Was Du als Papa zur idealen Baby Entwicklung beitragen kannst [8 Tipps]

„Baby Entwicklung“ – klingt ziemlich technisch, oder? Also genau unsere Baustelle, Jungs. In diesem Artikel geht es aber um etwas viel emotionaleres. Es geht darum, was Du heute tun kannst, damit Dein Kind glücklich ist. Denn – Spoiler – dafür braucht es auch einen Papa. Du bekommst 8 Tipps, die Du ganz einfach umsetzen kannst.

„Ach, das ist aber ein glückliches Baby!“

Wenn Du mit Deinem Baby durch die Stadt schiebst und es lacht, wirst Du das sicher schon einmal gehört haben. Diese Momentaufnahme wird direkt als Charaktereigenschaft bewertet – wenn die Leute wüssten, dass es auch ganz anders kann…

Natürlich möchtest Du, dass Dein Baby glücklich ist. Da Du aber weißt, dass Glück des Babies nicht angeboren ist, stellst Du Dir die Frage, wie Du ein glückliches Baby bekommst?

Die Antwort ist einfach und ernüchternd – es hängt von Dir ab. 

8 wichtige Punkte für eine ideale Baby Entwicklung

1. Nähe

Dein Baby braucht Nähe. Es ist allein auf dieser Welt und braucht den Körperkontakt. Wichtig ist für Dein Baby, dass es sowohl den Körperkontakt zu Mutter und zum Vater hat. So weiß es, dass beide da sind und es gewöhnt sich nicht nur an die Mutter, sondern auch an Dich. Deshalb nimm Dein Baby auf den Arm, kuschel mit ihm oder haltet einen gemeinsamen Mittagsschlaf und lass es auf Deinem Bauch schlafen.

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2. Dabei sein

Dein Baby möchte bei Dir sein. Also, nimm es mit. Ich habe unsere Kinder immer im BabyBjörn mit mir umhergeschleppt (an alle Hebammen oder Heilpraktiker, die mitlesen – steinigt mich nicht für den BabyBjörn. Ich habe gelesen, dass es kontroverse Meinungen gibt – unsere Kids haben es unbeschadet überstanden). Das Tolle dabei war, dass ich tun konnte, was es zu tun gab. Ich habe Zeit mit den Kindern verbracht, sie haben die Nähe genossen und sind meist recht schnell eingeschlafen.


Was stelle ich nur mit einem Baby an?

Lerne Wie Du Dein Kind in Deinen Alltag einbaust so dass Ihr viele tolle Momente gemeinsam erlebt.


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3. Beruhigung

Dein Baby entwickelt jeden Tag einen neuen Sinn oder eine neue Wahrnehmung. Das ist mega stressig. Deshalb tut es gut, wenn mal etwas weniger passiert. Reduziere deswegen die Einflüsse, die auf Dein Baby einströmen. Dosiert die Besuche der lieben Verwandten, die das Kind sehen wollen. Es muss auch nicht jedes Treffen der Krabbelgruppe, Pekip oder Babyschwimmstunde mitmachen. Ein oder zwei Spielzeuge sind völlig ausreichend. Es braucht noch kein vollgestopftes Spielzimmer mit Zeugs. Sorge für ausreichend Ruhephasen für Dein Kind beispielsweise bei dem Mittagsschlaf im dunklen Zimmer oder einem Spaziergang mit abgehängtem Kinderwagen.

4. Futter

Gerade in den ersten Wochen gibt es nur wenige Grundbedürfnisse Deines Kindes, die befriedigt werden wollen. Hunger steht ganz oben auf dieser Liste. Dass es die Grundbedürfnisse sind erkennst Du an der Art, wie dieses Bedürfnis eingefordert wird. Meist mit Schreien. Es gibt schlaue Bücher, die schreiben, dass Du einen gewissen Rhythmus einhalten sollst. Ich halte davon nichts. Dein Baby weiß, wann es Hunger hat. Es geht nicht nach der Uhr sondern nach dem Körpergefühl und das ist noch nicht so verkümmert, wie bei uns Erwachsenen. Deswegen, füttere es wenn es Hunger hat.

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5. Schlafen

Das zweite Grundbedürfnis ist Schlaf. Davon braucht es jede Menge. Lass es schlafen. Auch hier schreiben viele schlaue Bücher, dass Dein Baby tagsüber nicht schlafen soll, weil es sonst nachts nicht schläft. Auch das halte ich für Quatsch. Wenn es tags viel schläft, weil es müde ist, dann hat es nachts weniger Eindrücke zu verarbeiten und schläft wahrscheinlich deutlich besser.

Linktipp: So beruhigst Du Dein schreiendes Baby

6. Spielen

Durch das Spielen lernt Dein Baby ganz viel über den eigenen Körper und die Umwelt. Wie schon gesagt braucht es dafür nicht viel Spielsachen. Du bist das tollste Spielzeug. Es wird Deine Finger, Deine Nase und alles an Dir erkunden und ergrabschen. Sei das Schweizer Taschenmesser der Babyspielzeuge und singe für Dein Kind, lache mit ihm, ziehe Grimassen, und mach komische Laute. Du kannst auch ruhig schon mit ihm toben.

7. Bewegung

Beim Spiel kommt automatisch Bewegung ins Kind. Babies lieben es ihren eigenen Körper zu erkunden. Leg es nackt auf eine weiche Unterlage und lass es sich selbst entdecken. Zeig ihm seine Füsschen oder seine Hände. Das fördert die Bewegung und hilft ihm Dinge zu entdecken, die es vorher noch nicht kannte.

8. Entspannung

Kinder sind super sensibel und bekommen schon sehr früh mit, wie Deine Gefühlslage ist. Daher – entspann Dich. Dein Kind braucht einen selbstbewussten und zufriedenen Vater und keinen panischen Kerl, der keine Ahnung und deswegen ständig Angst hat etwas falsch zu machen. Hör auf die ganze Zeit zu überlegen was Du falsch machen könntest und vertraue Deiner Intuition und richtigen Vorbereitung. Lerne wie Du mit Deinen Zweifeln und Deinen Sorgen umgehen kannst, damit Du der Vater sein kannst, der Du möchtest.

Und jetzt?

Ein glückliches Baby wird nicht geboren sondern es wird gemacht. Es ist Deine Aufgabe Dein Baby glücklich zu machen und mit diesen 8 Punkten hast Du eine ganz gute Grundvorraussetzung dafür geschaffen. Jetzt musst Du es nur noch tun.

Fallen Dir noch mehr Dinge ein? Dann hinterlasse mir bitte einen Kommentar.

Letzte Aktualisierung am 22.06.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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