Knigge für Kinder – welche Umgangsformen sind heute noch zeitgemäß?

Knigge für Kinder – da winken viele Eltern heute ab. Dennoch sind die richtigen Umgangsformen auch für Kinder wichtig. Darum geht es in diesem Artikel. Du erfährst, was einfach zum guten Benehmen dazu gehört und wo Dressur anfängt.

Wenn ich früher Erwachsene begrüßt habe, legte meine Familie immer allergrößten Wert auf die klassische Version. Also anschauen, die Hand reichen und dann einen kleinen Diener (ein etwas stärkeres Kopfnicken) machen.

Wenn Kinder heute einen Raum mit Erwachsenen betreten kannst Du froh sein, wenn Du das gebrummelte „Hi“ überhaupt noch mitbekommst.

Ist Benehmen, sind Umgangsformen out? Wie viel Knigge darf und sollte für Kinder heute überhaupt noch sein, ohne gleich als spießig zu gelten? 

Linktipp: Herausforderung Kindererziehung oder: Ich möchte nicht der „böse“ Papa sein

Wo lernen Kinder welche Umgangsformen wichtig sind?

Benehmen ist kein Schulfach. Natürlich wird irgendwann mal der Herr Knigge im Lehrplan vorkommen. Was in diesem fortgeschrittenen Alter dann aber noch nicht sitzt und automatisch abrufbar ist, wird wohl kaum noch nachzuholen sein.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Benehmen und gute Umgangsformen sind Dinge, die die gute Kinderstube vermitteln muss. Es ist also unsere Aufgabe als Eltern diesen Grundstein zu legen.


Wie bekomme ich das mit der Erziehung richtig hin?

Lerne wie Du Dir einen Erziehungskompass baust, der Dich sicher durch alle Phasen Deines Vaterlebens manövrierst. 


Umgangsformen – was ist wichtig, was ist spießig?

In den letzten 30 Jahren hat sich in Punkto Umgangsform in unserer Gesellschaft so einiges verändert. Und das ist gut so. Wir sind lockerer geworden im Umgang miteinander.

Weil die Regeln von früher heute nicht mehr gelten, ist es für uns als Eltern meiner Meinung nach aber auch schwieriger geworden unseren Kindern das richtige Maß an Umgangsformen beizubringen. Früher war das leicht, weil gewisse Dinge einfach dazu gehörten?

Doch heute? Was gilt heute als angenehme Umgangsform und was als verstaubt, spießig oder gar Dressur?

Knigge für Kinder – die Grundausstattung

Ich habe für mich und unsere Erziehung einige Punkte zusammengeschrieben, die ich für wichtig halte und die wir unseren Kindern mitgeben.

Diese Punkte gehören für mich zu Basisausstattung der guten Umgangsformen dazu:

Kleidungsetikette

Bei der Kleidung bleibt es selbstverständlich allen Eltern und später auch den Kindern überlassen den eigenen Stil auszuleben.

Wir achten bei unseren Kindern nur auf zwei Dinge:

  1. Es sollte heil sein (also nicht offensichtlich kaputt oder verschlissen)
  2. Es sollte sauber sein

Alles andere ist, wie gesagt, der eigene Stil und Ausdruck der Persönlichkeit.

Kommunikationsetikette

Unsere Kinder werden, wie wir, ihr gesamtes Leben kommunizieren. Daher dürfen wir darauf achten, dass einige Grundlagen passen:

  • Dem gegenüber in die Augen schauen – wenn wir mit jemandem sprechen, zeigt der Augenkontakt, dass wir nichts zu verbergen haben. Augenkontakt ist ein Zeichen eines positiven Selbstbewusstseins und wichtig für ein gutes Auftreten.
  • Nicht anstarren – Augenkontakt, ja – anstarren, nein. 5 Sekunden dem Gegenüber in die Augen schauen reichen aus. Danach darf der Blick in andere Bereiche des Gesichtes schweifen.
  • Nicht jeder Gedanke der durch den Kopf schießt sollte diesen auch verlassen – bei kleinen Kindern ist es noch Herz erfrischend wenn sie ihr Herz quasi auf der Zunge tragen. Es ist auf Dauer gut, wenn sie erfahren, dass nicht jeder Gedanke so gut ist, dass er ausgesprochen werden sollte. Sie dürfen lernen, dass Worte andere Menschen verletzen und dass man manche Dinge für sich behalten darf.
  • Niemanden verurteilen – schon gar nicht vorschnell. Eine große Gabe von Kindern ist es, dass sie Situationen und Menschen unvoreingenommen gegenüber stehen. Diese Einstellung dürfen wir versuchen zu bewahren. Es wird ihnen im späteren Leben in vielen Situation helfen.
  • Nicht schlecht über andere reden – wer schlecht über andere spricht zieht schnell das Misstrauen seiner Mitmenschen auf sich. „Wenn der so bei mir über den spricht, wie redet er dann wohl mit anderen über mich? Wer nichts Gutes über andere zu sagen hat, der sagt lieber nichts.
  • Nicht tratschen – ähnlich verhält es sich auch mit dem Tratschen oder dem Weitererzählen von Gerüchten. Die berüchtigten Tratschtanten in einer Firma oder anderen Gesellschaft, genießen selten ein hohes Ansehen.
  • Echtes Interesse haben – die besten Gesprächspartner, egal ob im geschäftlichen oder privaten Umfeld, sind immer die Menschen, die ein echtes Interesse an jemandem haben. Du stellst die besseren Fragen, hörst wirklich interessiert zu und stellst eine enge Verbindung zu Deinem Gegenüber auf.

Tischmanieren

Neben den Grundregeln für die Kommunikation, ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, den Kindern die wichtigsten Tischmanieren beizubringen.

Es kommt zwar im Leben selten vor, dass jemand auffällt weil er besonders gut mit Messer und Gabel essen kann. Benimmt sich jemand bei Tisch jedoch daneben, fällt er auf jeden Fall negativ auf.

Linktipp: Kindern Werte vermitteln – die Top 5 auf meiner Erziehungs-Bucket Liste

Um das zu vermeiden, halte ich folgende Tischmanieren für wichtig:

  • Ellenbogen nicht auflegen – beim Essen gehören beide Hände auf den Tisch aber nur die Unterarme bis maximal zur Mitte des Unterarms.
  • Messer und Gabel in die Hand nehmen – sind Messer und Gabel am Tisch gedeckt, gehören auch beide in die Hand.
  • Nicht mit vollem Mund sprechen. – auch nicht mit vorgehaltener Servierte
  • Gabel zum Mund und nicht anders herum – es sieht nicht nur besser aus, ist auch noch viel effizienter. Unfallfrei geht es, wenn die Gabel bzw. der Löffel nicht überladen wird.
  • Servierte auf den Schoß – eine Servierte gehört auf den Schoß und nicht um den Hals.
  • Es wird nicht begonnen bevor alle etwas haben – es ist eine Höflichkeit den Tischnachbarn gegenüber erst dann mit dem Essen zu beginnen, wenn alle etwas haben.
  • Es wird nicht aufgestanden bevor alle fertig sind – alle bleiben am Tisch sitzen bis alle fertig sind. Natürlich ist es für Kinder eine Höchststrafe so lange sitzen zu bleiben bis die Erwachsenen ihr Dessert mit 2-3 Espresso heruntergespült haben. Wir handhaben es so, dass unsere Kinder uns fragen ob sie aufstehen dürfen, wenn alle Kinder am Tisch aufgegessen haben.
  • Mit geschlossenem Mund kauen – beim Kauen bleibt der Mund geschlossen, nur dann bleibt auch alles drin.
  • Dein Essen nicht in etwas tauchen, was andere auch noch essen wollen – gerade im Sommer zur Grillzeit mit all den Dips ist es besonders verlockend. Doch es wird kein Essen in Saucen o. ä. getaucht, die andere auch noch essen möchten.
  • Besteck nicht mit der Faust fassen – Besteck ist kein Werkzeug und sollte auch nicht so gehalten werden
  • Nicht mit dem Besteck gestikulieren – wenn mit dem Besteck nicht gerade etwas zum Mund geführt wird, gehört es in Richtung Teller gehalten.
  • Nicht nach etwas greifen sondern es jemandem reichen lassen – wenn es etwas gibt, dass sich ausserhalb der direkten Reichweite befindet fragt man danach anstatt sich danach zu recken.
  • Aufrecht sitzen – bei Tisch sollte man aufrecht und gerade sitzen

