6 Dinge, die Du heute tun kannst um ein guter Vater zu sein

Ein guter Vater sein – ein wahnsinnig großes Ziel. Und darum geht es in diesem Artikel. Du erfährst, was Du heute tun kannst, um Deinem Kind ein guter Vater zu sein.

Ich liebe es Vater zu sein und habe natürlich das Ziel, diese Sache besonders gut zu machen.

Im täglichen Leben ist unser Alltag so vollgepackt, dass es manchmal schwer fällt inne zu halten und die Situation zu genießen. Gerade mit zwei Kindern ist es schon eine Aufgabe das tägliche Leben zwischen Beruf, Familie, Hobbies und Freunden zu managen.

In stillen Momenten, wenn ich bei meinen Kleinen sitze und sie um mich herum spielen, denke ich oft „ob ich sie wohl genau so glücklich mache wie sie mich?“

„Bin ich ein guter Vater?“

Und genau das wollen wir doch alle sein – gute Väter.
Was macht einen guten Vater aus? Was kann ich tun um ein guter Vater zu sein?

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6 Dinge, die Du heute tun kannst um ein guter Vater zu sein

Guter Vater sein, das klingt sehr groß obwohl es gar nicht die großen Dinge sind, die Dich zu einem guten Vater machen. Es sind die Kleinigkeiten, die sich anfühlen als würden sie nebenbei passieren. Und hier liegt die Gefahr: es sind gerade diese Kleinigkeiten, die wir nur zu gerne mal vergessen ohne es zu bemerken.

Lesetipp: Ein Vater ist nicht unbedingt ein guter Vater, weil er Elternzeit nimmt

Diese 6 Dinge versuche ich in den Alltag bewusst zu integrieren und hoffe dadurch meinen Kindern ein guter Vater zu sein:


Wie baue ich eine starke Beziehung zu meinem Kind auf?

Lerne die 3 Grundpfeiler einer starken Vater-Kind Beziehung kennen, so dass Du eine dauerhaft starke Beziehung zu Deinem Kind aufbaust.


