Warum sich ein Tagebuch für Väter lohnt (+ praktische Umsetzungstipps)

Führst Du ein Tagebuch?

Schau bitte nicht so komisch, denn gerade ein Tagebuch für Väter ist gar keine so abwegige Idee, wie Du vielleicht gerade denkst.

Die Zeit als junger Vater ist eine der spannendsten und aufregendsten die ich je erlebt habe. Alleine schon die Vorbereitung auf die Geburt mit all ihren Facetten, die Veränderung die ich als Mann durchgemacht habe – all das sind Erinnerungen die ich nicht so schnell vergesse. So dachte ich zunächst.

Ich muss leider eingestehen das mir viele Erinnerungen an die Zeit, in der wir auf unser erstes Kind gewartet haben, bereits abhanden gekommen sind. Das wurde mir während der zweiten Schwangerschaft meiner Frau, bewusst. Ständig hatte ich diese Art von déjà vu´s. Ich glaube nicht das ich überdurchschnittlich vergesslich bin, sondern das ich mit dem Heranwachsen unserer Kinder ständig viele erinnerungswürdige Momente erlebt habe und alte Erinnerungen dadurch verblasst sind.

Im Notizbuchblog bin ich kürzlich auf eine Idee gestoßen, die ich Dir in diesem Zusammenhang vorstellen möchte – ein Tagebuch für Väter.

Wow, wirst Du jetzt denken – das ist ja die Neuheit des Jahres. Klar, diese Idee ist nicht ganz neu, aber ich möchte Dir einige interessante Vorschläge hier aufbereiten wie Du ein solches Tagebuch oder wie ich es lieber nenne „Papa-Momente-Buch“ für Dich erstellen kannst, so das Dir die tollsten Momente Deines Papa-Daseins nicht mehr abhanden kommen.

Wie sieht ein Tagebuch für Väter aus?

Im Prinzip eignet sich jede beschreibbare Art von zusammenhängendem Papier dafür Deine Notizen aufzunehmen. Da es aber besonders viel Spaß machen soll, Eintragungen in Deinem Buch vorzunehmen und es einige Jahre halten sollte, kann es schon ein etwas besseres Notizbuch sein. Mein persönlicher Favorit für sämtliche Notizbücher ist ein Moleskine. Das sind Notizbücher wie sie schon der alte Hemmingway benutzt haben soll – in einer Retroversion. Diese Bücher sind ein bisschen teurer als die Standardnotizbücher aus dem Schreibwarenladen. Dafür bekommst Du aber ein sehr robustes und hochwertig verarbeitet Notizbuch in das es einfach Spaß macht etwas rein zuschreiben.

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Wann starte ich mein Tagebuch?

Wenn Du ein Tagebuch führen möchtest, solltest Du Dir überlegen wann Du damit beginnen möchtest? Die Entscheidung für den Startpunkt hängt natürlich davon ab, was Du in Deinem Notizbuch festhalten möchtest – hierzu später mehr. Generell würde ich mich der Empfehlung des Notizbuchblogs anschließen, schon so früh wie möglich vor der Geburt Deines Kindes zu beginnen. So kannst Du lückenlos alles festhalten, was Dir irgendwie wichtig erscheint.

Bei Deiner Planung, was Du alles festhalten möchtest, solltest Du berücksichtigen wann Du das alles machen willst. So lange das Baby noch nicht da ist, hast Du bestimmt den einen oder anderen Abend Zeit und vor allem auch die Lust Dich damit zu beschäftigen. Ist das Kind erst einmal da, gibt es tausend andere Sachen die Du machen möchtest. Schnell gerät somit der gute Vorsatz, Dir regelmäßig Notizen zu machen, in Vergessenheit. Nimm Dir daher nicht zu viel vor. Tägliche Eintragungen wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durchhalten. Und mal ehrlich, es passieren nicht jeden Tag tolle neue Sachen, die Du unbedingt niederschreiben musst. Plane ca. einen Eintrag pro Woche, vielleicht Sonntagabend. Achte darauf, dass Du pro Eintrag nicht viel länger als 10-15 Minuten brauchst.

Was könnte ich alles in das Papa-Momente-Buch eintragen?

