, eine reine Kopfsache, aber wie gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass ich da nicht drüberstehen würde.
3 Jahre später hatte ich dann plötzlich einen sehr niedrigen Testosteronwert. Der Urologe sagte natürlich, dass das damit nichts zu tun haben kann. Das Alter, beruflicher Stress, etc. sind dafür verantwortlich. Wie auch immer. Irgendwann hielt ich den Zustand nicht mehr aus, habe mir einen Termin für eine Vaso-Vasostomie vereinbar, fast ein Jahr später, damit das bloß auch gut überlegt ist.
Diese Operation war schon heftiger, es müssen ja die Samenleiterstümpfe gefunden, freigelegt und mikrochirurgisch neu verbunden werden. Es hat soweit geklappt, ich hatte nach einem Test nach einem Monat wieder Spermien im Ejakulat. Die meisten psychischen Probleme waren wie weggeblasen, auch das ständige Ziehen und Drücken im Hoden. Auch das Gefühl beim Ejakulieren war wieder das alte bekannte Abspritzen aus der Tiefe heraus, nicht dieses „flache“ vasektomierte Ejakulieren. Testosteron muss ich erst messen lassen, fühlt sich aber wieder ok an. ABER: Die Odyssee ist nicht vorbei. Leider habe ich mir bei der Rückoperation eine unangenehme Hydrozele eingefangen. Nach fast zwei Monaten ist das jetzt deutlich besser, aber ob das wieder gut wird, oder gar eine weitere Operation notwendig macht, ist noch nicht klar. Somit bleibt die Sache weiter ein äußerst belastendes Thema…
Also: Bloß keine Vasektomie! Bei nachträglich Betrachtung kann ich gar nicht fassen, wie vertrottelt es war, ein derartiges Risiko einzugehen und den größten Genuss im Leben, meine Sexualität dermaßen auf Spiel zu setzen!
Hallo Patrick,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich finde mich komplett in Deinen Darstellungen wieder und bedaure, dass es bei Dir genauso bescheiden gelaufen ist wie bei mir. Auch ich hatte ganz lange Zeit große, Gott sei Dank nachlassende Schmerzen. Diese rührten von einer Nebenhodenentzündung als direkte Folge meiner Vasektomie her und führten bei mir neben den körperlichen Schmerzen auch zu starken psychischen Problemen (siehe ausführliche Berichte weiter unten). Auch ich dachte mehrfach an Refertilisierung und ähnliches, habe mich aber letztlich nicht getraut nochmal einen Arzt „in diese Gegend“ zu lassen… Wer weiß, ob es nicht noch schlimmer geworden wäre. Man kann sagen, dass ich nach ca. 3 Jahren erstmals wieder Tage hatte, an denen ich kaum noch / keine Schmerzen hatte und ich nicht verzweifelt meine Vasektomie bereut habe. Ein großer Fehler war es dennoch. Wie auch immer, viel mehr als warten und hoffen kannst du nach so einem – ja, sehe ich auch so: grundlosen (!) – Eingriff nicht tun. Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, dass du irgendwann halbwegs darüber hinweg kommst.
Viele Grüße
Daniel
Patrick,
das hört sich dramatisch an.
Ich habe mich intensiv vor der Vasektomie mit dem Thema PVPS beschäftigt. Die Inzidenz ist nach einer neueren Studie bei 5 % (Incidence of Post-Vasectomy Pain: Systematic Review and Meta-Analysis).
Die Literatur zeigt im Wesentlichen zwei Ansätze: Micrdenervation und Vasovasektomie (d.h. der Versuch einer Refertilisierung). Beide Varianten sollen nach kleineren Studien bei 80 % der Betroffenen zu einer Verbesserung geführt haben.
Hallo,
ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter.
Ich war Ende Juli diesen Jahres beim sterelisieren bei einem namhaften No-Skalpel-Operateur.
Und habe jetzt leider seit über zwei Monaten täglich starke Schmerzen.
Mehrere Untersuchungen bei verschiedenen Urologen und Medikamente brachten keinen Erfolg.
Tage vor der Op fragte ich den Operateur am Telefon wie oft ihm bisher Fälle von chronischen Schmerzen bekannt seien,
seine Antwort war, dass bei 5000 Patienten kein einziger dabei sei.
Und dass solche Beschwerden nur psychischer Natur seien.
Aus sämtlichen Studien ist aber bekannt dass bei der herkömmlichen Methode 15% und bei der No-Skalpel Methode 12%
der Patienten mit Unterleibschmerzen dauerhaft betroffen sind.
Was hat mich aber dennoch trotz dem hohen Risiko von 8 zu 1 zu dieser unnötigen Op bewogen:
– ich und alle anderen dachten bei meinem Gesundheitszustand würde mir nix passieren
ernähre mich hoch gesund, viel Rohkpost, kein Koffein, Alkohol, Rauch, Zucker
mache viel Sport und Zelte fast das ganze Jahr in der Natur
und habe kaum Streß
– hatte weder als Kind noch heutzutage irgend ein Wehwechen
– dachte wenn ich mich über Komplikationen informiere und ans Schicksal bette, würde mich das „russische Roulet“ verschonen
– dachte besser als mit 5000-fachem No-Skalpel-Operateur kann es nicht klappen.
Die Op dauerte für beide seiten 10 Minuten und verlief „komplikationsfrei“
Was mich jetzt noch am Leben hält ist die Tatsache dass ich einen Büro Arbeitsplatz habe und die Hoffnung auf Besserung.
Jedem sollten aber klar sein, dass kein Medikament die Schmerzen sinnvoll unterdrückt und dass diese ein Leben lang bestehen bleiben können in unterschiedlicher Heftigkeit.
Allein durch dieses bisheriege zwei monatige Drama würde ich zugern über Kondome verhüten.
Denn die Ungewissheit wie lange diese Schmerzen andauern und ob sie noch heftiger werden ist zermürbend.
Defakto muss ich jetzt auf Sport verzichten und bin im Alltag weder körperlich noch geistig belastbar wegen den Dauerschmerzen.
An Sex ist auch nicht mehr zu denken. Ich habe auch Angst nicht mehr Arbeiten zu können und total ungenügend für meine Tochter da zu sein.
Ein Gefühl alles grundlos verloren zu haben wegen einer unnötigen 10 Minuten Luxus Op.
Ich wünsche aber allen Op willigen Männern dass das „russische Roulet“ knädig mit ihnen sei.
Hallo saarLi,
danke für deinen Erfahrungsbericht.
Ich komme auch aus dem Saarland und würde auch gerne den Eingriff machen lassen.
Bei welchem Arzt hattest du Vasektomie machen lassen?
Lg
Hallo zusammen!
Ich möchte mich hier mal in die Reihe der „Positiv-Kommentare“ einreihen.
Nach 3 wunderbaren Töchtern habe ich meine Vasektomie im November 2019 in Leonding, Oberösterreich, machen lassen.
Das Beratungsgespräch war bei uns schon vor 2 Jahren. Nachdem der Termin ausgemacht war, wurde speziell meine Frau, von Zweifeln geplagt ob nicht vielleicht doch nochmal ein Kinderwunsch zurückkehren könnte. Daher sagten wir den Termin wieder ab.
Letztes Jahr dann der endgültige Entschluss es durchzuziehen. Nach einem kurzen Anruf und einem zweiten Beratungsgespräch (in Kurzversion) dann erneut ein Termin.
Ende November war es dann soweit. Donnerstagnachmittag damit das Wochenende zur Erholung bleibt.
Meine Frau begleitete mich, als Chauffeurin, zu dem Termin, musste aber im Wartezimmer bleiben und durfte nicht mit in die Ordination. Als erstes das Entkleiden. Ist schon sehr unangenehm so „unten ohne“ von zwei sehr sympathischen Helferinnen zu dem Behandlungsstuhl gebracht und dort vorbereitet zu werden. Nach der Desinfektion, dem Festkleben des (in dieser Situation sehr kleinen) besten Freundes und dem Abdecken des gesamten Bauches wurde noch etwas Smalltalk geführt um die Wartezeit zu überbrücken und die Nervosität zu mildern.
Dann kam der Arzt. Auch er war sehr bemüht meine Nervosität zu beruhigen. Dann ging es sehr schnell. Die Stiche der Betäubungsspritze merkte ich fast gar nicht. Erst als sich ein warmes Kribbeln im Bereich des Hodensackes und herum breit machte wurde mir bewusst, dass es schon losgegangen war. Gearbeitet wurde ohne Skalpell und nur mit einem kleinen Riss in der Mitte des Hodensackes. Das Aufsuchen des rechten Samenleiters ging schnell und auch das Durchtrennen, Veröden und Vernähen der Enden ging überraschend schnell. Auf der linken Seite stellte sich schon das Suchen des Samenleiters als bedeutend schwieriger heraus. Auch war mein Körper „sehr freigiebig mit dem Blut“, wie es der Arzt später mit Augenzwinkern sagte. Das machte die Suche nicht einfacher. Als der Strang dann gefunden und eindeutig identifiziert war dürfte die lokale Betäubung schon wieder soweit nachgelassen haben dass ich beim Anlegen der Klemmen einen stechenden Schmerz spürte. Der Arzt entschuldigte sich und legte nochmal eine Dosis nach. Als die Wirkung eingetreten war konnte er ohne weitere Komplikationen die linke Seite fertig machen.
Zum Schluss wurde die ca. 1 – 1,5 cm lange Wunde mit einem Sprühpflaster verschlossen und einem Pflaster abgedeckt. Das spare das lästige Fäden ziehen erklärte der Arzt.
Nach einer dreiviertel Stunde (und € 600,– ärmer) ging ich etwas breitbeinig aber ohne Schmerzen und mit einem Becher für die erste Spermaprobe aus der Praxis. Den restlichen Tag verbrachte ich mit Coolbag und einer mich liebevoll umsorgenden Ehefrau auf der Couch. Gegen Abend stellten sich, durchaus erträgliche, Schmerzen ein. Der bereits mehrfach beschriebene Fußball trifft den Vergleich ganz gut. Als sich meine Frau die betroffenen Stellen genauer angesehen hat und durch mehrere Küsse die Heilung beschleunigte bekam ich bereits wieder einen Ständer, was mir sofort Klarheit brachte: „Es funktioniert soweit noch alles!“
Zum Schlafen habe ich dann doch eine Schmerztablette genommen und am nächsten Morgen hatte ich bereits keine nennenswerten Schmerzen mehr. Nur ein Druckgefühl beim Aufstehen und Hinsetzen sowie bei voller Blase. Einen ruhigen Tag später, Sonntags, konnte ich schon wieder schmerzfrei bei der Hausrenovierung meiner Eltern helfen und am Montag ging ich ganz normal ins Büro.
Bereits die ersten zwei Spermaproben waren ohne Spermien und ich bekam die „Freigabe“. Heute, ein dreiviertel Jahr später, merke ich körperlich keinen Unterschied mehr zu vorher.
Unser Sexleben hat sich hingegen deutlich verbessert. Das lästige Hantieren mit dem Gummi gibt es nicht mehr und meine Ausdauer hat sich, wohl eben dadurch, deutlich verbessert. Nach Runde 1 folgt ohne Pause die 2. und nach ein wenig Kuscheln die 3. Das wäre vorher undenkbar gewesen. Mein Sperma hat sich von der Konsistenz nicht verändert, es ist nur m.M. nach deutlich weniger geworden. Das stört aber nicht.
Sorry, long text, short story.
Als Fazit möchte ich sagen: Es ist wichtig sich seiner Sache ganz sicher zu sein! Es ist wichtig einen guten Arzt zu finden, der weiß was er tut und zu dem man Vertrauen hat!
Ich hatte das Glück beides zu haben und bereue den Schritt absolut überhaupt gar nicht.
Hallo,
was meinst Du mit „Im Arbeitsalltag fielen mir vermehrt Männer mit einer besonderen Form der Demenz auf….“ Was ist Deine Arbeit?
Lieben Gruß
Peter
Hallo zusammen,
kann meine Erfahrungen und Empfehlungen zu meiner Vasektomie mitteilen. Ich bin 36 Jahre jung, habe 3 Kinder und bin schon sehr lange verheiratet. Auf der Suche nach einer effektiven Verhütung stießen wir auf die Vasektomie.
Der Termin ging schnell ( Wartezeit 14 Tage ). Wichtig bei der Suche ist, dass man eine erfahrenen Urologen findet der sich auf Vasektomien mit der non-skalpell-Technik spezialisiert hat. Erfahren heißt, dass ein Urologe 5 – 10 Vasektomien die Woche durchführt. Diese Urologen haben in der Regel weit aus weniger Komplikationen als andere Ärzte die unter 50 Vasektomien im Jahr durchführen. Damit kann man das Risiko für das gefürchtete PVS (Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom) weiter reduzieren. Im Aufklärungsgespräch hat mir mein Urologe mitgeteilt, dass es bei Ihm erst ein Fall gab in seiner ganzen Praxiszeit ( ca. 14 Jahre ) mit dieser Komplikation bei ca. 300 Vasektomien im Jahr.
Die OP war unangenehm aber mit geringen Schmerzen. Es ist wirklich ein sehr komisches Gefühl. Ein ganz eigenartiger Druck. Auf Wunsch konnte man sogar zuschauen. Kurz nach der OP hatte ich ein Druck / Ziehen im Unterleib. Dies war aber nach ein paar Stunden vorbei. Nachdem die Betäubung vorbei war, hatte ich nur Schmerzen beim aufstehen / hinsetzen und laufen. Sonst war ich komplett schmerzfrei, auch in der Nacht beim schlafen. Nach 3 Tagen hatte sich ein ziehender Schmerz beim laufen in der Leiste gebildet. Dies blieb über mehrere Tage so und war extrem unangenehm. Abhilfe ( komplette Schmerzlinderung ) konnte ich mit einer engen Unterhosen erreichen. Nach ca. 10 Tagen war ich komplett Schmerzfrei ( ohne enge Unterhose ) :-).
Der Rest bleibt gleich ( Lust / Gefühl / Erguss ). Für mich wohl bisher die richtige Entscheidung.
Liebe Grüße
Hallo. Also bei mir verlief bist heute nicht alles nach meinen Vorstellungen. Bei mir ist die Vaso 2,5 Wochen her. Eingriff war lokal und auch ok. Nach 30 Minuten fertig. Dann ab nach Hause, etwas ausgeruht nächsten Tag nachkontrollieren alles bestens meint der Dok. Eine Woche danach Fäden ziehen, auch hier alles toll wie der Dok meint. Allerdings dauerhaft seither schmerzen bei bestimmten Berührungen oder Aktivitäten. Immer mal wieder ibu genommen. Erst war es der linke Hoden nun ist es der Rechte der etwas schmerzt (aber auszuhalten). Beide Hoden sind oberhalb am Samenleiter verdickt. Ich vermute ein granulom. Naja heute das erste mal ein Suspensorium an da geht es sich viel viel angenehmer. Ich hoffe dass die Schwellungen und Berührungsempfindlichkeiten nun auch schnell abnehmen.
Danke für Deinen Kommentar und Deine Schilderungen.
Ich habe gar nicht den Eindruck, dass hier nur Männer mit negativen Erfahrungen berichten. In den über 230 Kommentaren sind (gefühlt) 90 % positiv.
Ich glaube hier schreiben fast nur diejenigen bei denen es nicht so gut lief! Ich hatte vor kurzem die OP an einem Freitag, mit Lachgas und lokaler Betäubung, gespürt habe ich nichts. Hinterher mit dem Taxi nach Hause, und paar Stunden auf die Couch mit Kühlung. Da war mir übel vom Lachgas. Am nächsten war gar nichts geschwollen oder blau, stattdessen bin ich zum Baumarkt und habe Holz gekauft und zuhause ein Hochbett für die Kinder gebaut.
Also, Weisheitszähne raus ist zehnmal schlimmer als Vasektomie!
Und der Sex war hinterher auch besser, spontan und unbeschwert, ohne Kondom.
Tach Chris, ich komme gerade heute von meiner Sterilisation. Örtliche Betäubung… da tut gar nichts weh. Zwei kleine Stiche die wirklich nicht schlimm sind. Angst hat man natürlich…. ist halt nur komisch wenn dir da jemand am Sack rum fummelt. Bei der OP selber absolut null Schmerzen. Hat 10 Minuten gedauert. Jetzt wo die Betäubung raus zieht es schon an den leisten hoch und überm penis. Hab dann ne kleine ibu genommen und es geht. Mehr kann ich dir noch nicht sagen…. aber ne vollnarkose brauch man wirklich nicht
Vor fünf Tagen habe ich mich der vasektomie (5.6.20) unterzogen . Am Tag der Op hatte ich keine Schmerzen, lediglich die Gesetzten spritzen in die jeweilige Stelle haben unangenehm gezogen, dank Emla Salbe war fies fast schmerzfrei.
Die eigentliche OP verlief gut und schnell (15min).
Am Tag der op (Lokal Betäubung ) hatte ich keinerlei schmerzen . Tag 1 und zwei waren unangenehm aber auch noch erträglich, sitzen Empfand ich als unangenehm .
Ab Tag 3 bis Tag 5 habe ich starke Schmerzen im Bereich der Hoden , oberhalb der Hoden fühl es sich unnormal verhärtet an .
An Tag 2 hatte ich natürlich Angst , verändert es etwas beim sex oder beim Orgasmus….. ausprobiert , nein tut es nicht ????. Es tut auch nicht weh oder Ähnliches .
Heute an Tag fünf liege ich noch immer hier mlt relativ unangenehmen Schmerzen im Hoden , vermehrt links …… Eine Flasche Hugo aus dem Eisfach , verrichtet hervorragend seine Dienste
Zum aktuellen Zeitpunkt würde ich die vasektomie kein zweites Mal anstreben .
Ich habe die Vasektomie bei mir Ende 2015 durchführen lassen. Leider bin ich auch einer derjenigen, welcher die negativen Seiten davon ausbaden muss. Nachdem ich schon während des Eingriffs (lokale Betäubung) auf der linken Seite einen starken Zug in der Leiste verspürt hatte, wie wenn jemand an einem Draht reißt, bin ich nur noch am Rennen von Arzt zu Arzt und von Osteopath zu Physiotherapie. Den Operateur gleich darauf angesprochen: „Das ist völlig normal, da brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Ich mache die OP schon seit Jahren!“. Eine Rücksprache weil es nach Wochen immer noch nicht besser war: „Sie brauchen Geduld, ich habe noch nie jemanden mit diesen Problemen gehabt und ich mache die OP seit vielen, vielen Jahren!“
Es fing nach der OP damit an, dass die Schmerzen auf der linken Seite nicht wirklich besser wurden, auf der rechten Seite schon. Seither auch Hodenschmerzen – mal mehr mal weniger – und Probleme mit Muskelverspannungen auf der kompletten linken Seite. Ich hab zuvor schon viel Sport getrieben. Radfahren, Laufen, Schwimmen, Volleyball.
Fazit nach mehreren Jahren Besuch von Neurologe, Urologe, Kardiologe, mehrfach MRT wegen Verdacht auf Bandscheibenvorfall, …: Dumm gelaufen! Ich bin ich jetzt bei einem wirklich guten Osteopathen und Physiotherapeuten gelandet und es scheint, dass bei mir damals bei der OP ein Nervenkanal geschädigt wurde (das was ich während der OP in der Leiste gespürt hatte) und jetzt vermutlich der Nerv im Kanal verklebt ist. Das heißt für mich momentan und vermutlich für immer: Fleißig Dehnungsübungen, Sport, regelmäßige Besuche beim Physiotherapeut, ansonsten verkrampft sich meine Leiste derart, dass am Ende sogar das Bein im Sitzen verkrampft mit massiven Zugschmerzen. Radfahren ist sehr schwierig weil negative Auswirkung auf die Verspannung. Sex ist in dem Zustand dann eine einzige Tortur, weil ich kurz vor dem Höhepunkt eine Verkrampfung im Unterleib hab, wie wenn mir einer den Fußball ins Geläut gedonnert hätte! Mittlerweile kenne ich die richtigen Akkupressur Techniken um das Ganze innerhalb von ein paar Minuten in den Griff zu bekommen – schön ist aber anders. Was auch hilft ist Akkupressur in der Leiste vor dem Sex. Sehr erotisch…
Fazit nach all den Jahren: Glaubt ja nicht das Märchen vom „kleinen Eingriff“ und es wäre vollkommen ungefährlich. Jede Operation ist ein Eingriff mit den entsprechenden Risiken! Ich würde keinen „erfahrenen, altgedienten Operateur“ mehr wählen, selbst mit positivem Leumund. Ich weiß nicht wie ich wählen würde und ob ich die OP überhaupt nochmals durchführen ließe, auf jeden Fall würde ich davor schon einen Termin bei einem guten Osteopathen und Physiotherapeuten machen, weil meiner gute Chancen sieht, dass bei so einer Komplikation die Verwachsung im Nervenkanal verhindert werden könnte wenn frühzeitig (innerhalb der ersten 7-10 Tage!) mit Rehamaßnahmen gestartet wird. Da hieß es bei meinem Operateur nur: „Sie brauchen halt Geduld!“ Naja, die OP ist ja auch erst 5 Jahre her…
Bei mir liegt der Eingriff schon über 25 Jahre zurück. Meine Frau war damals mit dem 3. Kind schwanger. Es war für mich klar, dass ich mich sterilisieren lasse da meine Frau die Pille grundsätzlich ablehnte und wir vorher nur mit Kondom verhüteten.
Damals wurde der Eingriff von der Krankenkasse übernommen da von meinem Hausarzt ausdrücklich empfohlen. Meine Frau musste ihr Einverständnis ebenfalls erklären (war damals die Gesetzeslage, die Frau hatte Anspruch auf „vollwertigen“ Sex… Sie hätte allerdings ohne meine Zustimmung eine Sterilisation bei sich vornehmen lassen können).
Der Urologe führte den Eingriff grundsätzlich freitags ambulant in seiner Praxis durch damit seine Patienten montags wieder zur Arbeit konnten. Da er wegen einer Vasektomie meinen Arbeitgeber nicht belasten wollte.
Nach Abklingen der lokalen Betäubung war es schon unangenehm, ich verbrachte den Rest des Tages liegend im Bett. Sonntag Abend war ich ziemlich schmerzfrei und konnte wie geplant montags wieder zur Arbeit.
Nach 2 Monaten Kontrolle, war ein merkwürdiges Gefühl von der Sprechstundenhilfe einen Becher in die Hand gedrückt zu bekommen und in eine freie Kabine gewiesen zu werden mit der Bemerkung, Pornos würden ausliegen. Erinnerte mich stark an eine Peep-Show, nur dass es keinen Münzeinwurfschlitz gab um den Blick auf eine Stripperin freizugeben…
Habe den Schritt nie bereut, es gab auch nie Potenz- oder Libidoprobleme.
Hi zusammen,
eine Menge Horror-Stories…
Ich habe die Vasektomie vor genau 5 Tagen durchführen lassen und bin seit heute beschwerdefrei – abgesehen von dem morgendlichen Stehauf-Männchen, das sich schon am zweiten Tag wieder vom Anblick einer Spritze und eines Skalpells erholt hat (ist aber auch keine wirkliche Beschwerde ;-).
@Sven: Dein Kommentar hat mich sehr an meine erste Ehe erinnert. So sehr mir Deine Beschwerden leid tun, Dein Problem liegt ganz woanders. Wenn Deine Frau derartige Forderungen stellt, kann ich Dir nur sagen: such das Weite so schnell Du nur kannst – unglaublich. Solche Forderungen (Sex nur, wenn A, oder B oder C und wenn mir nichts mir einfällt, dann D) kommen mir nur allzu bekannt vor und selbst wenn Du sie erfüllst, wirst Du vielleicht (!) ran gelassen, aber ist das dass erfüllter Sex, den beide geniessen und für eine Partnerschaft wichtig ist?
Ich habe auch länger gebraucht, bis ich das begriffen habe…. Meine Ex hatte auch die Idee einer Vasektomie und aus heutiger Sicht (seit 5 Jahren zum zweiten Mal und glücklich verheiratet in allen Belangen) bin ich froh, es damals nicht gemacht zu haben. Mittlerweile haben wir den gewünschten Nachwuchs und können es kaum abwarten, bis die Fäden abgefallen sind und wir wieder loslegen können 🙂
Die Vasektomie war eine gemeinsame Entscheidung und meine Frau hat mich wiederholt – selbst noch am Morgen des Eingriffs – gefragt, ob ich es wirklich durchziehen will (physisch mit den bekannten Risiken wie auch emotional!). So stelle ich mir Partnerschaft vor und nicht basierende auf Forderungen/Bedingungen. Ich hoffe ja wirklich, dass nicht noch so etwas hinterher kommt, wie hier teilweise beschrieben wird!
Zum Thema Anästhesie: die lokale Betäubung war wirklich harmlos. Zusätzlich hatte ich bei meinem ambulanten Eingriff noch eine Anästhesie, die einen zwar nicht schlafen lässt aber dennoch ziemlich lahmlegt in einer angenehmen Art und Weise. Mit einem Kaffee war ich hinterher wieder recht schnell fit.
Ich möchte den Gedanken von Sven und anderen Schreibern bezüglich einer Refertilisierung aufgreifen und diesbezüglich unsere Erfahrungen schildern.
Mein Mann ließ vor 16 Jahren auf Drängen seiner damaligen Frau eine Vasektomie vornehmen. Folge dessen: Abfall des Testosteronspiegels damit verbunden verminderte Potenz, Verkleinerung der Hoden (im Ultraschall zeigte sich eine Veränderung des Gewebes), Abnahme der Libido und des Empfindens beim Orgasmus, ständiger Juckreiz im skrotalen Bereich ( durch die Stauung im Nebenhoden, hat übrigens jeder vasektomierte Mann), Gewichtszunahme.
Im Arbeitsalltag vielen mir vermehrt Männer mit einer besonderen Form der Demenz auf, die sich vor Jahren vasektomieren ließen. Ab diesem Punkt begann ich genauer hinzuschauen und Informationen zu dieser Thematik auszuwerten.
Sehr beunruhigt hat uns ebenso das erhöhte Krebsrisiko. 2020 erschien dazu eine neue Studie in Dänemark bezüglich eines Prostata-Ca.
Nach Auswertung aller Fakten stand die Frage einer Refertilisierung im Raum. Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht. Es ist immerhin ein operativer Eingriff mit allen dazugehörigen Risiken und am Ende könnte es schlechter sein als vorher, wie ein Vorschreiber schon bemerkte.
Dennoch haben wir uns für diesen Eingiff entschieden, unterstützt durch unsere Hausärztin, die diesen als „sehr vernünftig“ erachtet hat.
Ganz wichtig ist in diesem Falle die Erfahrung des Operateurs. Die Operation als auch die Wundheilung verliefen positiv. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Im Hodenbereich traten kaum Hämatome auf, dafür umso mehr zu unserer Verwunderung am Penis. Der gesamte Heilungsprozess dauert insgesamt viel länger als bei einer Vasektomie – 3 Monate.
Rückblickend würde ich sagen, es war kein Spaziergang. Aber es hat sich gelohnt.
Ergebnis: nach 6 Wochen Wiedererlangung der Zeugungsfähigkeit, Juckreiz im skrotalen Bereich verschwunden (durch entstaute Nebenhoden), verbesserte Erektilität ebenso des sexuellen Empfindens, die Hoden erscheinen fülliger.
Unserem großen Dank gilt dem Andrologiezentrum München, insbesondere Professor Schwarzer, der dieses Ergebnis möglich gemacht hat.
Eine Vasektomie muss nicht endgültig sein, der Schritt zur Refertilisierung verlangt Mut und kann wie in unserem Falle zu einem positiven Ergebnis und damit zu mehr Lebenslust und einem gesunden Altern führen.
In dem Sinne seien Sie mutig und sagen „Ja“ zum Leben mit all seinen Freuden
Hallo Sven, vielen Dank für deinen Bericht. Ich bedaure sehr, dass es auch bei dir zu so einem unheilvollen Verlauf gekommen ist und sehe sehr viele Parallelen zu meinem eigenen Fall, obwohl meine Vasektomie nun bereits seit über 3 Jahren her ist (Infos siehe Bericht vom 26. Juni 2017 und Nachtrag vom 4. April 2018)!
Auch ich war damals NICHT von dem Eingriff überzeugt und habe ihn trotzdem machen lassen – eine große Dummheit! Nach wie vor zeigen sich Nachwirkungen von der OP, abgeschwächte, aber dennoch intensive Schmerzen nach größeren Radtouren beispielsweise. Insgesamt ist mein linker Hoden seitdem nach wie vor „berührungsempflindlich“ und schmerzt sehr schnell. Ich hoffe, dass es dir schneller wieder besser geht und kann diejenigen nur warnen, die sich nicht zu 100% sicher sind in dem was sie sich und ihrer Gesundheit da antun: Lasst es bleiben! Es gibt genug andere Wege. (PS: Auch ich hänge mich hin und wieder an den Gedanken an eine Refertilisierung – aber die Sorgen, dadurch noch mehr Schaden anzurichten überwiegen noch…)
Nachtrag: Der Mann von der Freundin meiner Frau hat jetzt auf Grund meines Heilungsverlaufs einen Rückzieher gemacht…
Hallo Daniel,
danke für deinen offenen Bericht!
Mir geht es genauso.
Man möchte mit den Schmerzen nicht leben und auch ich gebe meiner Frau die Schuld an den Schmerzen, da sie mich dazu gedrängt hat.
Männer, bei denen alles glatt gelaufen ist, können das nicht mal im Ansatz verstehen.
Hallo zusammen,
auch ich möchte meine Erfahrungen gerne teilen, um ein differenziertes Bild zu dem Thema zu ermöglichen.
Alles fing an, als eine Freundin meiner Frau ihr erzählte, dass ihr Mann eine Vasektomie machen möchte. Er wäre so überzeugt von dieser tollen Möglichkeit der Verhütung. Keine Hormone mehr für sie, nur noch spontaner und entspannter Sex! Soweit die Wunschvorstellung.
Natürlich war meine Frau davon total begeistert und brachte das Thema auf den Tisch. „Ich vertrage keine Hormone – ich habe 2 Kinder auf die Welt gebracht – du kannst auch einen Beitrag leisten…“ und noch mehr von diesen Totschlagargumenten.
Ich habe dann mit etwas Recherche angefangen und bin ziemlich schnell von den verheißungsvollen Seiten der Urologen zu den Selbsthilfegruppen der Vasektomiegeschädigten gekommen. Da ich selbst sehr zahlenlastig unterwegs bin habe ich auch noch klinischen Studien gesucht. Bei uns findet man nicht so viel dazu, aber im englischsprachigen Raum schon etwas mehr. Da findet man dann auch was zu den Sachen, die Urologen hier gerne mal unter den Tisch kehren.
Ich habe das also mit meiner Frau besprochen und ihr von meinen Bedenken erzählt. „Du immer mit deinen Zahlen – du machst dich verrückt“ „Man findet alles im Internet, wenn man nur lange genug sucht“ „Hör dir an, was ein Arzt dazu sagt“ „Wenn du das nicht machst, haben wir keinen Sex mehr“ ungefähr so war die Antwort. Tolle Wurst. Will man da als Weichei vor der eigenen Frau dastehen?
Also ab zum Arzt – einen rausgesucht, der sich darauf spezialisiert hat und fast ausschließlich Vasektomien durchführt. Es klang zu verlockend – nur ein kleiner Schnitt, 2-3 Tage liegen und dann eine Woche später kann man selbst wieder Hand anlegen. Nochmal den Test nach ein paar Wochen machen machen, zum Nachweis des OP-Erfolgs. Wow! Keine Nebenwirkungen! Inernetforen übertreiben alles und das sind nur Horrorgeschichten.
Also Anzahlung geleistet, Termin vereinbart und ab nach Hause.
„Na siehst du, alles halb so schlimm. Der Mann weiß wovon er redet“ sagte meine Frau.
Der Tag der OP.
Morgens mit meiner Frau dort angekommen wurde ich 20 Minuten später als vereinbart von der OP-Assistenz in den Raum geführt und sollte mich untenrum frei machen. Ich wurde verkabelt und während dessen redeten die Dame und ich etwas. Sie meinte irgendwann, dass sie als Mann so einen Eingriff ja nie machen würde. Dann meinte sie, der Doktor würde gleich kommen und verließ den Raum. So lag ich dann noch eine Stunde da und die Gedanken rasten nur so. Aufstehen und gehen und damit als Feigling vor dem Herrn dastehen? Nein, du ziehst das jetzt durch!
Endlich kam der Arzt hereingeschwebt und fing an. Ein netter Plausch entstand und dann sagte er, die erste Seite ist fertig. Er begann mit der zweiten Seite und plötzlich spürte ich ein schmerzhaftes Ziehen in meiner Leiste – genau da wo der Samenstrang langläuft.
Ich sagte es dem Arzt – er meinte, das wäre ja schon vorbei.
Bis auf den kurzen Moment war alles wie versprochen.
Ich durfte mich dann im Nebenraum noch etwas erholen und bekam eine Krankschreibung für den Tag und ein Rezept für IBU 800.
Wir fuhren nach Hause und ich legte mich hin. Schonen und Kühlen war ab jetzt angesagt.
Die Schmerzen in der Leiste waren noch da…
Hoden – naja empfindlich halt.
Daran sollte sich auch nichts mehr ändern, sondern es wurde schlimmer. Ich hatte nach einer Woche des Ausharrens im Bett am Wochenende Blut im Stuhl und schwere Krämpfe auf der Seite.
Am Montag war das immer noch nicht weg. Ich schleppte mich alleine ins Krankenhaus, da meine Frau auf die Kinder aufpassen musste. Dort wurde ich untersucht – Nebenhodenentzündung.
Es folgten nach Rücksprache mit dem Operateur 2 Wochen Antibiotika – ohne Besserung.
Der Arzt meinte, so einen Verlauf hätte er noch nie gesehen.
Man müsse dem Ganzen Zeit geben und vielleicht wäre ein Nerv gereizt. Weiter Schmerzmittel und abwarten. Wie abwarten? Ich habe einen Job und eine Familie und kann mich kaum Bewegen, weil es so weh tut! Also mal für eine Woche krank geschrieben. Man hätte meinen können, ich mache dem Arzt damit irgendeine persönliche Statistik kaputt, so wie er sich dagegen gesträubt hat.
Eine Woche rum – keine Besserung.
Auf Grund von Corona nur E- Mail und Telefonkontakt mit dem Arzt.
Lange Rede kurzer Sinn – die Schmerzen sind höllisch. Aufstehen, gehen, sitzen – alles mit Schmerzen verbunden. Support vom Arzt = 0. Support von meiner Frau = 0.
Für mich bleibt jetzt tatsächlich nur abzuwarten. Eine Refertilisierung oder andere Eingriffe zur Behebung / Linderung werden frühestens nach 3 Monaten gemacht.
Egal wie das ausgeht, ich würde es definitiv nicht mehr machen und kann jedem Mann nur dazu raten, sich das sehr, sehr gut zu überlegen!
Ich wollte mich auch mal meine Geschichte loswerden. Ich habe den Eingriff im Juli 2018 machen lassen. Im Vorfeld habe ich sehr viel hin und her überlegt. Zwischen dem Resultat der dauerhaften Verhütung und dass ich dauerhaft Schmerzen haben könnte. Und das kommt wenn man hier oder woanders liest garnicht mal so selten vor.
Das hat auch nichts mit „Angst kein richtigen Mann“ mehr zu sein zu tun. Oder „Nur ein kleiner Eingriff nicht der Rede wert“.
Das einzige worüber ich mir Gedanken gemacht habe war dauerhaft Schmerzen zu haben. Aber die Vorteile haben mich so sehr angesprochen und so habe ich die vasektomie zum Preis von 450€ durchführen lassen. Im Nachgang hatte ich wie viele 1-2 Wochen Schmerzen in der leiste und der linke Samenstrang war immer über den Tag angeschwollen. Mit kühlpads Abends und gelockertem Gürtel Tagsüber war das auch alles ziemlich erträglich.
Jedenfalls war der linke Hoden über gut 1,5 Jahre viel empfindlicher als der rechte und hängt auch tiefer als vorher. Mittlerweile ist die Empfindlichkeit wieder normal.
Nach der OP hab ich mir die entfernten Samenleiter Stücke auch angesehen und die waren viel länger als die typischen 1 – 3 cm. Wie man sie in Videos sieht.
Ich kann den Eingriff nur empfehlen wenn man ihn bei einem seriösen Arzt machen lässt. Ob der Arzt nun ein Professor oder nur ein diplom hat tut dabei nichts zur Sache.
Sobald ihr nur im Ansatz das Gefühl habt dass der Arzt ein Spinner ist oder verrückt ist dann geht woanders hin. Auch wenn der Arzt 1000 gute Bewertungen bei Jameda hat wenn irgendetwas komisch ist geht woanders hin!
Ich habe auch kein erhötes Krebs risiko wegen meiner Sterilisation und der erfolg das ich unfähig bin Kinder zu Zeugen wurde innerhalb 3 Wochen bestätigt und sicherlich hatte dies damit zu tun das noch am selben Tag wo ich mich sterilisieren lies zu dritt sex GV hatten was eigentlich man hätte nach der op bleiben lassen sollen aber wir waren so geil und wollten das schnell steril mein Sperma sein sollte. So wurde 6 mal am Tag sex GV gemacht so das der Samen Sperma aus den Nebenhoden immer sauber leer wurde. Es ist sehr schön sex GV zu haben und zu wissen das nichts basieren kann lieben ohne grenzen ist toll auch jetzt mit 66.
Ich habe auch kein erhötes Krebs risiko wegen meiner Sterilisation und der erfolg das ich unfähig bin Kinder zu Zeugen wurde innerhalb 3 Wochen bestätigt und sicherlich hatte dies damit zu tun das noch am selben Tag wo ich mich sterilisieren lies zu dritt sex GV hatten was eigentlich man hätte nach der op bleiben lassen sollen aber wir waren so geil und wollten das schnell steril mein Sperma sein sollte. So wurde 6 mal am Tag sex GV gemacht so das der Samen Sperma aus den Nebenhoden immer sauber leer wurde. Es ist sehr schön sex GV zu haben und zu wissen das nichts basieren kann lieben ohne grenzen ist toll auch jetzt mit 66.
Ich habe es bereits 1989 machen lassen in beisein der Frau und Freundin. Es ging Ambulant und wir waren um 8,30 Uhr dort am Empfang und es ging dann in den Vorraum gemeinsam wo ich mich untenherum frei machte allso Hose unterhose Schuhe Strümpfe auszog dann in den Op-Raum ging mit ihnen auf den schönen Gyno Stuhl gespreizt legte schön sauber rasiert. Die Samenstränge wurden abgetastet und fixiert dann wurde betäubt ein kleiner Schnitt von ca. 2 cm in den Hodensack Samenstränge freilegen abbinden und es durfte die Frau durchtrennen die linke seite die rechte ihre freundin da wir auch sex zu dritt machen. Dauer gerade 10 Minuten und es ging nach Hause ohne das es probleme gab. Keine Angst von so einem eingriff ist ein Kinderspiel kosten waren 650 DM gesamt.
