10 Unternehmungen mit Baby, die Spass und Sinn machen

„Väter können mit Babies nichts anfangen“ – dieses Vorurteil wollen wir mal beiseite räumen. In diesem Artikel zeige ich Dir 10 tolle Unternehmungen mit Deinem Baby, die Euch beiden Spaß machen und gut für Eure Bindung sind.

Lange Zeit hast Du gewartet, Du hast Dich gut vorbereitet, hast viel gelesen, Du warst mit bei den Vorbereitungskursen, hast Deine Frau bei der Geburt unterstützt so gut es nur ging – jetzt ist es endlich soweit. Du bist Papa.

Und nun?

In den ersten Monaten macht Euer neues Familienmitglied nicht viel außer schlafen, essen und verdauen. Nebenbei wird sie oder er mit der neuen Welt und seinen Reizen ziemlich überfordert sein und regelmäßig schreien. Meist ist die Mama gefragt, besonders bei der zweistündlichen Fütterung.

Viele Männer meinen sie können, gerade in der ersten Zeit, mit dem Baby nicht viel anfangen.

Du musst aber nicht warten bis Dein Nachwuchs krabbeln oder Fußball spielen kann um Dich mit ihm zu beschäftigen. Damit Du nicht nur Zuschauer bist, sondern von Beginn an Deine Vaterfreuden erleben kannst, habe ich meine Lieblings- Unternehmung mit Baby aufgeschrieben.


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10 Unternehmungen mit Baby, die Euch beiden Spaß machen

  1. Gemeinsam arbeiten. In den ersten Monaten schlafen die Kleinen sehr viel. Im Bauch der Mutter war das Baby vielen Umgebungsgeräuschen ausgesetzt und hat währenddessen bestens geschlafen. Daher musst Du gar nicht überdurchschnittlich ruhig sein wenn es auf der Welt ist – meist schläft es dann sogar weniger gut. Du kannst das Baby ruhig mit ins Arbeitszimmer nehmen selbst wenn dort Musik läuft, getippt oder gar telefoniert wird. Das Baby wird dort unbehelligt weiter schlafen
  2. Gemeinsame Spaziergänge. Frische Luft ist für die Kleinen nie schlecht. Warm eingepackt hilft frische Luft das Immunsystem zu stärken. Damit es ein schöner Spaziergang wird, solltest Du die „Fütterungszeiten“ im Auge behalten.
  3. Gemeinsame Hausarbeit. Eine der einschneidensten Veränderung die ich als Mann durchgemacht habe war die, dass ich seitdem mehr im Haushalt helfe. Sollte es Dir ähnlich gehen ist das doch eine prima Gelegenheit Zeit mit Deinem Kind zu verbringen. Hänge es Dir dank Baby Björn & Co. einfach um und los gehts.
  4. Gemeinsames Nickerchen. Nach verrichteter Arbeit hast Du Dir eine Ruhepause verdient. Leg Dich auf die Couch, nimm Dein Baby auf den Bauch und verbringt eine schöne Zeit gemeinsam. Die Geräusche auf Deiner Brust sowie das Heben und Senken des Brustkorbes während der Atmung beruhigen das Baby. Meine Lieblingsbeschäftigung.
  5. Gemeinsames duschen. Eine besonders schöne Art wie Du Dich mit Deinem Kind beschäftigen kannst ist das gemeinsame Duschen. Unsere Hebamme hat uns damals auf die Idee gebracht und es ist eine tolle Alternative zum Baden, die von Anfang an machbar ist. Am besten duschst Du zunächst Dich ab und lässt Dir das Baby dann in die Dusche reichen. Achte darauf nicht zu heiß zu duschen und den Strahl der Dusche nicht direkt auf das Baby zu richten. Ich habe meinen Sohn mit dem herunterlaufenden Wasser abgewaschen das mir vom Nacken her über die Brust lief. Diese Körpernähe lieben die Kleinen. Das Badezimmer sollte gut geheizt sein und nach der Dusche kannst Du oder die deine Partnerin das Baby abtrocknen und anziehen.
  6. Gemeinsames Kuscheln. Nicht nur unter der Dusche lieben Babies den Hautkontakt. Bei der Mutter bekommen die Kleinen den direkten Körperkontakt regelmäßig während des Stillens. Auch Du als Papa solltest diese Gelegenheit nutzen in dem Du das Baby, in einem gut beheizten Zimmer, einfach ein paar Minuten auf Deine nackte Brust legst.
  7. Babymassage. Die Babymassage ist ein fester Bestandteil fast jeder Babynachsorge und ich kann Dir nur empfehlen Dich dabei zu engagieren. Es macht sehr viel Spaß und Du verlierst die Scheu Dein kleines Baby auch mal beherzter anzufassen.
  8. Gemeinsames Pupsen. In den ersten Monaten haben viele Babies Probleme mit Koliken und Blähungen. Das ist sehr unangenehm für das Baby, was es Dir durch Schreien sicher zu verstehen geben wird. Durch unterstützende Strampel-Bewegung der Beine zum Bauch hin kannst Du die Pupse des Babies „herauspumpen„. Lässt sich prima mit Tipp 4 kombinieren.
  9. Füttern. Nicht jede Frau kann voll stillen, so dass früher oder später auf die Flasche umgestellt wird. Hier ist Deine Chance das Baby zu füttern. Es macht wirklich Spaß die Kleinen dabei zu beobachten wie sie an der Flasche saugen. Beim anschließenden Aufstoßen lassen solltest Du das Spucktuch bereit halten.
  10. Wickeln. Tja, dass kann ich Dir nicht ersparen. Wickeln ist eine der Aufgaben die Du als Mann übernehmen wirst auch wenn es nicht mein Favorit ist. Ein kleiner Trost ist, dass die Ausscheidungen in den ersten Monaten noch nicht so schlimm riechen.

