Männer definieren Ordnung im Haushalt anders als Frauen

Wir Männer definieren Ordnung im Haushalt anders als Frauen. Das zu verstehen hilft viele Streitigkeiten zu vermeiden. Und genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Das heißt nicht, dass wir Männer faul sind. Das heißt auch nicht, dass man uns alles „vorkauen“ muss.

Neulich bei mir zu Hause.

Es ist Freitag nachmittag und ich mache gerade eine kleine Kaffeepause von der Arbeit. Ich sitze gemütlich mit meiner Tasse frischem Kaffee und etwas Gebäck am Küchentisch, während ich per iPhone meine Facebook-Seite checke und e-Mails beantworte.

Meine Frau will noch schnell ein paar Besorgungen für das Wochenende machen und ich höre, wie sie im Flur die Kinder anzieht. Ein Unterfangen was schnell gehen kann – wenn alle Beteiligten mitspielen. An diesem Tag war das nicht der Fall.

Auf einmal steht meine Frau im Türrahmen – sichtlich angestrengt, entnervt und ein wenig sauer. Vielleicht auch ein bisschen mehr als ein wenig sauer.

Was folgt brauche ich Dir wohl nicht zu erklären. Es handelt sich um den Ausdruck ihres maßlosen Unverständnisses, wie ich so ruhig am Küchentisch sitzen und mit meinem, O-Ton: „Sch… iPhone„, spielen kann (sie mag das Gerät wirklich nicht) während sie unüberhörbar Schwierigkeiten hat unsere Rasselbande zu bändigen.

Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, ich habe es wirklich nicht mitbekommen. Ich war nicht auf helfen gepolt sondern auf Pause und habe das irgendwie ausgeblendet. Aber, wenn sie doch solche Schwierigkeiten hatte, warum hat sie mich nicht einfach zur Hilfe gerufen?

Es ist ein Phänomen, dass ich mit meiner Frau immer wieder erlebe. Sie kann nicht sagen was sie will oder wann sie Hilfe möchte. Aus Gesprächen mit anderen Vätern und Männern weiß ich, dass es sich dabei scheinbar um einen Serienfehler handelt. Daher habe ich mich entschlossen einen offenen Brief an die Frauenwelt zu schreiben, um diesen Missstand ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen und ein harmonischeres Zusammenleben zu ermöglichen.

Linktipp: Geburtsvorbereitung Tipps – 5 Dinge über die Ihr Euch einig sein solltet

Männer haben beim Thema Ordnung im Haushalt andere Kriterien – das zu verstehen hilft

Eine Sache vorweg. Auch wir Männer fühlen uns in einem ordentlichen Haushalt sehr viel wohler als in einer „Saubude“. Der wichtige Punkt hier ist aber, dass eine Saubude für mich etwas ganz anderes ist als für meine Frau. Wir haben unterschiedliche Maßstäbe und das führt oft zu Missverständnissen. Dieser offene Brief soll ein Versuch sein hier zu vermitteln.

Männer verstehen – mein offener Brief an die Frauen:

Liebe Frauen,

zunächst einmal möchte ich mich im Namen aller Männer dafür bedanken, dass es Euch gibt. Ihr seid wahrlich anbetungswürdige Geschöpfe. Wir lieben Euch.

Wir wissen wie anstrengend Euer Alltag ist. Ihr schmeißt den Haushalt zu großen Teilen alleine, Ihr gebärt unsere Kinder und übernehmt damit den deutlich unangenehmeren Teil der Arbeit. Ihr tretet häufig bei der Karriere kürzer und kümmert Euch um den Großteil der Kinderbetreuung. Ihr seid wirklich sehr beschäftigt und habt einen stressigen Job. Wir wissen das und wir haben allergrößten Respekt davor, was Ihr leistet. Nur sagen wir das nicht so oft, wie Ihr es gerne hören würdet. So sind wir.

Wie wir nicht sind: notorisch faul. Besonders wenn es um Aufgaben im Haushalt oder um Hilfe mit den Kindern geht. Natürlich wollen wir helfen und Euch entlasten. Nur leider gibt es da ein kleines Problem mit der Kommunikation. Ihr erwartet, dass wir sehen wo Hilfe benötigt wird und wartet darauf, dass wir von uns aus das tun, was Ihr für selbstverständlich haltet.

Achtung: wir sehen das nicht. Wir haben bei vielen Dingen einen ganz andere Hemmschwelle als Frauen. Das muss genetisch sein.

Es wäre schön, wenn wir uns in Euch hineindenken könnten – das würde einiges erleichtern. Solange wir dafür noch keine Maschine gebaut haben (Maschinen bauen können wir nämlich sehr gut), sagt uns bitte was Ihr wollt. Wenn wir die Kinder anziehen sollen, kein Thema sagt es. Wenn wir den Müll runterbringen oder den Einkauf übernehmen sollen – gerne, nur sagt es. Wenn ein Regal schief hängt, Ihr den Rasen im Vorgarten für zu lang haltet oder die Hecke Eurer Ansicht nach zu sehr wuchert, sagt es – wir kümmern uns darum. Aber wartet nicht, dass wir von selbst drauf kommen.

Habt keine Angst. Wir fühlen uns nicht bevormundet wenn Ihr uns darauf aufmerksam macht, dass der Sohn aus dem Kindergarten abgeholt, ein Bild an die Wand genagelt werden oder die Spülmaschine ausgeräumt werden muss.

Ach, und noch etwas. Wenn Ihr das nächste Mal über den Schatten springt und uns sagt was zu tun ist, tut es bitte so dass es bei uns ankommt. Ein „wir müssen mal wieder Rasen mähen“ kommt bei uns nicht als direkter Auftrag an, sondern erweckt eher den Eindruck, als wolltet Ihr Euch auch mal am Rasenmäher ausprobieren. Missverständnisse und Streit vorprogrammiert: Ihr fühlt Euch als hättet Ihr uns eine Aufgabe übergeben, wir fühlen uns als wolltet Ihr diese Aufgabe übernehmen. Wenn es im Vorgarten dann wie im Amazonas-Delta aussieht werdet Ihr Euch wieder vor uns aufbauen, eine wütende Rede halten und wir werden vor lauter Unverständnis gar nicht mehr wissen wohin.