Jetzt bist Du gefragt. Es kommt darauf an, was Dir wichtig ist. Was hat Dich bewegt, was besonders gefreut? Egal was, egal wie Du es aufschreibst – wichtig ist eigentlich nur, dass Du es aufschreibst und so vor dem Vergessen beschützt. Ich möchte Dir einige nützliche „Anwendungsbeispiele“ geben. Ich habe einen Teil der Vorschläge aus dem Originalpost übernommen (Christian hat wirklich gute Ideen) und mit weiteren, eigenen Ideen vervollständigt:

  • Entwicklung ( die 1. – vor der Geburt). Solltest Du schon vor der Geburt mit Deinen Aufzeichnungen beginnen wollen, lassen sich hier prima die Fortschritte des Baby dokumentieren. Wie groß ist es, wie schwer, Kopfumfang und weitere Untersuchungsergebnisse. Durch eingeklebte Ultraschallbilder kannst Du die Entwicklung später schön nachvollziehen.
  • Selbstreflektion. Klingt sehr hochtrabend, soll aber nichts anderes heißen als das Du ab und zu mal aufschreibst, was Dir beim Gedanken daran, dass Du bald Papa bist, so alles durch den Kopf geht. Worauf freust Du Dich am meisten? Wovor hast Du Angst?
  • Entwicklung (die 2. – nach der Geburt). Ist Dein Kind auf der Welt kann es interessant sein, wenn Du regelmäßig notierst wie es sich entwickelt. Wie groß ist es, wie schwer ist es, etc. Für den Anfang kannst Du hier einfach die Daten aus den U-Untersuchungen übernehmen. Später machen feste „Wiege- und Vermessintervalle“ Sinn und Spaß.
  • Fortschritte. Wann hat sich Dein Nachwuchs das erste Mal gedreht, der erste Zahn, das erste Krabbeln, wann zum ersten Mal gelaufen, etc. All diese „Meilensteine“ lohnt es festzuhalten, da Du viele Details über die Jahre schnell vergisst.
  • Unternehmungen. Was hast Du mit Deinem Kind unternommen? Notiere was Ihr entweder zusammen als Familie oder während eines Vater-Kind Tages unternommen habt. Eine solche Sammlung lässt sich an einem planlosen Wochenende prima als Inspirationsquelle für Aktivitäten herausholen.
  • Geburtstagsliste. Wer war am 1. Geburtstag alles da? Was wurde unternommen (eher für die späteren Geburtstage sinnvoll, da am ersten Geburtstag meist wenig Programm für die Kinder notwendig ist)? Wer hat was geschenkt (bei bestimmten Geschenken ist es schön zu wissen, von wem was geschenkt wurde: Bsp.: von wem kam das erste Auto/Bobby Car, wer hat die erste Uhr geschenkt, usw.)? Eine ähnliche Liste lässt sich natürlich auch für Weihnachten erstellen.
  • Entwicklung (die 3.). Wenn Dein Kind die ersten Malübungen macht, klebe diese doch einfach in Dein Notizbuch oder lass es etwas hinein malen oder schreiben.
  • Lustiges. Ich habe seit langem nicht mehr so viel gelacht wie mit und über unsere Kleinen. Jeden Tag kommen irgendwelche lustigen Töne und Wörter aus ihnen heraus oder sie machen etwas, dass uns am Boden liegen lässt. Notiere solche lustigen Töne, Versprecher, Begriffe, etc. Das ist später auch etwas was die Kinder gerne über sich lesen.

Dies sind alles Sachen die Du aufschreiben kannst und wenn Du darüber nachdenkst, fallen Dir bestimmt noch tausend andere Dinge ein. Wie gesagt, übernimm Dich am Anfang nicht sondern limitiere Dich selber. Zu Beginn steckst Du noch voller Euphorie und möchte möglichst viel aufschreiben. Setzte Dir ein Limit, das Du langfristig nicht über- aber auch nicht unterschreitest.

Eine ganz passable Routine ist es einmal pro Woche die Geschehnisse der vergangenen Woche zu notieren. Eine Seite sollte dazu ausreichen und viel mehr als 15 Minuten sollte es nicht dauern. So kannst Du die nötige Ausdauer aufbringen das Notizbuch über mehrere Jahre zu führen. Je länger, desto besser.

Tipps & Hilfsmittel, die helfen

Wie schon erwähnt bin ich ein großer Fan der Moleskine Notizbücher und ich kann sie Dir nur wärmstens empfehlen. Solltest Du meinem Rat mit dem Wochenrückblick auf einer Seite folgen wollen, so passen in ein Moleskine large ca. 244 Wochen hinein – also gute 4,5 Jahre Deines Kindes.

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  • Haben Sie diesen Notizblock immer dabei, in Ihrer Tasche oder Ihrem Rucksack. Machen Sie Notizen, erstellen Sie To-Do-Listen und haken Sie alle Ihre täglichen Aufgaben ab
  • Klassisches Design mit Hardcover und elastischem Verschluss. Das passende Lesezeichen bringt Sie jedes Mal direkt auf die richtige Seite. Erweiterbare Innentasche zur Aufbewahrung von Tickets
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  • Klassisches Notizbuch mit farbigem Einband, abgerundeten Ecken und Blanko Seiten, mit Möglichkeit zum Notieren der Kontaktdaten, im Falle eines Verlustes
  • Liegt flach auf und öffnet bis zu 180°. Wiederverwendbares Lesezeichen, auf dem individuell Notizen vermerkt werden können. Die Geschichte von Moleskine ist in allen unseren Produkten enthalten

Eine lange Zeit in der Du Dein Buch wirklich oft heraus holen und wieder wegpacken wirst. Damit es nicht schon nach 2 Jahren schlapp macht und auseinander fällt solltest Du wirklich auf Qualtät achten. Der etwas höhere Preis ist auf diesen Zeitraum betrachtet zu vernachlässigen.

Wenn Du eher auf der digitalen Seite bist, dann kann ich Dir die App Day One empfehlen.

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Day One ist eine Apple basierte Plattform, die es Dir ermöglicht Texte, Bilder und sogar Videos aufzuzeichnen. Als kleine Gedankenstütze, kann Day One Dich per Push Notification daran erinnern, Deinen nächsten Eintrag zu machen.

Letzte Aktualisierung am 3.12.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API



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Andreas
4 Jahre zuvor

Hallo zusammen,
Der Post ist zwar schon etwas älter, aber ich kann ja kurz mal meine Idee eines Tagebuchs erläutern. Ich habe mir einen kleinen WordPress-Blog auf dem eigenen Rechner eingerichtet. Dort habe ich schon kurz vor der Geburt angefangen mit meiner Tochter zu “reden“. Es haben Fotos und Videos Platz, es ist alles an einem Ort und auch durchsuchbar.
Ich habe den Blog so eingerichtet, dass niemand von außen darauf Zugriff hat. Aber das sollte klar sein.
Ist vielleicht eine etwas technische Version einer Tagebuchs. Aber da ich beruflich aus dem Berreich komme kein großes Problem.

Danke fürs zuhören und viel spass beim Tagebuchschreiben.

Gast
13 Jahre zuvor

Wenn möglich, die Eintragungen kurz halten – das gilt vor allem für „Wenig-
Ich persönlich neige dazu, immer sofort zu notieren! Stichworte sind genug! Das braucht ein bissel Übung, aber das wird.

Was du ja schon geschrieben hast: Kurz halten! Wenn man sich einmal in einen literarischen Erguss gestürzt hat, merkt sich der „Wenig-Schreiber“, dass das eine Stunde oder länger gedauert hat – und dass er „jetzt dafür keine Zeit hat“ … so gehen viele interessante Momente verloren!

Nicht schlecht wäre auch, sich einen bestimmten Tag in der Woche zu nehmen, an dem man sich zwanzig oder dreißig Minuten genau dafür Zeit nimmt … immer! Selbst wenn dann das eine oder andere in der Woche nicht notiert und auch gleich wieder vergessen worden war, kann es sein, dass es bei eben dieser Gelegenheit wieder auftaucht … 🙂

Und dann noch: Fotos Fotos Fotos! Fotos speichern Erinnerungen. ‚Ne billige Digitale ist allemal ausreichend – Hauptsache sich dran gewöhnen, das Ding zu benutzen. Es wird sicher nicht lange dauern, bis man entdeckt, was man mit diesen Bildern alles machen kann … 🙂

Viel Spaß beim Tagebuch 🙂

Raimund

Gast
13 Jahre zuvor
Antworte  rk-f

Tschuldigung für die Verdoppelung am Anfang … die Katze kam … 🙂

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