Acht Tipps die optimale Raumtemperatur für Dein Baby einzustellen

Der Herbst zeigt uns schon seine kalte Schulter. Bleibt uns also nichts anderes übrig als die Heizung aufzudrehen. Doch welche Einstellung ist eigentlich die richtige, damit Dein Baby es angenehm warm hat? Den Thermostatkopf erst einmal auf Stufe 3 stellen oder lieber direkt auf fünf hochdrehen? Schließlich möchtest Du die optimale Raumtemperatur für Dein Baby finden, damit es sich ohne kalte Füßchen oder Hände in seinem Kinderzimmer aufhalten kann.

Unter dem Stichwort “Gewusst wie” ist richtiges Heiz- und Lüftungsverhalten nicht schwer. Dieser Beitrag zeigt Dir acht Tipps und Tricks, wie Du das perfekte Raumklima schaffst und Deinen Nachwuchs vor Erkältungs-, Hautkrankheiten und Allergien schützt.

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“Gute Nacht Papa” – Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen

optimale raumtemperatur baby zum schlafenBevor Du Söhnchen oder Töchterchen zudeckst, empfiehlt sich ein kurzer Blick auf das Heizungsthermostat. Säuglinge und Kleinkinder schlafen gesund, sofern im Raum eine Temperatur von 18 bis 19 Grad vorherrscht. Das entspricht in etwa der Reglerstufe zwei bis drei auf der Temperaturskala Deines Thermostates am Heizkörper.

Wenn Du einen digitalen Thermostat auf den Heizkörper aufsetzt, stellst Du die gewünschte Temperatur einmalig bis auf die Gradzahl genau ein. Bringst Du Dein Baby zum Beispiel um 18 Uhr ins Bett, ändert das Thermostat ganz von selbst die Temperatur. Das ist besonders praktisch, wenn Du nach einem anstrengenden Tag im Büro einmal keinen Kopf für die Heizungseinstellung hast.

Stell das Kinderbett im Idealfall nicht direkt vor den Heizkörper. Dies verhindert, dass Dein Kind schwitzt und die Matratze feucht wird. Letzteres bietet Milben und Keimen optimale Wachstumsbedingungen.

Die richtige Raumtemperatur zum Spielen und Toben

optimale raumtemperatur baby zum spielenHält sich Dein Kind beim Ausprobieren der neuen Spielsachen in seinem Zimmer auf, liegt die optimale Temperatur bei 20 bis 22 Grad. Wärmer sollte es nicht sein, denn hohe Raumtemperaturen trocknen die Luft aus und reizen die empfindlichen Schleimhäute von Kindern. Letzteres löst lästige Erkältungskrankheiten und unnötige Rötungen der empfindlichen Babyhaut aus.

Tipp: Fensterrahmen prüfen – ältere Häuser sind oftmals nicht richtig gedämmt und haben zugige Ritzen. Hier kannst Du alternativ eine Stoffrolle oder eine Decke vor das Fenster legen.


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Konstante Raumtemperaturen zahlen sich aus

“Viel ist nicht automatisch mehr” – das gilt auch für die Heizungseinstellung. Denn das volle Aufdrehen des Thermostates auf Stufe fünf macht das Kinderzimmer nicht schneller warm. Die Heizung heizt nicht stärker, sondern einfach nur länger, wodurch sie in der Lage ist, höhere Temperaturen an den Raum abzugeben. Es reicht aus, wenn Du die Heizung auf die Reglerstufe drei stellst.

Viele weitere interessante Tipps und Tricks zum Thema richtig Heizen gibt es hier.

Heizen wie die Sonne

Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen heizen mit Strahlungswärme. Anders als bei klassischen Heizkörpern unter der Fensterbank erwärmt diese Heizungsart nicht die Umgebungsluft, sondern strahlt Gegenstände, Decken, Wände und Dein Kind selbst an. Alle nehmen diese Wärme auf und geben Sie an den Raum ab. Kinder empfinden diese Wärme wie warme Sonnenstrahlen, die an schönen Frühlingstagen durch die Fensterscheiben dringen.

