Leben als Vater

Väter leiden am Spielplatzsyndrom

spielplatzsyndrom_foto
Quelle: Flickr / cc-by Rechte von erix!

Wenn Du bei Google nach Männerkrankeiten suchst, findest Du in erster Linie Schmutzblindheit, Mitdenkschwäche, Prostataprobleme, Potenzschwäche, Maulfaulheit, Hodenhochstand und dergleichen.

Über eine ganz neue Krankheit berichtete zuerst Oliver Wellmann bei The Intelligence.de.

 

[Tweet „Ab heute gibt es eine neue Krankheit bei Männern, genauer genommen bei Vätern. Das Spielplatzsyndrom.“]

Was ist das „Spielplatzsyndrom“

Das Spielplatzsyndrom ist keine Allergie gegen Spielplätze. Vielmehr ist es die Tatsache, dass Väter in der Väterrolle so drin sind, dass es ihnen schwerfällt diesen Modus zu verlassen.

Mitmenschen werden in die Rolle vierjähriger gepackt und daran gehindert bei Rot die Straße zu überqueren.

Aber auch Erlebnisse des täglichen Lebens wie beispielsweise der Besuch von Krabbelgruppen oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit Kind und Kinderwagen – allein – können Symptome des Spielplatzsyndroms hervorrufen.

Keine Übertreibung

Was wie ein lustiger und durchaus überzogener Artikel aussieht der mit einem Augenzwinkern zu lesen ist, halte ich persönlich für gar nicht so weit weg geholt.

Erst kürzlich ist es mir passiert, dass ich abends zu meiner Frau ins Bett gestiegen bin und sie gefragt habe, ob sie sich auch die Zähne geputzt hätte – ich berichtete.

 

Es ist also was dran, an diesem Spielplatzsyndrom. Doch das Gute ist, es lässt nach 86 Jahren so langsam nach.

Wie ist Deine Erfahrung, bemerkst Du bei Dir auch schon die ersten Anzeichen des Spielplatzsyndroms?

 


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    8 Kommentare
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    Gast
    8 Jahre zuvor

    Es ist doch so ähnlich wie das ich nenne es mal „Schaukel-Syndrom“ wie oft habe ich mich selbst oder meine Frau mich oder umgekehrt ertappt wie wir mit egal was im Arm anfangen einzuschaukeln.

    Sieht dann lustig aus wenn ich kurz vor der Kasse mit der Zewarolle im Arm anfange zuschaukeln einfach aus Gewohnheit ich habe es nichtmal bemerkt das ist irgendwie so drin 🙂

    Gast
    Henrik
    10 Jahre zuvor

    Ich glaube, dass Syndrom bekomme ich auch (noch).
    Schon während der Schwangerschaft ertappt ich mich über den Ampelüberweg zu gehen und bei rot, trotz keines Verkehrs, zu warten. Schließlich will ich doch auch Vorbild sein! Letztendlich gehört sich das jedoch auch so oder so!

    Gast
    Chris von Luxuskruemel
    10 Jahre zuvor

    Ich selbst habe auch dieses Syndrom und muss sagen es tut gar nicht weh! Es kann mitunter sehr hilfreich sein und sogar Leben retten. Sage nur dazu, ohne Helm wäre ich nicht mehr hier. Kinder machen viel richtig, auch weil wir Eltern bei Kindern andere Maßstäbe ansetzen wie bei uns selbst.
    Väter dieser Welt, habt keine Angst vor diesem Syndrom…früher war es das Mammut und der Säbelzahntiger der uns nach dem Leben trachtete, heute sind es andere Gefahren… 😉

    Gast
    PapaOnline
    10 Jahre zuvor

    Was ist denn passiert? Fahrradunfall?

    Gast
    Chris von Lususkruemel
    10 Jahre zuvor
    Antworte  PapaOnline

    Jep…man hat mich auf meiner Strecke von der Arbeit nach Hause(nur 2,8 Kilometer) bereits 2 mal vom Rad geholt und das obwohl ich Vorfahrt hatte und immer sehr gut zu sehen war(bin ja nicht gerade klein)…einmal hat es mich richtig hingelegt und ich bin mit dem Hinterkopf auf den Asphalt geknallt…dank Helm nichts weiter passiert außer Kopfschmerzen und ein paar Schürfwunden…Der Helm war danach durch und ohne ihn wäre mit Sicherheit weit mehr pasiert.
    Beim zweiten mal war es eine Latte Macchiato Mutter die gerade von der Schule gegenüber mit ihrem SUV dachte sie wäre die stärkere und kann sich alles erlauben, da konnte ich aber noch einigermaßen ausweichen. dambei hab ich mit meiner Metallpedale ihren Wagen von vorne bis hinten zerkratzt. Sie wollte den Schaden von mir bezahlt haben, worauf ich nur trocken sagte „…dann holen wir mal die Polizei und nehmen den Unfall auf, weil btw. ich hatte Vorfahrt und die Schulter tut mir gerade schon sehr weh…“. Auf einmal war der Kratzer gar nicht so schlimm und sie wollte den Vorfall schnell unter den Tisch kehren. Da mir zum Glück nichts weiter passiert ist, beließ ich es diesmal dabei, aber sagte ihr noch „…wir werden und wiedersehen!“

    Gast
    PapaOnline
    10 Jahre zuvor

    Autsch – da hattest Du aber in der Tat viel Glück. So ein Helm ist schon eine gute Sache. Ich muss leider gestehen, dass ich ihn viel zu selten trage. Mein Kleiner fährt seit gestern selbst Fahrrad. Da werde ich wohl meiner Vorbildfunktion etwas mehr gerecht werden müssen.

    Gast
    Chris(luxuskruemel.de)
    10 Jahre zuvor
    Antworte  PapaOnline

    Das rate ich dir auf jeden Fall! In Gegenwart der Kinder beim Radfahren oder Inlinern immer mit Helm und auch wenn die Kinder nicht gegenwärtig sind. Verkehr wird immer mehr und damit die Teilnahme meist zwangsläufig auch gefährlicher…Herzlichen Glückwunsch für deinen Kleinen! Meine Kleine fährt auch seit letzten Freitag Fahrrad, von Anfang an ohne Stützräder und das mit 3 Jahren und 3 Monaten…Jetzt muss sie schnell noch bremsen lernen, sonst kanllts bald 🙂

    Gast
    Henrik
    10 Jahre zuvor

    Ganz ehrlich; ich finde es auch immer schlimm, wenn ich Eltern gemeinsam mit dem Nachwuchs radfahren sehe. Seie es, dass die Kleinen ihr eigenes Rad haben oder bei den Eltern hinten auf dem Sitz sitzen, die Kinder tragen vorschriftsmässig einen Fahrradhelm! … und die Eltern???
    Ich sage dann immer: „Da werden die Kinder den Tod ihrer Eltern überleben!“
    Mensch Mamas und Papas, setzt euch auch einen Helm auf und (gerade Mamas) schei**t auf die Frisur! Beule mit Blut am Kopp sieht noch doofer aus!

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