Dein Blick auf das Internet – Folge 155

hier ist die 155. Ausgabe von „Dein Blick auf das Internet“.

Heute mit folgenden Themen:

  • Was Eltern tun können um Rassismus zu beenden
  • Die 300€ Kindergeld-Injektion
  • Warum Erwachsene so komisch mit Kindern sprechen [Studie]

Was Eltern tun können um Rassismus zu beenden

Wenn sich eine Nachricht auf der ganzen Welt verbreitet, erreicht sie irgendwann auch die Kinder. So geschehen mit der Schreckensnachricht über George Floyd, der bei einer polizeilichen Festnahme in Minneapolis minutenlang zu Boden gedrückt worden war und danach seinen Verletzungen erlag. Kinder hören die News über seinen grausamen Tod und die darauffolgenden Demonstrationen und Ausschreitungen. Wie erklärt man etwas, das man selbst nicht begreifen kann?

Was bedeutet Rassist, Mama?

Wir wollen unseren Kindern so viele Werte vermitteln und haben doch so wenig Zeit dazu. Die letzten 11 Jahre sind wahnsinnig schnell vergangen. Babyalter, Kindergarten, Grundschule und zack – schon sind sie auf der weiterführenden Schule. Ich möchte den beiden so viele Dinge erklären. Ihnen so vieles darüber, wie die Welt ist und funktioniert beibringen. In diesem Artikel geht es genau darum. Wenn wir also tatsächlich nur ein erschreckend kleines Zeitfenster haben, um unseren Kindern die richtigen Werte zu vermitteln, welche sind es dann?

Kindern Werte vermitteln – die Top 5 auf meiner Erziehungs-Bucket Liste

Wenn ich manchmal so drüber nachdenke, bekomme ich ein schlechtes Gewissen Kinder in diese Welt gesetzt zu haben. Kennst Du das? Es passieren so viele Dinge. Krieg, Gewalt , Umweltkatastrophen, Hunger und Leid. Es fehlt an allem auf dieser Welt aber besonders an Menschen, die sie anpacken und verändern.

Beim Joggen kam mir neulich der Gedanke, dass ich als Vater ziemlich viel Macht habe, nachhaltig etwas zu verändern. Mit der Erziehung meiner Kinder.

Je mehr ich darüber nachdachte, desto logischer es mir. Vielleicht schaffen wir es nicht die Welt von heute auf morgen zu verändern. Langfristig betrachtet können wir aber sehr wohl etwas tun.

Denn wir erziehen die nächste Generation.

Wie ich meine Vaterschaft nutzen möchte

Die 300€ Kindergeld-Injektion

Seit März hat der Corona-Virus die Welt in der Hand. Schulen wurden geschlossen, Kitas bleiben zu und die Wirtschaft leidet in vielerlei Bereichen. Neben der Wirtschaft sind hiervon vor allem auch viele Familien mit (kleinen) Kindern stark betroffen. Jüngst hat die Große Koalition aus SPD und CDU/CSU daher beschlossen, dass der deutschen Wirtschaft in Folge der Corona-Pandemie tatkräftig unter die Arme gegriffen werden soll. Auch Eltern mit Kindern sollen davon profitieren – pro Kind wird es einen Bonus in Höhe von 300 Euro geben. Doch wie erhält man den Bonus? Wer kann sich darauf freuen und wann sollen die Gelder ausgezahlt werden?

300 Euro Corona-Bonus für Familien: Alle Infos auf einen Blick

Ein Thema, das in vielen Familien heiß diskutiert wird ist: was machen wir mit dem Kindergeld? Vielmehr geht es bei der Frage darum, was die richtige Verwendung für das Kindergeld ist. Denn hierüber gehen die Meinungen ziemlich weit auseinander. Gibst Du es aus, hast Du ein schlechtes Gewissen, dass Du die Zukunft Deines Kindes verzockt hast. Sparst Du das Kindergeld, hast Du das schlechte Gewissen, dass Du Deinem Kind etwas vorenthältst. Grund genug darüber einen Blogartikel zu schreiben, um das Thema zu entpacken.

Was Du tun kannst, damit Dein Kind vom Kindergeld richtig was hat

Warum Erwachsene so komisch mit Kindern sprechen [Studie]

Wenn Erwachsene mit Kindern sprechen, klingt das für Aussenstehende – besonders Nicht-Eltern, etwas strange. Aber warum reden wir so und bringt das überhaupt was? Hier ein sehr schöner, kurzer Artikel mit einigen Auszügen aus Studien zu dem Thema und einer ganz wichtigen Message für alle Eltern!

Babysprache hilft Babys beim Sprechen

Was habe ich mich früher aufgeregt. Als ich noch keine Kinder hatte fand ich diese Eltern, die mit Ihren Kindern ständig von sich in der dritten Person sprachen, maximal schrecklich. Damals habe ich mir immer geschworen “so eine Scheiße machst Du später nicht…”. Und heute? Heute rede ich genauso von mir als der Papa, ganz ohne es zu wollen oder steuern zu können.

Es scheint bei uns Menschen eine Art Dritte-Person-Reflex zu geben, sobald wir mit einem Kind sprechen. Was uns einfach als Kleingedrucktes im Gen-Code zugeflogen ist, wird harte Arbeit wieder loszuwerden. Wie mit all den Dingen, die man sich so angewöhnt hat, z. B. Rauchen, in der Nase bohren, Fingernägel kauen, ist es nicht leicht sich von der Papa-sein zu trennen.

Der Dritte-Person-Reflex. Warum Eltern nicht “ich” sagen können.

Viele Grüße

Andreas


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