Es kann wirklich so einfach sein. Merkt Euch nur 3 Dinge:

  1. Was für Euch offensichtlich etwas ist, dass aufgeräumt werden soll, ist das für uns noch prima in Ordnung.
  2. Sagt uns was wir tun sollen und wir tun es.
  3. Sagt es uns so, dass wir es verstehen.

Mit diesen drei kleinen Tipps werden Millionen von Paaren harmonischer miteinander leben können.

Euer Andreas

Wenn Du diesen Brief liest und Dir denkst – so ist meine Frau auch – drucke ihn aus und lege ihn Deiner Frau vor. Verschicke den Link an so viele Frauen wie Du nur kannst. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Frauen uns besser verstehen und vielen Männern helfen ein harmonischeres Zusammenleben mit Ihren Frauen zur führen.

Linktipp: 6 wichtige Tipps, wenn Papa auch Hausmann sein will

Geschlechterkampf - Ordnung im Haushalt

Foto: hansvandenberg30

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Gast
Max
7 Monate zuvor

Ich bin ein Mann und ich stelle mir gerade vor, dass ich meinem Chef sage: „Ich sehe die Arbeit nicht, du musst mir sagen, wenn etwas zu tun ist. Das ist wohl ein Serienfehler bei Chefs, dass sie nicht sagen können, wenn etwas gemacht werden muss.“ Wahrscheinlich schickt er mich zwei Wochen in Urlaub und danach bin ich meinen Job los, wenn ich mich nicht ändere.

Absolute Opferhaltung, das ist nicht meine Meinung, das ist ja schon fast die Definition von „Opferrolle“.

Abgesehen davon, dass Frau nicht der Chef ist und es eher damit gleichzusetzen wäre, dass man einem gleichgesetzten Kollegen sagt, er solle einem immer Bescheid geben, wenn Arbeit ansteht, weil man das selbst nicht sieht.

Außerdem, Frauen können um Hilfe bitten. Sie tun das auch. Sie sagen auch, was getan werden muss (genau wie Männer). Aber sie erwarten auch, dass man es beim dritten Mal kapiert hat und selbstständig handelt. Mit Anfang 20 war ich sicherlich auch noch fauler, aber ich habe schnell gelernt, dass Frauen das absolut unattraktiv finden und es außerdem unfair ist.

Und jetzt mal ganz ehrlich: Wenn ihr Männer, die das anders sehen, eurer Frau 3 mal etwas erklärt und sie es beim 4. Mal immer noch nicht macht, seht ihr das absolut locker und sagt es halt immer wieder und denkt, sie kann es halt nicht, ist wohl genetisch?

Und schließlich: Hand auf‘s Herz, ihr seht sehr wohl, dass die Spülmaschine voll ist, nicht jedes Mal, aber immer öfter, je häufiger ihr euch damit beschäftigt. Aber ihr versucht den Gedanken schnell wieder zu verdrängen, weil ihr keinen Bock habt und nehmt in Kauf, dass es die Frau macht, obwohl sie es schon die letzten zweimal gemacht habt. Ihr macht es euch nicht jedes Mal bewusst, aber insgeheim, wisst ihr es ganz genau!

Gast
Julia
6 Monate zuvor
Antworte  Max

Aus vollem Herzen: Danke für diesen treffenden Kommentar!

Gast
Ghhu
1 Monat zuvor
Antworte  Max

Sehr gut! Das stimmt in 80,Prozent der Fälle. Wenn das am Anfang nicht klappt, will der Mann nicht. Es ist kulturell, Männer wurden erzogen dass man auf sie Rücksicht nehmen soll. Ich beende es wenn das nach paar Monaten nicht klappt.

Gast
Denise
4 Tage zuvor
Antworte  Max

Danke dafür !!!

Gast
Julia
9 Monate zuvor

PS: Und weil ich vermute, eine Antwort auf meinen Kommentar wird sein: Nicht haarklein anweisen ist nötig, sondern einfach kommunizieren-weil unterschiedliche Ordnungsvorstellungen:
Ja, kommunizieren immer und überall und gerade zu Beginn der Beziehung, um dem anderen Einblick in eigene Wünsche und Bedürfnisse zu geben. Aber nach 15 Jahren weiß ich, dass mein Mann keinen Müll in seinem geliebten Auto haben mag, nicht einmal einen Papierschnipsel! Obwohl mich das gar nicht stören würde, versuche ich das Auto mit “seiner Brille“ zu betrachten und nicht nach meinen Maßstäben und nehme immer alles mit, was die Kinder dort liegen lassen, wenn ich mit ihnen unterwegs bin. (Durch meine Brille seh ich gar keinen Müll im Auto-einfach, weil ich da andere Bedürfnisse an Ordnung habe als er.)

Männer, warum verhaltet ihr euch nicht unwiderstehlich sexy, und betrachtet die Wohnung durch die Brille eurer Partnerin? Anstatt drauf zu warten, dass sie euch immer sagt, was zu tun ist…

Gast
Yu Nguyen
1 Jahr zuvor

Wenn man dann dazu übergegangen ist dem Mann ständig haarklein vorzukauen, was er zu tun hat, verliert man früher oder später die Lust an ihm. Ein unselbständiges Kind, das man micro-managen muss, ist einfach nicht attraktiv. Das traurige Ende nicht weniger Beziehungen.

Dann stellt Frau auch schnell fest: ist man selbst voll berufstätig, hat man ohne Mann weniger Arbeit.

Die Zeit der Jäger und Sammler ist lange vorbei. Die 50er Jahre auch. Vielleicht liegt der Serienfehler ja ganz woanders?

Es gibt Wege sich im Haushalt Augen wachsen zu lassen: Kalender, zahlreiche Apps usw. Wenn man will, dann kann man auch.