  1. Vorlesen – eines der besten Dinge, die Du für die Frühbildung Deines Kindes tun kannst ist ihm oder ihr regelmäßig vorzulesen. Es ist dabei nicht entscheidend was Du vorliest sondern das Du vorliest. Durch das Vorlesen lernen Kinder die Sprache kennen und können entspannen. Als Vater ist es eine tolle Gelegenheit, gemeinsam mit dem Kind in eine andere Welt abzutauchen und beim Vorlesen ein wenig zu kuscheln.
  2. Unterhalte Dich – eine Vater-Kind Unterhaltung beim Abendbrottisch oder abends vor dem Einschlafen ist toll. Ihr redet über die Dinge, die Dein Kind den Tag über erlebt hat, gibt es Dinge die es belasten oder die ihn besonders gefreut haben? Wenn Du den Tag über gearbeitet hast, kannst Du Dir durch eine solche Unterhaltung einen genauen Einblick verschaffen wie es Deinem Kind geht. Für Kinder ist eine solche Unterhaltung ungemein bildend, denn sie lernen durch Unterhaltung ihre Sprache einzusetzen und sich auszudrücken.
  3. Kuscheln – Kinder brauchen Liebe und Körperkontakt. Ein paar Sekunden reichen schon, eine herzhafte Umarmung oder das liebevolle Kuscheln beim Vorlesen. Jungs sind nicht immer in der Stimmung zu kuscheln – aber auch Jungs brauchen den körperlichen Kontakt. Anstatt der Kuschelstunde, kann es auch ein wenig wilder zugehen wenn Ihr beiden tobt. Hauptsache es ist physisch.
  4. Sei nicht so übervorsichtig – als Vater willst Du selbstverständlich Dein Kind vor allem Unheil dieser Welt bewahren. Es soll nicht stürzen, sich nicht verletzten – schlicht alles was Schmerzen verursacht soll vermieden werden. Bei all dem „Übervaterseinwollen“ solltest Du jedoch nicht vergessen, dass Deine Aufgabe darin besteht Dein Kind auf ein selbstständiges Leben in dieser Welt vorzubereiten. Schmerzen und Verletzungen gehören dazu. Hör auf übervorsichtig zu sein, achte darauf dass nichts Schlimmes passieren kann und lass Dein Kind die Welt entdecken.
  5. Fasziniere Dein Kind – es gibt nichts tolleres als in die funkelnden Augen eines Kindes zu sehen. Kinder zu faszinieren ist nicht schwer, ein Besuch im Zoo, die Besichtigung der Abflugterassen eines Flughafens – bei meinem Sohn reicht es schon wenn wir uns eine Baustelle ansehen auf der möglichst viele Baufahrzeuge umherfahren oder den Landwirten auf ihren Traktoren bei der Arbeit zuschauen. Wichtig ist, dass Du ebenfalls eine gewisse Begeisterung, für das was Ihr Euch anseht, aufbringst und Deinem Kind versuchst so viel wie möglich zu erklären.
  6. Beachte Dein Kind – auch wenn Du jetzt denkst, klar beachte ich mein Kind, gibt es doch viele Momente im Alltag in denen wir genau das, unbewusst, nicht tun. Kinder machen so viele Dinge täglich zum allerersten Mal oder zum allerersten Mal richtig, dass man ihnen gar nicht genug Beachtung schenken kann. Sie sprechen Wörter zum ersten Mal richtig aus, bauen einen Turm zum ersten Mal auf ohne dass er zusammenbricht, sie fahren alleine Fahrrad, … Ich könnte die Liste ins Endlose fortsetzen aber ich denke Du weißt worauf ich hinaus will. Bei all diesen Dingen sind sie sehr stolz und werden noch stolzer, wenn Sie die Anerkennung der Eltern finden. Wenn unsere Kinder etwas neues machen oder können bekommen sie von uns immer einen kleinen Applaus. Die Augen werden dabei ganz groß und funkeln – ein tolles Bild.

Was tust Du um Deinen Kindern ein guter Vater zu sein? Schreib es mir als Kommentar.

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Gast
Roman
7 Monate zuvor

Hallo,
ich bin Vater von fünf Kindern (15J, 12J, 9J, 6J, 4h, ja 4 Stunden 🙂
Grundsätzlich hast du recht.
Muss aber sagen es fehlt der spezifische Vater Anteil. Klingt oben wie Mutter Sachen, bis auf Punkt 5, und die für meine Frau sehr gut aus.
Ich habe eine gute Beziehung zu meinen Kindern und einen guten Job und wir haben gemeinsam ein Haus errichtet. Und wir sind sehr glücklich.
Ich frage mich sie was genau meine besondere Rolle ist als Vater.
Deine Punkte irgendwie nicht. Denke ich.
Ich denke es ist Stärker und Vorbild und Schutz.
Dass die Jungs sich an meinen Erfolg und meinen Werten orientieren können und die Mädchen sich so einen Mann wünschen und wissen was sie brauchen wollen.
Wie Männer/Väter sollten unsere Frauen lieben mit Leidenschaft und ein Hammer Zuhause schaffen und coole Abenteuer weiter geben.
Daran könnten sie sich orientieren und ausprobieren Jungs zu werden.
Oder?

Gast
Torsten
3 Jahre zuvor

Hi Andreas! Ich bin mit 52 Jahren Papa geworden. Ein neues und schönes Gefühl. Meine Partnerin
hat schon 3 Kinder aus der ersten Beziehung. Wir wohnen nicht zusammen. Ich war lange Jahre
Single. Meine Partnerin hat ihre 3 Kinder (16J,12J und 9J) allein erzogen. Wir kennen uns 5 Jahre.
Unser gemeinsames Kind wird 1Jahr. Ich habe einen Job. Nach der Arbeit bin ich nur ca. 2 Stunden
bei der Familie. Übernacht garnicht..Meine Partnerin möchte das nicht, weil ich in ihren Augen
kein richtiger Vater bin. Ich möchte das aber sehr gerne sein. Sie gibt mir das Gefühl eines A…loch,
unerfahrenden Trottels. Wollte mit Ihr reden, aber sie meint wir hätten schohn zuviel geredet und es
hat sich nichts geändert. Meine Frage ist: Was soll ich tun, ich bin ratlos?