Zunächst einmal möchte ich bemerken, dass die Erfahrungsberichte, der hier schreibenden Männer, sehr interessant sind.
Sehr oft wird der Eingriff als solcher beschrieben, aber wirkliche Langzeitauswirkungen eher selten, was ein Schreiber schon bemerkte. Das ist eine sehr wichtige Frage, die man zur Entscheidungsfindung beleuchten sollte.
Ich beziehe mich auf das Ärzteblatt Nachrichten 59343. Dort wird dessen nachgegangen, inwieweit die Vasektomie zu Prostakrebs beiträgt. Laut einer Studie weisen ca. 20 Prozent der Männer ein erhöhtes Risiko eines aggressiven Prostatakarzinoms sowie eines letalen Karzinoms im Allgemeinen auf.
Eine wirklich verlässliche Antwort konnte ich nicht finden, die eindeutig belegt ist, dass es zu keinen Veränderungen des Prostatagewebes kommt.
Die Ärztezeitung, Ausgabe vom 15. 2. 2007 stellt die Frage:“ Erhöht die Vasektomie das Risiko einer Demenz?“ Die betroffenen Männer entwickeln eine besondere Form der Aphasie. Der Artikel ist durchaus lesenswert.
Wie sieht es mit den organischen Veränderungen durch die Vasektomie beim Mann aus? Nach meinen Recherchen, verändert sich durch den Eingriff das Gewebe am Hoden, d.h. in der Sprache der Medizin nennt man dies eine interstitielle Fibrose, was eine spätere Refertilisierung erschwert. Da seien noch Spermagranulome, vermehrt beim vasektomierten Mann auftretend, Entzündungen der Samenleiter und des Nebenhodens, Narbenbildungen im Nebenhoden (eine Vasovasostomie ist dann nicht möglich) und das Postvasektomieschmerzsyndrom genannt.
Die Samenleiter weisen verschiedene Schichten auf, ich denke an die muskulöse, die verantwortlich für den Samentransport ist und kontrahiert. Wenn dieser gekappt ist, entfällt diese. Ich denke dabei an die Empfindungsfähigkeit und Steuerbarkeit des Orgasmus, was sich bei einigen Männern durchaus verändert. und als Verlust beschrieben wird.
Fazit:
Eine Vasektomie ist keines Wegs ein leichter Eingriff, er sollte wirlich sehr gut durchdacht sein. Das Leben unterliegt ständigen Veränderungen und so weit kann kein Mann oder auch Frau in die Zukunft seines Lebens schauen, um so ein tiefgreifende Entscheidung zu treffen.
Natürlich besteht der Weg einer Refertilisierung, wobei man bemerken muss, dass wiederum die bestehenden Risiken einer OP auf den Mann hinzukommen und es einen 100 prozentigen Erfolg dieser Maßnahme nicht gibt.
Hi Chris
ich kann Deine Bedenken voll nachvollziehen.
Mein Tipp ist, führ ein paar Gespräche mit Deinem Urologen. Er wird Dich beraten und Dir erklären, wie der Ablauf ist. Dann kannst Du Dich immer noch für eine Art der Narkose entscheiden.
Ich hatte einige Tage vor der OP dann ein Gespräch mit dem Anästhesisten. Das sollte Dir dann die Bedenken und Sorgen vor der Vollnarkose nehmen können.
Alles Gute und meld Dich mal, wenn wir noch was für Dich tun können.
Hallo,
ich gehe jetzt inzwischen auch schon auf die 40 zu, habe zwei wundervolle Kinder
und möchte schon seit ungefähr einem Jahr die Vasektomie in Angriff nehmen.
Scheinbar bin ich aber nicht der Einzige der das Thema häufig verschiebt, meine größte Sorge ist die Vollnarkose (hatte bisher noch nie ) und bei der örtlichen Betäubung machen mir meine nüchternen Gedanken während des Eingriffes Sorgen. Hoffentlich kann ich mir bald den endgültigen Ruck geben…
Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit der Vasektomie beschreibst. Für viele Männer ist es ja nicht einfach, zum Urologen zu gehen. Mein Partner wollte diesen Eingriff auch machen, jedoch traut er sich nun nicht mehr. Vielleicht ist es erst nach zwei Jahren, wie bei dir, so weit.
Es gibt nichts schöneres und besseres als sich in beisein wenn alles darüber man hat Gesprochen mit Frau, Kinder das man sich sterilisieren läßt. Und dann gemeinsam zur Besprechung wo auch man gleich Untersucht wird und gezeigt wird wie man es gemacht bekommt. Wenn man auch gemmeinsam fkk macht und über alles offen spricht ist es ganz Normal das die Familienmitglieder auch dabei sein können wenn diese möchten und da dies Ambulant in nur örtlicher Betäubung erfolgt kein problem da stellt. Da Schließlich man auch in der Wohnung Nackig ist und herumläuft oder sitzt weis jeder wie der andere aus sieht. So ging es gemeinsam hin Nackt untenrum machen auf den rücken gespreizt legen und nach 15 minuten war es vorbei. Da man nicht gleich steril ist muß man sollte minimum 30 bis 40 mal noch verhüten. Nach 14 Tagen war es das keine Spermien mehr festgestellt werden konnten ich steril und da nun die 5 Kinder (Mädchen, Frauen)was bereits auch Kinder haben und keines mehr möchten liesen sich die Männer auch sterilisieren. Ein Vorteil ist es auf jeden fall sollte Mann nebenaus gehen und Sex mit anderen Frauen haben fällt dies nicht auf da kein Kind daraus entsteht. Bei Frau könnte es aber sein.
Hallo eine Vollnarkose warum? es ist wirklich ein klax die Vasektomie beim Mann ich habe es 1996 machen lassen und Frau mit Kinder waren dabei keine Schmerzen, keine Blutergüsse oder sonstiges und die op war 9,00 Uhr dauer gerade 15 Minuten und am frühen Nachmittag 15 bis 16 Uhr beim Kaffetrinken hatten wir GV, Sex ohne problem obwohl es uns gesagt wurde man sollte schon ein par Tage darauf verzichten. Aber da wir wollten das schnell die Unfruchtbarkeit bei mir eintreden sollte ging es täglich 3 bis 5 mal zur sache und nach 14 Tagen war der erfolg da Unfruchtbarer Samen. Heute noch wird GV, SEX so gemacht wir überlegten da ich ja bereits etwas über 66 bin durch eine op wo einem die Hoden abgeschnitten werden den trieb etwas einzudämmen bin allso auch bereit mich kastrieren zu lassen.
Ich habe mich 1996 sterilisieren lassen in beisein meiner Frau und den Kindern von der Urologin wo zuvor alles besprochen wurde und so auch mir die Samenstränge durchtrennen darf in beisein unsere Kinder von 16, 14, 11, 9, jahren schließlich machen wir fkk und alle sind aufgeklärt. Es gab keinerlai Nachteile oder irgendwelche Blutergüsse geschweige Schmerzen und es wurde nur durch örtliche Betäubung der Samenstränge ausgeführt. Ein Schnitt von 2 cm, freilegen der Schamenstränge abbinden durchtrennen eine seite Frau, zweite älteste Tochter 16 die bereits mit freund sex haben und auch sah. Kosten waren 650 DM gesamt. Noch am gleichen Abend hatten wir GV, SEX und auch die volge Tagen 3 bis 5 mal am Tag so war ich nach 14 Tagen Unfruchtbar steril und es macht immer noch großen spaß GV, SEX ich würde dies immer wieder machen lassen ohne nach zu denken, denn es spielt sich alles nur wie man dazu steht ob positiv oder negartiv ab im Kopf.
Ich habe es bereits sied 1996 machen lassen Ambulant und hatte in keiner weise irgendwelche probleme auch keine Schmerzen oder sonstiges das es blau oder geschwollen war. Wir haben dies ganz öffentlich auch mit den Kindern darüber gesprochen was ich an mir machen lasse und sie fanden es sehr intresant und waren auch neigierig darauf. Da wir auch fkk machen und nacktheit was ganz normales ist war im vorfeld bereits mit der Ärztin alles abgesprochen und da mich meine Frau am vorabend noch schön sauber rasierte und dies nicht dabei nur blieb gingen wir alle hin zur Urologie Klinik und nach der Anmeltung ging es gleich in den Vorraum wo ich mich im beisein aller untenherum frei machte und dann in den Op-Raum ging mich gespreizt auf den Gyno Stuhl legte mir eine Manschette um den rechten Oberschenkel angelegt wurde und EKG und man sprach natürlich darüber was jetzt erfolge. Die jüngste Tochter sagte in ihren 9 jahren ob jetzt das alles man abschneidet nein es gibt nur ein gleiner schnitt und nach einiger Zeit bekommt die Mami keine Kinder mehr. Nach dem Steril machen gab es in die Samenstränge die Spritze und als diese wirkte wurde ein gleiner Schnitt mitte Hodensackhaut gemacht Samenstränge Freigelegt abgebunden und meine Frau durfte diese durchtrenn. Mit zwei Fäden wurde der Schnitt zugemacht von gerade 2 cm und es ging nach Hause. Noch am selben Tag waren Freundinnen bei uns mit Ihren Partnern die es nicht glaubten aber es dann doch sahen und viel fragten und dann irgend wann es auch zum sex gekommen ist und dies einwandfrei ohne schmerzen oder sonstiges an problem ab ging. Da man 3 bis 5 mal jeden Tag GV machte stand nach 14 Tagen fest keine Spermien vorhanden. Ich kann nur sagen es macht an Schmerzen wenn an einem Finger man genäht werden muß sehr viel mehr aus als wenn man sich sterilisieren läßt und sex hat keinerelei nachteile im gegenteil man genießt diesen besser da man ja weis das sein Partner nicht mehr Schwanger werden wird und erspart ihr die Pille.
Danke für Deine Erfahrungen. Wir sind wohl mit unserer Vollnarkose in der Minderheit :-). Ich finde aber, wenn man sich gut selbst kennt, sollte man sich auch dementsprechend verhalten.
Hallo, bei mir ist es jetzt 5 Tager her. Ich hatte eine Vollnarkose, alles andere hätte ich mit meinem Kopf nicht vereinbaren können. Schmerzen hatte ich die ganze Zeit keine. Das schlimmste für mich war das Entfernen des Pflasters am nächsten Tag beim Doktor. 2 kleine blaue Flecken und die selbstauflösenden Fäden stören mich etwas. Warscheinlich werde ich die auch vorzeitig entfernen lassen. Ansonsten kann ich es nur jedem empfehlen. Ich hatte mit der ganzen Geschichte mehr so ein Kopf Ding am laufen, man macht sich zu viele Gedanken wenn man es so lange vor sich her schiebt. Ging mir auch 2 Jahre lang so. Auch jetzt noch ist es mehr so der Gedanke daran bei dem ich dann gelegentlich so ein Ziehen bekomme. Aber nicht schlimmer wie wenn man im TV sieht das jemand was zwischen die Beine bekommt und man „mit fühlt“. Wie sich die Sache auf das Sexleben auswirken wird, da bin ich noch gespannt. Momentan steht mir da jedenfalls noch nicht der Sinn danach. Irgendwie habe ich immer Angst es könnte nochmal was aufreißen, was natürlich kompletter Quatsch ist. Gekostet hat mich das ganze 505€ inkl. Vollnarkose und 2 Spermiogramme die in den nächsten Monaten gemacht werden. Grüße aus dem schönen Saarland.
BEzahlt habe ich übrigens 570 + 130 für die Lokalanästhesie + Spermiogramm (kommt noch). Die Fäden am Skrotum haben zu den Schmerzen beigetragen, ich habe sie vorzeitig (vor dem geplanten Termin), aber nach10 Tagen, entfernen lassen. Dadurch, daß ein Strang hinter einer Schicht Faszien vernäht wurde, fühle ich noch 2 harte, längliche, druck- & schmerzempfindliche Narben in der Leistengegend. Ohne diese Aktion wäre es mir lieber gewesen, dann wäre es jetzt deutlich besser.
Hallo zusammen,
zunächst einmal besten Dank an alle „Vorschreiber“.
Mein Weg zur Vasektomie war etwas länger. Nach der (traumatischen) Geburt unseres letzten Kindes und angesichts meines Alters war mir damals klar, dass das Thema Familien“planung“ abgeschlossen ist.
Ich habe mich dann intensiver mit einer Vasektomie ausgesetzt. Im Verwandtenkreis gab es bereits Erfahrung, negative, ein Fall von PVPS. Darum habe ich mich intensiver mit dem thema auseinandergesetzt. Recherchen auf den Seiten der Bundeszetrale für gesundheitliche Aufklärung haben mich dann auf ein Studie dänischer Wissenscahftler gestoßen, die ein Risiko für PVPS von bis über 10 % aufzeigt. Das gab mir zu denken. In der Folge entickelte ich Erektionsstörungen, sodass meine Frau kurzerhand beschloss die Verhütung mit Kupfer in die Hand zu nehmen.
Nachdem nun ein Ersatz für die Verhütung anstand, habe ich mich erneut mit dem Thema befasst. Eine Recherche auf pubmed hat dabei zwei wichtige Aussagen für mich geliefert: 1. Einen Denervierung führt bei circa 80 % der betroffenen Männer zu einer Verbesserung oder gar Symptomfreiheit. 2. eine Rekanalisierung (Vasovaseotomie) führt ebenfalls bei circa 80 % der betroffenen Männer zu einer Verbesserung oder gar Symptomfreiheit.
Damit war die Wahrscheinlichkeit doch relativ überschaubar. Aus dem zweiten Ergebnis war für mich auch klar, dass die Veränderung des Nebenhodengewebes durch den Druckanstieg wohl die entscheidende Komponente für ein PVPS ist.
Daher habe ich mich für eine offene skalpellfreie Vasektomie entschieden. Einen Arzt mit hinreichender Erfahrung konnte ich dann in Kornwestheim finden.
Der Eingriff war schnell durch. Lediglich der erste Einstich war schmerzhaft (aber nicht übermäßig) und das Aufsuchen des zweiten Samenstrangs war unangenehm.
Als „Nachbereitung“ habe ich enge Unterwäsche getragen, frühzeitig mit Eis gekühlt und gelegen. Vorteilhaft war dabei eine Übenachtung in einem nahen Hotel. So bin ich ohne Schmerzen (ergo auch ohne Schmerzmittel) und ohne Hämatom geblieben.
Mit dem „Abtrainieren“ hat sich jedoch für mich ein dauerhafter Unterschied in meinem Sexualleben gezeigt: Konnte ich früher den Beginn des Orgasmus am Einsetzen der Emissionsphase (sowohl im Hoden als auch im Becken) spüren und damit die Ejaculation „steuern“/hinauszögern, geht dies nun nicht mehr. D.h. mein Orgasmus setzt unvermittelt ein. Ich vermute, es ist das, was manche als „intensiver“ beschrieben. Ich jedenfalls empfinde dies als Verlust. Vielleicht kann ja einer der Leser/Nachschreiber seine Erfahrungen hierzu teilen.
Würde ich es wieder tun? Ja.
Ich kann die günstige „sensitive“ Enthaarungscreme von DM sehr empfehlen. Hatte ich 36h vor der OP angewandt, da hat bei der OP nichts gebrannt.
Hallo,
ich habe diesen Blog nach meiner OP gelesen und bin überrascht, daß die Methoden doch so stark variieren. Bei mir ist es jetzt 10 Tage her. Ich war in Frankfurt, no scalpel, lokale Anästhesie, Fäden müssen gezogen werden. Es wurde ein Teil entfernt, verödet, zugebunden und ein Teil des Stranges in einer Gewebetasche vernäht, damit es nicht zur Rekanalisation kommen kann. Mein Vater hatte auch eine V. machen lassen, nach welchem Vorgehen weiß ich nicht mehr. Ich fand es mit Anfang sehr progressiv und dachte, das werde ich später auch machen, da alle meine Freundinnen Probleme mit Pillen hatten und ich lieber ein gutes Buch lese als es mit Kondomen zu machen. Andere Methoden hatten wir auch probiert, alles gegenüber dem real thing 2. Wahl.
Angst hatte ich lediglich vor dem „blue balls“ Gefühl das die meisten Männer wohl noch als starke Schmerzen in den Nebenhoden nach langem Petting ohne Abschuß kennen. Eine Woche vor der OP konnte ich meine Bedenken durch Lektüre dann beruhigen.
Die lokale Betäubung war ausreichend und hat die Erholung vereinfacht. Ich war mit ÖPNV alleine in der Klinik und hatte vorsichtshalber mit 300mg Ibuprofen in den ersten beiden Nächten geschlafen, um nicht doch aufzuwachen. Der OP bedingte Schmerz war sehr gering.
Auf einer Seite habe ich einen Heilungsverlauf, wie ich ihn erwartet hatte, nämlich problemlos. Aber auf der linken Seite habe ich anhaltende Schmerzen und eine Verhärtung. Wenn ich auf dem Klo sitze ist es ein relativ starker Schmerz, ein ziehendes Gefühl in der Leiste, als wäre irgendetwas zusammen genäht worden, was sich eigentlich beim Sitzen auseinanderziehen sollte. Auch spüre ich eine längliche Verhärtung auf der linken Seite, die berührungsempfindlich ist. Die Verhütungssleistung bezieht sich jetzt vor allem darauf, dass sich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie ich damit Sex ohne Schmerzen haben kann und daher auch keine Lust darauf habe.
Ein permanent leichtes Ziehen habe ich in den Nebenhoden, was für mich früher immer ein Zeichen war, dass zumindest Zeit für fünf gegen einen gekommen war und das damit verschwand.
Auf der linken Seite war während der Operation auch der merklich größte Eingriff, es hatte sich angefühlt, als schneide er sehr viel auf, weil er mit seiner Zange aus irgendeinem Grund stark hochgedrückt hatte und da irgendetwas zu schaffen hatte. Tatsächlich ist aber die Öffnung auf beiden Seiten, zu meiner Überraschung auf unterschiedlichen Höhen, klein und mit jeweils einem Stich genäht worden. Daß hier einige auch mit selbstabbauenden Fäden genäht wurden finde ich sehr gut, am liebsten hätte ich das geklebt bekommen.
Unterschätzt habe ich die psychische Komponente, die hier bei vielen Kommentaren mitschwingt. Wenn man vor irgendetwas Angst hat, dann sollte man das vorher klären, ansonsten steigert man sich herein, so wie es bei mir mit der Angst vor blue balls ist. Ich bin jetzt sicherlich dafür weit sensibler, weil ich weiß, dass die Samenzellen nicht mehr heraus können und in meinem Kopf die Vorstellung besteht, dass der Druckschmerz in den Nebenhoden deswegen zunehmen muss. Ich hatte daher auch erwartet, dass somit Masturbation zu weiteren Problemen führt, aber das hat sich nicht bestätigt. In den letzten 10 Tagen ist der Schmerz in der linken Seite nicht weniger geworden, ich bin gespannt, was der Dr. am Mittwoch dazu sagt, wenn die Fäden gezogen werden.
Worauf die Steigerung der Libido basieren soll, ist mir schleierhaft. In meiner Aufklärung wurde das auch nicht genannt. Wie soll sich denn eine Samenleiterdurchtrennung auf den Hormonhaushalt auswirken? Allenfalls das Druckgefühl im Nebenhoden würde ich sehen, aber das ist etwas schmerzhaft.
Ich halte meinen Text kurz, damit man nicht noch viel weiter nach unten scrollen muss, um ebenfalls kommentieren zu können. 😉
35 Jahre, 2 kleine Kinder. Die sind beide großartig und weitere wollen wir nicht. Sollte es wirklich dazu kommen, dass wir warum auch immer (Krankheit, Unfall, …) ein oder sogar beide Kinder verlieren, dann will ich meine Kinder nicht durch neue ersetzen. Das wäre mir zu egoistisch. Auch andere Argumente zählen für mich nicht: falls die Ehe scheitern sollte, sind es immer noch meine Kinder und für die will ich da sein. Da bräuchte ich keine weiteren mit vielleicht einer anderen Frau.
Da meine Frau jeweils natürlich entbunden hat, war bei der zweiten Geburt keine Gelegenheit für eine Sterilisation bei ihr. Bei einem Kaiserschnitt hätte man die mit wenig Aufwand mit erledigen können.
Den Termin zur Beratung hatte ich kurz nach der Geburt unseres zweiten Kindes, da meine Frau und ich das schon während der Schwangerschaft geplant hatten (sie wäre dran gewesen, wenn sich die Gelegenheit geboten hätte, ansonsten ich).
Mein Eingriff war heute morgen. Dauer 45 Minuten, ambulant in der Praxis eines Urologen. Bei der lokalen Betäubung hat die Spritze mal kurz unangenehm gepiekt. Aber das war schon der größte und auch einzige Schmerz. Keinerlei Brennen oder sonstwas durch die Betäubung. Während der Operation hat es mal unangenehm im unteren Bauch gezogen, angeblich ausstrahlende Schmerzen, von denen man an der Operationsstelle aufgrund der Betäubung natürlich nichts gemerkt hat. Die beiden Wunden sind etwa je 1cm lang und werden gerade an der Luft getrocknet, da die Pflaster sich schon abgelöst haben. Eine Seite hat minimal nachgeblutet, die andere gar nicht. Bislang keine Schmerzen nach jetzt 7 Stunden. Es zieht etwas in der Leiste, aber das als Schmerzen zu bezeichnen, wäre weit übertrieben.
Kosten: 350 Euro. Stand jetzt würde ich das jederzeit wieder machen lassen, wenn es erforderlich ist.
Guten Morgen,
Ich spiele schon seit zwei jahren mit dem gedanken bei mir eine vasektomi durchführen zu lassen , da meine freundin und ich schon 42 jahre alt sind . sie einen wunderbaren sohn hat und wir uns entschlossen haben keine weiteren kinder zu bekommen.
da meine freundin nicht verhütet und wir seit 7 jahren ohne kondom mit einander schlafen ( ging nur einmal schief bis jetzt^^).
dachte ich mir komm eine vasektomie muss her. dann kam aber der einwand meiner freundin. sie meinte der mann einer arbeitskollegin hat dies eben auchmachen lassen und ist seit dem her nicht mehr sexuell auf der höhe..sprich lustlos usw.
meine frage nun:
wie steht es mit der sexuellen lust aus nach dieser behandlung?
meine freundin und ich sind sexuell sehr aktiv und es wäre bedauernswert wenn das durch den eingriff verloren ginge.
Hallo,
zunächst einmal danke ich allen Vorschreibern für Ihre Erfahrungsberichte.
Ich hatte mich mit dem Gedanken einer Vasektomie schon vor einigen Jahren nach der Geburt unsers letzten Kindes beschäftigt (2011). Die Motiviation war, das Vasektomie als sichere, horrmonell unbelastende Verhütungsmethode gilt und meine Frau nicht so auf Kondome steht. Alles andere war uns zu unsicher.
Da es ja eine Wunsch-OP ist, habe ich dann einmal recherchiert, welche OP-Stille es gibt. Dabei hat sich gezeigt, dass die No-Scalpell-Methode wohl am wenigsten kurzfristige Probleme (wie z.B. Hämatome, Schwellungen, …) aufweist. Dieses OP-Verfahren wird nicht von allen Urologen angeboten. Im Gegenteil: Alle Urologen in der näheren Umgebung machen die klassische Zweischnitt-Variante.
Allerdings hat ein Verwandter nach seiner Vasektomie ein PVPS entwickelt. Das hat mich dann doch etwas nachdenklich gemacht. Folglich habe ich die medizinische Literatur auf pubmed gewälzt. Das war dann nicht mehr so prickelnd, insbesondere auch dadurch, dass das BzgA auf seiner WWW-Seite https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/mann/#c52169 zu PVPS eine Rate von 1-14 % angibt. Zwar war ich noch immer wild entschlossen (wegen der doch traumatischen letzten Geburt) jedoch nagte der Zweifel innerlich. Das führte zu Erektionsstörungen. Danach hat meine Frau erst einmal entschieden, dass Sie sich Kupfer einsetzen lässt.
Nachdem nun das Kupfer nach Zeitablauf wieder zu entfernen war, stellte sich die Frage erneut.
Also habe ich erneut die wissenschaftliche Literatur konsultiert. Nach vielen Recherchen bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass bei PVPS zwei Methoden besonders viel Erfolg (jeweils circa 80 %) zeigen: Denervierung (also das totlegen von Nerven) und die Vasovasotomie (also die Wiederverbindung der Samenleiter). Aus beiden Ergebnisen zusammen habe ich den Schluss gezogen, dass selbst wenn es mich treffen sollte, ist mit großer Wahrscheinlichkeit Hilfe möglich. Aus dem letzteren Ergebnis habe ich zudem den Schluss gezogen, dass wohl ein Großteil der Probleme auf einen ansteigenden Druck in den Nebenhoden zurückzuführen sein sollte. Dies scheint auch zu dem Befund zu passen, dass sich das Nebenhodengewebe unter Einfluss des ansteigenden Druckes verändert (Stichwort Spermagranulom). Daraus habe ich wiederum den Schluss gezogen, dass eine open-ended Vasektomie dieses Problem vermeiden sollte.
Bei meiner Suche nach einem erfahrenen Urologen, der open-ended und ohne Skalpell operiert, und die nötige Erfahrung hat, bin ich dann auf eine Praxis in Kornwestheim gestoßen. Dort habe ich den Eingriff auch machen lassen. Da ich nicht aus dieser Region stamme, habe ich einen Termin an einem Donnerstag gewählt und eine Übernachtung in einem nahne Hotel eingeplant, um so noch – im Fall der Fälle – am Freitag in der Praxis vorbeischauen zu können. Vorgespräch und Fragen per Email wurden äußerst zufriedenstellend und schnell beantwortet.
Zur OP ist meine Frau mitgekommen. Die Operation war schnell und im Wesentlichen schmerzlos. Lediglich die erste Injektion war zu spüren und das Aufsuchen des zweiten Samenleiters war als unangenehmes Ziehen zu spüren. Vom Legen auf den Tisch bis zum Aufstehen weniger als 15 min!
Nach der OP hat man auf Grund des Pflasters, das am Hoden Druck ausübt, einen etwas seltsamen Gang. Ich war froh nach der OP enge Unterwäsche tragen zu könne, mit Eis zu kühlen und mich hinzulegen. Ergebnis: keine Schmerzen, keine Schwellung, keine Hämatome. Das habe ich dann noch zwei Tage so gemacht und anschließend witer geschont.
Nunmehr ist die Vasektomie mehr als ein Jahr vorbei. Zwar habe ich keine Beschwerden jedoch hat sich mein sexuelles Empfinden doch geändert: Konnte ich früher die beginnende Emissionsphase (den Transport von Spermien Richtung Samenblase) als Zeichen einer bevorstehenden Ejakulation (sowohl im Samenleiter als auch im Becken) spüren und zur „Steuerung“ benutzen, ist dies nun nicht mehr möglich. D.h. meine Ejakulation kommt für mich absolut unvermittelt. Vermutlich ist es aber bei anderen genau das, was Sie als intensiver bezeichnen. Vielleicht kann ja einer der Vorschreiber oder der Nachschreiber dazu was sagen, ob er im Rückblick dies auch so verspürt.
Hätte ich es vorher gewusst, ich hätte die Vasektomie wahrscheinlich trotzdem gemacht. Jedoch empfinde ich das Ausbleiben dieses Gefühls schon als einen Verlust.
Fazit: Es lohnt sich vorher zu recherchieren und sich gut vorzubereiten und einge Tage frei zu nehmen.
Nachdem meine Lebensgefährtin nun endgültig medizinisch bewiesen bekam, dass sie die Pille nicht (mehr) verträgt, hab ich mich zur Vasektomie entschlossen. Es mag vielleicht komisch klingen aber alleine die Tatsache dass ich ihr diese Hormonbomber abnehmen kann ist eigentlich schon Motivation genug. Ich bin 39, geschieden und hab ne MEGA-Tochter die auch mein Wunschkind ist. Ich möchte keine Kinder mehr und deshalb liegt’s eigentlich auf der Hand!
Das einzige was mir etwas Sorgen macht… die Endgültigkeit! Ich schreib jetzt mal ganz ehrlich… Ich bin glücklich verliebt, möchte keine Kinder mehr, der Sex ist jetzt schon geil aber wie wird er erst ohne die ganzen Hormone und ohne die Angst. ALLERDINGS… dieses endgültige, das macht mir doch etwas zu schaffen. Was wenn Sie mich verlässt? Ich eine Andere kennenlerne? Was wenn der Kinderwunsch dieser Frau größer ist als mein Nichtwunsch? Was wenn es dann die Liebe meines Lebens ist? Klar… auch hier ist natürlich die Möglichkeit einer Samenbank gegeben. Wenn’s wirklich DIE FRAU ist und IHR GRÖSSTER WUNSCH dann ist’s wohl egal auf welchem Wege das passiert! Stand heute liegt die Chance dass dieser Fall eintritt bei 0,01 %. Nur was wenn er eintritt?
Hat jemand von euch ähnliche Gedanken? Samenbanken sind teuer und jetzt 20 Jahre noch runde 7.000 EUR zu zahlen nur um eine Art Versicherung zu haben? Gibt’s denn keine Samenbanken die mein Sperma kostenlos einfrieren (für mich falls ich es brauche) und aber auch als Samenspende weiterverkaufen würden? Mit meiner Einwilligung und mit mir als anonymem Spender?
Die OP usw macht mir keine Angst, ich freu mich mega drauf! Das „Endgültige“ wäre durch ne Samenbank vom Tisch…wenn da bloss die Kosten nicht wären die sich über die Jahre und Jahrzehnte halt doch läppern… Wie seht ihr das?
lG Ingo
Meine Vasektomie ist nun 16 Wochen her.
Ich hatte den Gedanken an eine Vasektomie bereits 2 Wochen nach der Geburt unseres 2. Sohnes. Bin also zum ersten Gespräch gefahren und habe mich informiert. Danach hat man im Internet Horrorgeschichten gelesen von Dauerschmerzen und da meine Frau sowieso noch nicht soweit war, habe ich den Gedanken wieder verworfen. Dennoch war der Wunsch nach einer sicheren Verhütungsmethode immer wieder auf, sodass ich nach Rücksprache mit meiner Frau, die mittlerweile auch damit einverstanden war, zum gefahren bin. Vom ersten Gedanken bis zur endgültigen Entscheidung sind 2 Jahre vergangen. Der Eingriff war unkompliziert und schmerzfrei. Der Arzt musste allerdings kurz nachspritzen. Danach hieß es hinlegen und kühlen. Am ersten Tag nach der Operation war alles in Ordnung, bis sich am 3.Tag herausstellte, dass ich eine Nebenhodenentzündung entwickelt habe. Es war unangenehm aber nach 3 Wochen mit Antibiotika war auch das erledigt. Ich hatte mehrere Wochen noch eine leichte Druckempfindlichkeit und Ziehen in der Leiste, aber das ist mittlerweile auch verschwunden. Mitunter kommt es vor bei übermäßiger Anstrengung, dass es mal leicht zieht aber damit meine ich wirklich leicht. Grundsätzlich würde ich sagen, dass es etwas Empfindlicher ist als vorher, aber ich denke das gibt sich nach ein paar Wochen. Ich habe den Eingriff nicht bereut und meine Frau freut sich, dass sie die Pille nicht mehr nehmen muss.
LG
Meine Frau war allerdings noch nicht soweit und
Danke, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt, Simon.
Hallo Holger
vielen Dank für Deinen Kommentar. Es ist schon so, dass viele hier über Ihre Erlebnisse der OP schreiben. Nachvollziehbar, denn sie haben vor der OP nach Erfahrungsberichten gesucht, diese hier gefunden und möchten die Sammlung um ihre Erfahrung ergänzen.
Einige schreiben aber auch über Ihre Erfahrungen, bei denen die OP schon eine Weile zurück liegt.
Die Aussage, dass alle die die OP gemacht haben, sie nach einer Weile bereuen halte ich für fragwürdig.
Mich würde interessieren, wie Du darauf kommst?
Ich kann zunächst einmal über mich und alle Bekannten aus meinem Freundeskreis sprechen. Bei mir ist die OP schon ein paar Jahre her und ich habe sie noch nicht einmal bereut. Meinen Freunden und Bekannten geht es ähnlich.
Daher halte ich solch pauschale, nicht untermauerte, Aussagen für nicht förderlich.
Die 99% der positiven Berichte auf dieser Seite kommen von den Männern, die ihre OP erst vor kurzem gemacht haben. Es ist nicht zu erwarten, daß sie etwas negatives schreiben, sonst hätten sie sich nicht operieren lassen. Also sind sie nur auf den Verlauf der Op aussagefähig, was nur eine, kurzfristige Seite der Vasektomie darstellt. Aber die Berichte von denen, die schon viele Jahre mit Vasektomie leben, sind fast alle negativ. Sie bereuen die OP.
Hallo lieber David,
ich war heute noch einmal auf diesem Portal, weil ich einen Report zum Thema Vasektomie noch einmal zu überarbeiten habe und die Links auf Funktionalität überprüfen wollte. Dabei sah ich, was du damals zu meinem Beitrag hier geschrieben hattest, ich aber dazu nichts sagen konnte, weil ich nicht mehr hier war.
Natürlich kann ich deine Verbitterung verstehen, sehr gut sogar. Aber ob es dich deshalb berechtigt, dich erbost über jemanden zu äußern, der sagt: „Ich habe da einen völlig entspannten Zugang. … Kondome begeistern uns nicht mehr…“, finde ich nicht angebracht.
Ich kann dem allerdings nur allzu sehr zustimmen, denn außer bei meiner ersten großen Liebe ganz zu Beginn meiner sexuellen Karriere, habe ich das eine oder andere Mal Kondome verwendet. Danach nie mehr, denn sie waren mir lästig!
Es ist ein völlig anderes Gefühl und ein Genuss, ohne Kondomauspacken und Drüberziehen, zur Sache zu kommen. Auch der Verkehr als solches ist sehr viel gefühlvoller und intensiver … jedenfalls habe ich das so empfunden.
Du hältst meinen Vergleich mit Verkehrstoten für nicht angebracht, und sagst, dass gesunde Männer sich bewusst für eine völlig überflüssige OP mit hohem Risiko entscheiden. Ich glaube, dass sich auch jeder – zumindest die allermeisten Menschen – ebenfalls frei dafür entscheidet, sich in den Verkehr zu begeben und auch dort ein hohes Risiko eingeht. Ich sehe da kaum einen Unterschied, könnte dir allerdings noch etliche andere Beispiele nennen, wo Menschen ein Risiko eingehen, beispielsweise Rauchen, Alkohol, süße Schleckereien.
Ich finde es recht arrogant, David, wenn du meinst, die Männer gingen mit der „völlig überflüssigen“ OP der Vasektomie ein hohes Risiko ein. Die verhütenden Frauen wohl nicht?
Wenn du magst, lasse ich dir gerne – und ebenfalls auch allen anderen Lesern dieses Portals – völlig kostenlos unseren 140-seitigen Report über die Vasektomie zukommen.* Darin wird zum Beispiel sehr ausführlich über die Risiken aller Verhütungsmittel berichtet, die nämlich in aller Regel die Frauen zu tragen haben.
Auch immer freiwillig? Und auch immer mit dem Bewusstsein, ein Risiko einzugehen?
Denke darüber bitte einmal nach.
Liebe Grüße
João
* Der Report kann angefordert werden unter der E-Mail-Adresse iew@xaba.eu. Im Betreff bitte einfach nur angeben „Papa-online“. Wäre aber schön, du würdest mir deinen Namen nennen. Danke!
Kurzer Nachtrag zu meinem eigenen Bericht: Beide Proben (nach 8 und 16 Wochen) waren spermienfrei. Insgesamt also alles gut und nullkommanull Probleme. Ich denk da quasi gar nicht mehr dran.
Vielen Dank für die Kommentare… Bei mir ist es nun 4 Wochen her. Obwohl ich mir fest vorgenommen habe, hier meine Erfahrungen zu teilen, hab ich fast nich mehr daran gedacht dies zu tun. Ich glaube, dass dies vielen so geht, bei denen der Eingriff gut verläuft… Das ist so wie wenn jemand in irgendeinem Forum ein Problem postet, eine Antwort drauf bekommt und dann keine Rückmeldung mehr gibt, ob es nun geklappt hat oder nich… Mmn könnten also hier noch viel mehr positive Berichte stehen, wenn die Leute wollten/daran denken würden.
Zur Entscheidungsfindung: Ich fand es gut, dass zwischen dem Anmelden und der ersten Beschprechung einige Wochen lagen. So hatte ich die Sache schon aktiv in Angriff genommen aber noch n paar Wochen Zeit konkret über das Thema nachzudenken. Schlussenldich war meine Meinung so: Ich habe die Frau meines Lebens gefunden und hatte die Möglichkeit eine Familie zu gründen (zwei Kinder). Wir wollen beide keine weiteren Kinder. Wir sind beide knapp 30. Das heisst also: die nächsten 2 Jahrzente muss verhütet werden. Selbst wenn wir ein/zwei Kinder verlieren sollten (was man nie weiß ) dann möchten wir nicht nomal vorne beginnen. Falls es auseinander gehen sollte (wovon ich nicht ausgehe) dann bleib dies trotzdem meine Familie und ich will keine weiteren Kinder. In einem Zeitalter in dem sich viele Leute alle Optionen offen halten wollen, stösst diese Einstellung vielleicht auf Stirnrunzeln.
Zum Eingriff: Wie schon oben geschrieben, habe ich das Ganze positiv in Erinnerung. Ich muss aber sagen: Ich war froh, dass meine Frau mit den beiden Kindern von Freitag (das war der Tag des Eingriffs) übers Wochenende zu Ihren Eltern gefahren ist. Ich hab mich bewusst nicht mit Schmerzmedis vollgepumpt und dementsprechend lag ich Freitag und Samstag grösstenteils auf dem Sofa. Sonntag war schon fast wieder normalzustand.
Noch was zum Thema Sport: Bettsport war nach 5 Tagen kein Problem. Nach 10 Tagen ging ich das erste mal Laufen. Wenn ich von Gehen ins Laufen wechselte, zog es auf der Rechten seite an der Naht unangenehm. Ich stellte dann wieder auf Gehen um. Auch das zweite mal nach 14 Tagen ging ich nur eine Runde „walken“. Nach 18 Tagen war dann wieder kein Problem.
Hallo,
Erst mal dickes Lob für die Seite, bei der Recherche und Entscheidungsfindung bin ich auf diese Seite aufmerksam geworden und ja, sie hat mir die Angst vor meiner Vasektomie etwas genommen… Etwas, nicht allzu viel aber immerhin 🙂
So, mein Termin war heute vor 10 Tagen…
Morgens 6h Termin Kh Lübbecke
7:20 = die nette Schwester, die mich kurz zuvor völlig Haarfrei gemacht hat ( mein Bäuchlein war mir im Weg, besser ging es halt nicht) bringt mich jetzt zur Schlachtbank….
8:00h = jetzt liege ich nach ein wenig warten, auf dem Tisch, umgeben von 3 wirklich netten OP Schwestern, die sich alle Mühe geben mir beruhigende Worte mitzugeben.