Gast
Ghhu
1 Monat zuvor
Antworte  Andreas

Das Sagen klappt nicht bei allen, egal wie direkt. Wenn der Mann nicht will, muss Frau akzeptieren oder sich trennen. Manche machen das so dass sie sich dumm stellen. Habe selber als Kind mit Mama gemacht aber als Erwachsener ist das ein No Go.

Gast
Manuela
1 Jahr zuvor
Antworte  Yu Nguyen

Prima, genau das was ich auch denke. Vor allem wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten, kann es nicht sein, dass wir Frauen uns noch einen Klotz ans Bein binden und den Männern sagen müssen was zu tun ist! Männer Augen auf, eure Frauen werden es euch danken!

Gast
Aya
1 Jahr zuvor
Antworte  Yu Nguyen

Grundlegend falsch. Eine Frau braucht keine Hilfe bzw. einen Assistenten, sondern einen Partner auf Augenhöhe, der selbstständig agiert. Die Regel sollte deshalb lauten:
1. Der Mann muss antizipieren, planen, Vorschläge machen und alles auch umsetzen, kurz: aktiv handeln, nicht abwarten, bis Frau was zu melden hat.
2. Statt diskutieren zu wollen und anschließend in Selbstzufriedenheit zu schwelgen: aktiv handeln.
3. Wenn man es nicht kann, Frau und Kindern zuliebe Single bleiben.

Ich hoffe, dass die männlichen Leser auch die restlichen Kommentare lesen.

Gast
Julia
9 Monate zuvor

Hallo,
Das ist zwar schon eine Weile her, seit du den Brief geschrieben hast-ich möchte ihn aber dennoch kommentieren, weil ich ihn so treffend finde. Mein Mann würde sich vermutlich zu 100% darin wiederfinden. Und ich tue es auch – nicht in meinen Wünschen, aber in unserer Realität. Nach vielen Versuchen, eine Situation herzustellen, wo wir beide die Verantwortung für Haus- & Familienarbeit gleichermaßen tragen, kann ich nur sagen: Ich bin gescheitert. Ich sage meinem Mann haarklein, was er bitte tun soll. Obwohl er seinen Job, wo er viel Verantwortung trägt, allein hinkriegt, klappt das bei den Familienaufgaben nicht-genau so, wie du’s in dem Brief beschreibst. Ich trage die Verantwortung für meinen eigenen Job und dafür, dass in der Familie alle ihre Aufgaben übernehmen. Ich meckere auch nicht mehr an ihm herum deswegen.
So weit, so gut. Sexy finde ich sein Verhalten allerdings nicht (was natürlich Auswirkungen auf eine andere Ebene der Beziehung hat). So richtig attraktiv und anturnend wirkt ein Mann auf mich, der seine Dinge (auch im Haushalt/mit den Kindern) selbständig erledigt, Verantwortung übernimmt & niemanden braucht, der ihn ständig darum ersucht und daran erinnert.
Viele Grüße an alle,
Julia

Gast
Sophie
5 Monate zuvor
Antworte  Julia

Julia!!!
Du sprichst mir SO, SO, SO aus der Seele!!!
Mein Freund ist nicht der sauberste, organisierteste, verantwortungsbewussteste Mann den es auf Erden gibt.
Ich liebe ihn, aber inzwischen bin ich nur noch am verzweifeln und Mutti spielen, die sagt „Bitte mach das, bitte mach dies“. Selbst nach dem 1000. x vergisst er immer noch seine Asche wegzuräumen nach dem Rauchen, den Kühlschrank nicht offen zu lassen, etc. Putzplan wurde eingeführt. Da hält er sich nur nicht dran.

Und ich finde ihn inzwischen zu Hause auch so dermaßen unsexy.

Ich weiß nicht ob Männer sich dem bewusst sind, dass sie so wirklich nicht attraktiv sind.
Und wir haben noch nicht mal Kinder. Ich stelle mir als Frau immer vor wie das wäre:
Kinder + ein Riesenbaby. Katastrophe!!!

Bin mit meinem Latein am Ende.

Ciao Kakao,

Sophie

Gast
Nicole
1 Jahr zuvor

Nicht dein Ernst, oder?
Ich bin nicht die Chefin meines Mannes, die ihm sagt, was er zu tun hat!
Boah, diese Einstellung macht mich kirre! Zum Glück sehen mein Mann und ich beide die Aufgaben und packen an.

Gast
5 Jahre zuvor

Du erklärst den Frauen also nicht nur, DASS man Männern sagen muss, dass der Müll raus muss, sondern auch noch WIE es gesagt werden soll? Wieso kann ein Mann nicht ohne Anweisung den Müll runter bringen? Damit stempelst Du die Männer zu Idioten.
Liebe Männer: offnet Augen, Ohren und auch alle anderen Sinne, werdet der Verantwortung gerecht, die ihr mit Gründung von Partnerschaft und Familie übernommen habt. Und bitte: nicht helfen, sondern einfach seinen Anteil erfüllen. „Helfen“ würde heißen, dass es alles der Job der Frau ist und dass sie Hilfe braucht und entlastet werden soll. Es ist aber Job beider, sich um Haushalt und Familie zu kümmern. Liebe Männer, macht Euch nicht zum Deppen und Befehlsempfänger.

Gast
Menschenkind
2 Jahre zuvor
Antworte  Mutterseele

Damit sprichst du mir wirklich aus der Seele. Danke. Es geht ja schließlich um Gleichberechtigung und eine gemeinsame Gestaltung des Alltag und damit letztlich Lebens.