Gast
patrick
2 Jahre zuvor
Antworte  Torsten

Ein Kind braucht einen Vater, hast du damals auch! Was du aus diesem Wissen machst? Das ist deine Sache! Ist es doof (a-loch-haft) deinem Kind gegenüber nur Abends zum essen und dannach kurz 2 Stunden da zu sein? Schon irgendwie, für dein Kind ist das warscheinlich so eine Art Prime-Time wenn es dich die 2 Stunden sieht – wusstest du das? Wir leben nur einmal und wenn dich dein Job davon hindert dein Kind, eigenes Fleisch und Blut, länger als 2h pro Tag zu sehen, ja dann würde ich mir an deiner Stelle eine neue Stelle suchen und mit deiner Freundind/Frau zusammen zu ziehen. Dein Job ist offensichtlich nicht Familienfreundlich, entscheide dich. Für dich wird der Job die bessere Entscheidung sein, für dein Kind allerdings nicht. Schau zu dass du nicht alleine stirbst, davor habe ich z.B. große Angst.

Gast
Marta Marchewka
4 Jahre zuvor

Main Mann hilft mir bei dem Kind gar nicht. Also mein Mann geht Arbeiten von 7 h-16 h. wenn er nach Hause kommt zieht er sich um legt sich auf die Couch und lässt sie alles an denn Arsch tragen. unsere Zwei Kinder 18 Monate ( Zahnt) und 3 Monate sind ihm glaub egal wenn er Heim kommt ihm ist es nur zu viel wenn beide Weinen oder Aufmerksamkeit wollen. Er rührt keinen Finger! Am WE Nachts auf stehen ist nur unter betteln drinn! Die Kinder ins Bett bringen, Essen machen, Spielen , Unternehmungen Windeln kommt ganz ganz selten vor ,eigentlich nur wenn unser Streit eskaliert aber dann bin ich eh dumm blöd oder eine Mistgeburt. mir ist das alles zu viel. ich liebe meine Kinder und ich mach das gerne:Aber Haushalt , Kinder, einkaufen, 5 x nachts aufstehen usw ist etwas zu viel. Ich habe Geschenke gegeben. Vaporizer hat er gewollt. Einiges habe ich ohne etwas zu sagen ausgegeben. nichts gebracht. Das ist leider traurig das mein Mann so wenig Interesse zeigt uns das tut mir weh!!!!

Gast
4 Jahre zuvor

Hi Marta – ich will Dir nach nicht vorschreiben, was Du tun sollst, ich denke aber es ist echt mal Zeit ein offenes Wort mit Deinem Mann zu sprechen.
Wir Kerle brauchen manchmal jemanden, der uns einen Spiegel vor die Nase hält und uns zeigt, dass wir uns wie ein A… verhalten.

Gast
Sebastian
5 Jahre zuvor

Hej ihr lieben Väter. Auch ich bin Papa von zwei Jungs. 4 Jahre und 1 Jahr. Als der erste zur Welt kam hat sich mein denken total verändert. Früher wäre ich für meinen Job gestorben. Jetzt denke ich anders. Das hat mich auch meinen Posten in der Firma gekostet. Momentan läuft es privat auch nicht gut. Viel Streit. Aber nicht weil wir nicht zusammen passen sondern wegen dem verhalten des grossen. Er hat viel power und kennt keine Grenzen selbst wenn man erschöpft ist. Er weint viel. Manchmal ohne Grund. Ist total sensibel. Die Situation ist sehr fest gefahren. Meine Frau weint auch nur noch. Sie ist den ganzen Tag alleine mit den beiden wenn ich arbeite. Und wenn ich frei habe nehme ich mir immer so viel vor mit denen zu unternehmen. Und hab ich mal frei gibt es nur noch stress wegen dem grossen. Er will sich nicht anziehen nicht essen nicht nach draussen nicht wieder ins haus ohne dass es Diskussionen und stress mit geschrei gibt. Ich liebe meine Familie aber es nagt an mir das ich es nicht besser hin bekomme. Und am ende des Tages denke ich mir ich hsbe die Zeit nicht genutzt und berrue es wie alles gelaufen ist. Es bricht mir das Herz.