8:15h die zwei Metzker ( nicht böse gemeint) mit Dr. Titel betraten den Raum…. Nochmal kurze Frage ob ich sicher sei und Aufklärung über den Verlauf der OP.
ca 8:20h = es geht los….
Scheiße, örtliche Betäubung wirkt nicht… Echt nicht schön… Zweiter Versuch… Jup, so langsam wird es taub daunten…
ca8. 55h =erste Seite fertig…. So müssen sich Helden fühlen 🙂
Gleich rüber zur nächsten Seite, such hier zwei mal nachgespritzt ( das ist unangehm aber erträglich) .
Bei dieser Seite tat es höllisch weh, der Dr. meinte, dass könne passieren wenn man am Samenstrang zieht… Also ehrlich, sowas hab ich in meinen 36 Jahren an Schmerzen noch nicht erlebt… Gott sei Dank war auch die Seite nach nur 20 Minuten fertig und ein Gefühl von Erleichterung macht sich breit… ( Betäubung wirkte noch)
9:15h Ende
In den folgenden 3 Stunden sollte ich noch bleiben, aber dann ab nach Hause….
Das war der Freitagvormittag.
Nachmittags leichte unangenehmer Druck, ok – dachte ich hattest eine OP.
Übers Wochenende nahm der Druck kontinuierlich zu und es gesellte sich ein riesen Hämatom beim zweiten Hoden dazu. Ausserdem konnte ich eine Verhärtung in dem Hodensack ertasten, in etwa die gleichen Größe wie der Hoden selbst.
Wochenende vorbei, Schmerzpillen wie Smarties gefuttert und noch keine Besserung in Sicht.
Sitzen, liegen geht… Laufen, stehen geht überhaupt nicht – scheiß Schwerkraft…
Bis Donnerstag durch gehalten, dann ab zum Arzt : „nachblutung, nicht schön, aber eine normale, mögliche Komplikation“ – kühlen und eng beieinander halten…
So, ab zur Apotheke Suspensorium gekauft = beste Investition meines Lebens 🙂 wäre ich da nur schon Tage früher drauf gekommen… Auf einmal geht gehen wieder…. Jeah
Dazu noch Heparinsalbe und ein paar neue Kühlpacks….
Freitag und Samstag nochmal viel Ruhe, kühlen, Salbe und mein neuer bester Freund das Suspensorium. Sonntag Geburtstagsfeier bei der Familie – ohne Probleme.
Heute erster Tag nach der OP völlig schmerzfrei.
Das Hämatom wird noch etwas brauchen und das Suspensorium trag ich auch noch, aber es geht wieder.
1 – 2 Wochen und ich lach drüber…
So das wars bei mir…
Zu den Eckdaten:
36 Jahre alt
Verheiratet und 4 Kinder
Vasektomie durchgeführt im Krankenhaus Lübbecke ( würde ich wieder tun, sowohl das Vorgespräch, das Pflegepersonal als auch die Durchführenden Ärzte, waren immer nett und hilfsbereit, auch die Nachuntersung war top – für die Nachblutung können die nichts, ist eine mögliche Komplikation über die ich ja auch aufgeklärt wurde)
Kosten für OP und Pathologie 360€
MfG
Hallo,
auch ich möchte meine Erfahrung bzgl. meiner Vasektomie mit petentiellen Interessenten teilen.
Es ist Montag 14:30 Uhr und ich habe meinen Termin zur Vasektomie. Ich mach mich untenrum frei und lege mich auf den OP-Tisch. Die Schwester legt mir einen Zugang und ich erhalte meine Vollnarkose. Der Arzt sagt noch zu mir: „jetzt müssten sie etwas spüren“
Tatsächlich fängt mein Gesicht an zu kribbeln und das nächste an was ich mich erinnere ist, wie ich wieder aufwache.
Bis jetzt alles super gut verlaufen.
Ich werde abgeholt, fahre nach Hause und leg mich gleich ins Bett und schlafe bis ca. 19-20 Uhr. Ab hier beginnen nun die Probleme! Mein rechter Hoden ist angeschwollen und blau. Die kleine Wunde von der Vasektomie hört nicht mehr auf zu bluten.
Meine Frau ruft beim Urologen an und beschreibt die Probleme. Seine Antwort: „das klingt nicht gut, bitte fahren sie ins Krankenhaus“
An fahren war zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Wir haben den RTW gerufen und ab ging es ins Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass es zu einer Nachblutung gekommen ist. Da der Hoden immer blauer wird, weiter anschwillt und die Blutung nicht aufhört entscheidet der Arzt mich nochmal zu operieren.
Die OP hat nochmal 1 Stunde gedauert. Die Blutung wurde gestillt und der dadurch entstandene Bluterguss im Hoden wurde entfernt.
Ergebnis:
– 2 Tage Aufenthalt im KH
– mein rechter Hoden wurde auf ca. 6cm aufgeschnitten und wieder zugenäht
Das Ganze ist jetzt 14 Tage her. Mir geht es gut. ich habe keine Schmerzen. (außer man stößt sich da direkt)
Die Schwellung und Färbung nimmt von Tag zu Tag ab. Ich habe keine Probleme mit einer Erektion bzw. Erguss. Meine Libido ist noch genauso ausgeprägt wie vor der OP. (der Sex klappt auch wunderbar)
Würde ich die Vasektomie mit dem heutigen Wissensstand nochmal durchführen lassen?
Vermutlich ja, da der kommende Lohn (Sex ohne Verhütung mit meiner Frau) die Mühe/den Ärger und Schmerz wert war.
Gruß
Da ich mich vor der OP hier in den Kommentaren informiert hatte, hier nun die eigenen Erfahrungen zurück:
OP fand gestern statt und liegt nicht mal 30 Stunden zurück. Ich habe eine Non-Skalpell-Vasektomie durchführen lassen (beim bereits erwähnten Superspezialisten in Kornwestheim; nur echt mit den 459,15 €). Das Ganze fand mit lokaler Betäubung statt.
Die Sache lief in der Rückschau äußerst unspektakulär. Ich habe bisher keine einzige Schmerztablette genommen. Bis heute morgen füllte sich unten alles etwas „benutzt“ an (wie wenn man etwas zu lange und enthusiastisch, ehm, Genre-Filme im Netz geschaut hat), nach Abziehen des Verbands und der ersten Dusche danach (alles schon erlaubt) habe ich jedoch schon mehrmals gar nicht mehr daran gedacht.
Das Vorgespräch, die OP-Vorbereitung und Durchführung waren alle den Umständen entsprechend angenehm. Bei dem durchführenden Arzt wäre ein telefonisches Vorgespräch möglich gewesen, was ich zunächst auch so geplant hatte. Meine Frau, selbst Ärztin, riet mir dann aber ein echtes Gespräch zu suchen, da ein persönliches Vertrauensverhältnis zum Operateur nur so sichergestellt sein könne. Das sah ich ein und hab’s entsprchend geändert. Vorgespräch war sehr gut. Aufgrund einiger selbstdiagnostischer Bedenken hat der Arzt sogar noch kostenfrei meine Prostata geprüft; normalerweise wäre das IGEL.
Zur OP kam ich dann 10 Minuten zu früh, obwohl ich noch einen zum schwer Sinieren genutzten Spaziergang um den Block machte. Ist schon komisch. Ich habe drei Kinder, wollte nach dem zweiten schon nicht mehr, aber jetzt kamen die Gedanken. Und überall um einen rum plötzlich süßeste Kleinkinder, Spielzeugläden, halt alles, was Du da nicht brauchst. Zudem dann plötzlich der irrationale Teil zur Männlichkeit und der ganze Scheiß, der mir zuvor eigentlich immer ganz egal war.
Zum Glück hab ich’s ausgeschwitzt und war pünktlich zum OP-Tisch tiefenentspannt. In der Vorbereitung musste ich nur Hose und Unterhose gegen ein Handtuch tauschen. Aus den Lautsprechern im OP-Saal klang Coldplay oder ein ähnlich Softpopschrott, aber selbst das hat mich nicht aus der Ruhe geholt. Mit einigen Wurzelbehandlungen und Überkronungen im Gepäck konnte mich das zum Glück nicht wirklich stressen. Tief und ruhig atmen ist der Trick.
Als die OP losging musste der Arzt erstmal noch zum Rasierer greifen, obwohl ich das vorher ausreichend erledigt gehabt zu haben glaubte. Was ich nicht wußte, ist das eigentlich der ganze Hodensack haarfrei sein sollte und nicht nur die OP-Stelle mit Umland. Dies, weil sich sonst der Verband nicht ordentlich befestigen läßt. Egal, ging schnell. Dann das Schlimmste: Der Pieks der ersten Spritze tat schon weh, aber weniger als jede beim Zahnarzt. Ich glaube es waren insgesamt vier Piekser, aber nach dem milderen zweiten hab ich schon keinen mehr gespürt. Weil man flach ligt kriegt man von der Operation natürlich visuell nichts mit. Man hört die Schere und riecht das Veröden, aber da kann man ja kurz auf Mundatmung umstellen. Beim zweiten Samenleiter hab ich ein Ziehen im entsprechenden Hoden gespürt. Auf Rückfrage hieß es, das könne sein.
Von Anmeldung bis fertig war ich dort 30 Minuten, dann noch ein paar Minuten mehr bis zu einer kurzen Nachbesprechung mit weiteren Instruktionen (ein Tag keine Anstrengunegn, Duschen ab morgen, Verband kann morgen ab, eine Woche kein Sport und keine Ejakulationen, Testmaterial dann und dann einschicken etc.).
Jetzt sitz ich hier und schreib. Der Hoden, der während der OP gezogen hat meldet sich auch jetzt ganz wenig, insgesamt muss ich mich aber drauf konzentrieren, um ein Missgefühl überhaupt zu spüren. In der Körperwahrnehmung fühlt sich der Unterleib „innerlich“ völlig normal an.
Ich hab ein bisserl Angst vor dem nächsten richtigen Steifen und vor dem ersten Schuss danach.
Bleibt mir festzustellen, dass ich – Stand jetzt – nichts bereue. Meine Frau hatte und hat mit der Endgültigkeit der Maßnahme mehr zu kämpfen als ich (Weiber halt). Ich fühle mich – wie nach anderen großen Lebensentscheidungen – zufrieden darüber, das ich sie überhaupt getroffen habe.
Leute: Lasst Euch keine Vollnarkose andrehen. Wenn ihr glaubt, das Euch die Situation in einer Lokalnarkose überfordert, seid Ihr vielleicht für die Maßnahme selbst mental nicht bereit. Wie ich hören konnte, ist der Prozentsatz derjeniger, die wahrscheinlich eigentlich gar nicht wollten, unter der kleinen Gruppe von Leuten, die anschließend (Schmerz)probleme haben, unverhältnismäßig hoch. Heißt: Der Kopf muss schon mit im Team sein und nicht nur der Sachzwang.
Grüße von Andreas
tl;dr: Macht’s, wenn ihr bereit seid, aber bitte spart Euch die Vollnarkose. Ist leichter als Zahnarzt.
Hi zusammen,
ich hatte am 12.06.2019 meine OP beim Urulogen. Ich bekam eine örtliche Betäubung und eine Schlafspritze. Ich bekam von der OP nichts mit, es musste nur einmal nachgespritzt werden da ich wieder zu mir kam. Mittlerweile sind 2 Wochen vergangen. Von der OP an sich bekam ich also gar nichts mit. Kosten beliefen sich auf 420 Euro. Probleme danach? Ja, ich hatte nach 1,5 Wochen nochmal einen Termin beim Urulogen, da ich nachts und am Morgen Angst bekommen habe, da der Hodensack so tief hing (Sah aus wie ein 3. Hoden mit irgend einer Flüssigkeit gefüllt / Verdacht auf Wasserbruch). Ist aber immer nur Abends und am Morgen zu sehen und spüren. War dann wie gesagt beim Urulogen und der hat das abgetastet und mit dem Ultraschall geschaut. Er konnte keine Flüssigkeit feststellen und meinte der Nebenhoden wäre noch entzündet. Bekam dann also noch mal 600er Ibus und Antibiotika. Jetzt 2 Wochen nach der OP hängt der Sack mittig immer noch so tief am Abend und am Morgen. Keine Ahnung was ich da noch machen soll. Stören tut es mich schon. Und warum das ist weiß ich auch immer noch nicht. Ich trage auch immer noch diesen Hodensackhalter auf der Arbeit. Anfangs habe ich diesen nicht getragen erst dann wo mir das mit dem Sack aufgefallen ist. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. Spermaprobe habe ich noch nicht abgegeben das kommt erst noch.
Hab vor 3 Tagen meine OP gehabt und will auch mein Senf dazu geben ????
Bereits bevor unser Sohn als zweites Kind 2018 auf die Welt kam, war für mich und meine Frau bereits klar, dass dies unser letztes Kind wird.
Zwei Kinder wollten wir schon immer.
Anfang Februar 2019 hatten wir also einen Termin zum Beratungsgespräch, dass ich als sehr angenehm empfand. Die Ärztin fragte auch mehrfach mach ob man sich seiner Sache sicher sei.
Den Eingriff haben wir dann gegen Juni Juli geplant, eigentlich wollte ich es schon im März… wenn ich mich einmal entschieden habe, will ich nicht mehr warten. Naja hier ging es nicht anders.
Ich bekam dann also vor 1 Woche eine SMS um einen Termin am 25.06 wahrnehmen zu können. Klar hab ich diesen angenommen…
Vor 3 Tagen morgens um 08:30 Uhr dann der Anruf: Wir hätten heute Mittag spontan einen Termin frei, wollen Sie diesen nehmen?
Spontan wie ich bin: Ja klar, wir sehen uns 16 Uhr…
Aufgeregt wie hulle meine Frau angerufen und ihr die OP mitgeteilt.
Ja dann das übliche, untenrum frei machen bitte und auf dem Stuhl (der sehr bequem war) Platz nehmen.
Die OP habe ich mit einer örtlichen Betäubung durchführen lassen.
Nach einem pickser der Spritze und 2-3 Minuten war das Gefühl der rechten Seite komplett weg. Die Ärztin prüfte das noch einmal und pickste mit der Spritze noch 2-3 mal öberflächlich ein.
Dann ging es schon los…. Skalpell, Haut anritzen, Samenleiter rausziehen, durchtrennen, veröden + vernähen, alles wieder rein und zu den „Sack“.
Alles soweit schmerzfrei, man spürt ein leichtes Ziehen in der Leiste…
Dann zu Samenleiter Nummer 2, Spritze, Betäubung, anritzen, Samenleiter rausziehen, durchtrennen, veröden + vernähen, rein damit und Sack zu.
Auf der Linken Seite spürte ich schon etwas mehr, da hier der Samenleiter umständlich um meine Krampfadern (ja die hab ich im Hofen…) herum gezogen werden musste, daher entstand eine größere Dehnung die jetzt nicht schmerzhaft, aber extrem unangenehm war.
Nach vielen Scherzen Gelächter und 45 Minuten war alles vorbei… man haben wir gelacht, da tat mir der Bauch mehr weh als der Hoden.
Nach der OP heim hinlegen, Bier trinken und chillen. Die kommenden zwei Tage hab ich ganz normal gearbeitet (etwas breitbeiniger und in Jogginghose), aber es ging. Muss dazu sagen, ich arbeite nicht körperlich, bin viel im Auto unterwegs und checke Objekte und Mitarbeiter ab.
Heute Samstag, versuche ich mich best möglichst zu schonen…
Ob ich was spüre, ja, ein Zug auf der linken Seite in der Leiste. Aber bei der Dehnung im Rahmen. Rechts scheuert es ein wenig, aber Pflaster druff und gut.
Ansonsten hatte ich persönlich keinerlei Schwellungen, keinen blauen Fleck und keine Blutungen.
Ein vorzeige Patient bis jetzt, Anfang August gebe ich die erste Probe ab und sicherheitshalber im September die zweite. Sollte noch etwas zu finden sein eine dritte im Oktober… alles all inclusive.
Zur Belohnung bekomme ich jetzt mein lang ersehntes Tattoo gestochen (was weit aus mehr Schmerzen verursachen wird)…. auf dem Rücken Porträts meiner Kinder die von Flügeln umschlossen werden ????
Klar kann es immer wieder zu Komplikationen kommen, aber die muss man selbst Abwegen. Wir sind immer hin alles Erwachsene Männer.
Wichtig ist nur das die Entscheidung durch euch selbst getroffen wird!!!
Ihr müsst es wollen und davon überzeugt sein.
Unter Druck durch andere solltet ihr dies nicht überstürzt entscheiden. Nehmt euch die Zeit die Ihr benötigt und denkt drüber nach.
Bei mir ist es jetzt 2 Wochen her.
Der Eingriff selber war echt unangenehm, ich denke aber mal eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt ist schlimmer.
Die nächsten 2 Tage habe ich bewußt im Bett verbracht um den Heilungsprozess optimale Bedingungen zu geben. Ich hatte 1x 600mg Ibuprofen genommen, aber so lange man nicht rumrennt und sie „baumeln“ braucht man das eigentlich nicht.
Ich hatte mich ca. 5 Tage „körperlich verletzte“ gefühlt und wollte auch von meiner Frau nicht angefasst werden (gar nicht).
Ich hatte ca. 1 Woche ein Ziehen in der Leistengegend, was jetzt (10 Tage) aber vollständig verschwunden ist. Einzig der Faden zwickt noch, aber der sollte die nächsten Tage auch abfallen.
Ich hatte links wie rechts blaue Blutergüsse, die erst nach Tag 7 verschwunden waren. Die taten auch richtig weh, war aber auszuhalten.
Nach 1 Woche hatte ich auch wieder Verkehr: Es hat sich nichts verändert. Weder das Gefühl noch die Konsistenz des Ejakulats. Von daher scheint es körperlich keinerlei Effekt zu haben (was gut ist).
Jetzt muss ich einzig noch das Erlebnis aus meinem Kopf kriegen, da hilft aber wohl definitiv die Zeit.
Und ich muss zugeben dass ich über meine Männlichkeit nachdenke. Keine Kinder mehr haben zu wollen (habe 2 Jungen und 1 Mädchen) ist das eine, aber ich empfand den Gedanken (m)eine Frau zu befruchten immer sehr anregend. Das ist jetzt natürlich vorbei, außer beim Verkehr selber, da vergesse ich irgendwie dass ich sterilisiert bin. Was mich aber „beruhigt“ ist die Tatsache, dass man für den Fall der Fälle mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wieder fruchtbar werden kann – für das Kopfkino muss das gut genug sein.
Würde ich es wieder tun? Ja. Ich denke es ist besser als die Alternativen welche für unsere Frauen belastender sind. Im Endeffekt sind die körperlichen Schmerzen nicht viel größer als das was eine Frau mit Kupferspirale jeden Monat durch macht, und dazu liebe ich meine Frau zu sehr als ihr diese Bürde weiterhin auflasten zu wollen.
Hallo zusammen,
kurzer Erfahrungsbericht zur No-Scapel -Vasektomie!
Nach langer Überlegung /Berichte lesen,kam ich zum Entschluss die große Sache durchzuführen.
Nach dem Besprechungstermin bin ich wie voraussichtlich 99 %aller Männer mit dem mulmigen Gefühl hingegen.
Es geht ja um das beste Stück ????
Nun kann ich sagen ,mit der OP ist alles gut gegangen !
Würde ich es bis jetzt nochmals durchführen??( Ja )
Nun warte ich noch auf das Ergebniss.
Kurz zur OP:
OP war nach ca 15-30 min vorbei .
1-3 Tag leichte Schmerzen /Ziehen von linken Hoden.
4 Tag stärkere Schmerzen von linken Hoden zur Bauch .
Anruf beim Arzt (Private Nummer mitbekommen) .Meinte alles normal ,soll aber nochmals vorbeikommen .
Super Service von Dr.Armbruster
5 Tag Untersuchung: alles im Lot !
Tablette Ibu 600er 1 Woche Einnahmen.
5-12 Tag Schmerzen immer geringer .
Sex hatte ich inzwischen auch ,leichtes Ziehen im Hoden /Bauch !
13 Tag kaum Schmerzen ????
2-8 Wochen regelmäßig Geschlechtsverkehr .(kaum Schmerzen ab der 4 gar keine Schmerzen)
8 Woche keine Schmerzen ????????
Status :Dr.Armbruster aus Kornwestheim/Stuttgart nur zum empfehlen 5Sterne !!
Hallo
Auch ich hab mich vor 7 Monaten unterbinden lassen. Ich bin kinderlos und anfangs 40. Hatte einfach keinen Bock mehr, zu sehen, wie meine Partnerin jeden Tag Hormone schlucken musste. Ich wollte meinen Teil zur Verhütung beitragen.
Termin vereinbart und Einverständniserklärung unterschrieben. Diese am OP Tag mitgenommen und der Artzhelferin abgegeben.
Sie hat mir Schmerzmittel für die nächsten Tage geben und forderte mich auf, schon vor der OP eine Dosis davon zu schlucken.
Ich lag auf dem Tisch und der Doc fragte, ob ich Kinder hätte. Ich verneinte, worauf der fragte, ob ich den Eingriff wirklich wünschte. Natürlich, sonst wäre ich ja nicht zu ihm gekommen.
An die Spritze mag ich mich nicht erinnern, jedoch an das veröden der Samenleiter, da er auf der ersten Seite zu wenig Anästhetikum verabreichte. Die andere Seite ist nicht der Rede wert.
Mit einem Lächeln habe ich die Praxis verlassen und war erleichtert, dass der Eingriff nach 20 Minuten ohne Komplikationen verlief.
Rund zwei Tage hatte ich leichte Schmerzen und seit dann fühlt sich da unten alles an, wie es zuvor gewesen war.
Rund 2 Monate später einen Test des Ejakulats gemacht. Bestätigung, dass ich „sauber“, bzw. steril bin.
Im Bett läuft bei mir nun alles viel entspannter ab, da ich sicher sein kann, dass ich nicht mehr scharf schiesse und eine der sichersten Verhütungsmethoden gewählt habe.
Meine Partnerin hat weniger Stimmungsschwankungen seit sie die Pille nicht mehr einnehmen muss und ist auch glücklich, dass ich diese Entscheidung getroffen habe.
Hätte ich gewusst, dass dieser Eingriff so einfach ist, hätte ich diesen schon vor Jahren durchgezogen.
Hallo,
hatte den eingriff vor 2 Wochen, den Arzt kann ich nur Empfehlen ist in der Mönckebergstraße, eingriff war ohne voll Narkose , nur örtlich Betäubung , hatte sehr viel Angst davor, in nach hinein, dachte ich ,gut das ich mich so entschieden habe, die meisten Ärzte wollen ca. 500€ für die Vollnarkose haben , der eingriff selber war echt nicht schlimm, das schlimmste war echt das Pflaster wieder ab zu ziehen : ).
Würde jeden empfehlen mit Taxi oder nen Fahrer hin und auch wieder abzuholen lassen und auch zur Kontrolle nächsten Tag. Hab es nicht gemacht , wahr unangenehm ,ist eben alles sehr empfindlich ( beim Bremsen ,Beschleunigen usw. . . 🙂 ).Aber dank Automatik noch erträglich : ) .Jetzt nach knapp ca . 10 Tagen lösen sich die Fäden, ab und zu merkwürdiges Gefühl, aber nur weil Mann es nicht kennt und da ja auch ,da sehr empfindlich ist, aber alles kein Problem. Würde und kann es da, wo Ich es gemacht habe ,jeden Empfehlen der sich zu 1000% sicher ist.
Fazit. Sehr nett der Arzt und Helferin, sehr Kompetenz ,sehr gut Beraten ,
Kann ich nur weiter Empfehlen der so ein schritt machen will.
Note 1+++++++
hey alex – bin auch aus Ulm und bin am überlegen ob ich es machen lassen soll – wie hoch waren deine kosten ?
Befasse mich gerade auch ausgiebig mit dem Thema uns suche einen wirklich GUTEN Urologen in HH. Kannst Du mir vielleicht mal Deinen nenn, damit ich den wenigstens gleich ausschließe?
Meine Vaso liegt 17 Jahre zurück. Ich bin mittlerweile 52 Jahre alt und möchte allen davon abraten und dringend empfehlen nicht auf die sehr einseitige Urologen-Propaganda im Internet hereinzufallen. In dem Patientenbogen, den ich damals unterschrieb, stand wörtlich „das Verlangen kann gesteigert sein“. Das war bei mir vom ersten Tag an so und hat seitdem nicht aufgehört. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber, dass ein jeder Orgasmus nicht mehr so nachhaltig und anhaltend befriedigend ist wie davor. Meine Partnerin hat das einige Jahre mitgemacht, aber mittlerweile ist es mir selbst sehr lästig. Auch drei bis fünf Schuss am Tag bringen keine nachhaltige Befriedigung mehr, obwohl die Orgasmen heftiger sind und die Menge des Ejakulats seitdem deutlich erhöht ist, dieses flüssiger und klarer ist als ehedem. Die Vaso trägt zur Sexsucht bei. Das hat überhaupt nichts mit Pornos oder Internet-Konsum zu tun. Von den Urologen wird das abgestritten mit der Behauptung, das habe man sich antrainiert. Es muss ja einen wissenschaftlich erklärbaren Grund geben, sonst hätte ich das damals in dem Bogen ja nicht unterschreiben müssen. Welche Veränderungen die Vaso eventuell auch für die Funktionsweise der Prostata bedeutet, wird grundsätzlich gar nicht kommuniziert. Den Urologen geht es weithin nur ums Geschäft.
Hallo zusammen,
bin m 48 habe Ende Januar – in Verbindung mit einer anderen OP die in Vollnarkose stattgefunden hat – auch die Vasektomie machen lassen da bei mir die Familienplanung schon lange abgeschlossen ist , habe 2 Kinder , bin schon länger geschieden und auch mit meiner Freundin -Wochenendbeziehung – keine gemeinsamen Kinder geplant sind. Hatte in der ersten Woche nach der OP ab und zu leichte Schmerzen , in der 2. Woche nur noch ab und zu und nach dem die Fäden gezogen wurde ganz selten noch einen leichten Druck meistens immer nur im rechten Hoden. Am Wochenende also 3 Wochen nach der OP hat auch alles geklappt beim Besuch von meiner Freundin.
8 Wochen nach der OP soll ich die 1. Probe bringen und nochmal 4 Wochen später die 2. Probe bringen, mal sehen wie es weitergeht bis jetzt keine großen Probleme.
Ich finde die Fragestellung des Arztes auch etwas komisch. Wollte er vielleicht lustig sein?
Die Ärzte nach, ob man schon Kinder hat, was auch ok ist. Sie wollen damit überprüfen und vermeiden, dass Du vielleicht eine Entscheidung triffst, die Du später bereust.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Arzt die Durchführung verweigern könnte, wenn Du 25 Jahre jung bist und noch keine Kinder hast.
Zitat:
„Der Arzt erkundigte sich, ob ich meinen Pflichten, um den Nachschub für die Rentenkasse zu sichern, nachgekommen sei. Konnte ich zusagen. Und wie es denn diesbezüglich um meine Partnerin bestellt sei. Auch sie hätte ihre Pflicht erfüllt, machte ich im klar. So gesehen also schon mal kein Hindernisgrund, die OP zu verweigern.“
Was geht den Arzt die persönliche Familienplanung an?
Welcher Hinderungsgrund sollte hier bestehen und was führt dazu das dies als ein solcher betrachtet wird?
Hallo alle zusammen, hier ein Erfahrungsbericht aus ÖSterreich – bin 52, habe 2 Kinder, habe vor 5 Jahren beschlossen eine Vasektomie durchführen zu lassen – soweit, so gut. Die Schmerzen waren durchaus erträglich, das Ergebnis des Spermiogramms nach 2 Monaten bei 0% beweglicher Spermien, also konnte ich das Singleleben richtig genießen – dachte ich… Dann bekam ich Krämpfe in den Hoden, mein Urologe meinte, das gibt sich. Ich hatte die Krämpfe im Endeffekt 5 Jahre lang. Weiters bekam ich vor ca 2 Jahren wirklich starke Rückenschmerzen, das hängt mit meiner körperlich sehr schweren Arbeit zusammen – dachte ich… Kein Orthopäde und keine Injektionskur konnte helfen, ich schlief nur noch mit Schmerztabletten. Nun lernte ich vor 1 Jahr meine Traumfrau kennen, Kinderwunsch ist wieder da – eine Rückoperation stand im Raum. Aber wo? In Wien gibt es eine handvoll Ärzte, die das machen, die Preise bewegen sich von 3.500,- bis 12.000 (!!) Euro. Mein Urologe (jener, der die Vasektomie durchführte) riet mir fast energisch ab und meinte, ich sei zu alt, das funktioniert eh nicht, er wisse außerdem nicht, wo in Wien das gemacht werden kann. Die Frauenärztin meiner Frau meinte ebenfalls, daß das mit der Rückoperation nur ein gutes Geschäft für die Operateure sei, die Erfolgsaussichten eher gering. Ich riskierte es trotzdem, vor 9 Wochen war die Rückoperation – und ich hatte schon einige schmerzhafte OP´s, aber diese OP ist schon die Härte! OP Dauer immerhin 4 Stunden, fast 4.000,- Euro los, 2 Wochen konnte ich nur mit extremen O-Beinegang gehen, schlafen nur mit 3 Kissen zwischen den Knien und seitlich. Man glaubt gar nicht, wo diese Dinger andauernd ankommen, daß merkt man erst, wenn sie auf die 3-4fache Größe geschwollen sind. So, und jetzt kommts: Die Krämpfe sind weg, aber das wirklich unglaubliche: Die Rückenschmerzen ebenso!! Kurz nach der Narkose spürte ich als erstes – keine Rückenschmerzen im Liegen! Ich habe seit der OP keine Rückenschmerzen mehr, ich kanns gar nicht oft genug betonen! Ein Arzt meinte, dies sei wirklich unglaublich, aber anscheinend dürfte die Vasektomie im Laufe der Zeit die Schmerzen verursacht haben! Es seien Fälle bekannt, wo unerklärliche Hodenschmerzen auf eine Ursache in der Lendenwirbelsäule zurückzuführen sind, funktioniert anscheinend in die andere Richtung ebenso… FAZIT: Ich würde es nie wieder machen!
Weitere nützliche Info für all jene, die an eine RückOP denken: Die OP ist jetzt 9 wochen vorbei, meine Frau in der 6. Woche schwanger, es funktioniert also doch wieder – auch wenn der Urologe meinte, das wird nichts
Hallo João,
vielen Dank für deinen Bericht über deine Situation, dein Mitleid und auch dafür, dass du auf meine Anmerkungen eingegangen bist. Natürlich ist es leicht sich auf die (in diesem Forum gefühlten) 99,7 % der Fälle zu beziehen bei denen alles gut verlaufen ist. Jeder der sich dem Thema nähert, hofft natürlich, dass bei ihm alles gut geht. Bei all den positiven Erfahrungsberichten hielt ich es aber für wichtig, dass auch mal ein „anderer“ Verlauf dargestellt und beschrieben wird.
Ich möchte damit keine „Angst machen“ wie von dir unterstellt, sondern auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen, die man allzu gern aus dem Blick verliert. Tatsächlich sind es nämlich bis zu 15 % bei denen Komplikationen auftreten und laut Wikipedia streben bis zu 7 % eine Refertilisierungsoperation an – aus den unterschiedlichsten Gründen. Und wenn ich angesichts meiner eigenen Erfahrungen Dinge lese wie „Ich habe da einen völlig entspannten Zugang. … Kondome begeistern uns nicht mehr…“ und ähnliches Zeug, dann kräuseln sich mir die Nackenhaare. Angesichts dessen könnte man meinen, es ginge hier um einen Friseurbesuch oder eine Maniküre statt um eine Operation…
Auch dein Vergleich mit den Verkehrstoten ist für mich äußerst abwegig. Es gibt immer Alltagsrisiken, denen man sich aussetzt oder aussetzen muss. Hier aber begeben sich gesunde Männer „bewusst“ in ein großes Risiko durch diese – wovon ich mittlerweile überzeugt bin – völlig überflüssige OP. Von mir aus kann die Wahrscheinlichkeit so gering sein wie sie will – MIR ist es passiert! Wie bei allen anderen habe ich mir vom Urologen vorher erzählen lassen was alles schief gehen kann. Und auch ich habe mir dabei gedacht, dass es mich nicht „trifft“. Und doch: Bei mir hatte die OP sehr negative Auswirkungen (ausführliche Schilderungen siehe weiter unten) die leider bis heute anhalten.
Auch wenn die Intensität der Schmerzen deutlich zurückgegangen ist, werde ich dennoch täglich an den größten Fehler meines Lebens erinnert. Seit meiner OP vor fast zwei Jahren ist noch kein Tag vergangen an dem ich diesen Schritt nicht zutiefst bereut hätte. So wie hier viele schreiben, dass sie alles wieder so machen würden, bin ich froh darüber, auch meine Ansicht zum besten geben zu dürfen. Ich möchte weder Angst noch Panik verbreiten, nur zur Vorsicht mahnen und vor leichtfertigen Entscheidungen für diesen unnötigen Eingriff warnen.
Und PS: Bitte bei den Fakten bleiben. Meine Partnerin hat die Vasektomie nicht „gefordert“ sondern mich dazu ermutigt. Und ich habe meine Partnerin nicht „weggejagt“, sondern mich von ihr getrennt. Es war ein schmerzvoller Abschied für uns beide, aber vor diesem Hintergrund gab es einfach keine Zukunft für uns. Diese Ansicht hat sich bis heute nicht geändert.
Danke für Deine Schilderung.
Keine wirklich tolle Erfahrung. Auch die Art wie Dein Arzt vorgegangen ist, klingt naja…
Sogar mein Zahnarzt wartet bei einer Narkose 5 Minuten, bis die Wirkung eintritt bevor er loslegt.
Moin,
hier meine Ansicht über die Vasektomie und ihre Folgen.
Ich habe mich mit der Entscheidung einen Termin beim Urologen zu machen nicht leicht getan. Doch da wir bereits drei Kinder haben wollte ich den Sack zu machen. Neben Meinungen aus dem Freundeskreis, der Familie und dem Internet wägte ich gründlich ab was das ganze mit mir machen würde.
Den Termin zum Gespräch habe ich also vereinbart und es wurde „Stewardess ähnlich“ runtergerattert was alles passieren könnte und wie der Eingriff verlaufen würde.
Ein paar Wochen später dann der OP Termin. Sichtlich nervös begab ich mich in die Praxis und als es dann soweit war in den OP. Schuhe aus Hose und Unterhose aus und rauf auf den Tisch. Die Helferin sprach beruhigend auf mich ein und als der Doktor herein kam ging es, nach einem Lob auf die gute Rasur, auch schon gleich los. spritze links und rechts erst in die Haut und dann in die Hoden. Es wurde keine Zeit für das Wirken der Betäubung gewartet so dass die Handlung gleich fortgeführt wurde. – das wie ich glaube zu den Schmerzen bei meinem Eingriff führte. Keine Sorge so schlimm ist es nicht aber es musste da noch einmal nachbetäubt werden.
Wenn diese Situation allerdings eintritt ist Mann garantiert immer in Erwartungshaltung wann der nächste Schmerz kommt.
Letztlich habe ich beim verödet der Samenleiterenden noch das ein und andere Mal gezuckt da die Spannung nicht so durch meinen Körper floss wie sie sollte.
Ich könnte noch weiter ausholen aber ich möchte ja auch keine Angst verbreiten. – Es ist ja noch Alles dran nach dem Termin…
Am nächsten Tag Fäden ziehen und gut war es erstmal.
Dann die Proben… Gott sei dank ist der kleine Freund kein Radiergummi!
Nach ca 25 Ejakulationen habe ich die erste Probe abgegeben. positiv auf lebende Spermien, ABER schon viel weniger. – Das wird, versichert der Doc.
8 Wochen später nach weiteren mindestens 30 Ejakulationen das gleiche Ergebnis. Meine Gedanken Freunden sich schon damit an dass ich vielleicht nicht einer von achtzig Millionen, aber vielleicht einer von tausendfünfhundert sein könnte…
Naja der Doc. gibt nicht auf und ich darf weiter üben. Leider ohne Erfolg, denn auch die dritte Probe ist noch unverändert…
So kam es zu OP Nr. 2:
Kostenfrei, ja. Schmerzfrei, nein.
Im Nachhinein erfuhr ich nach der Operation dass eine andere Methode angewendet wurde und pro Seite nun ca 3 cm Samenleiter entfernt wurde. Ah, ja interessant! Schmerzen hatte ich ebenfalls wieder so dass ich etwa die doppelte Menge Betäubungsmittel bekam und dementsprechend auch das Volumen der Hoden zunahm.
Schmerzen habe ich jetzt nach einer Woche immer noch, stehen geht schlecht, aber schreiben im liegen ist Möglich.
Nun hoffe ich auf baldige Genesung und Hoffe auf Erfolg der Operation!
Dazu möchte ich noch sagen dass ich bei einem renommierten Hamburger Urologen war, der mir auch von Freunden empfohlen wurde.
Nun muss ich mit meinem Arbeitgeber über die Ausfallzeiten sprechen und hoffen dass die Krankenkassen und Arbeitgeber keinen Ärger machen.
Trotzdem: ich würde es wieder machen! Möchte damit nur sagen das es auch wirklich anders laufen kann und dass das was der Doc. im Aufklärungsgespräch erzählt auch wirklich eintreffen kann.
Lg Jochen
Danke Joao besonders für den Tipp: Einen Arzt oder Rechtsanwalt sucht man niemals im Telefonbuch!
Wie wahr…!
Ein fröhliches Hallo an dich, lieber Andreas und auch in die Runde!
Heute kam ich aufgrund von abschließenden Recherchen zu einem Aufklärungsbuch zum Thema Vasektomie auf diese Informationsplattform und schaute mich ein wenig um, um mir ein paar Erfahrungen anzusehen. Nun habe ich selbst auch aus eigener Erfahrung dazu etwas beizusteuern, was ich anschließend denn auch tue.
Die Erfahrungsberichte hier sind zu 99,7 % positiv, was belegt, dass diese Art der Empfängnisverhütung eindeutig die einzig richtige ist. Okay, auch eine negative Stimme ist mir hier aufgefallen, die von Daniel. Was er berichtet, ist natürlich traurig, keine Frage, aber dennoch nicht allgemeingültig.
Daniel, du schreibst, du seist „immer wieder entsetzt, wie leichtfertig Männer mit ihrer Gesundheit umgehen.“
Das halte ich für eine glatte Übertreibung und unnötige Angstmache. Ich halte es vielmehr für leichtfertig, allein der Frau die Last der Empfängnisverhütung aufzubürden. Und arrogant und sexistisch dazu.
Okay, du bist Opfer dieser Operation geworden. Das tut mir ausgesprochen leid und bedaure ich sehr. Aber auch dir dürfte bekannt sein, dass jährlich mehr als 3.000 Menschen im Straßenverkehr in Deutschland den Tod finden, von den vielen Leicht- bis Schwerverletzten ganz zu schweigen. Hast du schon einmal gehört, lieber Daniel, dass jemand davor gewarnt hat, sich in den Straßenverkehr zu begeben? Oder steigst du selbst ein kein Auto mehr und schließt dich in deiner Wohnung ein?