Gast
Johanna
1 Jahr zuvor
Antworte  Mutterseele

Danke für diesen Kommentar! Ich will keine „Hilfe“, ich will 50/50. Immerhin arbeite ich auch vollzeit. Dass ein voller Mülleimer ausgeleert werden muss, das Geschirr nicht von alleine aus der Spülmaschine zurück in den Schrank springt und sich auch die Schmutzwäsche nicht alleine den Weg in die Waschmaschine sucht, ist ja wohl hoffentlich nicht so schwer dauerhaft abzuspeichern. Ich frage mich schon, wie es möglich sein kann, dass der Großteil der Führungskräfte Männer sind, wenn sie an solch simplen Aufgaben scheitern und noch dazu einfach aufgeben. „Können wir nicht. Da sind wir halt anders.“ ist aus meiner Sicht einfach ein extrem blöde Ausrede. Macht euch nicht kleiner als ihr seid. Ein echter Mann weiß nicht nur, wie ein Staubsauger funktioniert, er verwendet ihn auch. Und das nächste Mal, wenn du merkst, dass deine Frau Hilfe braucht, dann bewegt deinen A***, auch wenn sie nicht um Hilfe „bittet“. Ihr seid in einer Partnerschaft!

Gast
Ng
1 Jahr zuvor
Antworte  Andreas

Dumme Ausrede, einfach abwarten bis es auch dir zu schmutzig erscheint? Warum nicht mal.zusammensitzen und drüber reden was Zeichen für Action sind? Mülleimer ist voll? Gibts da verschiedene Stufen? Tisch ist nach dem Essen nicht abgewischt? Ah klebt dir noch nicht genug? Bitte, dumm spielen ist peinlich für jeden Erwachsenen. Einfach mitmachen, die meisten Frauen erwarten nicht, dass die Fenster jeden Tag geputzt und das Silber abgestaubt ist sondern ganz Normales, was man Kleinkinder schon lehrt: Was man verwendet versorgt man auch wieder. Was man schmutzig macht putzt man. Was Abfall ist wird entsorgt. Willst du essen kauft und kochst du Essen. Echt simpel. ‚Auch für Männer verständlich‘. Fertig mit den dummen Ausreden. Eine Gesellschaft und auch eine Beziehung/Familie funktioniert nur wenn jede/r (s)einen Beitrag leistet.

Gast
3 Monate zuvor

Ich glaube, dass das so nicht stimmt. Wenn ich meinen Mann sage, was er zu tun hat, fühlt er sich bevormundet und wird sauer.
Was stimmt ist , dass er ein ganz anderes Ordnungsempfinden hat, als ich. Aber das ist nicht bei allen Männern so.

Zudem ist es auch eine Ausrede, dass Männer nicht mitbekommen, was zu tun ist. Das würde heißen, dass kein Mann allein leben könnte. Da sagt ihm ja niemand, was zu tun ist…

Kompromisse eingehen ist auch hier die Lösung, denke ich. Und reden, ohne Vorwürfe.

Gast
M3
2 Jahre zuvor

Die französische Zeichnerin Emma hat genau dieses Problem thematisiert und einen Comic dazu gemacht: https://www.brigitte.de/aktuell/gesellschaft/warum-helfen-maenner-nicht-im-haushalt–10960506.html
Sie nennt es die „mentale Last“, die meistens bei den Frauen liegt. Es geht nicht um das punktuelle Helfen, sondern um den Blick auf die Gesamtorganisation und einfach eine mentale Präsenz, sprich – das Mitdenken, eben ohne vorher dazu aufgefordert worden zu sein.

Gast
Lea
2 Jahre zuvor
Antworte  M3

Das ist jetzt nicht ironisch gemeint. Wir streiten uns nicht mehr über solche Themen, weil ich einfach alles alleine erledige und zwar so, dass mein Mann nichts mitbekommt. Wenn er nach Hause kommt, steht das Essen für ihn auf dem Tisch, die Kinder sind bettfertig, die Wohnung ordentlich und sauber und die Küche aufgeräumt.Ich habe den ganzen Tag Zeit dafür, die ich mir frei einteilen kann. Und er kann sich verdienterweise von der Arbeit erholen, wenn er heim kommt. Kein Streit und alle sind glücklich.

Gast
hugo
1 Jahr zuvor
Antworte  M3

Netter Comic, aber sehr einseitig. Er berücksichtigt zwar die Arbeitsteilung, aber nicht die, zumindest nach meiner Erfahrung, meist einseitig von der Frau bestimmten Maßstäbe für Sauberkeit und Ordnung. Auch bei Einrichtung und „Wohnungsdeko“ entscheiden die Frauen meist allein.

Wenn sie die Wohnung einrichtet und ihre Maßstäbe für Ordnung und Sauberkeit gelten, dann IST er nur ein Helfer und sie darf sich nicht über „Organisationsarbeit“ in IHRER Wohnung beschweren.

Dazu gibt es einen netten Artikel im Blog von ipersonic.de, Felicitas Heyne beschreibt das Problem viel besser, als ich das hier kann.

https://www.ipersonic.de/blog_files/Neue-Maenner-braucht-das-Land-oder-doch-erst-mal-neue-Frauen.html

Gast
Jochen
6 Jahre zuvor

Ich bin selbst ein Mann, aber ich muss immer wieder lachen wenn ich irgendwo lese, dass Männer allgemein manche Dinge entweder nicht sehen, oder nicht verstehen. Bei uns ist es so: Wenn der Müll voll ist, oder nur dreiviertel voll, dann bringt ihn derjenige raus der gerade Zeit (oder Lust) dazu hat. Dann schauen wir gleich noch ob wir noch mehr Sachen haben die in den Müll gehören, dann werfen wir die gleich mit weg. Ist doch ganz einfach 🙂
Ich behaupte einfach mal, dass gewisse Männer einfach keine Lust haben was zu machen.
Oder diese „subtilen Andeutungen“ der Frauen: Warum manche Männer diese nicht so ganz verstehen, ist mir oft ein Rätsel. Ein „Wir brauchen…“ klingt doch viel besser und ist auch höflicher als „Geh und hol mal…“. Da kann ich die Frauen verstehen, sie wollen doch nur höflich und nett sein. Manchmal muss man eben auch richtig zuhören und „zwischen den Zeilen lesen“. Aber anscheinend können (oder wollen) das einige Männer nicht.
Ich sage mir immer so: Jeder Mensch ist anders. Ich bin froh dass ich als Mann gewisse Dinge verstehen kann, die andere Männer wohl nicht verstehen. Warum das so ist, weiss ich selbst nicht. Aber ich bin froh dass es so ist.
Gruss, Jochen

Gast
Mel
5 Jahre zuvor
Antworte  Jochen

Danke Jochen,

Das denke ich nämlich auch oft. Witzigerweise klappt es hier, wenn ich meinen Mann auf Dinge hinweise, auf die er bitte achten soll.