Gast
Dennis Töbelmann
5 Jahre zuvor

Hallo Andreas, das ist ein sehr toller Artikel der sehr zum nachdenken gebracht hat. Ich selber hatte nie einen Vater der sich um mich gekümmert hat und was von mir wissen wollte . ich bin werdender Papa und will das alles besser machen als mein eigener Vater. Dein Artikel hat mich sehr gerührt und den tränen nahe gebracht . Ich danke dir dafür sehr und wünsche dir und deinen Kindern noch eine richtig gute zeit.
lg Dennis Töbelmann

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Gast
Martin
6 Jahre zuvor

Hallo Andreas, hallo Chris,
ich bin zwar nicht bei Twitter sondern „nur“ bei Facebook, ich finde aber die Art seine Meinungen zu äußern gut. Es lässt sich ja durchaus auch Tiefsinnigeres äußern, als nur „mein Kind hat ne frische Windel“. Ich bin selber Vater von Dreien (13, 10 und 5). Für die zwei Größen war ich drei Jahre in der Elternzeit und will’s auch nicht missen. Gelassenheit finde ich auch wichtig, aber was wenn’s nicht gelingt? Gelassen zu reagieren muss gelernt werden, geübt, tagaus, tagein. Das krieg ich nur hin, wenn ich „lang“ mit den Kindern zu tun habe, also mehr als nur ein paar Wochen. Und das ist nicht leicht, mit Arbeitgebern, Einkommen der Frau etc. zu managen und eventuell auch Einschränkungen auszuhalten. Dennoch will ich’s nicht missen und will allen, die es sich überlegen, Mut machen, den Schritt zu wagen.

Schöne Grüße
Martin

Gast
Martin
6 Jahre zuvor
Antworte  Andreas

Hallo Andreas, was heißt Doppelbelastung? Wie und wo ich mich belaste(?) bin doch in der Regel ich, oder? Vermutlich meinst Du eben Job & Privatleben. Ich hab’s seit langen rumgedreht. Privates ist mein Job: als selbständiger Pädagoge, halte ich Vorträge gebe Kurse und Workshops an und Privates wird so durch Tageskinder und Familienhilfe, die ich durchführe schon auch manchmal zum Privaten. Ich verdiene zwar nicht den Hauptbatzen, aber ohne meine Einkünfte ging’s nicht. So gesehen sind wir doch sogar mehrfach belastet, oder? 1. Job, 2. Partner, 3. Haushalt, 4. „Hausverwaltung“ und eigenes Privatleben? Aber was ich hier im negativen Sinne als Belastung erlebe, liegt doch an meiner Entscheidung, oder?

