Die 40 überstrapaziertesten Eltern-Sätze (bei uns)

Kurz & Knapp Erziehung richtig hinbekommen
von Andreas

Vater sein – besser Eltern sein – ist ein Full-Time Job. Und er erfordert eine gang große Fähigkeit – die Fähigkeit zur Kommunikation. Tägliche und tagelange Kommunikation. Wir reden ständig mit unseren Kindern. Tagein- tagaus. Ist Dir dabei mal aufgefallen, wie oft Du eigentlich immer das gleiche sagst?

Ich habe mal eine Liste mit den 40 meistbenutzten Sätzen aufgeschrieben wie sie bei uns tagtäglich fallen:

  1. Sag nicht dieses Wort .
  2. Dieses Wort auch nicht.
  3. Bitte hör auf zu weinen.
  4. Leg das bitte wieder hin.
  5. Lass das bitte nicht fallen.
  6. Vorsichtig.
  7. Nur einen Bissen.
  8. Gemüse ist lecker.
  9. Du kannst alleine Essen, ich muss Dich nicht mehr füttern.
  10. Lass bitte die Hose an.
  11. … und Dein Shirt auch.
  12. Heb bitte nicht immer Deinen Rock hoch (Mädchen…!).
  13. Sag bitte “Entschuldigung”.
  14. Nein, es ist nicht mehr weit.
  15. Noch fünf Minuten.
  16. Gleich.
  17. Ich zähle bis drei.
  18. Es ist schon dunkel.
  19. Du bist ganz müde.
  20. Papa ist müde, schlaf jetzt.
  21. Schlaf jetzt. [sam id=“1″ codes=“true“]
  22. Nein, es ist noch nicht morgen.
  23. Schlaf weiter, es ist noch mitten in der Nacht.
  24. Wie heißt das Zauberwort?
  25. Das heißt, bitte.
  26. Sag nicht, ich will – es heißt ich möchte.
  27. Sag “Danke”.
  28. Hör auf zu hauen.
  29. Bitte ein bisschen leiser.
  30. Mama und Papa unterhalten sich gerade, warte kurz.
  31. Bitte rede nicht andauernd dazwischen.
  32. Gib es bitte Deinem Bruder/Deiner Schwester zurück.
  33. Bitte nimm eine Gabel.
  34. Bitte bleib sitzen bis wir alle aufgegessen haben.
  35. OK, Du darfst aufstehen.
  36. Sandmann war schon.
  37. Es gibt keinen Apfelsaft mehr, wenn Du Durst hast, trink Wasser.
  38. Vorname (langgezogen)
  39. Vorname (weniger langgezogen aber dafür etwas lauter)
  40. Vorname (kurz, scharf und ein wenig laut)

Sind wir ein Einzelfall oder gibt es auch bei Dir die eine oder andere Redewendung, die häufiger fällt als andere? Poste doch bitte was bei Euch so auf der Tagesordnung steht.

16 Gedanken zu „Die 40 überstrapaziertesten Eltern-Sätze (bei uns)“

  1. Wow, dafür dass Dein Sohn erst 16 Monate jung ist bekommt er schon recht konkrete Ansagen:
    – Bring bitte das Telefon wieder zur Ladestation

    – Räum‘ jetzt bitte alles, was du heraus geholt hast, wieder in den Kühlschrank ein

    🙂

  2. Einige Übereinstimmungen, aber mein Sohn ist auch erst 16 Monate. Viele andere kommen wohl noch. 😉
    Hier meine Ergänzungen:
    – Bitte wirf das
    Essen nicht auf den Boden.

    – Lauf langsam.

    – Bitte lass‘ die
    Klobürste da wo sie hingehört.

    – Räum‘ jetzt bitte
    alles, was du heraus geholt hast, wieder in den Kühlschrank ein.

    – Bring bitte das
    Telefon wieder zur Ladestation.

    – So und jetzt
    räumen wir wie Bücher wieder alle schön ins Regal ein.

    – Das ist Müll.
    Bitte lass das liegen.

  3. ja, die sind super, sind wir großteils live dabei *schmunzel*

    häufige ergänzungen:

    * was hab ich dir [zu dem thema] gesagt?
    * wie oft soll ich das jetzt noch sagen?
    * schatz, schau mal, das kostet doch geld/ das ist teuer, das geht jetzt nicht
    * laß die katze in ruhe!
    * nein, auch nicht neben der futterschüssel sitzen
    * jetzt laß endlich die katze in ruhe!!
    * zeig mal, wie schnell du dich umziehen kannst (zieht immer noch gelegentlich)
    * hast du schon hände gewaschen?
    * geh bitte hände waschen!
    * […] MIT SEIFE!! (hoffentlich wars laut genug)
    * wo ist deine kleidung? ah, schon im wäschekorb … ? alles?
    ähm, ja… und so … war ganz witzig, drüber nachzudenken 😉

  4. Wie gut, dass es nicht nur uns so geht… 😛
    39 von 40 passen, die 12 würde ich tauschen gegen „Nimm bitte die Hand vom Pullermann oder musst Du (schon wieder) pullern!?“ und als 41 noch „Nicht beißen/kneifen!“ hinzufügen.

  5. Ich halte diese Sätze für ziemlich typisch, insofern passt es, dass die bei uns selten fallen, denn wir sind atypisch ;). Nicht, weil wir besser als andere Familien wären, sondern, weil ich alleinerziehend mit 3 Kindern bin. Bei mir gibt es weder feste Schlafens- noch Essenszeiten, und von daher geht’s eher um Sätze wie „Das heisst nicht ich will, sondern ich möchte“ oder „Dafür haben wir kein Geld“. 🙂

  6. Noch ist es leider nicht so weit bei uns; aber deine Liste hört sich nach einer vernünftigen Erziehung an! Gerade in Bezug auf das Zauberwort, Sitzenbleiben beim Essen, „ich möchte“, etc.

  7. 2. Vornamen haben wir uns gespart aber wenn es ganz ernst wird, verwendet meine Frau schon mal den Vor- und Zunahmen.

  8. Die Vorbeigehenden Omas sind immer das Beste. Bei denen hat ja immer alles sofort und ohne Probleme geklappt …
    Schönes Wochenende und gute Erholung.

  9. Da ich gerade so schwer gebeutelt von einem Kurzeinkauf komme, der länger wurde durch das ewige: „Bleib bitte stehen!“; „Kannst Du nicht hören?“, „Fasse bitte nicht alles an“, „Eins, zwei… “ (natürlich drohend… komme aber oft nicht bis zur zwei-gut oder schlecht?), „Nur noch *beliebiges Vorhaben einsetzbar*!“ etc…. Und damit ich mich noch mieser fühle, schüttelt eine Frau im Vorbeigehen den Kopf mit einem Blick, der sagt „Was ist das denn für eine?“… Wochenende… LG Kaddi

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