Fakt ist: Es ist für uns Frauen nämlich ebenso anstrengend auch noch für den Mann mitzudenken (was könnte er jetzt eventuell nicht sehen, was für mich selbstverständlich ist?).

Wir haben gewisse Absprachen getroffen, was wann gemacht wird, völlig EGAL wie stark etwas unordentlich ist. So gibt es mal mehr, mal weniger zu tun und es ist meistens ok wie es ist.

Ich für meinen Teil finde es nämlich schrecklich, alles sagen zu müssen. Ich möchte einen Partner, kein Kind 😉

Mein Mann kann das witzigerweise meist ganz gut. Komisch.

Gast
Vater01
6 Jahre zuvor

selten einen derart sexistischen und einfältigen Text gelesen. Schlimm genug, dass dieser „Brief“ dann auch noch im Namen aller Männer geschrieben wird. Stammtischniveau wie vor 20 Jahren.

Gast
Markova
6 Jahre zuvor

Wenn ich das so lese, bin ich echt wieder mal froh, einen Mann gefunden zu haben, der die Arbeit sieht. Die gibt es nämlich (ja ja ich weiss schon, Gaußsche Normalverteilung). Er bringt den Müll raus, wenn er voll ist, räumt die Spülmaschine aus und wenn er von der Arbeit kommt und sieht, dass ich mit dem Baby beschäftigt bin und z.B. mitten beim Kochen war, macht er einfach da weiter, wo ich aufgehört habe. Und das alles ohne bitte bitte meinerseits. Und auch nicht mit Märtyrerhaltung. Weil es unser beider Haushalt und Kind ist.
Es ist ja ganz nett, zu sagen, ihr wärt bereit zu helfen, aber mir kommt es etwas albern vor, dass ein erwachsener Mensch erwartet, dass seine Partnerin ihm sagt, was zu tun ist. Bei der Arbeit scheint das ja auch besser zu klappen. Da räumen doch auch Männer selbst den Arbeitsplatz auf, kehren die Werkstatt, versorgen die Geräte oder was halt zu tun ist. Das schafft ihr auch zu Hause. Wenn ihr wollt.

Gast
Kandary
6 Jahre zuvor
Antworte  Markova

Ich finde es albern, wenn etwas erwartet wird ohne es ausgesprochen zu haben und sich anschließend noch darüber beschwert wird, dass nicht vernünftig Gedankengelesen wurde. Gerade in der heutigen Zeit MUSS man als Frau den Mund aufmachen, gerade dann wenn man Hilfe benötigt. Die emanzipierte Frau will sich nicht herabgesetzt fühlen, wenn ein Mann ihr versucht schwere Sachen zum tragen abzunehmen, wenn sie doch der Meinung ist es auch ganz gut selbst zu können.

Wenn es den Männern scheinbar möglich ist zu akzeptieren, dass Frauen nunmal nicht so einfach Funktionieren wie ihre männlichen Freunde, sondern man(n) mit Frau eben anders kommunizieren muss, dann kann man(n) ja wohl auch erwarten, dass Frau mit Mann anders kommunizieren muss.

Wenn ihr Frauen also wollt, dann könnt auch ihr gerecht sein in einer Beziehung, ihr müsst es nur wollen.

Ich mein ich habe das Problem ja eh nicht, in meiner Beziehung sagt meine Freundin wenn sie was braucht, wenn nicht dann wird sich auch nicht beschwert wenn nichts passiert. Soweit kommts noch, dass ich mich für das Fehlverhalten von anderen anmaulen lasse.

Gast
Jochen
6 Jahre zuvor
Antworte  Markova

Genau so sehe ich das auch. Am Arbeitsplatz machen wir auch selbst sauber, und da ist es auch nicht zuviel verlangt zuhause auch mal was zu machen. Ich denke dass einige Männer einfach keine Lust haben.
Gerade neulich erlebt: Ich komme von der Arbeit nach Hause, meine Frau (arbeitet auch) noch nicht da, und ich sehe dass der Mülleimer voll ist. Also bin ich nochmal runter mit dem Müll. Für mich kein Problem.

Gast
Merle
6 Jahre zuvor

Erstmal muss ich mich auch Stefanies Kommentar anschließen. Mir sind auch noch zwei Punkte ergänzend eingefallen:

1. „Wenn Du Hilfe brauchst, sag bescheid, ich helfe gerne“ ist ja scheinbar dass, was Andreas und auch einige andere Kommentare hier meinen. Soweit so gut, damit bin ich voll einverstanden, und zwar nicht nur in partnerschaftlichen Beziehungen, sondern das gilt auch für Freundschaften, das Büroteam usw. Ist ja auch klar, dass man nicht immer auf den ersten Blick erkennt, wenn jemand Hilfe braucht, auch weil man ja grade mit eigenen Dingen beschäftigt ist.
Aber, und das ist glaube ich das fundamentale Missverständnis hier: Wenn es darum geht, den gemeinsamen Haushalt zu schmeißen, dann geht es nicht um Hilfe. Man macht es eben gemeinsam und nicht „eine Person macht es, die andere hilft bei Bedarf“. Ich finde das Verständnis von „ich helfe meiner Frau im Haushalt“ wirklich antiquiert.