Gast
daniel müller
6 Jahre zuvor

Hey Männer,
zuerst einmal danke, dafür, dass ich nicht der einzige Daddy bin, der weint. Allerdings ist es in meinem Fall eher nicht, weil ich mir die zeit nicht nehmen kann…sie wird mir genommen. Mein sohn4j, wurde 2 jahre voll von mir versorgt bis zur Trennung von seiner mutter. Es folgten nunmehr 4 Gerichtsverhandlungen in 2 jahren, die lediglich erwirkten, dass der kleine zum Psychologen geht und er seine hauptbezugsperson, als die ich mich bislang sah, verlor. Denn wir sehen uns von so 9 uhr-die 9 Uhr, obwohl wir keinen km voneinander entfernt wohnen. Sämtliche versuche, den hass seiner mutter zu beenden schlugen fehl. Warum ich euch das erzähle? Ich will euch sagen, dass ihr völlig beruhigt sein könnt, solange ihr die Möglichkeit habt, auch nur einmal am tag euren kindern wenigstens in die augen zu schauen und euch von deren wohl zu überzeugen. dies wurde mir klar, als mein sohn mir letzte Woche sagte, ihm falle gerade auf, er hat ja bei mir noch nie brechen müssen…ich dachte bislang, dass er dies generell noch nie gemusst hat. Als ich fragte ob er schon öfter brechen musste, sagte er nur, ist doch nicht so wichtig papa.

Gast
Steven
6 Jahre zuvor

Hallo, ganz toller Artikel, und wie viele andere hier finde ich mich da wieder, sowohl im guten als auch im schlechten. Die doppelbelastung für Väter, bedingt dürch die heutige Zeit und die Erwartung an der Leistung, ist nicht zu unterschätzen.

Ich habe mich vor 3 monaten dazu entschieden meine arbeit zu kündigen da ich nur übers WE zuhause war, und suche mir jetzt was in der nähe damit ich mehr Zeit mit unseren Sohn(3jahre) verbringen kann.

Väter sind nicht mehr nur zuständig für das Geld, und möchten auch immer mehr aktiv am Familienleben teilnehmen, leider gibt es noch zu wenig möglichkeiten um Beruf und Familie zu integrieren.

Liebe Grüße

Steven

Gast
Martin
6 Jahre zuvor

Hallo Andreas und alle anderen Männer,

ich freue mich, dass ich durch die Suche nach einem Fahrradsitz auf diese Seite gekommen bin und stöbere nun ein bisschen darin rum. Vielen Dank für die sechs Tips. Wichtig finde ich dabei vor allem das Beachten des Kindes und nicht der „Übervaterseinwollen“. Eine Menge Ruhe und Gelassenheit gehören dazu.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich die Männer nicht verstehe, die sich über zu wenig Zeit mit ihrem Kind beklagen. Ich denke, dass dies immer eine Einstellungssache ist. Ich mache derzeit 12 Monate Elternzeit weil ich die Zeit mit meinem Kind verbringen möchte. Dabei ist es klar, dass meine Frau und ich nicht so viel Geld verdienen. Aber es ist uns wichtiger Zeit für unser Kind zu haben, als ein großen Auto oder ein Haus oder so. Viele sehen den Vater immer noch als Geldverdiener und ich finde, dass dies langsam durchbrochen werden sollte. Außerdem gibt es auch andere Arbeitsmodelle, die es einem erlauben Zeit mit seinem Kind zu verbringen.

Natürlich kann ich die Zerissenheit nachvollziehen. Ich finde ein „zerrissener Mann“ sollte sich auch fragen warum dies so ist und ob er etwas an diesem Zustand ändern kann. Oder habe ich z.B. einen Lebensstil gewählt der es mir nicht ermöglicht mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen? Wenn ich mir dessen bewusst bin, kann ich auch anders mit der Situation umgehen.

Viele Grüße von einem oft müden aber glücklichen Vater

Gast
hallo
6 Jahre zuvor

Hallo
Schön das es solche Väter gibt. Unsere Kinder sind 12 und 9 Jahre alt. Doch leider macht mein Mann fast nichts mit den Kindern. Ich bin sehr anspruchslos, aber mal ein Buch vorlesen oder ein Spiel spielen wäre schon schön. Macht weiter so!

Gast
Obelix
6 Jahre zuvor
Antworte  hallo

Hallo,
ich bin einer der Väter, die sich kaum um die Kinder kümmern, obwohl sie genug Zeit dazu hätten. Nicht weil ich sie nicht liebhabe oder keine Ideen habe, sondern weil sich irgendwas in mir dagegen sperrt. Ich habe tierische Schwierigkeiten, Vater zu sein und habe keinerlei Anlaufstelle. Dieses Thema existiert irgendwie nicht.