Dort zum Opfer zu werden, ist zig Tausende Mal wahrscheinlicher als das, was dir bei der Operation widerfahren ist. Ich denke, du verstehst, was ich sagen möchte, einmal auch davon abgesehen, dass solche und ähnliche Symptome sehr, sehr viele Frauen erleiden, die eine der gängigen Verhütungsmethoden anwenden. Was glaubst du, wie viele Frauen noch sehr viel schlimmer dran sind als du, und das nur, weil sie die „simple“ Pille eingenommen haben? Und zu wie vielen Zwischenfällen kommt es bei einer Geburt, die möglicherweise gar nicht gewollt ist?
Von all dem also abzuleiten, sich nie mehr in ein Auto zu setzen oder keinen Geschlechtsverkehr ausüben zu dürfen, weil es Gefahren in sich birgt, ist natürlich blanker Unsinn, das wirst du bei reiflicher Überlegung zugeben müssen. Zudem dürftest du nicht das Opfer dieser Operationsmethode geworden sein, sondern schlichtweg das Opfer eines inkompetenten Arztes, dem ein Handwerksfehler unterlaufen ist. Es gibt auch Automechaniker, die eine Zylinderkopfdichtung falsch oder schlecht einbauen. Das ist bedauerlich, kommt aber nun mal vor.
(Einmal abgesehen davon, dass wenn ein Automechaniker die Radmuttern schlecht angezogen hat und anschließend etwas passiert, er seine Papiere abholen kann, der Arzt aber nach wie vor in seinem Job arbeiten darf; denn ihm ist ja nur ein Kunstfehler unterlaufen!)
Deshalb gilt für alle Bereitwilligen: Auch wenn es vielleicht nicht angenehm oder unpopulär ist, hört euch im Freundes- und Bekanntenkreis um und erkundigt euch nach einem guten Urologen. Generell gilt: Einen Arzt oder Rechtsanwalt sucht man niemals im Telefonbuch!
Gleich zu meinen eigenen Erfahrungen in Sachen Vasektomie, und wie ich hier lesen kann, teile ich die mit den allermeisten Männern. Also lasst euch nicht bange machen, der Eingriff ist alles andere als eine Gefahr – ganz im Gegenteil, wenn man die positiven Aspekte für die Zukunft dabei im Auge hat.
Genau deshalb stehe ich nach wie vor auf dem Standpunkt, dass Männer die Verhütung übernehmen und sich sterilisieren lassen sollten, anstatt ihre Frauen die Pille schlucken zu lassen, die ein sehr hohes Sicherheitsrisiko mit sich bringt, von den gesundheitlichen Folgen ganz zu schweigen.
Es ist sehr einfach zu sagen: „Liebe Frau, die Empfängnisverhütung übernimmst selbstverständlich du!“ Wie arrogant ist das denn bitte? Und auch: Die Sterilisation bei der Frau ist sehr viel komplizierter und mit sehr viel mehr Risiken verbunden. Deshalb ist es mehr als unfair, seine Frau wegzujagen, wie Daniel es getan hat, weil sie es war, die die Vasektomie gefordert hatte.
Also, Männer, übernehmt selbst einmal die Verantwortung! Dass das geht, kann man auf diesem Infoportal gut nachvollziehen. Danke dafür, Andreas.
Und nun zu mir.
Ich habe vor etlichen Jahrzehnten eine Vasektomie durchführen lassen … ich habe gerade noch mal nachgerechnet, es war vor mehr als 30 Jahren. Bei mir ging die Überlegung nicht so lange wie bei dir, Andreas oder bei manch anderem hier, dafür hatte ich gar keine Zeit.
Meine damalige Partnerin kam eines Tages auf mich zu und meinte, sie hätte keine Lust mehr auf die Pille, ich solle mal zu einem Arzt gehen und mich nach einer Sterilisation erkundigen. Ich weiß nicht mehr, wie ich in diesem Augenblick reagiert habe und was ich empfand, aber ich kann mich sonst noch recht gut an das Gespräch mit dem Urologen in der Praxis und an die Operation erinnern.
Und vorweggreifend kann ich schon mal sagen: Es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben!
Der Arzt erkundigte sich, ob ich meinen Pflichten, um den Nachschub für die Rentenkasse zu sichern, nachgekommen sei. Konnte ich zusagen. Und wie es denn diesbezüglich um meine Partnerin bestellt sei. Auch sie hätte ihre Pflicht erfüllt, machte ich im klar. So gesehen also schon mal kein Hindernisgrund, die OP zu verweigern.
Ich erschien alleine zum Gespräch und deshalb fragte er sicherheitshalber auch noch nach, ob dies denn im Sinne meiner Partnerin sei. Auch das konnte ich zusichern.
Also grünes Licht und für ein paar Tage später einen Termin anberaumt.
Ob es mir gut ginge, fragte der Arzt, als er zu mir an die Liege herantrat. Er nahm das Corpus delicti in Augenschein und meinte, dass seine Assistentin bereits gute Vorarbeit – sprich Rasur und Desinfektion – geleistet hätte. Er verpasste mir zweimal eine örtliche Injektion und verschwand wieder.
Tja, ich bin Arztpraxen nun ja gar nicht gewohnt, Krankenhäuser auch nicht – zumindest als Patient – sodass mir die Atmosphäre so auf dem Tablett zu liegen, doch recht ungewohnt vorkam, erst recht natürlich, als sich der Arzt nach einiger Zeit wieder einfand, sich die Latexhandschuhe überstreifte und plötzlich ein Skalpell in der Hand hielt.
Da wurde es mir dann doch etwas mulmig, zumal ich mich jetzt daran erinnerte, wie mir als Kind mal eine Spritze verpasst wurde und ich beinahe in Ohnmacht fiel.
Nun kenne ich derlei Werkzeuge zwar zugenüge, weil sie früher in hoher Stückzahl durch meine Hände gegangen sind, aber solch ein Skalpell selbst am eigenen Körper zu spüren, ist denn doch noch mal etwas völlig anderes … dachte ich zumindest, denn zu spüren bekam ich nichts, rein gar nichts.
Nachdem er den Beutel an einer Seite ausgeschnitten und etwas herumhantiert hatte, meinte er: „Schauen Sie mal, dies ist der eine Samenleiter, den schneide ich jetzt durch, binde die beiden Enden ab; und das war es dann auch schon, das gleiche gleich auf der andere Seite.“
Ich wagte einen zögerlichen Blick und mein schon abgeklungenes mulmige Gefühl machte sich erneut in mir breit. Es war schon eigenartig, da unten einen Strang herausragen zu sehen. Ich erblasste, ließ mich stillschweigend zurückfallen und harrte weiterhin der Dinge, die da kommen sollten.
Ich müsse eventuell noch mit leichten Schmerzen oder einem dumpfen Druck rechnen, meinte der Urologe nach getaner Arbeit, und ich solle mich in ein paar Tagen zum Ziehen der Fäden wieder einfinden.
Ich verspürte einen ganz leichten Druck die nächsten Tage, aber es gab keinerlei Probleme. Ein paar Mal gab ich noch Spermaproben ab … und gut.
Seitdem ein völlig anderes und sehr befreites Paarungsverhalten.
Ich möchte diesen Termin nun nicht mit einem Sonntagsnachmittagsbesuch bei meiner Erbtante gleichsetzen, denn ganz so vergnüglich war es denn doch nicht. Aber wirklich schlimm auch wieder nicht.
Was die Kosten angeht, habe ich lange überlegen müssen, denn davon ist hier ja auch öfter die Rede. Doch ich kann mich beim besten Willen nicht an eine Bezahlung erinnern. Ich gehe davon aus, dass die Praxis das schlichtweg mit meiner Krankenkasse abgerechnet hat.
Ich kann nur sagen, dass es für Mann und Frau ein ganz anderes sexuelles Erlebnis ist, wenn man sich nicht ständig irgendwelche Gedanken über eine unerwünschte Schwangerschaft machen muss, weil alles sehr viel sicherer und entspannter, vor allem für die Frau, vonstattengeht.
Und ich möchte ausdrücklich betonen – für all jene, die da irgendwelche Bedenken oder gar Befürchtungen haben sollten – dass die Vasektomie keinerlei negative Auswirkungen auf das Lustempfinden hat. Ganz im Gegenteil. Also alles paletti.
Prädikat: sehr empfehlenswert!
Liebe Grüße
João
Danke für Deine Erfahrungen Alex.
Hallo zusammen,
hatte heute meine OP bei meinem Urologen Dr. Hohmut Ulm. Hat ne viertel Stunde gedauert. Keine Schmerzen oder so. Alles ganz easy. Also die ganze Nervosität war umsonst. Ich nehme keine Tabletten. Passt alles. Vollnarkose braucht man echt nicht. Ich habe – weil man nicht weiß, was das Leben noch so mit einem vor hat – Spermien eingefrieren lassen. Auch wenn ich mit meiner Familenplanung schon fertig bin. Wenn ich Fallschirm springe, habe ich auch immer eine Reserve dabei. Take it easy! Alex
Ich war auch „erst“ 26, lebe seit 18 Jahren zeugungsunfähig und habe damit keine Probleme. Nur Mut. Ich kann es empfehlen.
Die Spermien werden vom Körper abgebaut.
Ja, allerdings. Jetzt ist die OP schon etwas her und ich kann sagen, dass man a) fast nichts mehr davon sieht und b) die Schmerzen komplett weg sind. Alles funktioniert genauso wie vorher, nur dass nach den nun ab der nächsten Woche folgenden Probenabgaben dann hoffentlich nicht mehr zusätzlich verhütet werden muss.
Danke Micha.
Da habt Ihr ja einen ganz schönen Lauf in Sachen Verhütung mitgemacht…
Danke für diese Seite und an alle, die hier kommentiert haben! Das hat mir sehr bei der Entscheidung geholfen.
Beschäftigt habe ich mich mit dem Thema schon etwas nach der Geburt meiner Tochter vor knapp drei Jahren. Da stand auch die Wahl einer neuen Verhütungsmöglichkeit an. Wir hatten es wir vorher erst mit der Spirale versucht, die allerdings aus anatomischen Gründen bereits nach 3 Monaten so verrutscht war, dass keine Verhütung gegeben war. Wir wollen es danach mit der Kupferkette versuchen, was aber erst nach einer OP mit Vollnarkose meiner Frau möglich war (wegen der obengenannten anatomischen Probleme). Da es zu Komplikationen kam, hatte meine Frau danach extreme Schmerzen.
Nun dachten wir eigentlich sei nun alles gut, aber weit gefehlt…
Durch einen glücklichen Umstand war meine Frau gerade mit meiner Tochter in der Klinik, als eine vorher als Bauchschmerzen abgetane Eileiterschwangerschaft einen Durchbruch erzeugte inklusive massiver innerer Blutungen. Es half nur noch eine Not-OP und ich bin froh, dass meine Frau heute noch bei uns ist. Also auch die Kette war für uns ein Reinfall, so dass wir nun seit 2 Jahren erstmal auf Kondome angewiesen sind.
In diesem Jahr entschied ich mich nach DER Vorgeschichte, dass es so nicht weiter gehen kann und musste dann wieder an die guten, mutmachenden Berichte hier denken.
Am Mittwoch(15.) war es dann soweit und ich hatte nach der Arbeit meinen Termin. Gespürt habe ich von der OP nur die Spritzen am Anfang, die schon recht unangenehm waren. Der folgende Eingriff verlief komplett schmerzfrei. Allerdings gab es leichte Komplikationen (trotz No-Skalpel Methode), so dass nun alles grün und blau ist. Am Abend und bis einschließlich Samstag hatte ich noch ein recht starkes Ziehen, welches heute schon deutlich besser ist.
Insgesamt war es bisher alles gut auszuhalten und garantiert deutlich weniger schmerzhaft als die OPs meiner Frau.
Männer traut euch, auch wenn es Überwindung kostet!
Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
Ich denke es geht vielen Männern später so, dass sie sich denken „hätte ich gewusst, dass das so harmlos ist, hätte ich das schon viel früher gemacht“. Darum sind solche Beiträge wie Deiner auch so wichtig.
Danke nochmal und alles Gute!
Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Das mit dem Schmwerzen und dem Ball kann ich lebhaft nachvollziehen 🙂
Da ich mir bewusst bin, dass sich viele Männer nach Erfahrungsberichten umschauen, wenn sie vor dieser Entscheidung stehen, auch hier mal meine persönliche Geschichte (Spoiler: Mit Happy End) :
Meine Frau und ich haben zwei Kinder, ein Mädchen, ein Junge. Mehr als zwei wäre zuviel und wir sind mittlerweile MItte 30. Da es für Frauen nicht gerade angenehm und ungefährlich ist, hormonell zu verhüten und meine Frau die Spirale überhaupt nicht gut vertragen hat, kam das Thema Vasektomie auf. Das war vor einem Jahr, ich dachte darüber nach, fand es gruselig, verwarf es…Frau wird es schon vergessen….Pustekuchen ^^
Im Mai kam das Thema wieder auf und ich fasste mir ein Herz und begab mich mit ihr zum Beratungsgespräch, der Doktor war mir auf Anhieb sympathisch und ich fühlte mich gut aufgehoben. Das Beratungsgespräch kostete gar nichts und der ließ sich alle Zeit der Welt für unsere Fragen.
Schwuppdiwupps hatte ich einen Termin Anfang Juni gemacht. Ich rasierte das Säckchen am Morgen direkt vor dem Termin, dann kam die Fahrt hin. Ich war supernervös, wir kamen noch in einen Stau und das machte Alles noch schlimmer 🙂
Angekommen hieß es, kurz warten, dann ging es los in den OP Raum mit der Arzthelferin „Hose ausziehen und bitte auf den Tisch legen“ – gesagt getan.
Der Doc kam vorbei, redete mit mir und bereitete nebenher alles vor, und sprühte Desinfektionsmittel auf die Hoden, und es brannte (Mein Geheimtipp: Es wird angeraten, ein Tag vorher zu rasieren…tut es nicht, siehe nachfolgende Beschreibung) zückte die Spritze und meint „das ist das Schmerzhafteste aber es wird nur pieksen“… durch das Brennen der Hoden – und das meine ich völlig ernst, auch wenn es lustig ist 🙂 fühlte ich die Stiche so gut wie gar nicht und das Brennen war mir viel lieber als die Stiche 🙂 Dann bekam ich zur Erdung ein Lederband (SM lässt grüßen) um den Arm und kam noch an nen NaCl-Tropf (minimaler Pieks). Nach 10 Min. kam der Doc zurück meinte „Die Betäubung sollte nun wirken, quatschte mit mir, schnitt los erledigte die erste Seite in 7 Minuten, zweite Seite – alles schmerzfrei, völlig schmerzfrei und dann meinte er „Vorbei, ausgestanden! Wollen Sie einen Kaffee?“ Ich bekam meinen Kaffee, um den Kreislauf anzukurbeln, dann gings stolz wie der einzige Gorilla im Dschungel nach Hause.
Die „Schmerzen“ waren wie das abklingende Ziehen, dass man hat wenn man Minuten zuvor einen Ball reingeschossen bekommen hatte (ihr wisst Bescheid Jungs) – mehr auch nicht. Bei mir gabs keine Fäden, da es die sogen. Non-Scalpell-Vasektomie war und man sah nur minimale Wundöffnungen, sah aus wie tiefe Kratzer. Meine Hoden schwollen nicht an, wurden nicht rot oder blau, fielen mir ab oder sonst was – alles gut. Nach 7 Tagen gabs schon Sex, problemlos auch wenn es sehr spannend war. Danach begann ich mit dem intensiven Abtrainieren der Spermien 🙂 Nach 4 Wochen 1. Test, keine Spermzellen mehr da, nun nach 8 Wochen wieder keine Spermzellen mehr vorhanden – Vasektomie erfolgreich.
Ich habe nun die Freigabe, mache zwar in ein paar Monate noch mal eine freiwillige Kontrolle, aber ab jetzt heißt es “ Feuer frei“ und das ohne Schalldämpfer. Ich kann es nur jedem weitere empfehlen und kann nun auch bekräftigen, dass der Eingriff auch in einer lokalen OP überhaupt kein Akt ist. Das Kopfkino ist die größte Hürde. Viel Erfolg!
Hallo, Jessy.
Ich habe die Vasektomie vor ein paar Tagen in der Praxis Aturo (aturoberlin.de) in der Mecklenburgischen Straße vornehmen lassen. Dort wurde mir eine Vollnarkose angeboten, die ich jodoch nicht wahrgenommen habe.
Dort könnt ihr ja ein Informationsgespräch vereinbaren und den Punkt ansprechen.
Viele Grüße
Hallo Zusammen
Ich hatte heute Morgen meine Vasektomie.
Ich war sehr aufgeregt was aber völlig unnötig war. Ich habe den Eingriff in Porta Westfalica machen lassen. Bis auf die Pikser überhaupt keine Schmerzen. Ganz im Gegenteil ich habe mich mit meinem Artzt über Fussball unterhalten. Um 09:00Uhr hatte ich den Eingriff und nun um 21:16 alles winderbar. Keine Schmerzen nichts. Alles super. Nach Kind 3 vor 4 Jahren hatte ich mich entschieden diesen Schritt zu gehen aber immer vor mich hingeschoben. Aber vor 6 Wochen den Termin vereinbart und heute getan. Freitag geht es zur Kontrolle und am Montag werden die Fähden gezogen.
Alles easy hätte ich von Anfang an gewusst das es so ist wäre denke ich schon eher hin.
Danke für diese Seite die ich in den letzten Wochen immer wieder besucht habe.
Hallo Christian
scheinbar ist in München immer alles etwas teurer 🙂
Ich finde es wirklich erstaunlich, dass in vielen Foren permanent von 300,- € die Rede ist. Ich habe die Vasektomie Anfang Mai 2018 in einer Münchner Praxis durchführen lassen und mich vorher auch über die Preise intensiv informiert.
Der Standardpreis liegt hier inzwischen bei 600,- € aufwärts. Mit Sedierung rennst du schnell gegen die 900,- €. Den Preis bei Vollnarkose wollte ich schon gar nicht mehr wissen.
Ich habe es ambulant unter Lokalanästhesie durchführen lassen bei einem Arzt, der das so schon mehrere hundert Mal durchgeführt hat. Ich hatte echt Respekt vor diesem Eingriff, aber am Ende stellte es sich als harmloser heraus als eine Zahn-OP.
Für ein Eingangsgespräch zur beabsichtigten Vasektomie, in dem es im wesentlichen um den Preis, die Ausführung (mit oder ohne Sedierung) und den zeitlichen Horizont der medizinischen Behandlung ging, wurden mir 40,22 € in Rechnung gestellt.
„Gesetzlich vorgegeben“, wie es in einem Erwiderungsschreiben der Gemeinschaftspraxis Djamali-Leonhard/Lubos/Staudte in München heißt, wurde ein Beratungsgespräch nach der GOÄ abgerechnet.
Haben die Ärzte es gut! Das fänden alle anderen Dienstleister in unserer Geschäftswelt sicher toll, wenn der Kunde auf Preisnachfrage die erste Rechnung serviert bekommt, ob er sich für das Produkt bzw. die Dienstleistung entscheidet oder nicht.
Stellen Euch vor, die Beratung im Elektronikfachmarkt oder im Reisebüro oder die Anfrage in einer Anwaltskanzlei, mit welchen Kosten für eine anwaltliche Vertretung zu rechnen sei, kostet gleich mal Geld. Wir sprechen hier nicht von einem detailierten, aufwändigen Angebot eines Handwerkers, sondern lediglich darüber, was die Vasektomie konkret kostet (weil das ja nicht auf der Webseite gleich mit den anderen Informationen kommuniziert wird), in welchem Zeitraum der behandelnde Arzt das durchführen können wird und entgegen der (Noch-) Aussage auf der Webseite, ob die Sedierung durch einen Anästhesisten abwählbar ist oder nicht (im Gespräch nämlich als Pflicht, auf der Webseite als Wunschleistung dargestellt).
Dass ein Angebotsgespräch Geld kostet, findet man in dieser Praxis offenbar so selbstverständlich, dass man mich noch nicht einmal darüber aufklärte. Ich finde das immer noch ziemlich dreist.
Übrigens, wer sich für die Vasektomie in dieser Praxis interessiert, bereits informiert ist und jetzt nur noch die wesentlichen Vertragsbestandteile erfahren möchte, dem sei folgendes auf diesem Wege kostenlos (!) mitgeteilt: Die Vasektomie gibt’s hier dummerweise nur mit Sedierung, was den Gesamtpreis gegen die horrende 900er Marke treibt.
Wie gut, dass ich eine andere auf Vasektomien spezialisierte Praxis in München am Promenadenplatz (Dr. Salzmann) gefunden habe, die mir wesentlich mehr Entscheidungsfreiheit ließ und die gesamte Dienstleistung dann auch für deutlich weniger Geld erbrachte; und das zu meiner allergrößten Zufriedenheit.
Hi
Also ich habe nächste Woche Termin. Allerdings in Schwerin im Gusanum(könnt ja mal googeln)
Da gibt’s Vollnarkose.
Grüße
Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, Sebastian. Ich freue mich, dass die Infos hier, Dir geholfen haben Deine Entscheidung zu fällen.
Nachtrag: Tippfehler… Ich meinte 15.50 Uhr war ich fertig nicht 16.50Uhr, alles zusammen war ich 50 min in der Praxis.
Hallo zusammen, zuerst möchte ich mich für diese Seite bedanken die mir persönlich am meisten geholfen hat meine Bedenken zu zerstreuen. 🙂
Mein Vasektomie Termin war gestern 25.05.2018 um 15.00 Uhr…aber von vorne.
Mein Name ist Sebastian und ich komme aus der Schweiz, vor ziemlich genau 1,5 Jahren kam das Thema „Vasektomie“ zum ersten mal bei meiner Frau und mir ins Gespräch, wir haben 2 Kinder und wir waren uns einig das es bei diesen zwei bleiben soll, also habe ich meinen Hausarzt auf das Thema angesprochen welcher mir wiederum sofort Herrn Dr. Saurenmann aus der Klink Seeschau in Kreuzlingen empfohlen hat. Eine Woche später hatte ich bereits das Informationsgespräch und ein Formular mit „Risiken und Nebenwirkungen“ zur Unterzeichnung in der Hand. Das Formular habe ich eine Woche später unterschrieben zurück geschickt… Tja und dann verging ein Jahr (Wir waren mit Garten- und Hausumbau beschäftigt) bis ich vor 2 Monaten dann einen Termin abmachte…25.05.2018. Soweit so gut, bis zu diesem Tag war eigentlich alles super, gestern Morgen wurde ich dann aber langsam aber sicher nervös, nicht nur wegen der OP an sich auch psychisch ging es mir die letzten 4 Stunden vor der OP nicht gerade prickelnd…ich bin ein teilweise sehr emotionaler Mensch und die Vasektomie war für mich wieder das Ende einer Lebensphase… (Fertig mit Fortpflanzung…nie wieder ein kleines Lebewesen zum ersten mal überreicht bekommen…nie wieder gutschigutschi… ) Natürlich wollte ich eigentlich gar kein Kind mehr…aber diese Fakten schlugen mir in dem Moment so hart in die Magengegend das mir richtig übel wurde. Ich war auf Arbeit und da die Konzentration eh hin war, zischte ich nach dem Mittagessen ab…ging noch einkaufen und war dann pünktlich um 15.00 Uhr in der Klinik. Mit einem kurzen „Hallo“…“kommen Sie gleich mit“ wurde ich von Herrn Dr. Saurenmann begrüsst und ins OP Zimmer begleitet. Während er anfing alles vorzubereiten fragte ich was ich alles ausziehen sollte, er meinte einfach „Hose etwas runterziehen oder ganz aus“, wie ich will…hab mich für ganz aus entschieden und schon saß bzw. lag ich auf dem OP Tisch…naja mehr Liege. Herr Dr. Saurenmann (welcher eigentlich Chirurg war) stand rechts neben mir und machte die Spritze bereit, während wir uns unterhielten kam auf einmal der Satz „Achtung das pickst jetzt kurz“ und Zack, war die Spritze im Sack… 2 mal auf der rechten dann noch auf der linken Hodenseite (kleines unbedeutendes Piksen Skala 1-10 = 1) Ich stellte dann noch die eine oder andere Frage während wir warteten das die Spritze wirkte, z.B wie oft das wieder zusammen wächst und man(n) wieder zeugungsfähig wird, Antwort: „Ist bei mir in 20 Jahren einmal vorgekommen“. (Er hat schon 1500 Vasektomien gemacht also einer von 1500) zweite Frage wie oft das mit dem Post-Vasektomie-Syndrom vorkommt… Antwort: „Kenne niemanden der das hatte“. Ich lag immer noch auf der Liege und war unterdessen OP mässig desinfiziert und bereit zum loslegen, der Doktor kam wieder mit der Spritze…“Merken sie was?“ Ja… „Und hier“ Nein… „Super dann schneiden wir hier!“ Ok… Ich lag also weiterhin da und der Doktor machte seine Job, gemerkt hab ich nichts ausser die „Bewegungen“ an sich. Mit den Worten „Halbzeit! Ich hol mir mal Popkorn“ verkündete mir der Arzt das die Hälfte geschafft war…super. Die andere Seite war dann nach dem „Pickstest“ in knapp 10 Minuten auch erledigt, ich bekam noch je ein Mullstückchen mit Salbe auf jede Naht und durfte mit den Worten „Machen Sie langsam beim Aufstehen“ selbiges auch tun…mir ging es gut und ich ging mich anziehen und schaute mir noch kurz die etwa jeweils 2 cm langen Stücke an welche er raus geschnitten hatte. „Setzen Sie sich doch noch etwas ins Wartezimmer wegen der Spritze“ gesagt getan und tatsächlich irgendwie füllte ich mich verpeilt aber gut gelaunt, nach 5 Minuten fragt ich wie lange ich noch sitzen soll… „Na wenn Sie sich gut fühlen können sie gehen“ Perfekt! Noch kurz einen Termin in 3 Monaten, zum Gespräch und Spermaabgabe vereinbart und ich war schon auf dem weg zum Auto (Kontrolltermin bräuchte es nicht meinte er, wenn was wäre soll ich auf sein Handy anrufen, Fäden lösen sich von selber auf…) Also bin ich gut gelaunt und „verpeilt“ mit dem Auto nach hause gefahren (Ich wüsste gerne was er mir da in die Hoden gespritzt hat…werde ich noch fragen.) Zuhause wurde ich müde…meine Frau hat sich dann gestern Abend liebevoll um mich gekümmert damit ich mich etwas ausruhen konnte (Kinder fern halten, essen machen usw.). Heute Morgen „Funktionstest“ trotz anfänglicher Bedenken meiner Frau…alles I.O. Duschen war ich auch schon heute morgen…Easy. Schmerzen hab ich keine ab und an mal ein leichtes ziehen (Skala: 0,5) Hab keine IBU oder sonst was genommen bis jetzt, würde auch nicht sagen das was geschwollen wäre oder so…ach ja, grün und blau wirds an den Hoden nur wenn man es nicht richtig macht…mein Arzt meinte „Bei mir wirds nie Grün oder Blau“ tatsächlich bis jetzt sieht alles normal aus, nur die zwei kleine Stellen mit den Fäden sieht man halt. Ich hoffe es bleibt alles so.
Das ganze Spektakel dauerte von Punkt 15.00 Uhr, als ich die Tür zur Praxis öffnete, bis 16.50 als ich selbige wieder verliess.
So…das wars also, besten Dank nochmal an den Ersteller der Website! Merci!
Gruss an alle und macht euch keine Sorgen! Hab ich auch gemacht aber im Nachhinein ist das nicht der Rede Wert. Ich bin froh das ich es gemacht habe und ich freue mich nun auf den „nächsten“ Lebensabschnitt! 🙂
Sebastian
PS: Kosten wurden mir mit 700 CHF veranschlagt. Ich werde noch schreiben wie viel es genau war sobald ich die Rechnung habe. Meine Krankenkasse bezahlt übrigens nichts (Groupe Mutuel) die Dame am Telefon meinte aber es gäbe bei ihnen ein Zusatzversicherungsmodell welche die Vasektomie mit einschliesst, für mich aber zu spät.
Hallo Ferdinand
klar, auf die Dauer gerechnet sind die 300 € nicht viel Geld und die „Investition“ rechnet sich schnell. Aber dennoch, das Geld muss man erstmal „übrig“ haben.
Hallo ihr lieben. Was ich bisher nicht gelesen habe, oder überlesen habe, welcher Arzt und wo ! Denn im Raum Berlin habe ich doch tatsächlich keinen Arzt gefunden der Vollnarkose anbietet. Und das ist sehr wichtig für meinen Mann! Dankeschön für eure Hilfe !
Ich habe jetzt drei Kinder und brauche keine weiteren Kinder. Deshalb denke ich an eine Vasektomie. Die Operation kostet Sie € 300. Sie sagen, Sie finden es nicht wenig Geld. Ich denke, es wird langfristig Geld sparen. Auch die Pille oder die Kondome sind nicht immer billig. Übrigens, ist eine Sterilisation nicht von der Krankenkasse gedeckt?
Das ist eine gute Frage. Ich hatte Glück und der Urologe, zu dem ich schon länger gehe ist eine echt coole Socke. Da habe ich mich sofort wohl gefühlt.
Ich denke, Du musst einfach mal ein Infogespräch führen und schauen, ob Du Dich wohl fühlst.
Sehr tolles Thema. Ich habe heute meine Vasektomie machen lassen und will meine jetzige Erfahrung mit euch teilen. Als ich selbst im Internet geschaut habe, bin ich auf einige extreme Erfahrungen gestoßen.
Nach dem 2. Kind (meine Frau hatte in beiden Schwangerschaften viele Probleme) haben wir oder wohl eher ich mich dazu entschlossen eine Vasektomie machen zu lassen. Nach einiger Zeit stimmte auch meine Frau zu. Anfangs waren meine Gedanken sehr zersträubt, so in die Richtung Männlichkeit etc… Nach längerer Überlegung ist es doch äußerst „männlich“ sich zu so einem Eingriff zu entscheiden. Ich wollte nicht, dass meine Frau weiterhin Hormone nehmen muss (in meiner Familie gibt es Herzprobleme etc).
Ich möchte auch gleich hier erwähnen, dass eine Vasektomie ja theoretisch rückgängig zu machen ist, mein Urologe meinte aber sofort, dass man sich da nur wenig Hoffnung machen soll. Der medizinische Aufwand ist einfach zu extrem, man soll sich also eher überlegen Sperma einfrieren zu lassen.
Ich ging heute morgen in die Klinik, Termin hatte ich um 8 Uhr. Noch 2 weitere Patienten lagen neben mir, die auch vor mir drankamen. Und es dauerte ewig also machte ich mir schon einige Gedanken. Ich kam erst gegen 10 Uhr in den OP Saal. Dann ging alles recht schnell, die Lokalbetäubung sticht kurz, ein kurzes komisches Gefühl, und schon wirkt die Betäubung. Schmerzen hatte ich keine, einmal ein etwas stärkeres Ziehen im Unterleib, was aber normal.ist, da sie an den Samenleitern ziehen müssen. Die Op dauerte geschätzt 15 bis 20 Minuten. Danach wurde ich kurz in die Aufwachstation zur Kontrolle geführt. Da bekam.ich was zu trinken und zu essen. Dann erfuhr ich, dass die Verzögerung auftrat, beide Patienten vor mir fielen in Ohnmacht, der eine während der OP, der andere nach der OP. Die Krankenschwester meinte, dass manche die Lokalanästhesie nicht gut vertragen. Nach 10 Minuten Kontrolle durfte ich dann wieder raus. Schmerzen habe ich keine, nur ein sehr leichtes Ziehen, das nicht einmal stört. Morgen darf ich das erste mal unter die Dusche, die Nähte lösen sich von selbst.
Ich will euch allen Mut machen, es ist alles halb so wild wie man denkt. Ich hätte nicht gedacht, dass das Ganze so schmerzfrei über die Bühne geht.
Hallo Andreas,
mich würde mal interressieren, wie du an den richtigen Urologen gekommen bist. Kannst du da Tipps nennen?
Danke und viele Grüße,
Andreas
Hallo Gerwin,
ich bin immer wieder entsetzt, wie leichtfertig Männer mit ihrer Gesundheit umgehen. Ich spreche aus eigener Erfahrung, habe Anfang Februar 2017 eine Vasektomie vornehmen lassen – und seitdem ist NICHTS mehr wie es war. Wenn man den Berichten in diesem Forum folgt, dann gehöre ich wohl eher zu einer Minderheit, die einfach nur Pech gehabt hat… Wie auch immer…
Ich habe meinen Fall schon hier verewigt (siehe 26. Juni 2017) weswegen ich jetzt nicht weiter in die Details gehen möchte. Fakt ist: Seit dem Eingriff vor 14 Monaten (!) verspüre ich Schmerzen bei der kleinsten Anstrengung. Meine Leidenschaft, das Rennrad, konnte ich an den sprichwörtlichen Nagel hängen. Immer wenn ich denke, dass es besser wird, stürmen wieder neue „Empfindungen“ (um es mal positiv auszudrücken) auf mich ein. Mal breitet sich ein Taubheitsgefühl im OP-Bereich aus, dass sich bis in die Oberschenkel zieht, ein anderes Mal bilden sich in den Nebenhoden schmerzhafte „Ansammlungen“, die erst nach einigen Tagen wieder zurückgehen – ich bin gespannt, was noch so kommt… Meine Gesundheit habe ich jedenfalls mit 37 dadurch verloren! Dass der Sex so keinen Spaß mehr macht, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Insgesamt sind aus dieser Situation enorme psychische Probleme und Zeiten tiefer Verzweiflung entstanden, die ich einfach nicht in den Griff bekomme – selbst mit professioneller Unterstützung. Mein Vorhaben, mit einer Refertilisierung den „Fehler meines Lebens“ wieder rückgängig zu machen, traue ich mir einfach nicht. Zu groß ist die Angst, erneut mit (vielleicht noch schlimmeren) Komplikationen konfrontiert zu werden. Ich werde also „damit“ bis an mein Lebensende zurecht kommen müssen.
Also: Überlegt gut, ob ihr dieses Risiko eingehen wollt und ob es euch das wert ist! Geht nicht so leichtfertig mit eurer Gesundheit um, wie ich es getan habe!
Danke für Deinen Kommentar Gerwin.
Besser kann man den Entscheidungsprozess, glaube ich, nicht zusammen fassen.
Ich hab da einen völlig entspannten Zugang. Meine Frau will die Pille nicht mehr nehmen, was ich nach den vielen Jahren sehr gut verstehen kann. Die Familienplanung ist sowas von abgeschlossen. Wir hätten ehrlich keine Energie mehr für nochmals von vorne anfangen. Und Kondome sind auf Dauer nicht das, was meine Frau und mich begeistert. In diesem Sinn ist das für mich bzw. uns beide der völlig logische Schritt, da es mir ausgesprochen unfair erscheinen würde, wenn sich meine Frau den Bauch aufschneiden lassen müsste, während es bei mir in 20 Minuten ambulant erledigt ist. Die irrationale Angst der verlorenen Männlichkeit durch diesen Eingriff war schon einige wenige Wochen da, aber niemals wirklich groß. Abgesehen davon, dass ich finde, dass es Lebensentscheidungen gibt, bei denen man seine irrationalen Ängste nicht zum Entscheidungskriterium machen sollte. Jetzt suche ich nur noch den passenden Urologen dafür, und dann endlich nie wieder Kondom oder Pille.
Danke Briga.
Hi ich find’s sehr nett, wenn sich Männer für diesen Schritt entscheiden – mein Mann hat sich damit überhaupt nicht auseinandergesetzt, alle Verantwortung für die Verhütung lag und liegt bei mir. Die Eileiterentfernung hat 1000 EUR gekostet, es hat 2 -3 Wochen gedauert, bis ich nicht mehr bei jeder Bewegung ein Ziehen und Stechen im Bauch hatte. (Das war nicht tragisch, nur lästig.) Aber abgesehen von den Kosten, die im Vergleich zu einer Vasektomie 2-3 mal höher waren, bleibt auch nach Jahren noch das Gefühl der Enttäuschung, dass ich mit allem allein gelassen wurde. Daher – danke an euch Männer, die sich getraut haben (und auch an die, bei denen es nicht so toll verlaufen ist, tut mir leid, aber trotzdem finde ich es schön, dass ihr nicht gekniffen habt).
Hallo,
Ich plane nach drei Kindern nun auch die Stilllegung, hatte auch schon meinen ersten Beratungstermin und wäre eigentlich bereit für die OP, die normale Nervosität wird dann schon kommen.
Dadurch, dass ich „erst“ 26 bin, ich also wahrscheinlich circa 50 Jahre mit einer Einbahnstraße im Bauch lebe, kommen vor allem meiner Frau Zweifel, es durchzuziehen, da bislang nicht so recht klar ist, wo auf Dauer die Spermien bleiben und ob dadurch auf lange Sicht irgendwelche Risiken entstehen.
Die Familienplanung ist definitiv durch bei uns, drei sind optimal und irgendwann gibts dann Enkel.
Wie sind denn die Langzeiterfahrungen bei euch?
freue mich auch eure Antworten
Hi, ich (36, verheiratet, 2 Kinder) bin nun am Tag 5 nach der OP angekommen. Meine Frau scheint extrem dankbar, da Sie nix mehr schlucken oder einsetzen muss und ich warte nun, dass ich wieder loslegen kann. Wichtig für mich war, nach reiflicher Überlegung (wir haben 3 Jahre gewartet um zu schauen, ob wir nochmal Lust auf ein 3. Kind bekommen) ging es ziemlich schnell. Termin zur Beratung und 3 Tage später war es schon soweit. Vorher auf keinen Fall rasieren (ich hatte das vor der Beratung gemacht, das genügt). Es könnten sich solche widerlichen Pickelchen bilden die den Heilungsverlauf stören. Darüber hinaus wird der Genitalbereich vor der OP mit einem sterilen durchblutungsfördernden Mittel eingepinselt – das wird schön warm und dürfte bei frischer Rasur höllisch brennen. Die OP selbst war zwar etwas unangenehm aber nach 25 (!!) min. vorbei – Methode no needle no scalpel (also keine Spritze, kein Schneiden – dadurch deutlich rascherer Heilungsverlauf). Da werden mit Luftdruck kleine Kügelchen auf den Sack geschossen (schmerzfrei). In den Kügelchen ist ein sofort (wirklich sofort!!) wirksames Anästhetikum enthalten – pro Seite waren es 4 -5 „Schüsse“. Der Eingriff selbst war ebenfalls komplett schmerzfrei. Klar, es war definitiv keine Wellnessanwendung, aber ich bin direkt danach wieder mit dem Auto nach Hause. In den ersten Stunden ist Kühlen sehr wichtig um Schwellungen zu vermeiden – also Kühlgelpack auf den Schlüpper und den Sack schön auf „Temperatur“ gehalten. Das habe ich am nächsten Tag auch noch gemacht – wer nicht zu Hause arbeitet, dem empfehle ich an dieser Stelle 1 Tag frei. Es lohnt sich. Heute, am 5. Tag ist eigentlich alles schon normal. Durch die OP gibt es keine Fäden, die irgendwo stören. Die Löcher wurden wieder verklebt, es gab kein Nachbluten, nichts. Es sind nur noch kleine Schorfreste drauf. Keine Schmerzen, kein Ziehen mehr… aber Mann ist halt doch vorsichtig, obwohl ich mit dem „abpumpen“ schon loslegen könnte. Alles in allem: Ich hatte nen tollen Arzt, hab knapp 500€ bezahlt, man konnte das am meisten schonende Verfahren anwenden (hat man die Hoden sehr eng am Körper „anliegen“, geht das nicht, weil der Platz nicht reicht) und ich habe nicht eine Schmerztablette nehmen müssen (Wund- und Heilsalbe zur Unterstützung war und ist auf Empfehlung meines Arztes vollkommen ausreichend). Es werden zwar kleine 3 bzw. 5mm „große“ Narben bleiben, aber die sieht kein Mensch – ist ja eh alles faltig da unten 🙂 Also, wer sich dafür entscheidet: Keine Angst haben (hatte ich auch!!) – es tut nicht weh und ist schnell vorbei. Viele Grüße! Stephan
Hallo und vielen Dank für den Blog zu diesem Thema. Wie bei allen Eingriffen dieser Art ist eine kompetente Beratung sehr wichtig, damit man sich bewusst dafür entscheiden kann. Von einem bekannten weiß ich aber, dass es bei ihm auch sehr unproblematisch ablief!