2. Ich selbst habe erst nachdem ich von meinen Eltern ausgezogen bin, einen „Blick“ dafür bekommen, was getan werden muss bzw. das mal wieder gesaugt/geputzt/eingekauft/usw werden muss. Das geht vermutlich vielen so, man führt halt das erste mal einen eigenen Haushalt (egal ob alleine oder in einer WG) und fühlt sich das erste Mal verantwortlich dafür, wie es aussieht. Mit der Zeit kriegt man dann eben diesen „Blick“ für Dinge, die erledigt werden müssen, die man als Teenager noch nicht hatte. Dass erwachsene Männer das nicht auch gelernt haben / lernen können halte ich für Unsinn. Ich glaube, das Problem liegt ganz woanders. Diejenigen, die das so sehen, wollen sich eben gar nicht erst verantwortlich fühlen, weil das eben verdammt viel Arbeit macht. Und genauso macht das delegieren, was Andreas hier anspricht Arbeit. Oft habe ist doch einmal durchs Waschbecken wischen schneller erledigt als zwei Zimmer weiter jemand anders darum bitten.

Gast
Claudia
5 Jahre zuvor
Antworte  Merle

Danke für deinen Beitrag!
Besonders den 1. Punkt sehe ich genauso: Dass man den Partner um Hilfe bitten muss, damit er seinen Teil zum Haushalt beiträgt, kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein!

Gast
Daniela
6 Jahre zuvor

Liebe Stefanie!
Ich finde deinen Kommentar wunderbar :o)

Für mich stellt sich zudem die Frage: Wenn DIE Männer so intelligent sind und ja erkannt haben was WIR Frauen falsch machen – warum reicht die Intelligenz dann nicht das von vornherein einzuplanen?!
Warum sollen sich die Frauen anders verhalten und nicht die Männer?!
Sicher deshalb weil WIR uns aufregen und IHR eben nicht.

Gast
Sabrina
9 Jahre zuvor

Hmm….das mag alles richtig sein, aber mein Mann fühlt sich durch einen direkten Auftrag bevormundet und wirft mir vor, ich würde „Befehle“ erteilen, selbst wenn ich ein „..,bitte“ anhänge!

Gast
PapaOnline
9 Jahre zuvor
Antworte  Sabrina

Jeder ist halt anders – da gibt es kein Pauschalrezet.

Gast
Anna
9 Jahre zuvor
Antworte  PapaOnline

Schließe mich Sabrina an. Wenn ich meinem Mann sage, was noch zu tun wäre, ist er beleidigt.

Gast
6 Jahre zuvor
Antworte  Anna

Da macht der Ton und der Gedanke die Musik. Ein Punkt, der immer mal wieder bei mir auftritt, ist das „wann“. Wenn es heißt, „Die spülmaschine soll ausgeräumt werden“, wird dann erwartet, dass ich sofort aufspringe und ausräume? Oder kann ich entscheiden, wann und wo es im weiteren Tagesverlauf für mich zeitlich am besten passt?

Gast
patita
10 Jahre zuvor

ich muss mich stefanie anschliessen und etwas ergänzen: warum wollen männer den frauen im haushalt und mit den kindern nur helfen? wer sagt, dass primär die frauen dafür zuständig sind? ich hätts gern umgekehrt. die männer können die frauen ja fragen, wenn sie hilfe brauchen, bis dahin leg ich mich in die badewanne, lackiere mit die zehennägel und bin auf „pause“ eingestellt…. 😉

Gast
PapaOnline
9 Jahre zuvor
Antworte  patita

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Gast
6 Jahre zuvor

Herrlich der Artikel! Aber fast weitaus amüsanter sind die Reaktionen der Net-Moms.

Ich finde den Brief gut und Wahrheit liegt auch darin!

Beste Grüße,

Thomas

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6 Jahre zuvor

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Gast
6 Jahre zuvor

Ich verstehe dich einerseits gut (ich sehe auch soviel nicht) andererseits überhaupt nicht (warum sollte sich meine Frau deshalb ändern, und was hat das mit dem Geschlecht zu tun), und habe darüber dann im Rahmen der angestoßenen Blogparade auch mal gebloggt: http://vadders-blog.de/blogparade-aufaugenhoehe-mein-beitrag
Vielleicht gibt das ja noch einen anderen Drive in die Debatte.

Blogparade #aufAugenhöhe: Aufgabenverteilung? | Vadders Blog
6 Jahre zuvor

[…] die in der Blogparade #aufAugenhöhe gipfelt, hat Andreas von papa-online.com mit dem offenem Brief an die Damenwelt ausgelöst den er formuliert hat. Und ich gebe zu: Im ersten Moment hätte ich gerne unterstützend […]

Gast
6 Jahre zuvor

Na hier ist ja was los… Die klassische Diskussion, alles hier aufgeführte leben auch wir so aus mit fast wortgleichen Dialogen. Ich habe keine Lösung, denn je mehr man um Hilfe bittet, desto eher wird es als Rumkommandieren verstanden. Vielleicht wird dieses Dilemma nie aufhören, denn es ist ja auch ein Serienfehler bei Männern, dass sie nicht mehrere Dinge gleichzeitig können (wollen). Aber die Diskussion ist zu schön. Wir amüsieren uns mittlerweile darüber und machen uns lustig. Da hat unsere Beziehung den Zenit des sich Bekämpfens bereits überschritten oder die Kinder sind einfach bereits in einem nicht mehr so aufregenden Alter.
Mein Beitrag dazu ist, dass ich einfach auch gelassener werde. Das Ergebnis gefällt jetzt nicht allen Besuchern, aber das wäre schon wieder ein neues Thema: die Erwartungshaltung der Umwelt bzw. Gesellschaft, wie eine Familie zu leben hat, wie es zu Hause auszusehen hat. Andreas, mein Mann würde Dir jedenfalls völlig zustimmen. LG

[…] schreibt auf Papa-Online, dass er und seine Artgenossen ja gar nicht faul sind sondern einfach nur blind! Er wünscht, dass […]

Gast
jana herwig
6 Jahre zuvor

Und du, Papa Online, schreibst auf deinem Blog, dass deine Frau sagen soll, was sie will, statt es ihr zu sagen? Muhahahaha, danke, das entlarvt sich selbst, keine weiteren Fragen mehr:D

Gast
Kandary
6 Jahre zuvor
Antworte  Andreas

Er/Sie/Es glaubt Du würdest hier im Blog schön rumerzählen, wie man richtig kommuniziert, zwischen Mann und Frau, und es aber selbst in der Beziehung nicht machen.