Zu einer angenehmen Umgangsform gehört nicht viel, wie Du siehst. Diese Basisausstattung macht den Unterschied denn wenn Dein Kind diese Dinge draufhat, wird es heute bereits positiv auffallen.

Wie bringe ich meinem Kind die Grundlagen bei

Wie sagte es schon Karl Valentin:

“Erziehung ist zwecklos – die Kinder machen den Eltern sowieso alles nach“.

Daher darfst auch Du Dich an die Dinge, die Du bei Deinem Kind gerne sehen möchtest, halten. Knigge für Kinder hin oder her.

Wenn Du täglich darauf achtest wie Du Dich verhältst und dass Deine Kinder es richtig machen, wird es schnell zur Gewohnheit.

Linktipp: Erziehungsstil – welche gibt es und welcher passt zu Dir?

Ich halte ein Grundrepertoire an gewissen Umgangsformen für unumgänglich und es ist unsere Aufgabe unsere Kinder dafür zu sensibilisieren und ihnen diese beizubringen. Am leichtesten geht es für alle Beteiligten, wenn diese Umgangsformen im täglichen Familienleben selbstverständlich sind.

Wenn wir es in der frühen Kindheit verpassen gewisse Verhaltensweisen zu formen, wird es später um so schwerer und unnatürlicher. Wir schicken unsere Kinder dann mit einem nicht zu vernachlässigenden Nachteil ins Leben, denn gutes Benehmen ist in allen Lebensbereichen vorteilhaft.

Erweise Deinem Kind den Gefallen und lass es das nicht auf die harte Tour herausfinden.

Und jetzt?

Wie Hand habt Ihr es zu Hause mit den Umgangsformen? Holt Ihr den Knigge für die Kinder raus oder eher locker? Freue mich auf Deinen Kommentar.


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    11 Kommentare
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    Gast
    6 Jahre zuvor

    Ich musste bei dem Artikel leider auch eher schmunzeln, als diesen ernst zu nehmen. Mir fehlt hier auch eine Einschränkung hinsichtlich des Alters. Meine Söhne sind 2 und 3,5 Jahre, da scheint mir fast alles völlig utopisch. Insbesondere das mit den sauberen und heilen Klamotten. 😀

    Aber generell finde ich, dass es natürlich jeder Familie selbst überlassen ist, Regeln aufzustellen und diese zu leben. Dein Artikel klingt aber sehr nach erhobenem Zeigefinger. 😉

    Viele Grüße
    Isa

    Gast
    6 Jahre zuvor

    Hallo Andreas,

    den Artikel finde ich wirklich gut. Gute Umgangsformen haben etwas mit Respekt den Mitmenschen gegenüber zu tun. Etwas, was -meinem Empfinden nach- im heutigen Erziehungsalltag häufig zu kurz kommt.

    Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, wie ihr es bei euren Kids mit dem Duzen und Siezen (insbesondere fremder) Erwachsener haltet. Ich war ziemlich überrascht, als mir neulich eine Freundin von uns, die Grundschullehrerin ist, erzählt hat, dass die Kinder an Ihrer Schule ihre Lehrer duzen: Angeblich wären sie oftmals mit der Grammatik des Siezens („*Könnten* Sie mal…?“ vs „*Kannst* du mal…?“ etc.) überfordert!?
    Vielleicht bin ich da ja altmodisch, aber ich möchte nicht, dass meine Kinder irgendwann mal Hinz und Kunz duzen… Wie ist das bei euch so?