Zudem verhindern Fußbodenheizungen, dass Dein Kind sich beim Spielen auf dem Fußboden verkühlt. Insgesamt sorgen Strahlungsheizungen für ein ausgewogenes Temperaturfeld im Raum. Zudem verhindern sie Staub- und Tierhaaraufwirbelungen.

Optimale Luftfeuchtigkeit

Die optimale Luftfeuchte liegt in einem Kinderzimmer bei 50 bis 65 %. Bei Werten über 65 %, bilden sich auf Dauer schädliche Schimmelpilze in den Zimmerecken. Schimmelsporen, die Dein Kind über die Atemwege aufnimmt, sind gesundheitsschädigend und lösen unter Umständen Allergien aus. Mit regelmäßigem und richtigem Lüften sagst Du Feuchtigkeit den Kampf an.

Richtig lüften heißt… 

optimale raumtemperatur baby durch lüftenPerfekt ist, wenn Du zwei bis drei Mal am Tag für etwa fünf Minuten stoßlüftest. An kalten Wintertagen reichen fünf Minuten aus. So stellst Du sicher, dass immer frische und saubere Luft nachkommt, die schädliche Keime vernichtet. Gleichzeitig versorgt Frischluft das Gehirn Deines Kindes mit Sauerstoff. Das schafft neue Energie zum Spielen und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Ein auf Dauer auf Kipp stehendes Fenster bringt wenig und führt zur Bildung von feuchten Stellen rund um die Tapete am Fenster. Sofern Dein Kind allergisch auf bestimmte Gräser und Pollen reagiert, empfiehlt es sich in der Stadt abends zu lüften und auf dem Land morgens für einige Minuten das Fenster aufzumachen.

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Trockene Raumluft schadet Deinem Kind

Bei einem Wert von unter 40 Prozent, gilt die Luftfeuchte als zu niedrig. Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ist jedoch für Kinder mit trockener Haut oder Neurodermitis besonders wichtig. Das Aufstellen von Pflanzen und Schalen mit Wasser im Zimmer stellen Möglichkeit zur Steigerung der Feuchtigkeit dar. Du kannst aber alternativ auch einfach ein nasses Handtuch über den Heizkörper legen. Anzeichen für zu trockene Luft erkennst Du an häufigem Niesen oder tränenden Augen Deines Kindes. Auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen sind mögliche Folgen.

Smart Home Produkte für Papas

Intelligente Geräte zur Raumklimaüberwachungen arbeiten mit Sensoren. Diese erfassen die Luftfeuchtigkeit, das Raumklima und lassen sich über intelligente Technik mit dem Smartphone verbinden. Sobald Deine von Dir eingegebenen Grenzwerte überschritten sind, sendet das Gerät Dir automatisch eine Nachricht. Die passende App zeigt dir dann sofort Verbesserungsvorschläge an. Genau das Richtige für technikbegeisterte Väter :-).

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Linktipp: Produktipps für das smarte Raumklima (Amazon-Link)

Mit dem richtigen Heiz- und Lüftungsverhalten hast Du viel Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit Deines Kindes. Starte noch heute und probiere die Tipps zusammen mit Deinen Kindern aus.

Viel Spaß! Teile hier auch gerne deine persönlichen Erfahrungen, die Du bisher beim Heizen und Lüften gemacht hast.

Über Kerstin Bruns

Kerstin Bruns ist Online Redakteurin und Heizungsexpertin beim Heizungsbauer Kesselheld in Düsseldorf. Auf www.kesselheld.de/blog/ schreibt sie regelmäßig über Heizungsthemen und intelligente Smart Home Lösungen.


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    Gast
    raumklima
    1 Jahr zuvor

    Hey sehr interessanter und wichtiger Beitrag! Das Raumklima ist sehr wichtig, vorallem bei Neugeborenen und Kindern. Darauf muss geachtet werden am besten auch mit Technik. Viele Grüsse

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