Es ist natürlich völlig anmaßend und auch überhaupt nicht logisch aus dem geschriebenen Text erschließlich, dass das der Wahrheit entspricht aber es wird einfach mal munter drauf los behauptet.

Falls dein Kommentar Sarkastisch gemeint war, kannst du meinen Beitrag als gegenstandslos erachten. Es ist immer schwierig Ironie/Sarkasmus in Schrift eindeutig festzustellen.

Gast
boxi
6 Jahre zuvor

als mann muss ich dazu mal sagen: so ein sexistischer quatsch. vielleicht einfach mal selber die augen öffnen und schauen wo man probleme sehen kann. dann fällt es einen irgendwann auch auf. *kopfgegentisch*

Gast
6 Jahre zuvor

Vielen Dank für diesen Post. Ich habe ihn sehr gerne gelese und stimme Dir von Herzen NICHT zu. 🙂 Mein Kommentar wurde so lang, das ich ihn lieber gleich selber verbloggte:
http://mama-notes.de/frauen-muessen-lernen-aufgaben-klar-zu-verteilen-nein-finde-ich-nicht/

Gast
Markus
6 Jahre zuvor

Tolle Diskussion hier. Vielleicht gibt es aber doch nicht nur schwarz und weiß. Dazu ein kleiner Bericht aus unserem gemeinsamen Haushalt.
Ich, der Mann im Haus ;-), übernehme meiner Meinung nach sehr viele Aufgaben im Haushalt. Das ist mir jedoch nur möglich, da ich im Homeoffice arbeite. Auf dem Weg vom Büro zur Kaffeemaschine oder zur Toilette schleppe ich Kaminholz hoch, bringe auf dem Weg zurück den Müll raus und so weiter. Morgens stehe ich mit unserem Sohn auf, während mein erster Kaffee läuft, räume ich die Spülmaschine aus und wieder ein. All diese Aufgaben fallen aber unter die Routineaufgaben. Damit bin ich voll bei Stefanie.
Wehe meine Frau möchte jedoch etwas aus der Reihe, bzw. wünscht sich, dass ich über die Routineaufgaben hinaus Dinge erkenne, die ich auch „nebenbei“ erledigen könnte…ganz großes Drama! Da bin ich voll und ganz auf Andreas Seite. Ich sehe das nicht! Vielleicht liegt es daran, dass ich ein sehr strukturierter Typ bin, was außerhalb der Struktur passiert wird nur sehr schwer wahrgenommen 😀

Wie bei jedem Konflikt sollte vielleicht jeder für sich überlegen, ob und wo er was an sich selbst ändern kann. Wenn diese Bereitschaft da ist, ist doch zumindest der Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben da, oder?

Gast
Gregor
6 Jahre zuvor

Hhmmm – wenn man die Kommentare so liest, fragt man sich, wo der serielle Fehler liegt … in der Kommunikation auf beiden Seiten – wo auch sonst und wie auch oft im allgemeinen. Auch wenn die Spülmaschine oder der Eimer voll ist und geleert werden müsste, unterscheidet Mann zwischen Wichtig und Wichtig, ohne das Wichtige aus dem Auge zu verlieren. UND er tanzt nicht auf 100 Hochzeiten gleichzeitig, weil er es nicht kann. Klingt komisch, ist aber so! 😉 Im Übrigen kann man den Spieß auch mal rum drehen …. aber es geht ja um die Verständigung zwischen Mann und Frau – lach 😉

Auch wenn Mann und Frau verschiedene Dialekte/Sprachen sprechen, sollten beide versuchen – nein – sollten beide tun – die andere Partei verstehen zu lernen und etwas mehr reden, auch wenn es Mann etwas schwerer fällt. Und, der Weltfrieden wäre gesichert. 😉

Gast
6 Jahre zuvor

Das ganze ist irgendwie nicht einfach zu vermitteln. Das mit dem nicht sehen klingt zu mystisch. Es ist doch nicht so, dass ein Mann, der mit Kindern allein lebt in einem zugemüllten Haushalt lebt, dass die Kinder einen Schaden kriegen oder Jemand dadurch krank wird, dass die Wäsche drei Tage später gewaschen wird. Es würde auch anders gehen! Wer bestimmt denn was richtig ist? Aber da die Frauen es eben sauberer haben wollen als Männer, fallen ihnen die Dinge eher auf als den Männern. Da kann ich nur an alle Frauen appellieren ein Experiment zu wagen: Stimmt euch mit euern Männern ab und überlässt ihnen für einen Monat den Haushalt. Ich wette es wird alles funktionieren. Anders als ihr es wollt, aber es wird funktionieren.

Gast
6 Jahre zuvor
Antworte  Sebastian

Das denke ich auch. Und ja, es muss nicht immer wie in dem Beispiel – auch andersum (Mann macht viel und Frau sieht „nichts“) habe ich schon erlebt.

Gast
Sascha
2 Jahre zuvor
Antworte  Sebastian

Hallo Sebastian, ich kann Dir nur zustimmen. Ich musste einmal einen Monat den Haushalt mit meinen zwei kleinen Töchtern alleine „wuppen“, da die Mama im Krankenhaus war. Sicherlich gab es kurz vor Mamas Rückkehr eine riesige Aufräumaktion und sie hat trotzdem noch so einiges entdeckt, was hätte sauberer sein können.
Den Kindern ging es trotzdem gut und das Haus ist nicht im Müll untergegangen. 😉

[…] interessanten Brief gefunden, den ein Mann der Frauenweld geschrieben hat. Den Brief hat er „offenen Brief an die Frauen – Sagt was ihr wollt“ genannt. In diesem Brief geht es darum, wie eine Frau einem Mann etwas sagen soll. Männer […]

Gast
Tommy
7 Jahre zuvor

Meine Frau gibt dir recht und will sich in Zukunft deine drei Regeln zu Herzen nehmen. Ich jedenfalls bin gespannt ob das funktioniert 😉

Gast
Schirin
7 Jahre zuvor

Hmmmm…das hast du super zusammengefasst. Aber ich kenne kaum einen Mann, der das nicht schon in irgendeiner Form an seine Frau weitergegeben hat…und ich sehe trotzdem kein Funktionieren dieses Mechanismus.