    Gruß,
    Chris

    Gast
    6 Jahre zuvor
    Antworte  Christian

    Hallo Andreas!

    Vorab: ich lese deinen Blog als Mutter von vier Kindern sehr gerne, da ich mich mit deiner Erziehungsarbeit sehr gut identifizieren kann.

    Dein Artikel über Werte und Regeln hätte auch ich schreiben können, denn auch bei uns achten wir täglich auf gute Umgangsformen und Manieren, einfach weil mein Mann und ich davon überzeugt sind, so später im Erwachsenenalter eben weniger negativ aufzufallen. Dass man hin und wieder einige Regeln kurzfristig über Bord wirft, weil es die Situation erfordert, versteht sich von selbst. Wir sind schließlich alle keine Soldaten, sondern immer noch Menschen mit Fehlern. Wichtig ist nur, dass meine Kinder sich entsinnen können, wie man weniger negativ auffällt, wie sie sich dann entscheiden liegt eh nicht in unseren Händen.

    Gast
    6 Jahre zuvor

    Entschuldigung, aber das Ganze klingt für mich einigermaßen weltfremd bzw. nach einem Text eines Vaters, der im Alltag relativ wenig Zeit mit den eigenen kleineren Kindern verbringt. Manches wird sich beim beschriebenen sonntäglichen Grillen auf der eigenen Terrasse umsetzen lassen, ist jedoch im Alltag völlig unrealistisch.
    Meine Kinder laufen beispielsweise 90% der Zeit in dreckiger Kleidung durch die Welt, weil es völlig absurd wäre, sie 17 Mal täglich umzuziehen. Nicht tratschen? Der halbe Nachmittag mit Kindern besteht daraus, sich über die Menschen zu unterhalten, mit denen sie vorher in Kita oder Schule zu tun hatten. Ständig wird beim Essen vom Tisch aufgestanden, weil beispielsweise das Baby schreit und hochgenommen werden muss – aber darum müssen sich die meisten Väter ja nicht kümmern…
    Viel wichtiger als beim Essen gerade zu sitzen, finde ich, den Kindern vorzuleben, dass Väter auch im Alltag kleinerer Kinder Verantwortung übernehmen können und sich nicht nur am Sonntag auf die Welt der Kinder einzulassen. Es tut mir echt Leid, aber der Text beschreibt das Gegenteil.
    Viele Grüße
    Jochen

    Gast
    6 Jahre zuvor
    Antworte  Andreas

    Mich stört vor allem die Selbstverständlichkeit mit der Regeln aufgestellt werden, die völlig unrealistisch sind, wenn man sich mehr mit den eigenen Kindern beschäftigt. Wer möchte, kann den eigenen Kindern gerne vermitteln, dass sie bitte in bestimmten Situationen nicht ihre Ellenbogen auf den Tisch legen sollen – als allgemeingültige Regel für jedes Essen, ist es aber meiner Ansicht nach ziemlich weltfremd. Ich finde es absurd aus wenigen besonderen (weil beispielsweise mit zwei Elternteilen zu bewältigenden) Stunden des Tages allgemeingültige Umgangsformen abzuleiten. Meine These wäre, dass Menschen (egal ob Väter oder Mütter), die regelmäßig alleine ganze Tage mit ihren kleineren Kindern verbringen, nicht im Traum daran denken würden, solche Regeln aufzustellen. Ich denke, dass Menschen, die sich mehr mit ihren Kindern beschäftigen, sehr schnell merken, dass es für Kinder oft wichtiger ist, dass sie zuhause einen Ort haben, an dem sie die Ellenbogen oder auch den Kopf auf den Tisch legen zu können (wenn der Tag so anstrengend war, dass ihnen danach ist), als sie möglichst schnell und mit allgemeingültigen Regeln darauf vorzubereiten, welches Bild sie in der Öffentlichkeit abzugeben haben.