Gast
Dirk Prinz
7 Jahre zuvor

Sehr schön geschrieben, danke dafür.
Ich sitze gerade im Büro und muss echt „aufpassen“ das mir nicht die Tränen kommen.
Unsere Tochter Hanna wird nächsten Monat 3 und ich bin jeden Tag etwas traurig das ich soviel von Ihrem Tag verpasse….
Abends versuchen ich die verbleibenden 2 Stunden so gut wie möglich mit Ihr zu verbringen.
Wir toben, kuscheln, ich lese ihr etwas vor oder wir schauen einfach nur fern.
Diese Zeit des Tages ist mit die schönste und ich will das nie mehr missen.

Ich finde Deinen Blog super und finde es sehr wichtig das endlich den Vätern eine Plattform geboten wird auch über die Beziehung zu Ihren Kindern zu sprechen und zu diskutieren.

Gast
6 Jahre zuvor
Antworte  Dirk Prinz

Wie ich auf meinem Blog schon gesagt habe. Das Beste was Du Deinen Kindern schenken kannst ist wertvolle Zeit.

Damit meine ich nicht einfach Zeit mit dem Kind zu verbringen. Sondern wertvoll auszufüllen.

Die 6 Punkte hier sind schon mal ein guter Anfang.

Macht Euch eine gute Zeit.

Thomas

[…] gibt es natürlich Dinge, die man einfach mit seinen Kindern tun sollte. Bei papa online gibt es eine Liste mit sechs solchen […]

Gast
Mathias
7 Jahre zuvor

Ein sehr toller Artikel.
Ich fand mich wieder. Ich habe drei Kinder (11, 9, 5). Die beiden Großen lösen sich ab aber mein Kleiner verlangt jeden Abend seine Gute Nacht Geschichte.
Was mich manchmal traurig stimmt ist, dass ich von seinem Tag einiges verpasse, z.b. seine heiß geliebte Sportschule. Er erzählt davon aber mir reicht es manchmal nicht. Ich bin vielleicht etwas sentimental aber ich hätte gerne mehr Zeit.

Gast
Klaus Hinrichs
7 Jahre zuvor

Das ist ein sehr schöner Artikel. Bin selbst Vater von Zwillingsmädchen die über alles Liebe. Leider kommt es vor das ich nicht immer genug Power habe und kaputt von der Arbeit komme. Dann stelle ich mit immer wieder die Frage ob ich ein guter Vater bin. Generell versuche ich meinen Mädels aber genau das zu geben was Du beschrieben hast. Denn eines sollte uns Vätern allen klar sein. Wir werden Tausende Fehler machen, alle, aber einen Fehler sollten wir nicht machen „unsere Kinder sollen nicht irgendwann kommen und sagen Papis ihr Wart nicht da“.

Gast
8 Jahre zuvor

da hat man schon eine träne im auge…auch ich habe zwei kinder,einen sehe ich sehr unregelmäßig,was es mir von zeit zu zeit schwer macht nicht zu weinen

Gast
Chris
10 Jahre zuvor

Sehr schöner Artikel, der genau das widerspiegelt was ich mir selbst immer wieder vornehme und auch mache.

PS: diese ganzen Twitter „Kommentare“ nerven wirklich…Twitter ist die Pest…so das musste mal raus

[…] mir: die Themen bei Papa-Online haben mir in dieser Woche wieder richtig gut gefallen, vor allem 6 Dinge, die Du heute tun kannst um ein guter Vater zu sein. Die Artikel und Fundstücke und Nachrichten sind aber nicht nur für Papas […]

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10 Jahre zuvor

[…] This post was mentioned on Twitter by Daniel Überall and Nadine Hilmar, Andreas Lorenz. Andreas Lorenz said: 6 Dinge, die Du heute tun kannst um ein guter Vater zu sein http://ht.ly/2fsM2 […]

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