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Wie baue ich eine starke Beziehung zu meinem Kind auf?

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Und jetzt?

Du siehst also, dass Du als Papa auch ohne Milch in der Brust viel mit Deinem Nachwuchs machen kannst. Abgesehen davon, dass Unternehmungen mit Deinem Baby wirklich sehr viel Spaß machen, entspannt es unheimlich und hilft Dir schon früh eine starke Bindung zwischen Euch aufzubauen.

Als kleine Inspiration habe ich noch ein nettes Video auf YouTube gefunden, wie Du als technikbegeisterter Papa Dein Kind in den Schlaf schaukeln kannst.

Sicher kannst Du noch etliches zu dieser Liste hinzufügen. Ich freue mich über Deine Tipps und Anregungen als Kommentar.

 

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    12 Kommentare
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    Alle Kommentare
    Gast
    3 Jahre zuvor

    Nu sind unsere Zwillinge schon etwas über ein Jahr und ich muss bei dem Artikel die ganze Zeit grinsen und finde mich gerade wieder beim gemeinsamen Nickerchen :)) Denn das war damals die Phase in der ich das Powernap wieder für mich entdeckt habe. Kann vermutlich jeder Papa ebenso bestätigen, denn die wirklich Stunden Schlaf lassen sich innerhalb einer Woche leider fast an einer Hand abzählen 🙂 Aber ich habe dazu noch gemeinsamen Sport entwickelt 🙂 Cooler Artikel.

    Viele Grüße aus Dortmund

    Gast
    Alex
    6 Jahre zuvor

    Hallo zusammen,
    unser Kleiner liebt es mit 8 Wochen von mir herumgetragen zu werden, weil er weiß, Papa bleibt extra lange vor dem Bild oder dem Bücherschrank stehen. Das Betrachten in aller Ruhe macht ihn ruhig und sehr aufmerksam.
    Viele Grüße an alle Papas!

    Gast
    Juli
    7 Jahre zuvor

    Schade, dass du erst durch dein Kind auf die Idee gekommen bist, mehr im Haushalt zu helfen, aber immerhin: lieber spät als nie! 😉

    Gast
    Noel
    6 Jahre zuvor
    Antworte  Juli

    Welche sind denn gut ?

    Gast
    Julia
    7 Jahre zuvor

    Lieber Andreas,

    ich finde es SEHR schade, dass ausgerechnet Baby Björn hier erwähnt wird. Baby Björn, Chicco, Stokke und Co sind ganz schlecht für Babys Rücken und Hüfte. Da gibt es WESENTLICH bessere Tragen als die. Die sind einfach nur schädlich

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    Gast
    Atropin
    7 Jahre zuvor

    Ist schon ziemlich „alt“ dieser Blog. Bin vorgestern selber Vater geworden, meine Frau und unser Bub liegen noch im Krankenhaus, ich bin tagsüber bei meiner Familie, lasse mich von meiner Frau täglich eine Lageinformation geben, passe auf den Kleinen auf, wenn sie mduschen, auf’s Klo, oder sonst wo hin muss/will, schaue mir die meiste Zeit den Sohnemann beim Büseln zu, kehre dann nach Hause zurück (wo sich „Männer-Chaos“ beginnt auszubreiten, weil ich im Internet „recherchiere“ und auf u.a. diese Seite stosse), und bin – dankbar.
    Dankbar dafür, dass auch andere „Kerle“ ticken wie ich, und dankbar, dass das, was ich mir vor allem in Hinblick auf gemeinsame Aktiviäten für Bub und Mädchen – wir wussten bis zum Schlüpfen nicht, was „Es“ werden würde – ausmalt habe, offensichtlich vielleicht auch funktionieren KÖNNTE.

    Seit dem letzten Eintrag sind ca. 4 Jahre vergangen – will niemand ein update machen?

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    Gast
    11 Jahre zuvor

    Na auf jeden Fall reden! Wenn unser Kleiner unruhig war, hab ich ihn auf den Arm genommen, sein Öhrchen auf meine Brust gelegt und dann beim Umhergehen mit ihm geredet – und natürlich ein bissel darauf geachtet, dass ich langsam spreche und die Stimme tief halte, so dass es über der Brust schön brummt. Das hat sehr selten länger als eine Minute gedauert, bis er ganz still wurde und zugehört hatte.

    Überhaupt glaube ich, mit ihm/ihr erzählen ist ganz wichtig. Sie hören nämlich zu …

    Schönes Blog 🙂

    rk-f

    Gast
    danilola
    11 Jahre zuvor

    mir fehlt noch das gemeinsame singen und brabbeln 🙂

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