[…] Doch ohne unsere Frauen und Partnerinnen wären wir wohl kaum Väter. Deshalb ist auch das Wohl der Beziehung zwischen Mann und Frau ein wichtiger Gegenstand und Thema in diesem […]

[…] möchte, soll sie diese nicht erwarten, sondern darum bitten. Am besten druckst Du ihr meinen offenen Brief an die Frauen aus – danach wird sie es […]

[…] offener Brief an die Frauen hat ihm so gut gefallen, dass er sich ein Testpaar gesucht und sie gebeten hat meine Tipps zu […]

Gast
Chris(luxuskruemel.de)
8 Jahre zuvor

HERRLICH – der Artikel und die Kommentare 🙂 Man(n) findet sich stellenweise wieder und Frau denke ich auch.

Gast
PapaBaer
8 Jahre zuvor

Hi, dein Brief, ein Thema und eine Test, wir wollten es ganz genau wissen und haben den Test gemacht 🙂 und es funktioniert. den ganzen Test kannst du nachlesen…. ach heute ohne Werbung 🙂 schicke dir gleich eine Mail mit dem Link, dann kannst du selbst entscheiden ob du den Test veröffentlichst… mich würde es Freuen

Neue Studie – was Männer über Frauen denkenPapa-Online – Aktuell | Papa-Online - Aktuell
10 Jahre zuvor

[…] noch einiges auszusetzen z. B.: dass sie klarer sagen sollen was sie wollen (sehr passend zu meinem offenen Brief an die Frauen). Ferner glauben Männer, dass sie besser mit Geld und mit Kritik umgehen können als […]

Gast
Thomas
10 Jahre zuvor

Ich kenne dies, dass „wir Männer“ uns auch schonmal dadurch überfordert fühlen, wenn der Eindruck entsteht, von „uns“ würde erwartet, dass wir Gedanken lesen können. Und plötzlich ist man dann aufgrund Unausgesprochenheiten mit Vorwürfen konfrontiert und weiß eigentlich gar nicht so richtig, was man(n) falsch gemacht hat.

Ich möchte entlastend beitragen, viele Frauen gehen eher wie beschrieben „durch die Blume“ vor, um „uns“ sanft darauf zu stupsen, was sie erwarten. Sie wollen „uns“ damit eigentlich nicht verletzen.

Die richtige Kommunikation zwischen Frauen und Männern ist sicher noch ein erarbeitswertes Feld, zumal viele Männer noch ziemlich traditionell auf Externalisierung und Leistung gepolt wurden. Die emotionale Wahrnehmungsebene ist auch für mich noch ziemlich unentdecktes Land. Von daher nehmen „wir“ diese weiblich erlaubten Kommunikationsformen nicht immer in gewünschtem Umfang wahr.

Ich glaube auch, „wir“ werden immer noch als hyperdominant phantasiert.

„Aber ein gefallener Gott ist eben kein Mensch, sondern ein Betrug. Der Geliebte hat keine andere Wahl, als entweder zu beweisen, dass er wirklich dieser König ist, dem man huldigt, oder sich selbst als Ursupator an den Pranger zu stellen. Sobald man ihn nicht mehr anbetet, muß er mit Füßen getreten werden. Im Namen des Glorienscheins, mit dem sie ihn bekränzt hat verbietet sie ihm jede Schwäche. Sie zeigt sich enttäuscht und verärgert, wenn er mit dem Bild, das sie an seiner Stelle gesetzt hat, nicht übereinstimmt. Ist er müde oder zerstreut, hat er zur Unzeit Hunger, irrt oder widerspricht er sich, erklärt sie ihn für unter seinem Niveau und macht ihm Vorwürfe. Über diesen Umweg wirft sie ihm schließlich sämtliche Initiativen vor, die ihr mißfallen. Sie richtet ihren Richter, und damit er es verdient, ihr Herr zu bleiben, spricht sie ihm die Freiheit ab! Die Verehrung, die sie ihm angedeihen lässt, ist in seiner Abwesenheit manchmal befriedigender als in seiner Anwesenheit. Wie wir gesehen haben gibt es Frauen, die sich einem toten oder unerreichbaren Helden verschreiben, um ihn nie mit einem Wesen aus Fleisch und Blut konfrontieren zu müssen, der ihren Träumen in verhängnisvoller Weise widerspricht. Daher kommen mißmutige Redensarten wie : Man darf nicht an den Märchenprinzen glauben. Die Männer sind nur armselige Wichte.
SIE WÜRDEN NICHT ALS ZWERGE ERSCHEINEN, WENN MAN NICHT VON IHNEN VERLANGTE, SIE MÜSSTEN RIESEN SEIN. Darin liegt ein Fluch, der auf der leidenschaftlich Liebenden lastet : ihre Großzügigkeit verwandelt sich sogleich in Ansprüche!“

(Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht, S.815)

Ich denke, die viele Frauen sind heutzutage wesentlich weiter, denke aber auch, dass diese Effekte noch ein wenig nachhallen und „wir Männer“ noch viel zu groß wahrgenommen werden.

Ist sehe es auch als Aufgabe von „uns Männern“, daran zu arbeiten, dass wir unsere volle Menschlichkeit leben können, die auch Schwächen und Nachteile haben dürfen, aber liebenswert sind und auch „uns“ manche Schwächen verzeiht.

Wir können manchmal nicht anders, wir sind so erzogen worden.

Programmtipp für heute – Typisch Frau, typisch MannPapa-Online – Aktuell | Papa-Online - Aktuell
10 Jahre zuvor

[…] