Winterurlaub mit Kindern – hast Du schon geplant?

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst kündigt sich an. Der letzte Sommerurlaub ist schon fast wieder in Vergessenheit geraten. Zeit den nächsten Familienurlaub zu planen.

Jeder Urlaub hat seine Besonderheiten und Dinge auf die Du besonders achten musst. Was Du bei der Planung des Winterurlaubes beachten solltest, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Bei der Planung für den Winterurlaub lohnt es sich rechtzeitig zu beginnen. Wir spielen seit längerem mit dem Gedanken, mit den Kindern in den Winter- bzw. Skiurlaub zu fahren und haben uns schon einige Gedanken gemacht.

Mit den Kindern das erste Mal Ski fahren

Klingt erst mal nach einem tollen Plan, aber dabei musst Du einiges bedenken.

Das Alter Deiner Kinder ist schon mal wichtig. Kinder sollten mindestens drei Jahre alt sein, damit sie rein körperlich auch mit den Anforderungen klarkommen.

Ein Skikurs ist empfehlenswert. Dem durchschnittlichen Hobby-Skifahrer fehlt das Know-how, um Kindern Ski fahren beizubringen. In einem Ski-Kindergarten sind sie mit anderen Kindern zusammen und in der Gruppe macht es viel mehr Spaß.

Obendrein kannst Du dort auch die Ausrüstung ausleihen, die muss nämlich immer auf die Körpergröße angepasst sein, damit es auch sicher genug ist. Bei der Wachstumsgeschwindigkeit ist somit fast jedes Jahr ein neuer Satz Ausrüstung fällig, was ganz schön ins Geld geht.

LesetippSkifahren lernen für Kinder

Winterspaß darf nicht zu kurz kommen

Für Kinder ist die Bewegung im Schnee und die Kälte sehr anstrengend. Deswegen ist es empfehlenswert, im Winterurlaub immer Tage einzuplanen, an denen Ihr einfach den Schnee genießt und draußen spielt.

Nimm einen Schlitten mit oder leiht Euch vor Ort einen aus. Auch eine Kutschfahrt im Schnee oder ein Tag im Schwimmbad ist eine willkommene Abwechslung.

© Ryan McVay/Lifesize/Thinkstock
© Ryan McVay/Lifesize/Thinkstock

Anfahrt mit dem Auto?

Die Anreise ins Skigebiet ist eine besondere Sache. In den Winterurlaub nimmst Du meist mehr Gepäck mit als in den Sommerurlaub. Dicke Stiefel, dicke Jacken und Skiausrüstung nehmen viel mehr Platz in Anspruch. So manche Familienkutsche kommt da schnell an den Rand des Fassungsvermögens.

Die Alternative – die Bahn. Eine Bahnfahrt ist viel entspannter als eine Autofahrt, gerade im Winter. Du bist kaum beschränkt beim Gepäck und kommst bereits entspannt am Urlaubsort an.

Wenn Du in einem Gebiet Urlaub machst, wo ein Auto praktisch ist, bietet es sich an vor Ort einen Wagen zu leihen. Praktisch ist ein großer Leihwagen weil dann vor Ort geliehene Skiausrüstung mitgenommen werden kann und die Autos meist an die Begebenheiten angepasst sind. Sprich, Du musst Dich nicht noch um Schneeketten und Enteiser im Wisch- und Kühlwasser kümmern.

Lesetipp: Tipps für den Mietwagen im Urlaub im Blog von Cardelmar.de (?)

Der richtige Ort ist entscheidend

Die Frage nach dem Ort ist immer wichtig. Es müssen nicht immer die Alpen sein und Schnee gibt es auch in anderen Gebieten. Zu einem richtigen Winterurlaub gehören für mich aber hohe Berge dazu wie das Meer zum Sommerurlaub.

Wichtig ist, dass es einen Ort gibt, an denen die Kinder Skifahren lernen, es genug Alternativen für die skifreien Tage gibt und wir die nötige Freiheit haben, gemeinsam am Abend zu entspannen. Ich halte wenig davon, in ein Hotel oder Gebiet zu fahren, wo ich die Kinder dann einfach abgebe, um mich meinem eigenen Vergnügen zuzuwenden.

Wir streben in diesem Jahr eine Hütte oder ein schönes Ferienhaus in den Bergen an.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Winterurlaub und hast Du vielleicht noch weitere Tipps oder Reisezielempfehlungen? 

 


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    Gast
    BabyBelle
    4 Jahre zuvor

    Also ich kann Hintertux in Österreich nur empfehlen für den Skiurlaub mit Zwergen.

    Da gibt es unten an der Talstation einen tollen Zwergerl-Hang mit Liftteppich für die ganz Kleinen und kleinem Tellerlift für die etwas geübteren Skianfänger. Das kostet nichts und man muss keine Karte kaufen. Und wenn die Kleinen mal keine Lust haben oder früher als erwartet schlapp machen, gibt es ein Reifenkarussell, das der Liftbetreiber sehr gerne anwirft. Die Leute dort sind supernett und ab vier Jahren kann man dann Kurse buchen.

    Ich würde mich auf einem Bauernhof in der Nähe einmieten, die meisten haben Gästezimmer. Das finde ich gerade mit Kindern immer spannender als ein Hotel, weil zumindest meine die Tiere über alles lieben bzw. geliebt haben als sie noch klein waren.

    Außerdem habe ich (auf die harte Tour) gelernt, dass ordentliche Skibekleidung ein Muss ist. Wer einmal mit einem durchgefrorenen, durchnässten und genervten Kind auf den Skibus gewartet hat, der will diese Erfahrung nicht nochmal wiederholen. Wir schwören mittlerweile auf die Sachen von Ai Riders on the Storm, weil die wirklich warm halten und z.B. meine mittlere Tochter auch vom Design überzeugen – nicht so einfach mit einem Pre-Teen-Girly (zur Zeit hat sie die hier: http://www.nickis.com/designers/ai-riders-on-the-storm/ai-riders-on-the-storm-skibekleidung-544093863.html). Gibt aber natürlich auch noch andere gute Sachen, das muss man mit den Kids einfach mal testen, womit sie sich am wohlsten fühlen. Auf jeden Fall noch gute Funktionsunterwäsche drunter, dann kann nichts mehr schief gehen.

    Ausrüstung dagegen kaufen wir inzwischen gar nicht mehr. Für den Ältesten haben wir noch jedes Jahr das Geld hingeblättert, aber mittlerweile leihen wir die Sachen nur noch aus. Da hat man jede Saison die neuesten Modelle und keine Schlepperei im Auto. Er ist inzwischen auch aufs Snowboarden umgestiegen und so wie die Bretter nach einer Woche oft aussehen, bin ich ganz froh, dass wir sie einfach abgeben können 🙂

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