Hi Christian
Danke für Deinen Kommentar. Ich kann zwar berichten, dass sich mein Appetit gesteigert hat. Ich aber dennoch Befriedigung finde und nicht „unersättlich“ werde, wie das Deine Bekannten beschrieben haben. Bin gespannt, was andere Männer hier noch posten
Hallo zusammen,
hier mal einer, der noch keine OP hatte aber dafür ne konkrete Frage.
Auch bei uns ist klar: nach zwei gesunden Kids, dem 40. Geburtstag und einer glücklichen Ehe sollen keine weiteren Erben herbei und eine Vasektomie ist besser als Pille/Spirale & co.
Nun stehe ich vor einem baldigen Beratungsgespräch (also so in 1 Monat bis 1 jahr ;-), bin aber gedanklich – denke ich mal – schon entschieden. Die OP macht mir keine Sorgen (bisher); Vollnarkose hört sich gut an (auch für die Psyche).
Nun hatte ich aber einen Freund zu besuch, dem ich – nach Erzählungen seiner „Leidensgeschichte“ – eine Vasektomie geraten hatte und er mir antwortete, dass er das auch schon im Kopf hatte, aber zwei Freunde (beide mit Vasektomie) ihm abgeraten hätten.
Sie hätten berichtet, dass sie nach dem Eingriff erhöhte Libido haben, bzw. sich diese nach einem Orgasmus nicht „löst“, Mann also nach einem Orgasmus weiterhin Lust hat oder so ähnlich.
Wie sind dahingehend eure Erfahrungen? Im Netz habe ich darüber nur wenig lesen können.
Gruß, Christian
Hi, danke für die Antwort 🙂
Heute machte er schon einen sehr guten Eindruck. Er war aber froh, dass er den Dienst nicht gemacht hat. Morgen wird er wieder starten. Er wirkt so fit, dass ich mir jetzt auch keine großen Sorgen mehr mache. 🙂
Ich finde das Thema so wichtig. Auch für uns Frauen natürlich. Verhütung geht uns ja schließlich beide an. Und es gibt, denke ich, keine sicherere und gesündere Alternative – außer Enthaltsamkeit vielleicht 😉 Wobei die zwar sicher, aber bestimmt nicht gesund ist 😀
Hallo Liz
Toll, dass sich hier auch mal eine Frau meldet.
Deine Sorgen sind unbegründet. Dein Mann muss sich nicht sonderlich schonen. Wenn er sich fit fühlt, ist er das auch. Natürlich sollte er bei gewissen Aktivitäten aufpassen, er hat schließlich eine frisch genähte Narbe zwischen den Beinen. Aber das ist eher in Richtigung Sport gedacht. Im Haushalt kann er sich heute schon ganz normal einbringen, wie vorher. Kein Grund also zur Besorgnis.
Mein Mann hat es gestern auch durchgezogen. Ich bin ihm so dankbar dafür. 🙂 Wir sind Anfang 30 und haben drei kleine Kinder. Wir wollten ein drittes Kind, allerdings hat sich der Jüngste etwas verfrüht eingeschlichen. Die Schwangerschaft war ein ziemlicher Schock. Abtreibung kam nicht in Frage. Aber ich habe mich damals mit dem Thema Sterilisation beschäftigt. Bei meinem Mann lief ich offene Türen ein 🙂 Ich gab uns Bedenkzeit bis der Kleinste mindestens ein Jahr alt ist. Ich hoffte, dass wir dann hormonell in der Lage sein würden, diese Entscheidung zu treffen. Ich bin sehr gerne schwanger und die Geburten meiner beiden Jüngeren waren traumhaft. Aber die gesamte Zeit über stand unser Entschluss fest.
Ich habe hier jetzt sehr verschiedene Erfahrungen gelesen. Mein Mann erzählte mir nach dem Beratungsgespräch, dass er angeblich am nächsten Tag gleich wieder arbeiten könne. Ich konnte das nicht glauben. Er hatte gestern um 15h die OP und hätte heute 6h Dienst. Ich bin froh, dass er sich krank gemeldet hat. Er tut sich schwer damit, sich auszuruhen. Ein paar Tätigkeiten habe ich ihm verboten (z. B. Kind Schuhe ausziehen oder am Boden wickeln) und um 22h hat er sich endlich mal ausgeruht und ist dann auch bald eingeschlafen.
Mich würden Erfahrungen interessieren. Übertreibe ich oder untertreibt der Arzt? Ich habe ja keine Ahnung wie sich das anfühlt und was ihm jetzt gut tut. 🙂
Hallo Eric
Danke für Dein Feedback. Toll, dass Du es so gut überstanden hast. Jetzt noch ein paar Tage durchspülen und dann kann es losgehen ????
Hi Andreas, zunächst vielen, vielen Dank für die positive Unterstützung. Toll, deine Seite, die bestimmt jeden Mann, der sich für die Sterilisation entschieden hat, sehr hilft.
Bei mir ist es jetzt auch getan und am 1. Tag nach der OP schon fast nicht mehr zu spüren. Wer, wie ich sich wirklich nicht vorstellen kann, bei Bewusstsein an seinem besten Stück geschnippelt zu bekommen, ist die kurze Vollnarkose absolut zu empfehlen. Ich war nach 30 Min aufwachen schon wieder auf dem Nachhauseweg. Klar habe ich sehr viel zuhause geschlafen, aber das ist ja auch sinnvoll. Naja, aber so ganz schmerzfrei geht das dann doch nicht so wie es hier einige beschreiben (jeder Körper reagiert halt anders) Wenn alles langsam „auftaut“ merkt man es schon ganz schön (komischerweise, nicht dort wo operiert wurde, sondern eher im Unterleib, das Beispiel mit dem Fussball erklärt alles). Aber auch da muss man sich nicht quälen, eine IBU hilft sehr gut.
Ich kann jetzt nach 36 h noch nicht so viel sagen, aber es ist wirklich halb so wild und danach ist man froh, wieder „sorgenfreier“ Sex haben zu können.
Hi Eric.
Ich denke, es ist ganz normal, dass Du kurz vorher noch einmal „kalte Füße“ bekommst. Ging mir auch so.
Wenn Du meinen Erfahrungsbericht und die Kommentare hier liest, kannst Du vielleicht herauslesen, dass es keine große Sache ist. Ich habe mir auch eine Vollnarkose geben lassen, weil ich OPs und Ärzte nicht unbedingt gerne um mich herum habe. Hier haben es aber auch viele andere mit einer lokalen Betäubung machen lassen.
Wenn Du es schon länger machen lassen wolltest, dann kennst Du Dein „Warum“. Lass Dich von den normalen Ängsten nicht beirren und ziehe es einfach durch. Es ist wirklich nur halb so schlimm, wie Du es Dir jetzt ausmalst. Morgen wirst Du Dich Fragen, warum Du Dir solche Sorgen gemacht hast :-).
Melde Dich doch mal wieder, wenn es „überstanden“ ist.
Hallo, morgen habe ich OP-Termin und jetzt kommen mir 1000Zweifel. Ich bin 47 habe 3 Kinder und wollte das schon vor 10 Jahren machen lassen. Meine Lebensumstände schoben die Sache aber immer auf. Also die Unfruchtbarkeit macht mir garnichts aus aber die OPselbst…ist für mich unvorstellbar an der Stelle operiert zu werden. Mein Arzt hat mir nun eine „echte“ Vollnarkose empfohlen, keine Sedierung. Wird in ambulantem OP-Zentrum durchgeführt. Aber trotzdem kommen mir Zweifel. Den Arztkenne ich auch nur flüxhtig, mein Uruloge ist um viele Monate ausgebucht und jetzt macht es sein Kollege. Mhhhh…
Earum mache ich das eigentlich und soll ich die Vollnarkose machen, die ja auch Gefahren hat. Tut die lokale Betäubung weh? Wo wird denn da hingestochen? Oh man, bin ich wehleidig…
Wer hat Erfahrung damit und kann mich hier irgendwer positiv beeinflussen.
Vielen Dank für euer Feedback.
Danke für Dein Feedback hier. Ich freue mich, dass der Eingriff problemlos verlaufen ist.
Hallo, ich hab’s getan und überstanden…alles absolut harmlos, ein Zahnarztbesuch ist weitaus unangenehmer. Vollnarkose top, absolut zu empfehlen. Schmerzen? Bis jetzt NULL, und dies ohne Schmerzmittel….nur Eispackung. Wenn es morgen noch immer so ausschaut, verstehe ich das ganze Gejammere nicht auf diversen Angstmacherseiten…..jetzt noch fleissig „rubbeln“ und nach ein paar Wochen bin ich STERIL 🙂
Bei mir schon. Die Potenz hat zugenommen. Sicher auch eine Kopfsache.
Hallo Luc,
Ich kann das nur bestätigen. Meine Erfahrung ist das Libido und Potenz bei mir zugenommen haben. Sonst sind die Beschwerden nur ein bis zwei Tage spürbar. Also Kopf hoch. Übrigens in örtlicher Betäubung ist es auch nicht schlimm, ich hab nur zweimal ein leichtes Ziehen gemerkt.
Danke! Werde ich auf jeden Fall tun…..
Hallo Luc
Dass Du Angst hast ist zwar normal aber weitestgehend unbegründet. Gerade dank Vollnarkose wirst Du gar nichts merken. Mich hat die Narkose mehr umgehauen als die Schmerzen. Klar, es war 1-2 Tage etwas unangenehm. Ich kann aber nicht von großen „Schmerzen“ berichten. Eher ein „Ziehen“. Also Kopf hoch und viel Glück. Melde Dich gerne nach Deinem Eingriff mit Deinen Erfahrungen.
Hallo, übermorgen ist es soweit….ich habe nur höllische Angst davor (trotz Vollnarkose). Wie lange dauern evt Schmerzen an? Kann ich am Freitag schon mit dem Hund spazieren gehen? Am Samstag Auto fahren? Oder liegt man nachher „flach“? Wäre über ein Feedback dankbar….
Mein medizinisches Hintergrundwissen hält sich zwar in engen Grenzen, ich denke aber nicht. Bei dem Prozess wird nichts beschädigt, wass der Potenz abträglich sein könnte. Bei mir merke ich zumindest keine Beeinträchtigung.
Hat die Vasektomie keine Auswirkung auf Potenz?
Danke für Deinen Erfahrungsbericht, Daniel. Ich bedauere wirklich zu hören, dass es bei Dir so schief gelaufen ist.
Ich bin natürlich kein Arzt und kann das nicht beurteilen, was Dir widerfahren ist. Es klingt aber so als hätte da jemand nicht ordentlich gearbeitet. Und die Aussage, man würde die Schnittstelle immer merken, kann ich zumindest nicht bestätigen.
Unter den Umständen den Eingriff wieder rückgängig zu machen kann ich nachvollziehen. Ich hoffe nur, dass damit wieder alles so wird wie vorher.
Aber warum hast Du deswegen die Beziehung zu Deiner Partnerin beendet? Auch wenn Sie sich dazu ermuntert hat, war es doch am Ende Deine Entscheidung, oder? Es klingt für mich ziemlich krass, dass Du Ihr die Schuld an den Problemen gibst und daraufhin eine Beziehung, an der 5 Kinder hängen, abbrichst. Aber vielleicht verstehe ich den Kontext auch nicht. Ist auch nicht meine Sache aber es liest sich ziemlich drastisch und ein bisschen unfair.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute. Vielleicht hältst Du uns hier auf dem Laufenden, wie das bei Dir mit der Refertilisation ausgegangen ist. Würde mich freuen.
Hallo allerseits,
nachdem mich dieses Forum in den letzten Wochen vor meiner OP auf meinem „Leidensweg“ begleitet hat und viel zu meiner Entscheidung, es zu tun, beigetragen hat, möchte ich nun auch ein wenig zurückgeben und von meinen Erfahrungen berichten. Um es vorweg zu nehmen: Bei mir lief leider nicht alles so glatt wie bei vielen anderen, die sich hier verewigt haben…
Wie bei vielen anderen kam bei uns Mitte Dezember 2016 die Diskussion um das Thema Verhütung auf, als bei meiner Partnerin (42) die Spirale auslief und sie vor der Entscheidung stand, diese zu ersetzen oder auf Alternativen auszuweichen. Da sie 3 und ich 2 Kinder in unsere Beziehung einbrachten, war das Thema Kinderwunsch für uns abgehakt. Da ich vor längerer Zeit schon einmal (voreilig) erwähnt hatte, dass ich mir eine Vasektomie vorstellen könnte und sie das Thema nun immer wieder mal andiskutierte, wurde diese Option umfassend gewälzt. Wie schon viele Vorredner beschrieben, findet man im Internet viele Informationen und Argumente – dafür aber vor allem dagegen. Dies und der Umstand, dass auch sehr anschauliche Videos verfügbar sind, machte mir die Entscheidungsfindung sehr schwer. Einerseits wollte ich meine Partnerin entlasten und Verantwortung übernehmen, andererseits hatte ich große Sorge und ja, auch regelrecht Panik,
vor dem eigentlichen Eingriff. Nicht zuletzt die vielen positiven Berichte auf dieser Seite haben mich dazu bewogen, zunächst einen Beratungstermin und schließlich auch einen OP-Termin für Anfang Februar zu vereinbaren. Ein bisschen stand ich bei der ganzen Sache unter Zeitdruck, da ich als leidenschaftlicher Rennradfahrer die kalte Jahreszeit für den Eingriff nutzen wollte um pünktlich zum Frühlingsanfang wieder auf dem Rad sitzen zu können. Trotzdem zog sich die Zeit bis dahin unendlich und für mich gab es fast nur
noch DIESES EINE THEMA. Es war bei mir tatsächlich ein Auf und Ab: An einem Tag überwogen für mich die Vorteile und am nächsten suchte ich alle Gründe die dagegen sprachen zusammen und lehnte den Eingriff ab.
Wie auch immer, der Beratungstermin kam und ich ging voller Erwartungen und in Begleitung meiner Partnerin in die Praxis und ließ mir alles erläutern. Der Arzt, Mitglied des weiter unten bereits empfohlenen Vasektomie-Experten-Netzwerkes, machte einen seriösen und kompetenten Eindruck und nahm sich für das Erstgespräch und meine Fragen viel Zeit. Letztlich blieb bei mir hängen, dass „nach zwei Wochen wieder alles wie vorher wäre“. Mit diesem Credo überstand ich irgendwie die letzte Woche vor der OP und am 01.02.2017 war es dann soweit. In Begleitung meiner Partnerin – ich hielt das damals für eine gute Idee und „paarfördernde“ Maßnahme, sie dabei zu haben – ließ ich den Eingriff über mich ergehen. Der Ablauf wurde schon oft genug beschrieben, rein körperlich letztlich eine überschaubare Sache und die Schmerzen hielten sich sehr in Grenzen. Insgesamt empfand ich das Ganze als sehr demütigende Angelegenheit, aber das lag vielleicht auch an meiner Einstellung.
Nun gut, leider gab es bei mir jedoch in Nachhinein große Komplikationen: Es entwickelte sich aufgrund des Eingriffs eine schwere Nebenhodenentzündung auf einer Seite (Wahrscheinlichkeit dafür eigentlich unter 5 Prozent…). Dadurch hatte ich drei Monate starke Schmerzen und seitdem ein sehr unangenehmes Empfinden, dass ich wohl dauerhaft behalten werde. Dies alles wurde in mehreren Nachuntersuchungen kleingeredet und als unproblematisch hingestellt, ab der dritten Nachuntersuchung wird dann auch nicht mehr per Ultraschall kontrolliert, sondern nur noch wegdiskutiert – man fühlt sich dabei wie das Letzte! Habe mir danach eine Zweitmeinung einholen müssen, in der mir die schmerzverursachenden Stellen gezeigt und ich darin bestätigt wurde, dass eben NICHT „alles in Ordnung“ war. Ich brauche nicht erwähnen, dass das Thema Rennrad seitdem kein Genuss mehr, sondern eher Qual ist… Im Bett funktioniert alles noch, aber wirklich Spaß macht es keinen mehr, wenn man ständig unfreiwillig „daran“ erinnert wird. Dazu kommt, das sagt einem auch keiner vorher, dass man die Schnittstellen deutlich fühlt, wenn man sich in dieser „Gegend“ berührt. Ich finde dieses Gefühl sehr abstoßend und war entsetzt als der Arzt mir sagte, dass dies für immer so bleibt.
Aus all dem haben sich letztlich anhaltende psychische Probleme bis hin zu suizidalen Gedanken entwickelt und jetzt, nach fast einem halben (Leidens-) Jahr steht der Entschluss fest, den „Fehler meines Lebens“ durch eine Refertilisierung wieder rückgängig zu machen. Ich hoffe einfach darauf, dass alles irgendwann so wird wie früher – auch wenn das wahrscheinlich naiv ist.
Aus meinen Erfahrungen kann ich also nur dazu aufrufen: Nehmt euch lieber Zeit für die Entscheidung und lasst die OP nur vornehmen, wenn ihr euch ABSOLUT sicher seid! Alles andere bereut ihr bis an euer Lebensende. Und lasst euch nicht von dem sogenannten Vasektomie-Experten-Netzwerk blenden, dass ist lediglich bezahlte Werbung und hilft in wirklich schwierigen Situationen NICHT weiter!
PS: Die Beziehung zu meiner Partnerin habe ich beendet, da ich ihr die Schuld an all dem gebe. Ohne
sie wäre ich nie auf dieses unheilvolle Thema gekommen und hätte mein schönes Leben weiterleben können.
Danke für Deinen Kommentar, Adrian und viel Erfolg beim Beratungsgespräch. Wenn Du danach noch Fragen hast, poste das einfach hier oder stelle Deine Frage in der Papa Online Community auf Facebook. Link findest Du auf meiner FB Seite.
Danke für deinen Bericht. Musste ziemlich schmunzeln. Habe selbst 2 Jahre gebraucht um nach unserer Entscheidung auch zu handeln. Heute endlich einen Beratungstermin ausgemacht! Yeah! Angst ist noch da. Aber wird.
Hallo lieber Andreas,
liebe Mitleser,
wie ihr in meinem Kommentar vom 8.4.2016 entnehmen könnt, wurde ich am 7.4.2017 vasektomiert.
Heute am 9.2.2017 habe ich von meinem Urologen die Nachricht bekommen, dass ich noch zu 100 % Zeugungsfähig bin.
Wie kam es dazu?
Da es meiner Frau übel wurde und sie typische Schwangerschaftssymptome zeigte, habe ich gestern ein Spermiogramm abgegeben und mich vom Arzt beraten lassen.
Dieser sagte mir: Es kommt in 1:1000 Fällen vor, dass sich neue Leitungen von Samenstrang zu Samenstrang bilden.
Nun bekommen wir unser 3tes Kind, nach dem ersten Schock freuen wir uns doch sehr. da wollte wohl noch ein Seelenleben zu uns.
An alle Vasektomierten, bitte lasst euch regelmäßig untersuchen.(Spermiogramm) Denn dieses Phänomen trifft oft in den 8-12 Monaten nach der OP ein, wenn auch nur in der Wahrscheinlichkeit 1:1000
Die liebsten Grüße
Daniel
Hi an alle
Ich habe mich am Freitag den 13.1.17 unters Messer legen lassen.
Es ist erst der 4 Tag nach der op und möchte euch berichten wie der Ablauf war und wie es mir momentan geht.
Ich hab ohne großes nachdenken einen Termin beim urologe für ein erst Gespräch gemacht und hab im auch gleich bekommen.Er hat mir den op verlauf erklärt und hat mich auf ein paar Nebenwirkungen aufmerksam gemacht.
Ab diesen Zeitpunkt wurde ich unsicher und habe das liebe Internet durch gesucht.
Das war dann der Fehler weil natürlich nur schlechtes steht.
Aber ich pfeif drauf und hab den op Termin ausgemacht.Am Tag der op bis ich auf den op tisch gelegen bin hatte ich alle Zustände.Also nicht das liebe Internet Fragen ob es und welche Nebenwirkungen geben kann.
So jetzt zur op:
Achtung bitte ein paar Tage davor rasieren , weil ich hab es ein Tag davor gemacht und der Arzt hat den hodensack zusätzlich noch gereinigt und das brannte das war eigentlicher der schlimmste schmerz. Die spritze selber betäubt alles man spürt gar nichts. Der Stich selber ist so minimal davor hatte ich auch Angst tut nicht weh.
Nach der op (20min) ab nach hause und flach gelegen ja schonen. Um 20 Uhr sollte ich mal den Arzt anrufen wie er mir geht .
Am selben Tag hat sich der hodensack verdoppelt geschwollen laut Arzt normal.
Am nächsten Tag war er aber auch rot blau lila Hilfe in arzt angerufen und hat sich am Abend sich in angesehen und sagte das ich einen bluterguss habe ,dass ist eine der neben Wirkung die er erwähnt hatte. Ich hatte keine schmerzen nur beim aufstehen ein leichtes ziehen im bauch Bereich sonst nichts. Sonntag war nichts nur das es immer mehr blau wurde. Montag war ich arbeiten nichts schweres heben und das Gehen ist halt nicht so angenehm wegen den Bluterguss aber hab keine schmerz Tabletten gebraucht ganze Zeit nicht. War dann am selben Tag noch Kontrolle und alles normal. Heute Dienstag bin in der Arbeit alles noch geschwollen 3/4 alles blau keine schmerzen gehen ist auch schon angenehmer
MfG
Vielen Dank für diese sehr interessanten Info, mich beschäftigt eine sehr schnöde Frage: lassen sich Veränderungen in Menge oder Konsistenz des Ejakulats feststellen? Dass die „kleinen Flitzer“ bzw. Fortplfanzungskrieger einen verschwindend geringen Volumensanteil ausmachen, ist mir klar, doch würde ich gerne wissen, wie es sich im realen Leben damit verhält. Vielen Dank! D.
Tach zusammen,
ich habe mich am 16.11.2016 in einer Klinik in Köln, die auf Privatpatienten
spezialisiert ist, vasektomieren lassen. Man kann Sie problemlos unter
Vasektomie-Experten in Köln finden. Die Beratung vorher war sehr ausführlich,
äußerst interessant und informativ in einer sehr lockeren, von Vertrauen
geprägten Atmosphäre. Da meine Freundin ebenfalls Ärztin ist haben die beiden
sehr ausführlich Vor- und Nachtteile der einzelnen Operationsvarianten
durchgesprochen. War echt lustig, die Diskussion der beiden. Übrigens hat sich
der Doc mit seiner Meinung durchgesetzt. 😉
Nur am Rande, es sind die abgemachten Termine in der Klinik ziemlich penibel
eingehalten worden (ich glaube wir haben max. 5 Minuten gewartet). Kaffee,
Wasser, alles stand kostenlos zur Verfügung. Und der Kaffee war gut…
Der Eingriff wurde unter örtlicher Narkose (2 Spritzen, null davon gemerkt)
durchgeführt, hat vielleicht komplett mit Vorbereitung 45 Minuten gedauert. Der
Eingriff selbst war total unkompliziert, die Mitarbeiter der Klinik haben sich
extrem fürsorglich um einen bemüht. Jeder kleine Schritt wurde erklärt, super
höflich, super nett alle. Beim Eingriff selbst hat der äußerst kompetent und
auch sehr freundliche Arzt jeden kleinen Schritt ebenfalls erklärt und ausführlich
mit mir besprochen. Ich habe selbst nur 2-mal etwas ganz leicht gespürt. Er
hätte bei Schmerzen den Eingriff sofort unterbrochen, zig Mal hat er extra
nachgefragt. Aber ein Indianer…, ne Spaß, keinerlei Probleme.
Wir haben uns dabei, wenn er nicht gerade am Erklären war, die ganze Zeit sehr
nett unterhalten. Ist zwar etwas übertrieben, aber fast hat die ganze Sache
sogar Spaß gemacht.
Nach dem Eingriff selbst waren keinerlei Schmerzen zu spüren. Bis jetzt hat
überhaupt nicht weh getan. Kein Ziehen, keine Schmerzen, kein gar nichts. Von
daher kann ich hier einige Meinungen nicht bestätigen. Da tut einem nichts weh,
aber gar nichts, zumindest mir nicht. Oder der Arzt war eben absolute
Spitzenklasse (ja, war er tatsächlich…)
Fazit: Vollnarkose überhaupt nicht erforderlich (die OP selbst kann man nicht
sehen, keine Sorge), Mut ist meiner Meinung nach ebenfalls nicht wirklich
erforderlich, und danach das tolle Gefühl einen wirklich guten Beitrag für die
Beziehung geleistet zu haben. Allerdings sollte man sich schon sicher sein,
dass man mit der Familienplanung wirklich fertig ist. Aber mit knapp über 50
ist unser Soll erfüllt, und so schlau sollte jeder wohl sein…
Ich würde es jederzeit wieder so machen, die Klinik ist absolut empfehlenswert.
Der Spaß kostet etwa 350 € + ca. 35 € für den Pathologen. Die muss bestätigen,
dass die Samenleiter durchtrennt wurden. Übrigens darf meine Freundin auch noch die
Hälfte davon selbst bezahlen… 😉
Und das alles in einer äußerst noblen Privatklinik, mehr geht nicht…
Lieben Gruß
Chris
PS: das Foto zeigt das Wartezimmer
https://uploads.disquscdn.com/images/7500129a6ef80f2b99b161cb286ccd4ccf83f89e8e51a1c79b691c7e5aeaa423.jpg
Alles Gute für Dich/ Euch und viel „Erfolg“!
Dann brauche ich mich als angehender Altenpfleger ja nicht zu schämen, dass ich ein klein wenig Bammel habe:-) (zwinker). Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg:-)
Herzlich Willkommen im Club der Verhüter :-).
Lass Dich nicht verrückt machen. Ist wirklich alles nicht so wild – wie Du vielleicht aus den Kommentaren hier gut entnehmen kannst.
Hallo Leute, ich und meine Frau haben auch entschieden, dass in Zukunft ich für die Verhütung zuständig sein werde. Das war allerdings bereits vor einem Jahr. Wir haben drei Kinder und vor kurzem dachten wir, dass meine Frau wieder schwanger ist. Zum Glück ist sie nicht schwanger, aber allein die Angst, dass sie wieder schwanger sein könnte, hat mich überzeugt, den Eingriff machen zu lassen. Heute hab ich mal Termin beim Urologen bez. Beratungsgespräch….. Schiss hab ich aber trotzdem…..mal schauen
Danke für das Lob des Blog. Das Thema ist schon emotional genug, da braucht es keinen reißerischen Blog. Hoffe Du konntest hier etwas für Dich herausholen.
Viel Glück für die OP. Meld Dich doch mal, wenn Du es überstanden hast.
Guten Tag allerseits! Nach langem für und wider, habe ich mich nun doch für die V. entschieden. Sie wird am 09.09.2016 durchgeführt, und ich hoffe es treten keine Komplikationen auf. Dieser Blog scheint sehr auf Fakten aufgebaut zu sein,( was man von manchen Horrormeldungen, die in anderen Chats zu diesem Thema verbreitet werden), nicht sagen kann.
Drückt mir die Daumen!
Danke für Dein Feedback zu dem Artikel und der Teilnahme an der Diskussion.
Ich finde Deine Entscheidung super – kann aber gut nachvollziehen, dass Du jetzt ein bisschen Schiss vor der eigenen Courage hast. Ich hatte selbst immer wieder mal Zweifel, ob das alles so richtig und gut sei. Gerade die letzten Tage vor der OP habe ich mich immer wieder gefragt „warum mache ich diesen Sch…?“. Mir hat es geholfen mir die ursprüngliche Situation wieder in Erinnerung zu rufen.
Hätte ich vorher gewusst, wie befreit und unkompliziert danach alles ist, hätte ich mir wahrscheinlich gar keine Gedanken gemacht. Aber wie sagt man so schön – hinterher ist man immer schlauer.
Kleiner Tipp daher, einfach daran denken warum Du es tust, Augen zu und durch. Nachher ist alles super.
Ich, 35, M, verheiratet. 2 gesunde mädels stehe kurz davor. Dein Bericht gefällt mir, zumal du ohne umschweife die wesentlichen Fakten erläuterst.
Trotzdem, seit ich meiner Frau sagte, voller heroischem stolz und uneigennützigkeit, ich lasse mich vasektomieren, kann ich nicht mehr schlafen. Das Beratungsgespräch beim urulogen half dabei keineswegs.
Ich glaube ich trau mich nicht. Ich Angsthase..(von Beruf Polizist sek)
Danke für Dein ausführliches Feedback und Chapeau, dass Du trotz des gruseligen ersten Beratungsgespräches an der Idee festgehalten hast.
So dann möchte ich auch mal berichten:
Bin Mitte 30 und wir haben unsere Familienplanung abgeschlossen, Hormone sind meiner Frau noch nie wirklich gut bekommen und jetzt für den Rest des (Sex)Lebens immer Gummis? Nein Danke.
Insofern kam dann irgendwann das Thema Vasektomie auf den Tisch und ich habe angefangen mich zu informieren. (Zur Verwunderung meiner Frau war das für mich nie grds. ein „Problem“ da jemanden an mir rumschneiden zu lassen). 😉
Das Internet kann dabei ja Segen und Fluch zugleich sein und wie die allermeisten hier habe natürlich auch ich die diversen Seiten gefunden bei denen dringend von dem Eingriff abgeraten wird und alle möglichen Horrorszenarien an die Wand gemalt werden – doch dazu später dann noch etwas mehr.
In unserer Stadt gab es einen Urologen der zum Netzwerk „Vasektomie Experten“ gehört – ok deren Seite wirkt durchaus ausgewogen was den Informationsgehalt angeht – mögliche Risiken werden
am Rande erwähnt aber eher nur kurz angerissen, in einem ausführlichen Beratungsgespräch würde der jeweilige Urologe einem dann alles erklären. Ok also Termin für Gespräch vereinbart und gewartet.
An dem entsprechenden Tag hatte ich arbeitsbedingt einen späten Termin und war jetzt davon ausgegangen, dass so kurz vor Feierabend in der Praxis jetzt nicht mehr so der Andrang wäre – falsch Gedacht. Trotz konkretem Termin (mit dem „freundlichen“ Hinweis der Sprechstundenhilfe doch bitte pünktlich zu sein) habe ich ca. 1,5 Std. warten müssen – die sonstige Abendplanung war damit hinfällig. Das alles wäre noch nicht mal ein großes Thema gewesen, nur was dann folgte war eher ernüchternd.
Man muss ja als Patient durchaus ein gewisses Vertrauen in seine Ärzte haben und neben fachlicher Kompetenz spielt Sympathie ja auch eine Rolle. Um es kurz zu machen – Sympathie Fehlanzeige und das Beratungsgespräch wurde in 5 Minuten „durchgepeitscht“ als wäre es eine lästige Formalie (der Doc wollte wohl auch in den Feierabend verschwinden). „Sie haben sich ja bestimmt vorab schon informiert oder…?“ – eine wirkliche Aufklärung erfolgte nicht, es wurden lediglich die Standardrisiken aus dem Einwilligungsformular runtergeleiert. Fragen nach Risiken (mir war bei dem Gedanken an etwaige chronische Schmerzen in dem Bereich nicht so richtig wohl) wurden „weggewischt“ – „Da passiert schon nichts und wenn doch operieren wir halt noch mal nach…“.
Ok spätestens an dem Punkt war klar – hier kommen wir nicht zusammen. Das man das Einwilligungsformular am besten gleich noch vor Ort unterschreiben sollte (man hätte es aber auch
mitnehmen dürfen) und direkt den Termin für nächste Woche „Ja da habe ich noch was frei…“ abmachen sollte war mir dann auch alles etwas zu hudelig. Ist ja nun nicht so, dass man ggf. da auch arbeitstechnisch mal schauen müsste wie man seine eigenen Termine abstimmt.
Formular nicht unterschrieben sondern mit nach Hause genommen – und meiner Frau gleich signalisiert, dass das mit diesem Urologen nichts wird. Das Thema ist dann ein wenig eingeschlafen,
ich habe zwar noch mal weiter im Internet gesucht, aber jetzt einfach willkürlich irgendwelche Urologen abklappern, dazu hatte ich dann auch keine Zeit und Lust.
Per Zufall ergab sich dann über eine Bekanntschaft der Kontakt zur Urologie einer Klinik in einer Nachbarstadt – ok also nächster Versuch. Wieder Termin für Beratungsgespräch vereinbart
(musste ein paar Wochen warten weil dort nur an bestimmten Tagen die Beratungen stattfinden) – aber hey lieber so als übers Knie gebrochen.
Diesmal nur 20 Minuten gewartet und im Prinzip das komplette Gegenteil zum ersten Anlauf. Sympathischer unaufgeregter Chefarzt der in einer sehr ruhigen Art eine Beratung durchgeführt
hat die ihren Namen auch verdient, auf Fragen wurde eingegangen und was ich persönlich sehr gut fand (auch wenn die Frage bleibt wie ehrlich er hier war), dass er offen gesagt hat, dass es in den 15 Jahren in denen er das macht es bislang 3 Fälle gegeben hat wo es nicht so glatt gelaufen ist wie gewünscht.
Diesmal also direkt vor Ort die Einwilligung unterschrieben und dann zur OP-Terminvergabe übergegangen. Auch hier kein wie auch immer gearteter Druck, sondern eher die Frage: „Wann passt
es Ihnen am besten? Ach da sind Sie im Urlaub – kein Problem dann machen wir es dann und dann…“.
So genug zum Vorspann – jetzt die eigentliche OP (vor 5 Tagen):
Eingriff mit örtlicher Betäubung (Vollnarkose auf Wunsch möglich – ich vertrage das aber nicht wirklich gut). Nachdem der sonstige Papierkram erledigt ist bringt mich eine Schwester in das Vorbereitungszimmer, Kittel an – Kontrolle ob auch keine störenden Haare im Weg sind und der Chefarzt kommt und setzt die Betäubung. Im Endeffekt waren die 2 Piekser das „schlimmste“ an der ganze OP. Man mal sich da ja schon so das ein oder andere Horrorszenario aus, aber im Vergleich zu der Zerrung in der Schulter die ich mir 2 Wochen vorher geholt hatte war das Kinderkram.
OP selbst hat vielleicht 15 Minuten gedauert, währenddessen noch mit dem Arzt und der Schwester gescherzt. Die Dame im OP meinte noch sie hätte lange niemanden mehr gesehen, der so entspannt
gewesen sei – normalerweise wäre die Unterlage auf dem Tisch durchgeschwitzt. Wirklich gemerkt habe ich nichts, nachspritzen war nicht nötig und außer ein bisschen ziehen und ruckeln spürt man kaum was, auf jeden Fall keine Schmerzen.
Ich wäre dann ja gleich von der Liege gesprungen und nach Hause gefahren wurde aber noch „genötigt“ mich für eine gute halbe Stunde im Vorbereitungszimmer hinzulegen, auch wenn ich mich fit gefühlt habe aus medizinischer Sicht sicher eine sinnvolle Sache (es wurde
zumindest Kaffee und/oder Wasser gereicht). Kurze Nachkontrolle ob noch irgendwas blutet – das ist nicht der Fall und ich bin entlassen.
Bis auf ein dumpfes ziehen (kein wirklicher Schmerz) ist auch jetzt noch nichts zu spüren – schauen wir mal was das Schmerzlevel sagt, wenn die Betäubung nachlässt. Ne auch am Abend ist kein wirklicher Schmerz zu spüren – mehr eben das berühmte Ball in die Kronjuwelen Gefühl aber nicht mehr. Von daher habe ich auch komplett auf Schmerzmittel verzichten können.
Grds. „Funktionsbereitschaft“ wurde dann auch bereits am nächsten Morgen wieder gemeldet, also auch hier offenbar alles im grünen Bereich. Heute am Tag 5 nach der OP ist bis auf ein leichtes ziehen an den genähten Stellen eigentlich schon nichts mehr zu spüren, sitzen geht ohne Probleme, lediglich wenn man bestimmte Bewegungen macht (z.B. Knie an die Brust ziehen) schmerzt es an der Naht. Und ja man sollte in diesem Stadium ja auch noch nicht wieder rumturnen, war mehr eine unbewusste Bewegung woran man aber auch merkt, dass man im Prinzip schon vergessen hat das da was ist.
Rechnung habe ich noch nicht bekommen – wird aber so um die 350,- € liegen. Im Vergleich beim ersten Urologen hätte mich der Eingriff ungefähr das gleiche gekostet, ich hätte aber den Anästhesisten (da „Externer“) noch mal extra mit ca. 150,- € auslösen müssen.
Zum Abschluss noch ein paar Worte zu den „Angstmach“-Seiten im Netz:
Ja es ist ein operativer Eingriff und ja jede OP ist mit gewissen Risiken verbunden. Insofern sollte man sich vorab anständig über die Risiken informieren (lassen) und abwägen ob der Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zum Risiko steht. Wie bei jedem Eingriff kann eben auch mal was schief gehen oder es können Komplikationen auftreten.
Wer wir ich im ersten Anlauf an einen Urologen gerät der das quasi im Schnelldurchgang durchpeitschen möchte und wer beim Beratungsgespräch nicht komplett überzeugt ist sollte sich da doch lieber die Mühe machen und noch mal weitere Stellen aufsuchen. Denn natürlich gibt es eben auch Ärzte die neben dem Wohl das Patienten auch ihr finanzielles Wohl im Auge haben – wenn das Gefühl besteht der Eingriff wird abgehandelt als wenn man beim Schlachter sich ein Pfund Hackfleisch holt – Finger weg.
Es gibt genügend kompetente Stellen und ja dann muss man ggf. ein paar Wochen warten bis man einen Termin bekommt, aber wer bislang 35 Jahre oder mehr ohne den Schnitt ausgekommen ist wird dann ja wohl auch noch ein bisschen Geduld aufbringen können (das sollte einem das eigene Wohlbefinden ja wohl wert sein).