    Ich glaube außerdem, dass es ein typisches Feierabend-/Wochenendväter-Ding ist, zwar keine Ahnung davon zu haben, was gerade in den Kindern vorgeht, dafür aber eine möglichst genaue Vorstellung davon zu haben, wie die Kinder nach außen aussehen sollen bzw. sich zu verhalten haben. Mutti tröstet, wenn XY in Schule oder Kita was doofes gesagt hat und Vati sagt, dass darüber nicht geredet wird, damit die Leute nicht denken, man würde tratschen. Und damit sind wir bei der allgemeinen Väterdiskussion. Im Rahmen dieser Väterdiskussion denke ich, dass es Ausdruck ziemlich schlechter Umgangsformen ist, allgemeingültige Regeln beispielsweise für ein Essen mit Kindern aufzustellen, wenn es einen selbst nur in Ausnahmefällen betrifft.

    Gast
    Arno
    6 Jahre zuvor
    Antworte  Jochen

    Jochen,
    als junger Vater stimme ich Dir nicht zu. Es geht mir mit den „Ellenbogen nicht auf den Tisch“ und „Kopf nicht auf den Tisch“ legen keinesfalls darum, wie die Kinder „nach außen“ wirken.

    Ich selber benehme mich in erster Linie für mich selber. Und das versuche ich auch meinen beiden Kindern beizubringen.
    Sie scheinen das aber nicht verstanden zu haben.

    Der Autor versucht glaube ich hier nur, seine persönlichen Erfahrungen mit den „Etiketteregeln“ darzulegen. Er versucht nicht, wie vl. in alten Erziehungsratgebern häufig, ein „allein gültiges“ Regelbuch zu schreiben. Das ist der Vorteil, wenn man solche Regeln kennt und sich auch daran halten kann: manchmal kann man sie halt auch brechen, und wenn es darauf ankommt, dann hält man sich halt „automatisch“ daran.
    wenn man sie aber nicht kennt… versucht man später in einem gebuchten Knigge kurs das zu lernen, was man nicht kann 🙂

    Vielleicht erleben Sie es ja so, dass sie Umgangsformen in Ihrem freien Leben einschränken. Schade.

    Gast
    Ilse-Renate Thielke
    1 Jahr zuvor

    es ist alles richtig was der Autor über gutes Benehmen bei Tisch schreibt. er hat noch vergessen zu sagen,daß man das Messer nicht in den Mund nimmt und ableckt.
    Auch ist man nicht mit den Fingern und leckt sie ab.
    Bitte und Danke sowie sich entschuldigen gehört ebenfalls zu den Anstandsregeln.
    Es ist grauenvoll mit anzusehen, wie sich manche Menschen in der Gaststätte benehmen.
    Aber wo sollen sie herkommen,die guten Tischsitten,wenn sie den Eltern nicht selbst vermittelt
    wurden und sie sie nicht gelernt haben.
    Anstand und gutes Benehmen ,auch bei Tisch, ist eine Bildung die man eben nur zu Hause als Kind lernt,vorgelebt von den Eltern und gehört zur Allgemeinbildung.
    Ich bin noch großgeworden mit einem Tischgebet vor dem Essen, und meine eigenen Kinder
    wollten vorher einen Tischspruch aufsagen,wie sie es im Kindergarten zu DDR Zeiten gelernt hatten.
    “ zB,: Beim Essen muß man stille sein,sonst geht nichts in den Mund hinein“.
    Heute steht während des Unterrichts die Wasserflasche auf der Bank,auch die Kassierein an der Kasse trinkt vor der Kundschaft aus der Flasche. Schlimme Manieren sind das.
    Auch ißt man nicht auf der Straße.Es gehört sich einfach nicht , es ist ein Zeichen von Unkultiviertheit.
    Alle die hier anderer Meinung sind,haben es zu Hause anscheinend nicht besser gelernt.
    Sorry !!!!!!!!!!!!!!!

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