Der Weltmännertag und warum wir ihn vielleicht doch brauchen #Werbung

Der Weltmännertag ist ein Aktionstag zur Männergesundheit, der seit dem Jahr 2000 jährlich am 3. November stattfindet. Laut dem Schirmherrn Michail Gorbatschow geht es darum, das Bewusstsein der Männer zu gesundheitlichen Themen zu erweitern. Und darum geht es in diesem Artikel. Müssen wir Männer mehr auf unsere Gesundheit achten und wenn ja, warum? Was sind die Themen, die uns beschäftigen und worauf sollten wir mehr Acht geben? Falls Du jetzt denkst „ach, das ist nichts für mich – ich bin doch fit“ lies bitte weiter. Oft sind die Dinge anders, als sie scheinen.

Wer braucht diesen Weltmännertag – uns geht es doch gut, oder?

Uns Männern fehlt 5 % Lebenszeit

Die Welt in der wir leben ist so sicher und toll wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Im Jahr 2020 fühlt sich das anders an und trotzdem ist es die Wahrheit. Was die Lebenserwartung anbelangt, geht es seit über 150 Jahren stetig bergauf. Seit den 1870er Jahren hat sich die Lebenserwartung in Deutschland mehr als verdoppelt. Was sich nicht oder kaum veränderte – wir Männer sterben im Schnitt vier Jahre früher als Frauen. Wir haben eine um 5 % geringere Lebenserwartung als das „schwächere“ Geschlecht.

Generationen vor uns hatten noch Ausreden im Krieg oder bei der Jagd vom Säbelzahntiger zu sterben. Uns gehen die offensichtlichen Gründe aus. Scheinbar achten wir wirklich nicht gut auf uns.

Gut, dass es den Weltmännertag gibt

Ein Aktionstag, der uns daran erinnert mehr auf unsere Gesundheit zu achten, hat durchaus seine Berechtigung.

Warum ist das so?

Wir Männer hören nicht auf unseren Körper was Krankheitssymptome anbelangt. Vielleicht wollen wir uns keine Schwäche eingestehen. Wollen nicht „krankfeiern“ und als schwach und verletzlich gelten.

Vielleicht haben wir Schiss vor dem Arzt? Ich traf bisher noch keine Frau, die Angst vor Spritzen hat. Meine Tochter übersteht jede noch so unangenehme Behandlung beim Arzt, wie ein Rockstar. Ich schaue weg, wenn der Doc mir Blut abnimmt.

Testosteronmangel bleibt unerkannt

Es gibt Gesundheitsthemen, die sind nicht leicht zu identifizieren. Eine heimtückische ist der Testosteronmangel.


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Ein Testosteronmangel wird selten als tatsächliches Problem identifiziert. Der Grund sind die Symptome. Hierzu zählen:

  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gewichtszunahme
  • Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiver Stimmung
  • sexuelle Lustlosigkeit und Erektionsschwierigkeiten

Häufig denken wir Männer bei solchen Symptomen nicht direkt an eine Mangelerscheinung oder ein Krankheitsbild. Sonst müssten wir ja zum gefürchteten Arzt. Aber Spaß beiseite.

Alltag oder ist da tatsächlich was?

Tatsächlich verorten wir die Gründe für diese Art von Symptomen in allererster Linie in unserem Alltag: Wir haben Stress – egal ob beruflich oder privat. Unser Lebenswandel ist aktuell nicht der gesündeste. Für Sport fehlt uns die Zeit. In letzter Zeit haben wir viel Junk-Food gegessen. Alkohol trinken wir auch zu viel.

Die Tücke ist, dass wir uns in eine Abwärtsspirale hineinbewegen, aus der wir deutlich länger brauchen, herauszukommen. Überhaupt kommt die Diagnose “Testosteronmangel”, meist erst dann, wenn Männer aufgrund sexueller Themen zum Arzt gehen.

Das 70% Leben

Das ist schade, denn die Auswirkungen auf unseren Alltag sind enorm.

Die Stimmungsschwankungen und das Unwohlsein belastet nicht nur uns, sondern auch unser Umfeld.

Streitereien mit der Partnerin häufen sich. Die verminderte Lust auf Sex oder Schwierigkeiten mit der Potenz belasten unsere Beziehung zusätzlich.

Linktipp: Wieviel Sex braucht Deine Beziehung?

Unsere Gereiztheit bekommen unsere Kinder zu spüren. Im Job sind wir deutlich weniger Leistungsfähig und riskieren unsere Karriere.

Insgesamt sind wir mit unserem Leben unzufrieden und schieben das schnell auf die Midlife-Crisis.

Linktipp: Sinnkrise als Vater? Warum und wie Du da wieder rauskommst.

Schnell erkannt – schnell gebannt

Dabei lässt sich das Problem schnell beheben. Ein Testosteronmangel lässt sich erkennen – mehr am Ende – und behandeln. Und die Ergebnisse einer solchen Behandlung stellen sich schnell ein.

Innerhalb von vier Wochen hast Du spürbar mehr Energie. Deine Stimmung wird besser und Deine Lust auf Sex steigt.

Nach 3–6 Monaten siehst Du, wie Dein Körper sich verändert. Das viszerale Fett nimmt ab, Dein Bauch geht zurück und mit Sport baust Du schneller Muskelmasse auf. Deine Stimmung verbessert sich zunehmend und die depressiven Verstimmungen verschwinden.

Es ist eine unterschätzte Krankheit mit weitreichenden Konsequenzen für Dein Leben. Und es ist kein Thema, dass der Ü60 Generation vorbehalten ist.

Und jetzt

Wir Männer sollten besser auf uns achten. Daran erinnert uns der Weltmännertag. Dabei geht es nicht machomäßig darum, dass wir besser für andere da sind. Es geht um uns und dass wir zufrieden und glücklich sind.

Linktipp: Bist Du egoistisch genug?

Mit Testosteronmangel und den entsprechenden Einschränkungen leben viel zu viele Männer. Und das nur, weil sie nicht sensibel genug auf die Signale des Körpers achten und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Vielleicht kennst Du einige der o. a. Symptome und fragst Dich was Du tun kannst?

Ein erster Schritt ist, einen Selbsttest durchzuführen. Lässt der Test bei Dir einen potenziellen Mangel vermuten, geh zu einem Arzt und lass Dich untersuchen. Wird eine Therapie notwendig, um einen Mangel zu beheben, zahlt diese Deine Krankenkasse.

Hier geht es zum Test

Es gibt keinen Grund mit den Symptomen zu leben.

Jetzt bin ich auf Dein Feedback super neugierig. Poste bitte in den Kommentaren, falls Du diese Symptome kennst oder Erfahrungen mit Testosteronmangel hast. Wäre super, wenn wir unter diesem Artikel einen Erfahrungsaustausch zu dem Thema und der Behandlung bekommen.


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