Zurück zu den Kritikern: Wie hier ja auch schon mal erwähnt sind auf bestimmten Seiten positive
Erfahrungsberichte gar nicht erwünscht bzw. diese werden konsequent gelöscht. Dort geht es weniger um Aufklärung oder Erfahrungsaustausch als um negative Stimmungs- und Panikmache.
Wer auf einer bestimmten Seite landet und dort quer liest wird nach dem ersten Eindruck wohl sagen: „Vasektomie – never ever…“ aber es lohnt hier auch ein zweiter Blick. Wie erwähnt positives will man hier nicht haben und im Endeffekt stellt sich dann heraus, dass es wohl vielmehr der persönliche „Rachefeldzug“ von hauptsächlich so 2 bis 3 Personen ist die nach ihrem Eingriff an dem Post-Vasektomie-Syndrom (PVS) leiden und (chronische) Schmerzen haben für welche sie die OP verantwortlich machen.
Und um es ganz klar zu sagen: Ja das kann passieren. Die Angaben zur Häufigkeit schwanken (je nachdem ob es von den Ärzten oder Gegnern kommt), die Wahrheit wird wie so oft irgendwo in der Mitte liegen. Wieso es dazu kommen kann ist dabei ebenso unklar, es gibt verschiedene Erklärungsansätze von körperlichen Reaktionen bis hin zur Psyche des Patienten.
Persönlich denke ich, dass hier vieles auch wirklich Kopfsache ist. Nimmt man einen Negativbericht bei dem der Patient beschreibt er wäre auf der OP-Liege so verkrampft gewesen, dass er hinterher von einem Physiotherapeuten das Becken wieder eingerenkt bekommen musste, ihn aber ein Heilpraktiker dann mit Globuli (ja diese Zuckerperlen ohne Wirkstoff) zumindest temporär wieder schmerzfrei bekommen hat spricht das meiner Meinung nach schon Bände.
Auch das der Hauptinitiator der Seite irgendwelchen Leuten E-Mails schreibt in dem er ankündigt sich umzubringen wenn sein Sohn volljährig wird (wusste nicht das man mit 18 Jahren keinen Vater mehr braucht) weil er die Schmerzen nicht mehr aushält legt die Vermutung nahe, dass sein Problem zumindest nicht ausschließlich auf organischen Ursachen beruht.
An dem Spruch „Wenn Männer Kinder kriegen müssten, wäre die Menschheit schon ausgestorben.“ ist schon einiges dran. Wenn man sich mal ansieht wie sensibel wir reagieren wenn es um
unser bestes Stück geht während die Frauen Schwangerschaft und Geburt mitmachen
müssen…
Wer also über eine Vasektomie nachdenkt sollte sich daher (noch) nicht unters Messer legen solange im Kopf nicht wirklich Klarheit darüber herrscht was man will und das man das richtige tut.
Ich persönlich freue mich über die dazu gewonnene „Freiheit“ (musste viel eher im Vorbereitungszimmer zusehen, dass die Vorfreude auf die Zeit nach der OP nicht dazu führte, dass ich mit einer Erektion in den Saal laufe – „Denk an tote Katzenbabys…“) und hoffe, dass sich die Fäden der Nähte schnell verabschieden.
P.S. Und wem es gedanklich hilft – Männer ihr seid danach nicht impotent sondern „nur“ auf normalem Wege zeugungsunfähig. Sollte das worst-case Szenario X eintreten und aus welchen
Gründen auch immer zu einem späteren Zeitpunkt doch noch mal ein Kinderwusch bestehen gibt es auch hier durchaus Möglichkeiten mit relativen hohen Erfolgschancen.
Die größten Schwierigkeiten hatte ich, wie Du, mit den Nachwirkungen der Vollnarkose. Der Rest war echt harmlos.
Danke für Deinen tollen Erfahrungsbericht, Thomas.
Danke für Deine Erfahrungen, Maik. Freut mich, dass meine Website Dir helfen konnte.
Hallo zusammen.
Als erstes möchte ich ein ganz großes Lob an diese Seite bzw. die Beiträge geben. Mir haben sie in meiner Entscheidungsphase sehr geholfen und mich aufgebaut bzw. bestärkt.
Kurz zu mir, ich bin 35, seit 15 Jahren in einer glücklichen Beziehung mit mittlerweile 2 Mädels (5 und 9 Jahre). Unser Kinderwunsch ist soweit abgeschlossen und mit Hormonen wollte ich meine Frau nicht mehr vollpumpen lassen.
Durch einen Zufall sind wir dann Anfang des Jahres auf das Thema Vasektomie gestoßen. Das Beratungsgespräch beim Urologen hatte wir dann Mitte April und verlief richtig super. Ich hatte bei den Arzt ein sehr gutes Gefühl. Während des Gespräches meinte der Arzt dass er die OP nur unter Vollnarkose durchführt. Das beruhigte mich extrem da ich ehrlich gesagt auf diesem Gebiet eine riesen Schiffbüchse bin. Ich habe es nicht so mit Ärzten, Spritzen, OP usw.
Am 15.06. war es dann soweit. Dank der Vollnarkose hab ich von den Eingriff selbst gar nichts mitbekommen. Ich war nach den Aufwachen noch eine Zeitlang etwas benebelt. Dann ging es „langsam“ nach Hause 😉
Schmerzen an sich hatte ich eher wenig. Ab und zu ein ziehen und beim Aufstehen ein Druck bzw. Ziehen in der Leistengegend und wie schon öfter beschrieben, dieses Gefühl mit den Fußball… Die Farbpalette wurde auch recht gut ausgenutzt 😉
Bei der zweiten Nachuntersuchung kamen dann die Pflaster ab. Duschen konnte ich ab den zweiten Tag. Auch der Funktionstest wurde an diesen Tag erfolgreich durchgeführt. Nach den ersten paar Malen war noch ein leichter Druck in den Hode. Jetzt nach über 6 Wochen, ist dieser nicht mehr zu spüren. Auch sonst ist alles wieder wie vorher.
Das größte Problem nach 1-2 Wochen waren nur noch die nachwachsenden Haare. Fäden hatten sich innerhalb von 5 Wochen gelöst bzw. hab sie teils selbst herausgezogen.
Die erste Spermakontrolle ist am 23.08.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, auch wenn ich vorher immer mal wieder Bedenken hatte, ich würde es wieder machen lassen. Ein schneller und unkomplizierter Eingriff.
Noch zu den Kosten, insg. liegen sie (Vollnarkose, OP und Pathologische Untersuchung) bei rund 700€. Die Kosten für die Spermakontrollen sind noch nicht dabei, sollen aber je ca. 20€ kosten.
VG Maik
Ich melde mich auch mal zu Wort und falls einer noch Angst haben sollte: Weg damit!
Mein gestriger Eingriff erstärkt mich noch mehr, Männer mit abgeschlossenem Kinderwunsch zur Vasektomie zu raten. Ja klar ist es jetzt noch zu früh und bla bla, aber für mich ist es jetzt schon klar (war es vorher auch), dass ich es nicht bereuen werde.
Zu meiner Person: Ich bin 33, seit sechs Jahren verheiratet, wir wollten max. zwei Kinder, die haben wir jetzt und da stellt sich klar dann die Frage nach der weiteren Verhütung. Wenn man alles vergleicht, finanziell und vom Aufwand her, bleibt eigentlich nur noch die Vasektomie übrig. Beratungsgespräch, halber Vormittag Krankenhaus, und 500€ später ist der Drops gelutscht. Lebenslang. Da kann keine Pille, Spirale oder jegliches Präservativ mithalten.
Ich habe es mit Vollnarkose machen lassen, da es preislich keinen Unterschied gab, da die Urologin eh im Krankenhaus operiert, wird ihr ein Amnestiesist zur Verfügung gestellt.
Ich also hin, zwei Stunden in der Vorbereitung gewartet, schön umsorgt von den netten Damen und schon ging es los. Ab in den OP, Schlummertrunk in die Venen, und ich verabschiede mich ins Land der Träume.
Anderthalb Stunden später wache ich so langsam auf, bleibe aber von der Narkose noch gut eine Stunde so zugedröhnt, dass ich immer nur kurz die Augen auf mache und dann wieder weg bin.
Als ich dann in der Lage war, eine Minute die Augen offen zu halten, wollte ich auch wach bleiben. „Schwester Nicole! Kaffee bitte! ?“
Von Schmerzen keine Spur dank der Wundermittel in meinem Kreislauf, der sich so langsam erholte von der Narkose.
Noch kurz ein Gespräch mit der netten Urologin und ich dürfte dann nach Hause, wenn ich mich ohne Probleme auf den Beinen halten könnte…. So ganz Problemlos ging es nicht, aber warum noch länger bleiben? Meine Frau stand abholbereit am Tresen. Also: „Vielen Dank und Macht’s gut!“
Zuhause angekommen, warte ich auf die Schmerzen, die nach und nach vom schwindenden Schmerzmittel kommen sollten. Aber es kam nur ein leichtes Ziehen, was von all meinen Vorrednern richtig beschrieben wird mit dem Nachlassen der Schmerzen, nachdem man einen Ball (aber nicht mit voller Wucht) ins Gemächt bekommt. Abends ins Bett und bumm- voll weg gepennt binnen weniger Sekunden.
Heute Morgen dann reckt mir mein kleiner Freund zur Begrüßung das Köpfchen entgegen…Yes! Das also wäre schon mal geklärt. Das geht sogar einen Tag nach OP ohne Schmerzen 😀 Sonst auch wieder nur ein Ziehen, etwas stärker. Das ist aber auch zu ertragen. Aber warum soll ich mich unnötig quälen? Ibo 400 rein, jetzt merke ich kaum noch was.
Fazit am Tag Eins: Keine Komplikationen, vier Tage krank geschrieben, die Warscheinlichkeit, dass ich zeugungsunfähig bin bzw. bald werde, bei weit über 99%….
Bin bisher vollends zufrieden und warum sollte das Gewünschte Ergebnis, mit Platzpatronen schießen zu können, nicht bald in Erfüllung gehen? Ich warte die zwei Proben ab in vier, bzw. acht Wochen und dann erfreue ich mich an ein unbeschwertes Sexualleben 😉
Meine Vasektomie ist nun 2 Tage her, die Schmerzen sind erträglich (halt wie beschrieben als hätt man einen Tritt gekriegt der langsam am abklingen ist).
Den Eingrifd habe ich nur mit örtlicher betäubung über mich ergehen lassen, nach 2 maligem Nachspritzen wars dann auch gut, bis dahin waren aber ein paar schmerzhafte momente dabei, beim ersten ist auch mein Kreislauf eingebrochen, aber das Personal hat gut reagiert. Trinken und Traubenzucker waren binnen 2 Augenblicken zur Hand. Da hatte der Urologe auch einen moment Pause gemacht (um dann die Betäubung aufzustocken).
Der Rest der OP war dann auch gut zu ertragen.
Den Termin hatte übrigens meine Frau gemacht, ich weis nicht ob ich denn auch aufgeschoben hätte, aber es war besser dass sie da die führung übernommen hatte.
Ich bereue den Eingriff keineswegs, und bin auch etwas stolz dass ich das geschafft habe.
Kostenpunkt bei mir im Komplettpaket 399€.
Hallo Hallo.
Ich habe nun auch die Vasektomie an mir durchführen lassen.
Der Eingriff war echt entspannt. Örtliche Narkose mit drei Spritzen.
Und ich hatte absolut nichts gemerkt von dem Eingriff. Noch geplaudert mit dem Arzt der wirklich sehr kompetent war.
Ich habe nur 2 mal die Schere gehört, wie es „schnipp“ machte.
Nach gefühlten 5 Minuten war die Sache rum!
Ich bin gerade im Tag 2 nach der OP und habe immer noch ein ziehen in den Hoden.
Das ist aber wohl normal bis 3Tage danach. Habe aber auch nicht gekühlt ….
Nehme auch keine Schmerztabletten. War nicht nötig.
Empfehlen werde ich es erst wenn die Laborergebnisse de Spermakontrolluntersuchung positiv sind 🙂
Aber vom Eingriff her ist es wirklich super.
Das Beste, damit Frau nicht leiden muss mit Hormonbomben und man sich freier fühlt.
Gruß an alle
So ich habe es auch getan. Es ist jetzt aktuell eine Stunde her.
Aber erstmal der Reihe nach.
Ich 38 Jahre jung. Vater von zwei Söhnen.
Glücklich verheiratet seid 11 Jahren und in Summe schon 20 Jahre mit meiner Frau zusammen.
Welche Vasektomie habe ich gemacht ?
Die Nonskalpel Vasektomie.
Dauer des ganzen Eingriffes: ca. 10 min
Schmerzen : kurz die Nadel von der Betäubungsschpritze aber da kann man nicht wirklich von Schmerzen sprechen.
Ich habe ein leichtes Ziehen am linken Hoden gespürt aber das war auch wirklich alles.
Kosten: der Eingriff hat mich genau 459,15 € gekostet ( nein ich habe nicht aufgerundet)
In 8 Wochen schicke ich eine Probe und dann in weiteren 8 Wochen die nächste. Dann sollte das ganze abgeschlossen sein.
Was gibt es noch zu sagen ? Ja ich war nervös und ja es ist ein komisches Gefühl aber es ist auszuhalten.
Also ich kann es jedem nur empfehlen der mit der Kinderplanung abgeschlossen hat .
Hallo, mein Name ist Carsten und ich würde Deinen Bericht haargenau so auch auf meine gestrigen Erfahrungen beziehen. Keine Schmerzen…..nur leichtes Zirpen.
Bei der op haben wir viel gelacht und ich konnte mir nicht verkneifen mit der jungen helferin zu flirten, welche mein gemächt an ort und Stelle hielt.
Also…..wenn ihr nicht gerade zur Fraktion Männer gehört, die unter dem tms syndrom leiden…..dann ortl. Betäubung…..reicht vollkommen.
Grüsse, Carsten
Hi,
ich liege gerade – den zweiten Tag nach meiner OP auf dem Sofa um meinem Körper die gewünschte Ruhe zu gewähren und dachte, euch an meiner Vasektomie teil haben zu lassen.ähem
Bei mir verlief es folgender Massen :
Am OP-Tag (vorgestern) habe ich zuerst ein Dämmermittelchen gespritzt bekommen und auf dem OP-Tisch etwas weiteres. Ich war aber bei vollem Bewußtsein und habe alles was gesprochen wurde mitbekommen und mit dem Narkosearzt geplaudert. taktisches Vorgehen bei der OP war nur ein Schnitt in der Mitte des Hodensackes, von dem aus beide Samenstränge bearbeitet werden konnten.
Gemerkt habe ich vom Haupteingriff nicht viel – nur ein leichtes ziepen und Bewegungen am Hodensack. Aber keinen Schmerz. Die OP hat wirklich nur ca. 25 Minuten gedauert. Ganz zum Schluss habe ich nur die ca. 3 Stiche beim nähen gemerkt. Das habe ich auch deutlich gemacht. Es lohhnte aber wohl nicht, die Nakose nochmal aufzufrischen, da die OP unmittelbar zu Ende ging. Wahrscheinlich ließ die örtliche Nakose gerade nach. Was mich etwas wunderte war, dass der Urologe im 2/3 der OP Antbiotika verordnete. Dies sollte vorsorglich eingesetzt werden, da es etwas mehr geblutet hat. Nach der OP wurden mir auch Schmerztabletten mit auf den Weg gegeben und Antibiotikum verschrieben. körperliche Ruhe sowieso.
Jetzt liege ich hier und kann manchen Vorrednern nur beipflichten, das beide Hoden einen leichten Druckschmerz erzeugen, die daran erinnern, wenn der Schmerz nach einer Fußballbegenung nachlässt.
Morgen habe ich einen Kontrolltermin zur Sichtung der Baustelle. Psychisch hat meine Frau werkwürdiger Weise mehr mit der Vasektomie zu kämpfen als ich. Die Absicht dazu kam hauptsächlich von mir, da meine Frau keine Chemie mehr nehmen möchte und Kondomen alleine vertaue ich nicht zu 100 %. Aber so ganz überzeugt von dem Eingiff und das Vertrauen ist nicht so ganz dar.
Kennt denn einer von Euch Fälle, wo die Stränge wieder zusammengewachsen sind ? Das soll ja äußest selten passieren und logisch erklären tut sich mir das nicht.
Die Stränge sin ja abgebunden + verödet. die Samenleiter müssten ja offen/frei sein und dann würde zuvor die Samenflüssigkeit ja in den Hodensack laufen…
So jetzt hoffe ich, wie Alle auch, von den Nebenwirkungen der OP verschont zu bleiben und wünsche allen Lesern nur das Beste.
P.S.: Ob ich das nochmal machen würde kann ich noch nicht sagen- dazu ist es noch zu früh. Geschlechtsverkehr hatte ich ja auch noch nicht wieder…Alos mal abwarten. Ich melde mich bestimmt mal wieder.
VG
Matthias
So jetzt sind es schon 4 Wochen her seit meinem Eingriff. Ich fühle mich wohl und hab heute morgen endlich Bescheid bekommen das mein Ejakulat auch bei der 2.Probe ohne Sperma ist. Somit hab ich jetzt alles hinter mir. Ich würde es immer wieder tun, auch weil meine Frau vor zwei Wochen die Pille abgesetzt hat und sich richtig wohl fühlt.
Ich kann zu allem nur sagen, glaubt nicht immer dieses Märchen wie schlimm das alles sein soll. Bis auf das leichte zwicken der Betäubungsspritze die wirklich mit einer sehr dünnen Nadel gesetzt wird, merkt man nichts.
Redet mit eurem Arzt und lasst euch richtig Aufklären. Schaut das der Arzt das schon viele male gemacht hat,umso mehr Routine hat er.
In diesem Sinne
Gruss Sascha 😉
Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, Daniel.
Deine netten Worte sind Balsam für die Blogger-Seele 🙂
Lieber Andreas,
liebe Gemeinschaft,
es ist mir eine Herzensangelegenheit von meiner gestrigen Vasektomie 7.4.2016 zu berichten.
Zuerst einmal zu meiner Person: Ich bin fast 39 Jahre alt, habe 2 Kinder im Alter von 4 + 7 Jahre.
Stehe mitten im Leben und genieße dieses auch. Ich habe mich letztes Jahr zum ersten Mal mit der Vasektomie beschäftigt und nur grausames und viel Negatives in bestimmten Foren gelesen.
Aber wie das Leben so so spielt, wenn man den Focus auf etwas bestimmtes richtet, kamen Meinungen von Männern die eine Vasektomie hinter sich haben dazu. Diese waren nur positiv und stärkten mich in meiner Entscheidungsfindung. Das Zünglein an der Waage, war aber lieber Andreas deine Seite. Die vielen ehrlichen und positiven Nachrichten anderer User, bestärkten mich den Schritt nun zu wagen.
Nochmals, vielen Dank lieber Andreas.
So, nun war klar ich mach die Vasektomie. Meine Frau hat nun lange Zeit die Hormonspirale in sich getragen und überhaupt kein Lustempfinden mehr gehabt. So dachte ich, das ist jetzt meine Sache. Gesagt, getan.
Zum Ablauf und zu meinen Erfahrungen:
Ich ging in die Praxis und bekam nach der Anmeldung eine Salbe zum Eincremen der Hoden, die meine Hoden und die anderen Bereiche vorab betäubten. Anschließen ab auf den OP – Tisch. Ich bekam, in die Aufschnittstellen wiederum über zwei Spritzen, Betäubungsmittel verabreicht. Das tat überhaupt nicht weh und ich war überrascht, dass ich locker und legere mit dem Arzt und der Schwester sprechen konnte.
So dann kamen die beiden Schnitte:
Aufgeschnitten und den Samenleiter rausgezogen. Da gab es ein leichtes ziehen mehr nicht. Der Arzt fragte mich, ob er nachspritzen sollte, ich verneinte. Das wurde an beiden Samenleitern so gemacht und anschließend verödet und wieder zugenäht.
Ich musste nach einer halben Stund noch kurz liegen bleiben, dann durfte ich selbstständig nach Hause fahren. Ich solle in 4 Wochen wieder kommen und eine Ejakulatsprobe abgeben.
So fuhr ich nach Hause, mit einem leichten ziehen im Unterleib, keine Schmerzen und keine Posttraumtischen Geschichten wie sie gerne erzählt werden. Einzig und allein ziehen im Unterleib und Druck auf den Hoden, wie wenn man einen Fußball mit voller wucht unten rein bekommen hätte.
Ich habe mir dein eine IBU 400 gegönnt und alles war gut.
Heute morgen habe ich leichtes ziehen an der Nahtstelle am linken Hoden sonst nichts. Mir geht es vom Kopf und von meinem Empfinden sehr gut. Die sexuelle Lust ist auch da und ich bin überglücklich die Vasektomie gemacht zu haben.
Ich hoffe, ich konnte mit meinem Artikel, bei der Entscheidungsfindung einiger Männer behilflich sein.
Sonnige Grüße
Daniel
Auch ich 37 Jahre alt 2 Kinder Familienplanung abgeschlossen hab mich über einen längeren Zeitraum mit dem Thema Vasektomie beschäftigt. Abgeschreckt durch die vielen Negativen Foren im Internet hab ich schon fast mit dem Thema abgeschlossen. Bis ich auf diesen Blog hier gestoßen bin mit endlich mal Positiven Erfahrungsberichten und Sachlicher Diskussion. Vorab ich habe die Vasektomie durchführen lassen. Hier mein Erfahrungsbericht. Ich hatte mich für die „Non-scalpel“ (ohne Skalpell) Vasektomie: örtliche bzw. lokale Betäubung mit Spritze Vasektomie Entschieden. Einen Urologen in meiner Nähe gesucht in meinem Fall Dr. Lange in Stuttgart. Am einmal im Monat stattfindenden Infoabend Teilgenommen lockerer Vortrag Dauerte ca. 1 h anwesend waren rund 20 Interessenten. Anmeldung erforderlich. Nach dem Abend wusste ich das ich es machen lasse und auch das der passende Arzt gefunden ist. Terminvereinbarung lief reibungslos. Am Tag der OP reiste ich frisch Rasiert und mit ner Portion Respekt alleine mit der Bahn an . Nachdem das Informationsblatt schon am Infoabend ausgehändigt wurde gab es noch ein Paar Formalitäten. Dann noch kurze Wartezeit. Dann gings los. Untenrum Frei Ultraschall der Hoden ob alles ok ist. Auf den heißen Stuhl. Die Betäubung erfolgte mittels Spritze zwei Einstiche nicht spürbarer wie beim Zahnarzt. Kurze Wartezeit. Betäubung wirkte und nach 15 Minuten war der kleine Eingriff vorüber. Schmerzfrei. Auch als die Betäubung nach ca. 3 h abklang kam kein schmerz auf sondern nur ein unangenehmes ziehen das wahlweise vom rechten zum linken Hoden wanderte Aber nach 7 Tagen nach der OP so gut wie weg war. .Gute kühlung Füße hoch nach der OP und ein fester Sitz der Hoden ( enganliegende Unterhose ) die Tage nach der OP sind von Vorteil. Habe die Zeit ohne Schmerzmittel überstanden was bei mir was heißen will :o). Mein Fazit nach 7 Tagen ohne verbundene Samenstränge. OP Schnittchen so gut wie nicht mehr sichtbar,Fäden haben sich aufgelöst bzw. ich konnte sie selbst entfernen. Schmerz das drücken oder ziehen wie man es auch nennen will sind So gut wie verschwunden, Funktionstest bestanden ( Handbetrieb ) ohne Schmerzen bestanden. Fazit alles in Ordnung stand heute würde ich es wieder machen kosten 490 €. Nach 6 Wochen erfolgt eine Nachuntersuchung plus Spermiogramm Vorort in der Praxis. Die Proben nach 9 Wochen und 9-12 Monate werden eingeschickt.
Mein Rat. Wer sich für den Schritt entscheidet. Sollte sich einen Profi suchen der diesen Eingriff sicher und Routiniert durchführen kann hier ein Link http://www.vasektomie-experten.de/ .
Wenn sich noch was an meiner Sicht der Dinge ändern sollten dann werde ich das hier Posten.
Ansonsten wünsche ich allen die sich dafür entscheiden viel Erfolg.
Hallo zusammen,
seit meiner OP ist nun eine Woche vergangen und ich wollte euch mal den Stand und meinen Verlauf mitteilen.
Die OP selbst hatte gerade einmal 25 Minuten gedauert, wäre mir zwischendurch nicht schlecht geworden, wäre sie bestimmt noch schneller gelaufen. Aber kein Problem, es waren alle sehr nett und haben kurz abgewartet und mir einen kalten Lappen auf die Stirn gelegt.
Am Anfang wurde alles desinfiziert, anschließend ein Zugang in den Arm gelegt um hier mit Kochsalzlösung den Kreislauf zu versorgen. Das hat mir dann auch zwischendurch sehr gut geholfen.
Anschließend wurde nachdem alles abgedeckt war, die rechte Seite betäubt und mit der OP begonnen. War hier alles durch wurde die linke Seite drangenommen.
Die Spritzen kann man sich wie beim Zahnarzt vorstellen, jedoch noch etwas intensiver, aber auszuhalten.
Danach wurde ich ins Nebenzimmer zum Ausruhen geschoben, bekam einen Kaffee(Bestellung wurde wären OP besprochen :-)) fürs Wohlbefinden und Eis auf die operierte Stelle. Zuhause machte ich damit weiter und legte immer schön etwas Kühles auf die Stelle. Schmerzen hatte ich fast keine…
Am nächsten Tag wurde nochmal alles vom Arzt kontrolliert und bekam neues Pflaster drauf.
Schmerzen hatte ich in den nächsten Tage in der Leistengegend, was wohl vom zug der Samenstränge kommt, da der Arzt diese etwas ziehen musste und etwas im unteren Rücken, da denke ich das dies durch schlechtes Schlafen in Rückenlage kommt, sich weniger und anders bewegt.
Aktuell habe ich noch ein piksen von den nachwachsenden Haaren und von den Fäden, die etwas lang wegstehen. Ich denke das geht die nächsten Tage auch noch vorbei.
Ich kann bisher nichts gegen diese OP sagen und würde es wieder tun. Im Vergleich zur OP bei der Frau ist das ein minimaler Eingriff und sehr schnell erledigt.
Grüße
Patrick
Vor drei Jahren habe ich meiner Frau die Vasektomie das erste mal Vorgeschlagen und endlich hat sie zugestimmt. So war Ich war vor zwei Wochen bei der no-skalpell Vasektomie und alles ist gut gelaufen.
Die Ärtztin war gut drauf und hatte während des Eingriffs freundliche Konversation mit mir gemacht (Sie: „Sind sie nervös?“ Ich: „Schon, es ist meine erste Vasektomie“ Sie: „Ich habe schon 11.000 gemacht“ Ich: „…als würde ich darauf warten, dass mir ein Weisheitszahn gezogen wird“ Sie: „Weisheitszahn Ziehen ist viel schlimmer“
Sie hat mir auch gesagt, dass sie in ihrem Leben noch nie Komplikationen erlebt hat. Das hat mich beruhigt, weil es meine größte Sorge war: permanente PVS Schmerzen usw. Schliesslich gibt es im Internet Kampfposter die sich über ihre Nebenwirkungen nach Vasektomie auslassen. Obwohl sie statistisch kaum relevant sind.
Eine der Schwestern war so um die 70 und ausgrechnet von ihr kam die high-tech Frage „Wieviel Vasektomies haben auf youtube angesehen“ Ich: „So einige…“.
Jedenfalls war der Eingriff schnell und schmerzlos vorbei, die Rauchwolken von verbrannten Gewebe zwischen meinen Beinen haben mir gezeigt, dass wir gleich fertig sind.
Heilung und Schmerzen danach waren viel leichter als ich vorab gelesen hatte. Schon am nächsten Tag wollte ich wieder ins Büro, habe mich aber zurückgehalten, und es nicht getan. Die leichte Schwellung war nach einer Woche weg und ungefähr am 11. Tag habe das erste Mal darauf vergessen, dass ich überhaupt bei der Vasektomie war.
Das kleine Loch, durch das der Eingriff erfolgte, ist nur noch als Stecknadelkopf-grosse Rötung sichtbar.
Spassfaktor: Ich tendiere dazu mich denen anzuschliessen, die meinen es sei etwas dünnflüssiger als zuvor. Die Menge ist ganz sicher mehr geworden, ich weiss schon, dass das biologisch nicht zu erklären ist, aber bei mir ist es definitiv so. Geschmack habe ich noch keine Rückmeldung. Spassfaktor und Erlebnis sind jedenfalls jetzt schon besser als zuvor, was mich zuversichtlich stimmt.
Fazit nach 2 Wochen: Jederzeit wieder!!!
Heute ,Tag 2 muss ich sagen bin ich topfit und hab lediglich auf der rechte Seite ein ganz ganz leichtes Ziehen. War heute morgen nochmal beim Urologen wegen der Krankmeldung für heute. Der hat dann auch gleich nochmal nachgeschaut, den leichten Verband abgemacht und ist sehr zufrieden. Darf heute auch schon wieder duschen gehen. Kann normal herumlaufen und spazieren gehen. Nehme vorsichtshalber noch die Novalgin schmerztropfen und die Arnikakügelchen bis Sonntag dann werd ich mich auch vorsichtig nochmal an das wesentliche sprich an die Freuden des Lebens versuchen 😉
Also alles in allem alles bestens.
Gruß Sascha
Danke für Deinen Erfahrungsbericht, Sascha.
Schön Dich übers Wochenende und kühlen nicht vergessen :-).
Also ich hab zwar heute Mittag eine neue Nachricht gesendet. Weiß aber nicht ob sie angekommen ist deswegen hier nochmal:
Ich hab es hinter mir. Es war ganz und garnicht schlimm.Die Spritze hatte eine ganz dünne Nadel so hab ich kaum etwas gemerkt für die Beteubung. Nach einer kleinen Valium ging es dann los. Beim rechten Samenleiter zog es kurz ein wenig weil er dem Arzt dauern weg geflutscht ist, die linke Seite nicht der Rede wert . So war das ganze nach 15 Minuten vorbei. Jetzt haben wir 20 Uhr und ich hab den ganzen Tag bis auf ein gaaaaaanz leichtes Ziehen nichts gemerkt. Würde es immer wieder tun um meiner Frau die Hormone zu sparen. Ich kühle mit eispacks und nehme Arnika Globulies sowie Novalgin Tropfen wobei ich das zwar nicht wirklich bräuchte, der Arzt aber sagte das die Tropfen auch die Entzündung hemmen und deswegen soll ich sie auch nehmen.
Leute wenn ihr es vor habt kann ich nur sagen , keine Angst ist es wirklich ganz und garnicht so schlimm wie so oft im Netz beschrieben.
Ich hoffe ich kann euch ein wenig die Angst nehmen.
Gruß Sascha
So hab es hinter mir!
Alles gut gelaufen. Mein Arzt war super,und es ist wirklich nicht schlimm.Kleine Valium rein,entspannen und los geht’s.
Die Spritze mit der dünnen Nadel war kaum spürbar. Die OP ohne Stress.Ok auf der linken Seite hat es leicht gezwickt weil er den Samenleiter ein wenig mehr rausziehen musste.Aber alles ohne große schmerzen. Wer es vorhat dem kann ich es nur empfehlen.
Ich werd jetzt ein wenig schlafen und mich erholen.
Melde mich wieder!
Gruß Sascha
Alles Gute, Sascha. Wird schon klappen.
Hallo Leute,
eure Posts helfen mir sehr viel!!!
Ich habe morgen um 11Uhr meinen Termin und mir geht wirklich sehr die Klammer!
Ich lass mir das ganze unter örtlicher Betäubung machen.
Da ich wie viele von euch meiner Frau die Belastungen der Hormone sparen will und die Kinderplanung (2 Kinder) abgeschlossen ist bin ich morgen fällig.
Werde morgen berichten wie es war.
Bis morgen
Sascha
Simon, es tut mir leid zu hören, dass Deine Beziehung kaputt gegangen ist.
Ich habe den Schritt in meinem Bekanntenkreis vorab nicht an die große Glocke gehängt. Auch als ich es habe machen lassen, habe ich wenigen davon erzählt (Du und ein paar andere Leser hier im Blog mal ausgenommen). Das Feedback war größten Teils positiv und anerkennend, dass ich als Mann die Verantwortung für die Verhütung übernommen habe.
Könnte es sein, dass Dein Umfeld aufgrund Deines Alters und des Schicksalsschlages, den Du hinter Dir hast, negativ auf Deinen Entschluss reagieren?
Hallo zusammen,
Ende Februar hatte auch ich (25) meine Vasektomie. Die Entscheidung hatte ich getroffen nachdem meine alte Beziehung, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind, über Weihnachten in die Brüche gegangen war.
Die Operation an sich verlief absolut problemlos und hat insgesamt weniger als eine Stunde gedauert. Inzwischen sind die Schnitte wieder verheilt und es fühlt sich wider alles recht normal an.
Vor der Operation hatte ich, eher unterbewusst, noch gewisse Bedenken bezüglich der Endgültigkeit des Eingriffs. Danach jedoch waren all diese Sorgen verschwunden und ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin nun eine Sorge weniger zu haben.
Was mich noch interessieren würde, ist die Frage wie euer Umfeld auf eine solche Entscheidung reagiert hat. Wurde es eher positiv oder negativ aufgenommen?
Bei mir waren die Reaktionen doch eher negativ und meine viele wollten mich davon abhalten.
Wie war es bei euch? Oder habt ihr diesen Schritt gar nicht mitgeteilt?
Hallo Dirk
ich hoffe Du hast den Eingriff gut hinter Dich gebracht?
Hallo zusammen
Erstmal zu mir. Ich bin 36 Jahre alt, habe einen Sohn (6) und bin solo. Ich habe mich auch zu diesem Schritt entschieden und gehe am 23.2.2016 ins Krankenhaus. Ich werde definitiv Schlafengelegt da die das im Maltheser Krankenhaus in Bonn nur so machen. Die sagen dann ist der Patient viel ruhiger und die Ärzte können besser arbeiten. Ich habe vor drei Jahren angefangen darüber nachzudenken und seit 1, 5 Jahren steht mein enschluss fest. Bei mir war es bis jetzt ein Zeiliches Problem deshalb hat es so lange gedauert.
Da ich seit 19 Jahren bei der Feuerwehr bin und einige meiner Kollegen es auch schon gemacht haben, habe ich keine Angst davor nur eine gewisse Nervösität was aber völlig normal ist.
Sobalt ich aus dem Krankenhaus komme und wieder klar im Kopf bin schreibe ich meine Erfahrungen und Berichte euch
LG Dirk
Hallo zusammen,
ich bin 32 Jahre und habe 2 Kinder(1 und 4 Jahre). Da für uns mit 2 Kindern die Planung abgeschlossen sein soll, haben wir uns schon länger Gedanken über die weitere Verhütung gemacht.
Da ich meiner Frau die ständige Einnahme der Pille, einsetzen der Spirale und Hormone nicht zumuten möchte, auch mit dem Gedanken, dass diese die Lust auf Sex senkt und alternative Verhütungsmethoden nicht von Dauer sind… habe ich mich dazu entschlossen den endgültigen Schritt/Schnitt zu machen.
Am 03.02.16 hatte ich meinen Beratungstermin, hier wurde mir alles erklärt. Meine Wahl ist die örtliche Betäubung, es erfolgt ein 1 cm großer Schnitt links und rechts, der Samenleiter wird abgebunden, ein Stück rausgeschnitten und verödet. Das rausgeschnittene Stück wird im Labor noch untersucht, das es auch wirklich der Samenleiter war…
Nach dem Gespräch wurde eine kurze Ultraschalluntersuchung gemacht und anschließend habe ich mir gleich für den 08.03.16 einen Termin geben lassen.
Mein Arzt meinte 2 Tage schonen und 1 Woche keinen Sport und Sex. In 4/8/12 Wochen soll ich nach der OP eine Spermaprobe abgeben um sicher zu sein.
Kosten sind rund 450 Euro.
PS. Danke für diesen Blog, ich finde es klasse wie hier über die eigenen Erfahrungen berichtet wird. Es stärkt mich noch mehr in meiner Entscheidung diesen Schritt zu tun.
Hallo Zusammen,
Erstens mal super Seite. Man(n) liest ja sonst allerhand negatives im Netz über den Eingriff und danach (Komplikationen und Co.). Eure Berichte haben mir auch meine Restliche Angst vor dem Eingriff genommen.
Zu mir: Bin 31 und habe meine Frau seit 10 Jahren und 3 Wunderbare „Monster“ ( Sohn bald 8,
Tochter mit 5 und Sohn mit 20 Monaten).
Meine Partnerin und ich sind uns schon seit 3-4 Jahren über eine Vasektomie einig – war mein Vorschlag. Hatte aber bis dato noch nicht das Gefühl das der richtige Zeitpunkt ist. Doch dann war es soweit und ich habe meine Vasektomie seit Freitag 31.11.2015 hinter mir und habe gemischte Erfahrungen damit gemacht.
Habe am 19.02. meine 1.Nachkontrolle und kanns kaum erwarten endlich die Freigabe im März zu bekommen.
War in Wien beim Urologenzentrum im 20.Bezirk. Finde den dortigen Arzt sehr gut – kompetent und vor allem sehr ehrlich im Vorgespräch bez. Nachwirkungen auch was mental alles sein kann (Kosten 600€ + 2x 40 fürs Spermiogramm)
Also wie gesagt Eingriff schon länger her. Habe nur die lokale Narkose bekommen und mußte links nochmal nachgespritzt werden hat mehr geziept als rechts. Liegt aber daran das rechts zuerst entschärft wurde. Sonst aber eher Schmerzlos. War angenehmer Smalltalk mit dem Arzt und der Assistentin und so waren schwups 30min um.
Wurde von meinem Bruder nach Hause gefahren – Ist in Österreich nicht erlaubt nach so einem Eingriff selber zu Fahren.
Wochenende war ganz gut überstanden und meine Frau hat mich vor unseren 3 Monstern beschützt, das nichts beschädigt wird (Haha sollten ja eigentlich nicht mehr funktionieren).
Auch Spaß konnten wir schon am Sonntag haben.
Habe am Mo aber links eine Schwellung am Hoden bekommen. So neugierig wie ich bin habe ich mich natürlich selber abgetastet =keine Kluge Entscheidung und nicht zu Empfehlen!! macht alles nur noch schlimmer.
Mi waren die Schmerzen dann ziemlich heftig – ab zum Arzt und wurde auch gleich eingeschoben. Habe Antibiotika bekommen und nach ner Woche war alles erledigt. Schwellung weg und die Schmerzen waren fast weg => Leider hat sich die Schwellung und die damit verbundenen Schmerzen in meinem Kopf festgesetzt. Knabber immer noch Zeitweise daran. Äußert sich oftmals mit der Erwartung an Schmerzen bei schnellen Bewegungen, Sport oder wenn mir unser jüngster in den Schoß hüpft.
Wie gesagt ist bei mir eine reine Kopfsache und wird sicher vorbei gehen.
Es wird immer besser und wenn ich den Schmerz nicht erwarte ist alles wie es sein sollte.
Daher Empfehle ich jedem der danach Probleme hat das lockerer zu sehen.
Es wird besser und liegt selten am Eingriff sondern meist am eigenen Kopf.
Wird man(n) aber wieder los!!! Braucht nur Zeit und einen guten Partner zum Reden.
Auch mein Sexualleben ist ähnlich gut wie davor. Bekommen auch die gewünschten male Durchputzen/Leer machen mit viel Spaß und Freude hin. Müßen leider noch verhüten, ist aber in absehbarer Zeit vorbei.
Wünsche den Männern dies hinter sich haben viel Spaß danach/damit und denen die kleinere Probleme haben viel Glück und es wird besser, man(n) muss nur dran glauben!!!
LG Thomas
Verstehe. Habe ich auch. Einfach wegschauen 🙂
um es auf den Punkt zu bringen…Injektionsnadeln 🙂
Hallo Franzl – alles Gute für das Gespräch nächste Woche.
Eine Frage: vor welchen Nadeln hast Du so eine unglaubliche Angst? Kann da nicht ganz folgen.
Moin moin…
Ich bin eine weitere Schissbüx die sich mit dem Thema “ entschärfen“ befasst…wobei vor dem eigentlichen Eingriff habe ich keinen Bammel…nur diese Geschichte mit den Nadeln im Körper ist bei mir so eine Geschichte.
Aber ich bin mit 3 gesunden Kindern gesegnet und die beiden letzten Schwangerschaften waren weniger schön ( bei meiner geliebten Ehefrau, heftige Schwangerschaftsbeschwerden,Symphysenlockerung bis hin,dass sie bei der letzten Schwangerschaft den letzten Schwangerschaftsmonat unter Gabe von Opiaten im KH verbringen musste).Also alles in Allem alles andere als schön.
Daraus folgend natürlich die Frage nach einer Verhütungsmethode…Gummis? Naja wenn man spitz aufeinander ist,ist keins in der Nähe.
Pille wird von meiner Frau nicht vertragen.
Spirale…sind ja auch Hormone die den Hormonhaushalt meiner Frau durcheinander würfelt…
Daher der Entschluss…ich werde mich um die Verhütung kümmern…
Montag (1.2.) wird nun das Vorgespräch sein…bis dahin kein Bammel.
Die eigentliche Entschärfung will ich wohl so schnell wie möglich machen lassen, nur da gibt es eben die Sache mit den Nadeln.
Gibt es hier Leidgenossen denen es genauso geht?
Bis dahin…“nadelallergische“ Grüße. ..
Hallo Pit,
also ich kann natürlich nur subjektiv nochmal bestätigen, was ich in meinen Kommentaren schon erwähnt habe; davor war es bei uns auch keine „Rein-Raus-Aktion“, ich würde einfach mal sagen, dass dich das im Kopf etwas freier macht, wenn du genau weißt, dass ungeachtet von Verhütungsmitteln sein kann, was will, aber „passieren“ kann nichts und du deshalb einfach vielleicht noch mehr bei der Sache sein kannst, das kann dann (natürlich nicht bei allen) auch eine etwas längere Ausdauer nach sich ziehen. Über das Gefühl einer „unvollständigen Befriedigung“ kann ich eigentlich nur schmunzeln.
Ein guter Freund aus meinem Bekanntenkreis ist auch beschnitten und schildert es eigentlich ähnlich wie du. Da ich mich für eine persönliche Erfahrung aber nicht beschneiden lassen möchte 😀 , denke ich, dass das einfach ein Empfinden ist, das jeder mehr oder weniger ausgeprägt hat. Ich würde mich da im Kopf gar nicht so viel damit befassen. Die Empfindlichkeit steht denke ich nicht damit im Zusammenhang, es ändert ja auch am Hormonhaushalt nichts.
Ich bin übrigens nach der ersten Kontrolle bereits „sauber“, meine erste Probenabgabe war am 11.12. (10 Wochen nach OP) und hatte keine Spermien mehr.
Hallo
die Preise gehen ja gar nicht. Ich hab es in Kornwestheim machen lassen – non-scalpel. Nach 15 Minuten war alles vorbei und einen Tag später war nicht mehr mal was zu sehen… Das Ganze für 400 €, einschl. zweier Spermiogramme.
http://www.vasweb.org/
Ist von Stuttgart ja ein Katzensprung
Viele Grüße
Achim
Hallo, ich bin 36 und habe weder Kinder, noch feste Freundin. Ich wollte mein Leben lang nie Kinder haben. Beziehungen hatte ich nie lange, so dass sich die Frage auch nicht gestellt hat. Selbst wenn ich jetzt eine Frau kennen lernen würde, die meine Traumfrau wäre (was unwahrscheinlich ist und auch nicht in Aussicht steht), finde ich dass ich nun zu alt bin um Kinder in die Welt zu setzen (mal abgesehen davon, dass ich immernoch keine will).
Ich hatte gestern mein Beratungsgespräch und will nun über Weihnachten und Silvester überlegen und einen Entschluss fassen. Die OP soll Ende Januar sein.
Ich habe alle Kommentare durchgelesen und bin dadurch grösstenteils bekräftigt worden, es zu tun: meine medizinischen Bedenken (Langzeitprobleme?) sind aus dem Weg geräumt durch eure Erfahrungsberichte.
Allerdings habe ich nun neue Bedenken: ein paar Leute schreiben, dass sie nach der OP beim Sex länger können, ein paar berichten sogar dass sie sich „unvollständig“ befriedigt fühlen.
Bei mir ist es jetzt (nicht operiert) schon so, dass ich beim Sex sehr lange bis zum Orgasmus brauche, unter 20 Minuten geht gar nichts, 30-40 Minuten sind normal. Oft komme ich auch gar nicht. Ich schiebe das immer auf meine als Baby vorgenommene Beschneidung, machte mich wahrscheinlich unempfindlich.
Ich habe nun Bedenken dass ich nach der Vasektomie NOCH länger brauche bis ich komme. Und dass ich noch öfter als jetzt schon gar nicht komme. Und wenn ich dann doch einen Orgasmus habe, dass ich mich dann nicht richtig „entleert“ fühle.
Kann diese Bedenken jemand bestätigen oder zerstreuen? Vielleicht auch jemand, der sehr unempfindlich ist, z.B. durch Beschneidung?
Gruß
Aktualisiert: Ich habe gestern (27.11.2015 Fr.) Die Rechnung von ~ 470€ erhalten, und was das Ziehen betrifft … Alles weg 😀 … Es ist alles wieder normal und ich fahre sogar schon wieder Fahrrad.
Bis demnächst mal wieder … Haltet die … Ohren „Steif“ xD
Moin Männer’s,
auch ich habe es vor 1 Woche am 16 November 2015 in einem Krankenhaus in Kempen (Niederrhein) getan! Meine Eier sind nun >>> OFFLINE <<< Zu meiner Wenigkeit, ich bin 33 Jahre jung und habe KEINE KINDER! Dieser Wunsch war NIE wirklich da gewesen, ganz im Gegenteil.
Und Andreas, willkommen im Club, auch ich wurde unter Vollnarkose gesetzt, wobei ich mich erinnern kann: Ich habe gleich eine Elefantendosis bekommen, mir wurde schwummrig, aber konnte nicht einschlafen, einer vom OP-Team daraufhin: "Leute wir haben ein Problem, der Patient schläft nicht ein" xD … Daraufhin habe ich eine zusätzliche Dröhnung bekommen, die mich nun in die Dunkelheit des Schlafens geschickt hat, aber wohl nicht auf Dauer, denn ich bin sogar im OP-Saal wieder kurz aufgewacht: Ich wollte schlucken, ging iwie nicht, daraufhin wollte ich was sagen, ging auch nicht, also habe ich mit einer Armbewegung auf mich gezeigt, und mir wurde so ein gummiartiger Tubus? aus'm Hals gezogen, daraufhin bin ich sofort wieder eingepennt, und erst beim reinschieben im Aufwachraum wieder erwacht.
Aber Schmerzen hatte ich zu keiner Zeit während des Aufwachens im OP 😉 Auch danach im Aufwachraum, war alles schmerzfrei, man merkt zwar das da was gemacht wurde, hielt sich aber in Grenzen, n paar Stunden später konnte ich wieder entlassen werden, und musste aufgrund des nicht fahrenden Busses ZU FUß zum Bahnhof laufen, zuhause angekommen verlief alles normal, die nachsten 5 Tage hatte ich leichtes Ziehen in beiden Seiten, wobei die linke Seite nach 4 Tagen Ruhe gegeben hat, erstaunlicherweise ist bei vielen hier die rechte Seite noch länger am ziehen.
Heute 1 Woche danach, am Dienstag spüre ich nur leichten Druck an der rechten Seite, Also die ersten Tage am besten hinlegen und viel Ruhe, ist zur Unterstützung der Genesung sehr empfehlenswert
Ich werde euch weiterhin die nächsten Wochen uo to date halten, wie es bei mir verläuft.
Und wer es wissen mag: Ich war zum Vorgespräch in der Praxis im "Arnoldhaus" u.a. Dr. Marin gewesen, er hat mich auch im KKH operiert, ein guter und kompetenter Arzt, der es bevorzugt unter Narkose zu operieren, er sagte: "Ich schlafe, ER arbeite"
Also bis de Tage mal =)
Hallo Verena,
ich schreibe dir hier jetzt einfach mal unsere „Erfahrungswerte“. Wie du ja lesen konntest, habe ich diesen Bericht zweimal ergänzt, da es mir wichtig war, nicht nur die OP selbst, sondern auch das „Danach“ ausführlich zu schildern.
Meine OP ist mittlerweile 4,5 Wochen her, der Heilungsprozess verlief weiterhin absolut komplikationslos und schmerzfrei. Ich hatte nochmal telefonisch Kontakt mit dem Urologen, da ich wissen wollte, ob ich wieder die Badewanne aufsuchen darf (auch wenn ich das beileibe nicht oft mache, 15. Tag nach der OP). Ich habe für Vollbäder grünes Licht bekommen, Sex wäre rein theoretisch schon länger möglich gewesen, wir wollten jedoch nicht zu früh „loslegen“, um die Wundheilung ggf. negativ zu beeinflussen (würde ich auch allen nahelegen).
Ich denke, es erklärt sich von selbst, dass weiterhin eine „zweite“ Verhütungsmethode angewandt werden muss, ehe der endgültige Negativbefund da ist.
Jedwede Befürchtung ist auf jeden Fall absolut unbegründet, es ändert sich absolut gar nichts (Das war auch unsere Befürchtung). Das ist bestimmt teils subjektives Empfinden, aber wir haben das Gefühl, dass es bei uns seitdem noch länger geht, ehe es zum beiderseitigen Höhepunkt kommt. Wie viele andere, habe ich auch festgestellt, dass sich die Menge an Ejakulat erhöht hat, außerdem ist die Konsistenz etwas „flüssiger“.
Wir verhüten weiterhin wie bisher, da der Frauenarzt meinte, meine Frau soll die Packung der Pille (noch 2 Monate) noch zu Ende nehmen. Dann werden wir als Übergangslösung auf Kondome umstellen, bis im Februar dann die Nachricht kommt, dass ich tatsächlich zeugungsunfähig bin.
Ich kann Euch, bzw. Deinen Mann, da völlig beruhigen.
Das macht „nachher“ genauso viel Spaß wie vorher.
Bei mir hat sich sogar noch das Gegenteil eingestellt und es fühlt sich oft noch intensiver an.
Hoffe ich konnte helfen.
Hallo ihr Lieben.
Uns trennt nur noch eine kleine Frage, vor der hoffentlich erfolgreichen Op.
Wie ist der Sex danach?
Mein Partner hat etwas Angst, dass er das tolle Gefühl bevor er zum Höhepunkt kommt, nach einer Vasektomie nicht mehr spührt. Wie sind eure Erfahrungen damit?
DANKE für eure Hilfe und Kommentare.
Erstmal danke für alle Erfahrungsberichte auf dieser Seite, macht wirklich Mut! Ich habe den Eingriff noch vor mir und zögere schon seit Monaten… Beantwortet mir bitte noch eine Frage: wird die lokale Betäubung direkt in die beiden Hoden gespritzt? (Allein wenn ich das schreibe läuft es mir eiskalt den Rücken runter, die Vorstellung hält mich bisher noch vom Eingriff ab)
Update #2 zum Erfahrungsbericht, 12.10.2015:
Ich habe das Update zum Wochenende terminbedingt ausfallen lassen; heute hatte ich den Termin zur zweiten (und letzten) Wundkontrolle.
Kurz und gut, ich hatte die ganze Zeit über keinerlei Schmerzen oder Beschwerden. Der Arzt ist mit dem Verlauf des Heilungsprozesses überaus zufrieden. Auf mein Bitten hin wurden die noch „überstehenden“ Fädenenden gekürzt, so dass ich dieses Gepiekse auch endlich los bin. Mir wurden nach dem Ende der Kontrolle sogleich zwei Becher ausgehändigt, die ich im Abstand von 2 und 4 Monaten „befüllt“ wieder bringen sollte. Da ich Bedenken hatte, ob die „Füllung“ die Fahrt von einfach 38 km respektive 30 Minuten zzgl. Fülldauer überlebt bzw. noch aussagekräftig ist, hat der Arzt gesagt, dass das kein Problem ist, da nicht auf Qualität geachtet wird sondern generell auf das Vorhandensein.
Das hat mir ehrlich gesagt sehr gut getan, da ich mich nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden konnte, extra zum Onanieren in eine Praxis fahren zu müssen 😀
Wenn gewünscht, veröffentliche ich hier noch im Dezember bzw. Februar das Ergebnis der Ejakulatkontrollen, der Arzt geht aber auf Grund nochmaligem Ultraschall und Abtasten davon aus, dass bereits im Dezember keinerlei Spermien mehr nachzuweisen sind.
Abschließend kann ich nur sagen, ich bereue es nicht eine Sekunde. Wenn man sich definitiv mit dem Gedanken angefreundet hat, kann es für beide Partner eine immense Erleichterung sein, wenngleich man bis zum „endgültigen“ Nachweis natürlich quasi „doppelt“ verhüten muss… Männer, habt keine Angst! Schauermärchen und Horrormache sind wohl absolute Einzelfälle, die auch noch schlimmer dargestellt werden, als es letzten Endes wohl dann ist. Sucht einen Urologen auf, bei dem ihr euch wohl und gut aufgehoben fühlt, dann hat sich das mit der Panik auch gleich von selbst erledigt !
Danke für das Update Florian.
Wenn der Bluterguss der Infusion das größte Problem nach der OP ist, dann war doch alles prima.
Mich haben besonders die Fäden genervt. Das piekst schon mal unangenehm.
Update #1 zum Erfahrungsbericht, 06.10.2015:
Meine OP ist jetzt 5 Tage her, ich habe mich nach den ärztlichen Anweisungen gerichtet und das Wochenende verhältnismäßig langsam angehen lassen; da keine Bedenken geäußert wurden und ich auch keine schweren körperlichen Tätigkeiten verrichten muss, bin ich seit gestern wieder im Büro. Trotz überwiegend sitzender Tätigkeit und entsprechendem „Büro-Dresscode“ nach wie vor keinerlei Beschwerden im „Hosenbereich“, die ich zu vermelden hätte. Leider ging beim Setzen der Infusionsnadel wohl etwas nicht so ganz glatt, meinen linken Unterarm ziert seit gestern ein Bluterguss (Durchmesser: etwa die Größe eines Hühnereis), der zwar nicht schmerzt, aber natürlich entsprechend unästhetisch aussieht. Wie gesagt, im eigentlichen OP-Bereich bin ich absolut schmerzfrei, die Wundheilung geht auch normal voran, kein Zwicken oder Ziehen an den Nähten, keine Blutungen, einfach nichts.
Ich werde euch zu Beginn des Wochenendes noch einmal einen Bericht liefern; am kommenden Montag erfolgt dann nach der zweiten Wundkontrolle beim Urologen mein „Abschlussbericht“.
Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, Florian.
Ich möchte hier auch mal meinen „Erfahrungswert“ posten, sofern das zumindest nach Stand heute und jetzt möglich ist.
Ich selbst bin 29, habe einen 8-jährigen Sohn und nach meiner gescheiterten Beziehung mit der Kindesmutter (ich wurde betrogen) seit etwas mehr als 4 Jahren mit meiner Lebensgefährtin (36, selbst 3 Kinder) zusammen. Da in der jüngeren Vergangenheit die Probleme bzgl. der hormonellen Verhütung etwas größer wurden (Zystenbildung, zwar harmlos, aber braucht Frau ja trotzdem nicht unbedingt), haben wir relativ kurzfristig offen über diese Möglichkeit gesprochen. Da wir sowohl übereinstimmend als auch ich für mich persönlich mit dem Kinder-Thema endgültig abgeschlossen haben, war es eine reine Formalie, einen vertrauenswürdigen Urologen aufzusuchen und über die Vasoresektion zu sprechen. Nach einem Beratungstermin am 22. September wurde mir ein Patientenfragebogen ausgehändigt, welchen ich ausgefüllt und unterschrieben zum zweiten Termin (Blutentnahme und Ultraschalluntersuchung) wieder mitbringen sollte. Dieser war am 24. September; für den gestrigen Donnerstag (1. Oktober) habe ich dann auch gleich einen OP-Termin bekommen. Das ging bei diesem Urologen sehr kurzfristig, da er auf diesen Eingriff spezialisiert ist und in seiner Terminplanung extra Tage bereithält, die ausschließlich für OPs freigehalten werden.
Da es ja sowieso beschlossene Sache war, fand ich mich also gestern pünktlich in der Praxis ein, wurde dann auch von der netten Assistentin direkt einkassiert und ins Behandlungszimmer gebracht. Meine bessere Hälfte, die mich begleitete, wurde für 2 Stunden zum Kaffeetrinken abkommandiert. Dann untenrum entkleiden, auf dem gynäkologenähnlichen Gestühl Platz nehmen. Dem folgte ein verhältnismäßig schmerzhafter Stich der Infusionsnadel für die Kochsalzlösung und das Beruhigungsmittel. Als ich dann keine 5 Minuten später vom Herrn des Hauses freundlich empfangen wurde, sprachen wir das ganze Prozedere nochmal durch und dann kam auch schon der Pieks der Lokalanästhesie-Spritze. Nach weiteren 5 Minuten hätte man mir glaube ich mit einem Eisenhammer ins Gemächt schlagen können, gespürt hätte ich nichts. Die Anästhesie wirkte schnell und zuverlässig. Ich war wider Erwarten vom Beruhigungsmittel absolut unbeeindruckt und ließ mir eine Auto-Bild zum Schmökern geben, bis das Spektakel zu Ende war.
Das Einzige, was mich während der knapp 40 Minuten an die eigentliche Operation erinnerte, war der leicht schmorende Geruch beim Veröden der Samenleiter-Enden. Nach kurzer Ruhepause wurde ich ins Nebenzimmer verfrachtet und habe mir die restlichen Milliliter der Infusion verpassen lassen, dann folgte eine 1,5-stündige „Erholungsphase“, der ich mir aus haftungsrechtlichen Gründen seitens der Praxis auch nicht entziehen konnte (und ehrlich gesagt nicht wollte, die Auto-Bild war so spannend), außerdem hatte ich ja unterzeichnet, dass ich damit einverstanden bin. Nachdem zwischenzeitlich auch Frauchen wieder erschienen war, durften wir die Praxis verlassen. Mir wurde für den restlichen Tag Ruhe verordnet, im Falle von Schmerzen hätte ich auch Medikamente nehmen dürfen (allerdings keine blutverdünnenden Mittel). Wider Erwarten war dies aber absolut nicht notwendig.
Ich hatte den ganzen Tag über keinerlei Schmerzen oder Beschwerden, einzig die zwei Fäden (welche sich selbst auflösen werden) kamen mir schon komisch vor, wenn ich einen Blick auf meine zwei Kollegen warf. Auch der Schlaf war wider Erwarten problemlos und erholsam, über Beschwerden kann ich auch hier nichts berichten.
Heute vormittag war dann der Termin zur Wundkontrolle. Kurzes Abtasten und Nachschau, nach 5 Minuten war das Thema durch. Der Urologe meinte: „Alles bestens, alles problemlos. Schonen sie sich übers Wochenende noch ein wenig, am Montag sind die Fäden dann das Einzige, das sie noch an die OP erinnern wird. Und (die für mich schönste Aussage der letzten 48 Stunden) Sie dürfen und sollen wieder täglich duschen, nur keine Vollbäder nehmen.“
Gesagt, getan. Erste Amtshandlung im trauten Heim: Jogginghose aus, weite Unterhose weg und ab unter die Dusche….HERRLICH!!!
Ich trage seither wieder meine normalen Retro-Shorts und gewohnt normal sitzende Jeans, auch hier kann ich über Beschwerden oder Schmerzen nichts berichten, da nicht vorhanden. Kurzfristig stellte sich hin und wieder ein leichtes Ziehen ein, das ich aber dann lokalisieren konnte…Ich war selbst Schuld, da ich beim Urinieren ein Ende des Fadens versehentlich „angezupft“ hatte…Aber auch alles nicht tragisch, jede Nadel zum Blutabnehmen tut mehr weh.
Ich habe in 10 Tagen den zweiten Kontrolltermin zur Wundheilung, danach steht noch die Terminvereinbarung zur Abgabe je einer Ejakulatprüfung (2 und 4 Monate nach der OP) an und dann war es das auch schon.
Die Kosten beliefen sich auf 550,48 EUR, ich hatte aus diversen Quellen auch niedrigere Beträge erörtert, das war mir aber relativ egal, da ich mich bei diesem Urologen sofort beim ersten Kontakt und Beratungsgespräch voll und ganz vertraut und in guten Händen gefühlt habe. Das ist meiner Ansicht nach auch das Wichtigste an der ganzen Sache; wem der Arzt nicht vollends geheuer ist, hat automatisch mehr Zweifel oder Angst vor dem Eingriff. Wenn ihr einen Urologen habt, dem ihr ohne schlechtes Gefühl vertraut, hat sich das mit der Angst von ganz alleine erledigt, glaubt es mir! Das war mir dann auch der „Mehrbetrag wert“. Ich habe dafür eine vollends zufriedenstellende und komplikationsfreie OP im Minimalinvasiv-Verfahren von einem Spezialisten auf diesem Gebiet erhalten, die keine Schmerzen nach sich zieht. Was will man(n) da mehr…Die zwei Ejakulatskontrollen kosten mich je 18 EUR, also auch nicht erwähnenswert.
Alles in allem kann ich trotz vieler anderslautender Berichte über Schmerzen oder Komplikationen nichts, aber auch gar nichts davon bestätigen, da es bei mir schlicht und ergreifend schmerzfrei und ohne Hämatome, Schwellungen, Schmerzen oder ähnliches abgelaufen ist. Und wenn man einen Urologen seines Vertrauens hat, ist jegliche Angst oder gar Panik absolut unbegründet.
Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht, Philipp.
Hallo,
ich hab den Eingriff im Februar (also vor 1/2 Jahr) hinter mich gebracht. Ich habe drei Kinder und bin Ende Dreißig. Ich hatte mit meiner Frau schon länger die Abmachung, dass ich das „irgendwann“ mal machen lasse – schließlich hat sie ja vorher auch tapfer irgendwelche Hormone geschluckt.
Anfang des Jahres war ich wegen eines Unfalls ein paar Wochen zu Hause. Das Ende meiner Genesungsphase war für mich der ideale Zeitpunkt, um den Eingriff vornehmen zu lassen. Nach einem (kurzen) Besuch beim Urologen, der mich eigentlich nur in meiner Absicht bestärkt hat, habe ich einen Termin in der urologischen Abteilung einer Klinik hier in der Nähe (60km – wir wohnen auf dem Land) ausgemacht und hatte dann ein paar Tage später auch gleich den OP-Termin.
Da ich noch selbst nach Hause fahren musste, kam keine Vollnarkose in Betracht und so musste ich wohl oder übel der örtlichen Betäubung zustimmen. Ich muss dazu sagen, dass ich, was meine Hoden betrifft, ein echter Schisser bin: ich bin als Kind wegen Hodenhochstand operiert worden und als Jugendlicher (mit 18) wegen einer Hodentorsion. Das ist beide Male gut gegangen, aber ich bin extrem empfindlich an dieser sowieso schon empfindlichen Stelle und mag es z.B. auch nicht, wenn frau mich da anfasst.
Und so hatte ich vor und während der Operation auch so richtig doll Angst. Allerdings waren drei Schwestern dabei, von denen mich zwei unentwegt zugetextet haben, um mich während der ca. 30 Minuten einigermaßen zu beruhigen. Der Eingriff an sich war überhaupt nicht schlimm: weder die Spritzen noch das Gefummel danach waren eigentlich der Rede wert. Zwischendurch hat es ein paar Mal gezwickt, aber das wars auch schon. Trotzdem habe ich, nachdem(!) alles vorbei war, gezittert wie Espenlaub.
Ich konnte danach selber nach Hause fahren und brauchte auch die folgenden Tage keine Schmerzmittel. Die Wunde ist mit Fäden vernäht worden, die von selbst abgefallen sind, d.h. es war komplett unproblematisch. Allein der Anblick meines „besten Stücks“, das in den lustigsten Farben angelaufen war, war etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wie gesagt: die Schmerzen sind absolut auszuhalten, man läuft nur ein (p)/(P)aar Tage etwas merkwürdig.
Für die Zeit danach muss ich noch gestehen, dass ich, was meine eigene Anatomie betrifft, erstaunlich schlecht informiert war. Ich bin „früher“ immer davon ausgegangen, dass bei (m)einem Samenerguss die Spermien direkt aus dem Hoden ins Ejakulat kommen. Die Tatsache, dass diese kontinuierlich in eine Samenblase wandern, war mir gar nicht bewusst. Von daher hatte ich auch nach dem Eingriff erstmal irgendwie Sorge, dass beim Höhepunkt unangenehmer „Druck“ an der durchtrennten Stelle entsteht, aber das ist natürlich nicht so.
Aufgrund meiner vorherigen Operationen (s.o.) ist es für mich seit der Vasektomie sogar viel angenehmer geworden, da bei der früheren OP wegen der Torsion der Samenleiter fixiert wurde und ich häufig ein unangenehmes „Ziehen“ an einer Seite des Hodensacks gespürt habe. Nachdem der Samenleiter jetzt durchtrennt wurde, scheint auch die Spannung aufgelöst zu sein, jedenfalls habe ich seit dem keinerlei Beschwerden mehr.
Jetzt, ein halbes Jahr nach der OP kann ich überhaupt nichts negatives berichten. Es ist viel entspannter, wenn man sich über Verhütung keine Sorgen mehr machen muss.
Gruß und so. P.
Auch bei mir im Verwandten und Bekanntenkreis machen es immer mehr Männer. Alle mit örtlicher Betäubung. Ich komme mir schon fast wie ein Feigling vor, weil ich es mit Vollnarkose habe machen lassen. Deine Beschreibungen hier bestätigen mich aber, dass es die richtige Wahl war.
Danke für Deinen Erfahrungsbericht, Maik.
Hallo Papas.
Ich habe mich lange mit dem Thema Vasektomie beschäftigt. Eine Hilfeseite fuer Vasektomie-geschädigte Männer hat mich dann so verunsichern, dass ich den Eingriff für mich schon so gut wie ausgeschlossen hatte. Fast ein Jahr habe ich mir alle möglichen Informationen zu dem Thema gesucht. 3 Ärzte habe ich aufgesucht und mich beraten lassen. Alle Leute ausgefragt, von denen ich wusste das sie den Eingriff haben machen lassen. Ergebnis war, dass ich 7 Männer in meinem Freundes und Arbeitskreis gefunden habe, bei denen es gut gegangen ist. Nicht einer konnte schlechtes berichten oder kannte jemanden bei dem es schief gegangen ist. Als ich auf der Seite für Vasektomie geschädigte Maenner gelesen habe, dass Sie manchmal sogar positive Beiträge löschen weil sie bewusst einen negativen Gegenpol zu den ganzen positiven Beiträgen bilden wollen, bekam ich langsam Zweifel. Wer weiß schon,ob da nicht letztlich die Pillen- und Kondomindustrie dahinter steckt, die Angst um ihr Gewinne hat. Also habe ich mir ein Herz gefasst,den Menschen geglaubt die ich persönlich gesprochen habe und die negativen Stimmen aus dem Internet Beiseite geschoben.
Der Eingriff ist jetzt 8 Wochen her. Die Spritzen waren das Schlimmste. Auf jeder Seite musste der Arzt einmal nachspritzen und einmal tat es richtig weh, als er eine empfindliche Stelle getroffen hat. Ungefähr so, wie wenn der Zahnarzt beim Bohren den Zahnnerv trifft. Ging aber alles gut. Danach habe ich 3 Tage strickte Ruhe eingehalten (nicht schwer heben oder viel laufen) und bis zum siebten Tag danach ständig einen Kühlpad in der Unterhose gehabt. Wirkliche Schmerzen hatte hinterher nicht. Manchmal 1 bis 2 Sekunden ein leichtes ziehen oder Druckgefühl, welches auch jetzt ab und an noch da ist. Aber das war es auch schon. Da schmerzt mich mein Rücken vom vielen Bürostuhlsitzen eher. Von dem Gefühl „einen Fussball unten reinbekommen zu haben“, wie es andere berichten, bin ich verschont geblieben. Alles Andere ist wie vorher und es funktioniert auch alles noch wie es soll. Ich will hier niemanden sagen, er soll sämtliche Warnungen in den Wind schreiben. Ein Risiko besteht bestimmt. Aber auf der anderen Seite sollte „Mann“ sich vielleicht doch nicht von irgendwelchen Stimmen im Internet einschüchtern lassen, die von Lebenslangen Schmerzen schreiben, um bewusst negative Gegenpole zu bilden. Sucht lieber Bekannte und Freunde denen ihr vertraut und die Erfahrungen mit dem Thema haben. Der Anfang zu einem solchen Gespräch ist immer schwer zu finden aber das ist vielleicht der Grund warum wir so wenig darüber wissen und uns vom Internet verschrecken lassen. Davon sollten wir uns aber nicht abhalten lassen und uns unsere eigene Meinung bilden. Denn die Vorteile sollten wir uns vor Augen führen: Keine Pille für die Frau und trotzdem Spaß für Beide.
Gruß Maik
Danke für Deinen Erfahrungsbericht, Jan.
Hallo
Ich habe es auch getan. Natürlich war es auch bei mir ein kleiner Schock als meine Frau von ihrer Frauenärztin kam und die ihr in Zukunft die Verhütungsmittel verboten hat aufgrund von Gesundheitlichen Problemen. Jetzt stand die Frage wie es mit der Verhütung weitergehen sollte. Kondome sind ja da nicht so toll wenn man heiß ist und dann erst noch die Tüte aufziehen soll. Aufpassen zu gefährlich. Also kamen wir auf die Sterilisation. Da wieder die Frage wer? Bei der Frau ist es ja doch ein ziemlich großer Eingriff was bei uns ja dann doch ziemlich einfach ist. Aber welcher Mann lässt sich schon an seinem besten Stück gerne schneiden. Also auch wieder Infos eingeholt und wieder geschockt gewesen und die Entscheidung vertagt. Da aber dann schon die Ehe etwas gelitten hat unter dem Zustand habe ich nochmals alle Vor und Nachteile abgewägt und mich entschlossen einen Termin beim Urologen zu machen. Das Vorgespräch fand dann noch inder gleichen Woche statt die OP dann später. In dem Vorgespräch erzählte mir der Arzt nichts neueres meh als as ich eh schon wußte. Es stand also fest ich lasse mich sterilisieren.
Als der Termin näher rückte wurde mir dann doch etwas komisch und ich war auch sehr unleidig. Am Tag der OP brachte mich meine Frau dann zum Arzt und es ging los.
Örtliche Betäubung gespritzt und gewartet. Dann begann die Sterilisation. Was soll ich sagen. Außer einemkurzen kleinen Ziehen war nichts zu spüren. Während der OP hab ich mich mit dem Arzt und der Schwester nett unterhalten und die Zeit verging wie im Fluge. Nach einerguten Stunde war alles vorbei und meine Frau wartete bereits auf mich.
Zu hause dann mit einem Kühlpack die guten Teile schön hoch gelagert und sich verwöhnen lassen. Super.
Insgesamt habe ich mich drei Tage geschont. Soll heissen nicht groß rumgelaufen oder gearbeitet und dadurch auch keine Probleme gehabt.
Nach ca 2 Wochen dann begonnen die aktiven Flitzer zu entfernen (vorher hatte ich keine Lust auf Sex) und nach 6 Wochenzum Arzt um feststellen zu lassen ob man noch gefährlich ist. Dieser bescheinigte mir nun die Ungefährlichkeit und das Verhütungsproblem ist geklärt.
Wie ist nun der Sex? Einfach ein Traum. Der Höhepunkt ist später und es macht viel mehr Spaß.
Fazit aus meiner Erfahrung: Wenn man sich nach der OP etwas schont denke ich hat man keien Risiken zu befürchten und Angst das danach mit dem guten nichts mehr geht ist föllig unbegründet.
Ich habe den Eingriff vor 3 Tagen ambulant per „non-scalpel“ Methode beim Urologen durchführen lassen.
Der Grund war ganz einfach, dass ich bereits 2 Kinder habe, getrennt lebend bin und keinesfalls riskieren möchte, weitere Nachkommen -womöglich im Rahmen einer kurzen Bettgeschichte- in die Welt zu setzen.
Der Eingriff war völlig problemlos: Termin morgens um 8 Uhr, nur örtliche Betäubung mit je einer Spritze rechts und links. Während der OP nett mit dem Arzt geplaudert, zwischendurch hat es mal ein wenig geziept, aber nichts, was nicht auszuhalten gewesen wäre. Um 8:50 Uhr war ich dann fertig angezogen und mit einer Privatrechnung über 294,25 Euro (beinhaltet auch die beiden noch kommenden Spermiogramme nach 6 und 10 Wochen) wieder durch die Tür.
Anschließend nur leichte Schmerzen, die sich tatsächlich damit vergleichen lassen, wenn man von einem Ball in der Gegend getroffen wird. Gegen Abend aber kaum noch merklich, am nächsten Morgen, also nur ca. 24 h nach dem Eingriff, war sogar schon wieder ein schmerzfreier Funktionstest des „Geräts“ möglich.
Ich bin sowohl mit dem Ablauf der OP, den Kosten und dem Ergebnis rundum zufrieden und kann es bei abgeschlossener Familienplanung nur jedem Geschlechtsgenossen empfehlen.
Das ist normal und kann von der Schwellung kommen.
Wenn das in 1-2 Wochen noch nicht besser ist, würde ich noch einmal den Urologen aufsuchen.
Ich als Freundin eines Mannes, der sich vor einer Woche hat sterilisieren lassen, hätte mal eine Frage an euch, die ihr Erfahrungen habt: die Sterilisation ist eine Woche her. Mein Freund hatte nun nach dem ersten Sex danach ein Druckgefühl in den Hoden. Ist das normal? Hattet ihr das auch? Und: gibt sich das wieder?
Puh, die Preise sind aber gesalzen. Ich habe um die 400 Euro bezahlt. Auch nicht wenig aber die Preise die bei Euch scheinbar aufgerufen werden sind ja mal eine ganz andere Hausnummer.
Hi Joey
ich habe das bei meinem Urologen vor Ort machen lassen.
Hi
super sachen was wurde helfen ist so wissen wo habt ihr das gemacht welche Ärzte? ich wohne in Stuttgart und hab die gleiche Meinungen aber zwei preis? 800 und 1300 Euro non invasive.
http://www.vasektomie-stuttgart.de/
http://www.diakonie-klinik.de/leistungsspektrum/kliniken/urologie/team.html
und jetzt die Entscheidung?
danke
Joey
Hey, wo hast das gemacht? ich wohne in Stuttgart und suche ein arzt?
danke
Joey
Hallo zusammen,
tja, auch meine Frau und ich haben uns Gedanken bzgl. Verhütung gemacht. Wir sind beide Anfang 30 und haben zwei Kinder. Für uns ist damit klar, dass die Familienplanung abgeschlossen ist. Meine Frau verträgt die Pille nicht wirklich, und jedes Mal ein Kondom auszureißen, wenn man gerade heiß wie Frittenfett ist macht auch keine Spaß… Ich möchte meiner Frau den Eingriff nicht zumuten, da es wesentlich aufwendiger und risikoreicher ist als beim Mann.
Nun gut, ich habe mir heute einen Termin zum Vorgespräch beim Uro geben lassen. Am 23.04. um 16:30 Uhr findet das erste Gespräch statt.
Mir geht jetzt schon die Düse und ich einen Ruhepuls von 150. Beim Zahnarzt kann ich alles ohne Probleme machen lassen, aber an den Klotzen wird mir nur bei dem Gedanken ganz anders. Ich hoffe mal, dass das normal ist, und allen Männern so geht.
Falls Jemand Lust hat mich etwas auszubauen, würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße Marco
Hey,
Also ich habe es gerade hinter mir. Drei Gründe gab es für meine Entscheidung. Erster Grund war das ich vor vier Jahren Verdacht auf Hodenkrebs hatte. Bei einer OP wurden mir rechts zwei Drittel und links ein Drittel des Hodens entfernt. Bis heute weiß aber keiner genau was es war. Jedenfalls ausgehend vom Hodenkrebs verbreiten sich Krebszellen sehr schnell über die Samenleiter in den Körper. Zweiter Grund trotz OP haben wir vor kurzem unser letztes Wunschkind bekommen die Familienplanung ist also mit nun vier Kindern (Patchwork Familie) abgeschlossen. Dritter Grund Verhütung. Die OP bei einer Frau wäre komplizierter, Kondome sind doof und die Pille oder eine Spirale halte ich für einen zu großen Hormonellen Eingriff. Also eine Vasektomie.
Was soll ich sagen rechts gab es leichte Probleme. Gedauert hat es 35 Minuten. Am ersten Tag leichte Schmerzen. Wobei Schmerzen übertrieben geschrieben ist. Es war eher ein Gefühl als würden die Hoden etwas doller gedrückt. 24 Stunden später war nichts mehr davon zu merken.
Diese Erfahrung haben auch andere in meinem Bekanntenkreis gemacht. Also alles in allem kann ich nur positives Berichten und habe auch aus dem Bekanntenkreis nur gutes darüber gehört.
Hi Fabian
ich möchte mich jetzt medizinisch nicht zu weit aus dem Fenster hängen. Wenn ich meinen Urologen noch richtig in Erinnerung habe, dann wird durch die Kappung der Samenleiter die hormonelle Samenproduktion nicht beeinträchtigt.
Es hat keinerlei Auswirkungen auf Deinen Hormonhaushaltn.
Ich konnte keinerlei negative Auswirkungen in irgendeiner Art feststellen – im Gegenteil.
Von allen anderen Männern, die das ebenfalls haben machen lassen, ist mir auch nur gutes zu Ohren gekommen.
Vielleicht hilft Dir das für Deine Entscheidung.
Ist übrigens total süss von Deiner Frau, Dir das nicht „zumuten“ zu wollen. Wie Du jedoch aus meinen Erfahrungsschilderungen sowie den Kommentaren entnehmen kannst, ist das echt halb so wild.
Hallo an alle,
ich bin auch in der Situation, dass ich mich gern sterilisieren lassen möchte. Mit meiner Frau habe ich darüber auch schon oft gesprochen. Sie möchte mir diese OP nicht zumuten (wie rücksichtsvoll von ihr). Wir haben heute 2 Kinder (sie war in der Zeit 4 mal schwanger), daher haben wir auch kein „Interesse“ mehr an noch einem Kind/noch einer Schwangerschaft. Die einzige „Sorge“, die noch besteht, ist der Hormonhaushalt bei mir danach. Die Samenproduktion ist doch auch hormonell bedingt. Wenn da nichts mehr produziert wird, wirkt sich das doch auch auf meinen Hormonhaushalt aus. Gibt es dazu irgendwelche Stimmen?
Vielen Dank
P.S. Diese Seite hat mich in meiner Entscheidung echt stark unterstützt (und auch die vielen Kommentare)
Lieber Stefan,
Deine Bedenken sind absolut OK!!! Ich bin frisch entmannt seit 14 Tagen. Ich bereue nichts und ich bin TopFit. Ich habe mich bewusst für die Methode ohne veröden entschieden, allerdings nicht aus medizinischen Gründen, sondern eher aus Kopfgründen. Lötkolben?! Hatte ich keine Lust. Ich hatte eine sehr erfahrene Ärztin in einer sehr kleinen Praxis. Ich hab mich dort wohl gefühlt, wobei mein Selfie vom GYN-Stuhl schon für einen Lachanfall bei meiner Frau gesorgt hat. Der Eingriff war schnell vorbei, die örtliche Betäubung war auch OK und meine Ärztin hat die ganze Zeit geschildert was Sie gerade macht. Zum Sex kann ich noch nichts sagen, da haben wir noch nicht losgelegt, Bericht kommt. Alles in allem kann ich nur positiv sprechen und kann jedem nur empfehlen, sich mit seiner Frau oder Partnerin zusammenzusetzen um diese Option zu besprechen.
Sucht Euch am besten eine Praxis ohne Massenabfertigung, mir hat das familiäre sehr gut getan.
Beste Grüße
Marcus
Marco, ich antworte jetzt nicht, weil ich mir selbst eine Vollnarkose habe geben lassen, sondern weil ich kein Freund von Verallgemeinerung bin.
Verschiedene Menschen haben unterschiedliche Grenzen. Der eine kann Schmerzen gut ab, der andere nicht. Der eine kann zusehen wie er am offenen Bein operiert wird, der nächste kippt um, wenn er eine Spritze nur sieht.
Daher ist es besser sich selbst zu kennen und die Entscheidung für sich zu treffen. In meinem Urologengespräch haben wir alle Optionen durchgesprochen.
Mein Artzt meinte, wenn ich mich dabei unwohl fühle, wäre eine VN der beste Weg. Ich quäle mich weniger und es erleichtert ihm seine Arbeit.
Nachdem ich mich hier durchgelesen habe: Sorry, aber wer sich dafür ne Vollnarkose verpassen lässt, hat echt nicht alle Tassen im Schrank. Es sei denn, man hat noch nie eine Vollnarkose bekommen und möchte aber gerne mal…
Bei mir gings so:
1. Eigene Überzeugung schaffen (natürlich mit Frau / Freundin)
2. Termin mit dem Urologen seines Vetrauens (das ist meiner Meinung nach das Wichtigste und Schwierigste) vereinbaren
3. 1/2 Stunde Zeit nehmen, zur Praxis fahren und machen lassen
4. Wieder zur Arbeit fahren und weiter machen (ja, ich weiß – darf man nicht…)
Und: Ich bin eher schmerzempfindlich, der Zahnarzt macht bei mir mal nix ohne Narkose.
Danke für die warmen Worte und für das Zitat „… nur die richtigen Kerle übernehmen Verantwortung.“. Ich freue mich, dass ich Deinem Mann bei diesem Schritt unterstützen konnte.
Aso der Vollständigkeit 250,00€ für den Narkosearzt icl.Nichtberatung 370,00€ für den Urologen.
Ein Hallo an meine stillen Helden!
Als Frau möcht ich kruz eine kleine Lobesrede an die Männer da lassen die auch Verantwortung übernehmen. Bei uns war gestern der „große“ Tag. Wir sind auch ende 30 die Familieenplanung ist mit 3 Kinder und der momentanen Teeniezeit (würg) abgeschlossen. Somit planten wir auch seit 2 Jahren eine Vasektomie. Aus vielen Gründen, erstens wie gesagt haben wir schon Teenies und jetzt wieder ein Baby oh Gott als fast Oma und Opa neeeeein. Und nun bin ich nicht so der regelmäßige Pillentyp, echt jeden Tag dran denken ständig mitzählen egal ob Arbeitsstress oder Urlaub. Außerdem reagier ich nicht so toll auf Zusatzhormone. Hab da auch so ne Krankengeschichte laufen. Somit hab ich über Jahre mit der Spirale verhütet und fragt Eure Frauen, nicht nur das man diese entwürdigende Stuhlstellung einmal im Jahr ertragen muss diese Dildosonde und kalte Bestecke in sich wühlen lassen muss, hast du dieses Plastemetall Federding in die das du selbst spürst und wenns am schönsten wird auch dein Partner manchmal merkt. Nerf. Reden wir mal gar nicht davon wenn der Arzt es nach 4-5 Jahren zieht das ist echt aaaauuu. Als vor einen halben Jahr es wieder so weit war und es richtig weh tat, beschloss mein Mann jetzt reichts ich mach den Termin. Gott sei Dank.
Also Hausarzt für Ihnfo und Überweisung, dann Urologe Vorabgespräch und Termin. Narkosearzt für Info und Körpercheck und dann war gestern der Termin. Sicher hatte er Bammel, bei Männern ist dieser Urinstikt da man muss seinen Samen möglichst oft und weit streuen um seine Gene zu erhalten. Doch auch Eure Seite hat Ihn Mut gemacht eigentlich gab es von den erwachsenen guten Männern nur positive Resonanz. Unser Hausarzt sagte nur die richtigen Kerle übernehmen Verantwortung. Ich saß also im Wartezimmer sie führten meinen Mann weg und ich richtete mich auf einen Vormittag mit warten ein doch nach 2 Stunden brachten sie meinen Mann wieder rein offensichtlich wollte er nicht im Aufwachraum bleiben wie typisch er wollte heim. Also als kurze Checkliste gabs ne Spritze ohne Infogespräch was wir trotzdem laut Rechnung zahlen mussten, danach war er weg Vollnarkose in den 2 Stunden gabs wohl über Tropf richtig gutes Zeug er spürte nix. Intubiert wurde er nicht mussten wir aber mit bezahlen alles in allem 250,00€ auf die Kralle und einen lallenden Mann den ich ins Auto packte, heim fuhr und auf´s Sofa legte. Hunger hatte er wie ein Bär (durfte am Vortag ab 20 Uhr nix mehr essen) was zu meinen Erstaunen drin blieb, 2 Stunden später wieder in die Praxis zum Verband wechseln und heute morgen noch mal, jetzt haben wir 7 Wochen Ruhe dann zur Kontrolle (Spende). Die erste Nacht war Ihm wohl recht schlecht die Beschreibung mit den Ball in die Weichteile triffts wohl sehr gut.
Aber es ist Überstanden wir freuen uns auf Zweisamkeit ohne Aufpassen und Chemie 😉 Mein Held
Also mir gehts gut.. das schlimmste war eigentlich die Spritze am Anfang.
Zwischendurch beim Eingriff zieht u. drückts eben mal, aber das hält meist nicht lange an und ist auszuhalten.
Man ist danach eben noch ziemlich müde/benommen, am besten anschließend auf die Couch u. schlafen! 🙂
Taub war es dann eigentlich bis in die Nacht rein, konnte aber sehr gut durchschlafen. Früh hab ich dann schon etwas die Stellen germerkt wo genäht wurde.. aber ist auch alles auszuhalten. Morgen gehe ich schon wieder vorsichtig arbeiten.
Und, wie geht es Dir Marcel?
Hallo,
ich war heute dran, hat ca. ne Stunde gedauert, er hat sich halt mit allem etwas Zeit gelassen. Nur die rechte Seite war wohl nicht ganz so einfach zu finden.
Hi Bernd
da gibt es keine allgemeingültige Regel.
Rein medizinisch „kannst“ Du sofort.
Meine Erfahrung ist, wenn nichts mehr weh tut dann kann es auch wieder „losgehen“.
Hallo,
ich war letzten Donnerstag ebenfalls dran. Lokale Betäubung, Schmerzen während der OP hatte ich keine , danach schon etwas. Das mit dem Fussball beschreibt die Sache recht gut. so 6 Tage danach beim hinfassen noch schmerzen. aber nun die wichtige Frage ab wann kann, soll oder darf man.
Habe einen Bericht im Internet gelesen, da hat einer zu früh losgelegt und hatte dann Hoden wie Strausseneier und der Arzt sagte ihm was von Samenstau und es war zu früh!!!
Wie war das bei euch?
VG
Bernd
Nach dem ich mich hier http://papaonlinecom.wpengine.com/vasektomie/#comment-10137 erstmals zu Wort gemeldet hatte, habe ich am 16.07.2014 auch meinen Termin für die Vasektomie gehabt und möchte hier ein kurzes Feedback geben. Auch ich hatte mich auf der Seite von Hexenmeister schlau gemacht und dort einen Urologen meines Vertrauens gefunden. Ich habe die „Non-Skalpell-Methode“ gewählt. Der Eingriff selbst hatte insgesamt mit Gespräch und bezahlen genau 1 Std. gedauert. Das schlimmste war eigentlich die Spritze für die örtliche Betäubung. Beim Eingriff selbst merkt man zwar das da was passiert, aber man spürt keinen Schmerz. Ich hatte ganz kurz ein leichtes ziehen auf der rechten Seite. Links hatte ich gar nichts gespürt. Danach hatte ich noch bis fast Mitte September ziemliche Schmerzen in der rechten Seite, die dann von Woche zu Woche besser wurden. Da ich kein Fan von Tabletten bin, habe ich Kühlakkus zur Schmerzlinderung genommen und da war es dann erträglich. Komischerweise waren die Schmerzen nur rechts, links fast gar nicht. Mittlerweile tut es nur noch ganz leicht weh und nur bei einer bestimmten Bewegung. Der Arzt meinte, das wäre normal, das wäre ein Samenstau. Jetzt habe ich eine ca. 1 cm breite und 1 cm hohe Narbe, die man aber erst bei näherem hinsehen sieht.
Wie hier schon des öfteren erwähnt, kann ich folgende Änderungen bestätigen:
1.) Die Konsistenz hat sich geändert. Es ist jetzt flüssiger.
2.) Die Menge hat sich verändert. Es ist mehr geworden.
3.) Die Kontraktionen von der Prostata sind intensiver.
4.) Die Lust nach Sex hat sich gesteigert.
Den Entschluss für die Sterilisation hatte ich schon sehr lange gefaßt, aber ich konnte es mir lange Zeit nicht leisten. Ich bin sehr froh, dass ich das jetzt endlich machen lassen konnte und bereue es auf keinen Fall! 🙂
Hallo,
folgendes zu meiner Vorgeschichte:
Ich bin 32 und habe 2 Kinder. Meine Tochter (10) ist 4 Wochen zu früh gekommen, bei der 2. Schwangerschaft hat meine Frau das Kind im 3. Monat verloren und mein Sohn (5) ist 8 Wochen zu früh zur Welt gekommen, lag 4 Wochen auf der Frühchenintensivstation und ist dabei fast gestorben. Was meine Frau und ich dabei durchgestanden haben brauche ich wahrscheinlich nicht zu erklären.
Wir wussten sofort, dass wir keine weitere Schwangerschaft durchstehen würden. Ich wollte mich bereits vor 3 Jahren sterilisieren lassen nur kam dann Umzug etc. dazwischen.
Die Standardmethode war natürlich mal wieder die Pille aber meine Frau hatte dadurch sehr große Probleme wie z.B. Verlust der Libido und Depressionen. Sie hat sie nun abgesetzt und siehe da: Sie ist viel besser drauf und hat auch endlich wieder Lust auf Sex. Nun möchte ich es endlich durchführen lassen, da für mich und meine Frau eine weitere Schwangerschaft definitiv nicht mehr in Frage kommt, egal was kommt.
Mein Beratungsgespräch habe ich nun auch schon hinter mich gebracht und habe einen Termin für Ende Oktober.
Das Einzige was mich aber trotzdem noch etwas verunsichert sind die Schockbeiträge, die man im Internet über jahrelange Schmerzen nach der Sterilisation liest.
Könnt Ihr da etwas zu schreiben, damit ich wirklich beruhigt in die OP gehen kann?
Würde mich über Berichte hierüber von Euch freuen.
Vielen Dank
Stefan
Freitag der 13. und Vollmond, Du hast ja echt Nerven, Simi 🙂
Im Ernst, Respekt für den Schritt und schön zu hören wie easy das bei Dir alles verlaufen ist.
Wenn ich hier die ganzen Erfolgsmeldungen so lese, war ich eine ganz schöne Memme, es mit Vollnarkose machen zu lassen. Besonders wenn ich berücksichtige, dass die Vollnarkose eigentlich für die wirklich unangenehmen Folgewirkungen verantwortlich war.
Also wer nun wirklich keine panische Angst vor Ärzten hat, der ist mit Deinem Erfahrungsbericht gut aufgehoben.
Vollnarkose kann, muss aber nicht.
Vielen Dank für Deine Erfahrungen!
Danke für Deinen sehr ausführlichen Bericht. Nur schade, dass Du keinen „echten“ Namen verwendet hast – ich weiß eigentlich ganz gerne mit wem ich es zu tun habe :-).
Die Methode, die Du beschrieben hast hat mein Urologe leider nicht angeboten (er ist eher „Old-School“ unterwegs, mit schneiden und so…) denn das hätte ich wahrscheinlich auch gemacht. Wie gesagt, bei mir hat mich die Narkose am meisten aus den Socken gehauen.
Diese neue Methode ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es bei dir ein paar Euro teurer war. Wenn alles zu Deiner Zufriedenheit verlaufen ist, sicher eine lohnende Investition.
Jetzt heißt es abwarten ob die Methode auch so sicher ist – denke aber schon. Also fleißig „abarbeiten“.
Danke auch für den Linktipp für die Ärztesuche!
So, auch ich habe die Sache hinter mich gebracht.
Ich bin 40 und bin seit 19 Jahren glücklich verheiratet. Habe zwei große Jungs (18 und 15) und meine Frau hat sich bisher immer um die Verhütung gekümmert. Viele Jahre per Pille und auch 2-3 Jahre mit Spirale. Einen „Nachzügler“ wollen wir nicht mehr. Daher kam nun der endgültige Entschluss zur Vasektomie. Von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung hat es etwa 1 Jahr gedauert.
Ich habe mich dabei für einen Urologen entschieden, der auf den Webseiten der vasektomie-experten.de empfohlen wird. Hier denke ich, dass die Sache quasi zum Standardprogramm des Arztes gehört und entsprechend viel Erfahrung voliegt. Schliesslich schnibbelt der an meinem besten Stück rum.
Also am Montag hatte ich mein Beratungsgespräch / Voruntersuchung und gestern (Mittwoch) Früh 8:00 Uhr war ich dran.
Beim Vorgespräch geht der Arzt auf die eigentliche OP und die Risiken und Nebenwirkungen ein. Außerdem wir die Endgültigkeit der Sache nochmals besprochen. Aber das ist ja klar. Die Voruntersuchung besteht aus einem kurzen Abtasten und einem Ultraschall des Hodens. Alles völlig einfach und problemlos.
Am OP-Termin kommt man frisch geduscht, untenrum komplett rasiert und nach einem ordentlichen Frühstück (ohne Kaffee) in die Praxis. Ich wurde total nett von den Schwestern empfangen und vorbereitet.
Also Hosen runter (T-Shirt bleibt an) und rauf auf die OP-Liege (bei mir kein Frauenarztstuhl). Ich bekam eine Blutdruckmanschette und so einen elektronischen Klipp an den Finger. Außerdem eine Infusion in den Arm mit Zuckerwasser und ein Beruhigungsmittel.
Kurz nach dem Anstöpseln hat dieses Schlaf-Mittel (keine richtige Vollnarkose) bei mir zu einem wohligen Schlummerzustand geführt. D.h. danach habe ich nix mehr gemerkt, gehört oder gesehen. Ich habe nur gepennt. Ich hatte keine Schmerzen, kein Ziehen, keine Kälte oder Hitze oder was hier manche beschrieben haben. Nix dergleichen.
Das Nächste was ich wieder mitbekommen habe war: „So, Sie können jetzt wieder aufstehen“. Das Ganze hat wohl etwa 35 Minuten gedauert. Man ist dann noch etwa eine halbe Stunde etwas schläfrig und das wars.
Wir haben dann beim nächsten Bäcker erstmal nen ordentlichen Kaffee getrunken und sind dann nach Hause gefahren.
Ich habe eine Non-Skalpell-V. machen lassen. Also ohne Schnitte. Man(n) hat danach am Sack über den zwei Stellen ein Stück Mull und ein größeres Pflaster. Das wars. Außerdem bekommt man ein Schmerzmittel verschrieben (Diclo 100) von denen man jeweils eine pro Tag nehmen soll und hat noch zwei Tage Krankenschein..
Aber was soll ich sagen. Bei mir wird nix blau oder dick und es tat weder gestern noch heute (einen Tag nach OP) weh. Bin heute mit meinem Hund schön in der Sonne spazieren gewesen. Auch sitzen ist kein Problem. Also alles i.O.
Morgen fahre ich nochmal zur Wundkontrolle hin und in 2 und 3 Monaten nochmal zum Spermiogramm. Dann hoffe ich mal, dass nix mehr zu finden ist.
Achja, die Rechnung beläuft sich auf etwa 600,- Euro (inkl. 2x Spermiogramm das wird nämlich gern vergessen). Das scheint gegenüber anderen Berichten relativ hoch zu sein. Aber ich habe hier eben aufgrund eines erfahren Arztes und einer super Durchführung auch keine Schmerzen. Das ist mir mein bestes Stück wirklich Wert!
Sollte sich in den nächsten Tagen noch was Neues ergeben, schreibe ich nochmal.
I did it – letzten Monat, am Freitag dem Dreizehnten, und Vollmond war auch gleich noch. Und als sich die Urologen-Assistentin auch noch als Tochter eines Quartierbewohners herausstellte und sie mir mit Mundschutz, Gummihandschuhen und Tupfer beim grossräumigen Desinfiszieren der Fortpflanzungszone versicherte, ich müsse keine Angst haben, sie mache es mir nicht, hat mich trotz atheistischer Grundeinstellung ein Stossgebet durchschossen!
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass all dies genug des Negativen war und ich deshalb für den Rest des Familienplanungs-Abschluss-Prozesses nur noch Gutes zu berichten habe: Die beiden Spritzen kaum gespürt (sogar Zahnarzt ist schlimmer!), operativ war alles ruckzuck erledigt, danach im Wartezimmer noch einen Espresso getrunken (wegen dem Kreislauf, der ist bei mir generell etwas tiefer eingestellt), mit der Vespa nach Hause gefahren (ca. 10km). Nie Schwellungen, Verfärbungen (homöopathische Arnika-Kügelchen sei Dank?), Ziehen und dergleichen. Bereits am dritten Tag konnte aufgrund guter Wundheilung mit dem Spühlvorgang begonnen werden, alles funktioniert tiptop seither!
Tipps für Unentschlossene oder Planende:
– Termin: Am besten unmittelbar vor einem freien Wochenende durchführen. Locker im Gartenstuhl abhängen, die nun sehr stolze Ehefrau bringt einem liebend gerne immer wieder frische Drinks.
– Jahreszeit: Danach Ski fahren oder Wanderferien verbringen ist sicher schlecht, aber auch nicht mitten in der heissesten Badesaison, weil wegen der beiden Schnittchen für ca. 7-10 Tage Badeverbot verhängt wird (geduscht kann schneller wieder).
– Die richtige Unterhosenwahl ist das A und O; in lockeren Shorts bambelt das Zeugs schmerzerzeugend herum, und zu eng ist in dieser Situation auch nicht lustig.
Alles in Allem sehe ich keine Gründe, diese Art der Verhütung nicht zu machen. Fazit: An die Säcke, Männer! 🙂
Den Sinn der OP kann ich nur bestätigen. Allerdings habe ich den Eingriff ambulant vornehmen lassen und kann sagen: JA,… das ist in Ordnung. Danach bich ich noch mit der S-Bahn wieder heim. Alles kein Problem. Ein paar Tage AUA und dann war alles gut.
Leider fehlt mir in deinem Artikel das „Was kam danach….“ etwas.
Also an alle Zweifler: „Danach“ ist alles normal. Nichts ist weniger oder schlechter. Im Gegenteil: Ich kann von mir jedenfalls sagen, dass sich meine Lust in Häufigkeit und Qualität deutlich verbessert hat. Auch das „danach abschalten und schlöafen oder TV gucken“ habe ich nicht mehr. Es könnte eigentlich direkt weitergehen.
Warum das so ist, kann ich nicht sagen, aber bei mir jedenfalls war es so.
Der weitere Vorteil ist, dass die Frau die Pille (die ja bekanntlich ihr Lustempfinden mindert) nicht mehr nehmen muss und sich das Liebesleben in Gänze somit deutlich verändert. Zum Positiven natürlich.
In diesem Sinne….
PS: Danke für deine tollen Artikel. Ich lese sie alle!
Danke für Dein offenes Feedback, Henning. Das mit der Konsistenz kann ich bestätigen und das mit den stärkeren Kontraktionen habe ich bei mir auch festgestellt (eigentlich ein weiterer Grund pro Vasektomie).
Ansonsten hat sich bei mir nicht viel verändert. Lust, etc. ist gleich geblieben.
Bin seit 2002 steril, seit der Geburt unseres vierten Kindes. Damals war ich 34 Jahre alt. Von Beginn an war und ist mein Verlangen seitdem stark gesteigert. Die Ejakulatmenge hat sich bei mir sofort deutlich erhöht, die Konsistenz ist seitdem verändert, deutlich flüssiger. Das ist bis heute so geblieben. Meine Orgasmen sind heftiger, der Kontraktonen der Prostata stärker. Kaum jemand kann diese Erfahrung bestätigen. Einerseits ist die Veränderung schön, andererseits erlebe ich mich seit 2002 wie ein Sex-Junkie, der sich nie mehr restlos befriedigt fühlt.
Moin!
Ich hab mich bereits 2001 sterilisieren lassen, allerdings heldenhaft in örtlicher Betäubung, Die Kommentare im Vorfeld lauteten von „Respekt“ bis „Bist du wahnsinnig?“.
Die OP selber war kein allzu großes Ding, nur kurzfristig hab ich mal gedacht, dass ich dem Urologen gleich in die Fre**e trete, weil es einmal ordentlich geziept hat. Die Schmerzen danach hielten sich in Grenzen, drei Tage später tat es beim schweren Heben noch weh, nach einer Woche war alles gegessen.
Allen, die Angst vor Verlust von „Können und Wollen“ haben sei gesagt: ganz im Gegenteil! Es ist total entspannt, Frau braucht keine Chemie mehr einzuwerfen, Kondome sind nur noch Infektionsprophylaxe und Spielzeug… 😉
Ich bereue nur, es nicht eher getan zu haben!
Hallo Andreas,
vielen Dank für den tollen und vor allem positiven Bericht! Man liest ja im Netz sehr unterschiedliche, (leider auch negative) Folgen der Vasektomie. Es gibt verschiedene Methoden der Vasektomie. Kann hier vielleicht jemand eine spezielle Methode empfehlen oder von einer abraten?
Irgendwie bin ich noch ziemlich unschlüssig zum einen welche Methode ich nehmen soll und zum anderen mache ich mir schon Sorgen, dass danach „gar nichts mehr“ gehen könnte oder nur mit Schmerzen?! Das macht mir ein bisschen Angst!
Schöne Grüße
Stefan
Hallo zusammen,
ich habe es letzte Woche getan und ich kann es jedem Mann um die „40“ der mit Familienplanung abgeschlossen hat nur empfehlen.Wenn im Kopf alles geklärt ist, dann ist die örtliche Betäubung kein Problem und ich fand es sehr interessant live dabei zu sein.Ein schönes Bild von meinen entnommen Samenleiter natürlich inklusive 😉 Alle Zahnbehandlungen sind schlimmer! Sollte jemand weitere Fragen habe,stehe ich gerne zur Verfügung.
Hi Leute,
Auch ich hab mich gestern unterbinden lassen. Diskussion mit meiner Frau und Entscheid dafür dauerten wohl nur einen Tag (bei 2 gesunden Kindern).
Der Eingriff? Pippifax. Zweimal ein kleiner Stich (mein Arzt hat offenbar nicht die Abwasserrohr-Kanüle erwischt…) und dann hats beim Nähen ordentlich gestochen.
Am ersten Tag 3x 500mg Dafalgan (Paracetamol) eingeworfen, am zweiten Tag nun ohne Pillen sind die Schmerzen nicht mehr gross spürbar.
Danke für Deinen Erfahrungsbericht und gut das Du jetzt schmerzfrei bist!
Hallo Andreas,
endlich ist es geschafft. Bis Freitag hatte ich noch schmerzen, und ich fühlte mich wie nach einen 10 Stunden Ritt auf einen Pferd. Alle 5 Minuten hatte ich das Gefühl das mir jemand die Hoden zerdrückt. Aber heute geht es wieder. Einen Tipp an alle zieht euch in den Tagen nach der OP keine eans an Jogginghose ist perfekter. Also danke noch mal für deinen Bericht.
LG Ole
Danke für Dein Feedback Ole und für Deine OP am Mittwoch alles Gute.
Ist wirklich nicht so schlimm, auch wenn das komische Gefühl vor der OP wohl kein noch so gut gemeintes Wort wegzaubern kann.
Hallo,
danke für den Bericht hilft mir sehr. Denn am Mittwoch ist es bei mir soweit. Ich habe mich entschieden es zu machen. Habe ja auch bereits schon 3 gesunde Kinder. Ein komisches Gefühl ist es aber trotzdem.
Ich bin auch der Meinung das jeder Mann der sich das traut, ein Liebesbeweis für die Frau ist. Mein Kollege hatte noch Glück er hat es noch von seiner KK bezahlt bekommen. Ist ja auch schon länger her. Ich wäre dafür das nach dem 3 Kind es die KK übernehmen sollten. Aber das ist Deutschland.
Herzlichen Glückwunsch zur geglückten „Wiederherstellung“ und danke, dass Du Deine Geschichte hier geteilt hast.
Nur zur Vervollständigung: „meine“ Vasektomie wurde nach über 10 Jahren rückgängig gemacht…dabei konnte nur ein Hoden wieder „angedockt werden“. Das Ergebnis ist heute 10 Monate alt…alles ist möglich!
Endet eine Beziehung und es entwickelt sich etwas neues, können sich die Voraussetzungen immer wieder ändern – das sollte man(n) nicht vergessen! Ich hatte Glück…
Wen die Kosten interessieren: packt bei den Preisangaben für die Vasektomie einfach überall eine „Null“ hintendran..dann passt das schon!
🙂
Hallo. Hier noch eine (nicht ganz ernstgemeinte) Verhütungsmethode: http://www.ebay.de/itm/Verhuetungsmittel-besser-als-alles-Andere-/111037966194?clk_rvr_id=482445282008
Auf jeden Fall. Wenn Du Dich mit dem Thema noch etwas näher beschäftigst, wirst Du wie ich zu dem Schluss kommen, dass es der logischste Schritt ist.
Solltest Du noch Fragen haben, wende Dich jederzeit an mich – gerne auch per Mail, Twitter DM oder Nachricht auf Facebook.
Viel Glück für die Geburt Deines dritten Kindes!
Vielen Dank für diesem Artikel! Nach meinem nun dritten Kind was bald zur Welt kommt, habe ich auch angefangen zu überlegen wie es mit Verhütung in Zukunft aussieht. Die „einfachste/eleganteste“ Verhütungsmethode scheint mir auch die Vasektomie zu sein, denn auch ich möchte nicht das meine Frau unnötige Hormone schlucken muss.
Ich werde mich auf jeden Fall mal schlau machen wer sowas gut in meiner Gegend macht und dann den Schritt vollziehen.
Egal was kommen wird, ich möchte nach drei eigenen Kindern dann keine weiteren Kinder zeugen, auch dann nicht wenn ich und meine Frau uns trennen sollten(wovon wir natürlich nicht ausgehen).
Meine Frau hatte da auch drüber nachgedacht. Wenn der jüngste ein Kaiserschnitt geworden wäre, hätten wir das im gleichen Zug durchgezogen. Aber „so“ ist der Eingriff beim Mann dann doch einfacher. Und eigentlich dauert’s beim Mann auch nur ca. 30 Minuten und ich konnte direkt danach wieder arbeiten gehen (Officejob).
Interessanter Bericht, da sich auch bei uns schon seit längerem die Frage stellt wie es nun mit der Verhütung weiter gehen soll, nachdem die Familienplanung mehr als 100%ig abgeschlossen ist. Dass mein Mann sich einer Vasektomie unterzieht war auch mal ein Thema, nach längerem drüber nachdenken, kommt es für mich als Frau aber nicht in Frage. Warum? Sollte die nicht geplante und auch nicht gehoffte Situation eintreten, dass wir uns irgendwann trennen, so könnte ich mit einem neuen Partner wieder schwanger werden – ein NO GO für mich!!!
Also war die Entscheidung relativ schnell getroffen, ich werde mich sterilisieren lassen. Dass der Eingriff rein medizinisch ein anderer ist als beim Mann ist klar, aber auch erst mal dort hin zu kommen ist viel schwieriger. Zum einen kostet es bei der Frau viel mehr, 1200 Euro und zum anderen muss man erst mal einen Arzt finden der es macht. Mit rund 30 und gerade mal 2 Kindern machen das Ärzte nämlich nicht, man sei zu jung und habe zu wenig Kinder, dass eine Sterilisation sich finanziell aber erst nach fast 20 Jahren lohnt, nun das übersehen die halt gerne mal (bezahle für meine Pille 70 Euro im Jahr).
Nun gut, nun heißt es neuer Arzt, neues Glück, würde das Thema nämlich wirklich gerne bald mal abschließen 😉
Freut mich :-).
Bravo! Danke für den sehr persönlichen Erfahrungsbericht!
Auch bei uns ist dieses Thema „Thema“ und wird gewissenhaft hin- und hergeschoben. Dein Beitrag macht auf jeden Fall Mut!
Hi Juliane,
man sollte eine Vasektomie wirklich nur dann machen, wenn man wirklich zu 100% sicher ist, dass man keine Kinder mehr will. Und man muss ehrlich zu sich selbst sein und auch für den Gedanken offen sein, dass man(n) eben auch mit einer vielleicht neuen Partnerin keine Kinder mehr will, falls die Ehe den Bach runter geht oder so. Das hofft natürlich keiner aber der Gedanke sollte mitschweben.
Ich sag mal so, bei den ersten paar Malen war es so, dass ich das Gefühl hätte, dass „er“ nicht so richtig will 🙂 Danach ging’s eigentlich. Ob es länger oder besser wurde, kann ich nicht sagen. Es ist in jedem Fall befreiend, da man nicht umständlich irgendwelche Kondompäckchen aufreißen muss und die beste Ehefrau von allen muss keine Hormonbomben schlucken.
Für Zweifler an dem Verfahren sei noch gesagt, dass der „Abschuß“ noch immer bleibt. Ich dachte damals, dass da überhaupt nix mehr kommt.
Danke für die Wiederholung.
Ich denke, es ist gut, dass wir hier einige, positive Erfahrungen sammeln um andere Männern, die sich mit dem Thema beschäftigen, zu bestätigen.
Vor einiger Zeit habe ich den selben (neueren) Kommentar auf einen älteren Artikel hinterlassen:
Für mich war nach der abgeschlossenen Familienplanung die Antwort auf die Frage ‚Wer verhütet langfristig?‘ aufgrund der nachfolgenden Überlegungen klar: ICH!
Die langfristige Einnahme der Pille meiner Frau zumuten wollte ich nicht und für den Mann gibt es (noch) nichts Ähnliches bzw. Sicheres.
Immer mit Kondom zu Verhüten macht in einer monogamen Beziehung auf lange Sicht auch keinen Spass. Spirale für die Frau: Dieses kontrovers diskutierte Verhütungsmittel hat uns aufgrund der vielfältigen Nebenwirkungen irgendwie abgeschreckt.
Da bleibt grosso modo nur noch die Sterilisation der Frau oder des Mannes. Aufgrund der möglichen Risiken beim Eingriff bei der Frau war für mich klar, dass ich mich mit dem Thema beschäftigen werde.
An der Arbeit, im Kollegenkreis etc. habe ich mich umgehört und festgestellt, dass ich keinen Mann kenne, der nach der Unterbindung Probleme bekundet bzw. diese weiter erzählt.
Von einem Kollegen habe ich die Adresse eines sympatischen Urologen erhalten. An einem ersten Termin wurde ich über die Risiken, das Vorgehen, die Kosten etc. orientiert und erhielt ein schwaches Narkotikum, zur Einnahme kurz vor dem nächsten Termin – dem Eingriff – der Vasektomie!
Vom Eingriff habe ich praktisch nichts gespürt. Und auch danach hatte ich weder Schmerzen noch irgendwelche Komplikationen. Der Schlusstest nach einiger Wartezeit (Leerung der noch vorhandenen Samen in den Samensträngen) war negativ, d.h. es konnten keine Spermien mehr nachgewiesen werden 🙂
Und wie es mit dem Empfinden? Die erste Zeit hatte ich das körperliche Gefühl, dass irgendetwas beim Orgasmus fehlte. Zwischenzeitlich kann ich dies nicht mehr bestätigen, sei dies dass ich mich daran gewöhnt habe oder das Gefühl wieder zurückgekehrt ist?!
Den Urologen habe ich bisher drei Kollegen weiter empfohlen, die meine gemachten Erfahrungen bestätigt haben.
Gruss
Beat
Das mit der Endgültigkeit solltet Ihr schon ernst nehmen. Es soll sich zwar rückgängig machen lassen, die Kosten sind aber enorm und die Erfolgschancen relativ gering. Das will gut überlegt sein und das kann Euch keiner nehmen.
Unsere Überlegung war folgende. Wir sind mit unseren beiden überglücklich. Doch die Freiheiten, die wir mit jedem Jahr und der wachsenden Selbstständigkeit der Kinder zurück gewinnen möchten wir nicht wieder hergeben.
Für den Fall, dass unsere Ehe wider Erwarten und Bestreben nicht halten sollte, sind wir uns beide darüber im klaren, dass es auch dann keine weiteren Kinder geben wird.
Ich kann in diesem Fall nur für mich sprechen, dass ich keine weiteren Kinder als meine eigenen haben möchte.
Ich habe das Gefühl, dass ich diese Exklusivität meinen Kindern schuldig bin.
Vor eventuellen Stimmungsschwankungen oder Wesensveränderungen hatte ich auch etwas Sorge – bisher aber grundlos 🙂
Hormone waren für mich nie etwas, was ich meiner Frau „lebenslang“ zumuten möchte. Hast Du meinen anderen Artikel zu dem Thema gelesen? http://papaonlinecom.wpengine.com/achtung-jetzt-geht-es-unter-die-gurtelline-sterilisation-beim-mann/
Deine Beschreibung bestätigt mich nachträglich noch mal in meiner Entscheidung für die Vollnarkose… 🙂
Was meinst Du, was findest Du beim Sex heute „befremdlich“?
Also, ich muss sagen, dass ich beim Sex zwischen „vorher“ und „nachher“, qualitativ keinen Unterschied feststellen kann.
Ich bilde mir sogar ein, dass es meine Ausdauer sogar noch ein wenig gesteigert hat.
Hast Du so etwas auch festgestellt?
Wir sind gerade am Überlegen diesbezüglich. Mein Mann meint, er würde es sofort machen – ich brauch nur ein Wort sagen. Aber ich bin gefühlsmäßig so endgültigen Lösungen gegebenüber irgendwie ganz negativ eingestellt. Momentan mag es ja passen, aber man weiß ja nicht, was das Leben noch bringt… Außerdem hab ich Angst daß er sich dadurch verändert – auch wenn das immer verneint wird.
Ich schwanke dzt. eher zwischen Hormon- und normaler Spirale. Hormone wegen ziemlich heftiger Regelbeschwerden – andererseits hab ich aber auch Angst vor dem Trombose-Risiko… :S
Hallo Leidensgenosse 😉 Ich habe nach dem 3. Kind diese Vasektomiegeschichte auch hinter mich gebracht und kann mit Fug und Recht sagen: Es ist nur knapp weniger schlimm, als man es sich vorstellt. 🙂 Sagen wir mal so – ich habe wesentlich höhere Kosten für den Eingriff hinlegen müssen und das trotz lokaler Betäubung. War bei knapp über 400 Euro. Mit Volldröhnung wären es weit über 600 Euro geworden, dafür bin ich dann doch zu geizig.
Und was hab ich mich geirrt. Zum einen rammen die Ärzte zwecks lokaler Betäubung eine gigantische Spritze in den Sack. Dann nochmal auf die andere Seite. Während man dann das Gefühl bekommt, als würde das Teil kochen und gleichzeitig einfrieren wird der relativ zügig taub.
Dann kommen die beiden Schnitte an den Außenseiten. Anschließend werden die Samenleiter gekürzt und verödet. Ich weiß nicht, ob der Arzt zu lange Pause gemacht hat aber beim zweiten Schnitt spürte ich ein höchst unangenehmes Ziepen. Richtig eklig ist aber dann die Geschichte mit dem Veröden. Da wird dann mit nem Lötkolben rumfurwerkt und – bevor das Gerät „Strom“ durchjagt, hört man einen „Piepton“. Anschließend spürt man halt leicht was. Das heißt, beim Piepen zieht man sich innerlich zusammen. Insgesamt kann man aber sagen, dass das alles nicht ganz so tragisch ist.
Ist halt ne „blöde Stelle“.
Nach dem Eingriff: Dein Szenario mit dem Fußball in die Klötze beschreibt es relativ genau. Das geht eigentlich relativ fix vorbei. Fies ist, wenn man eine sitzende Tätigkeit ausübt und dann irgendann aufsteht. Dann rutscht alles wieder auf Position und das ist ein Gefühl, als ob jemand mit nem Skalpell den Knochen anschabt. Richtig fies.
Bzgl. der „Rohrreinigung“. Ja, das ist das einzig gute an dem Thema. Sobald man dann aber wieder darf hat man zuerst das Gefühl, als ob einem „was fehlt“ – bzw. als ob man nicht mehr ganz so knallend ist, wie vorher. Ist ein Mythos, nach dem 3-4Mal Sex ist wieder alles normal aber es ist schon irgendwie befremdlich.
Guter Bericht.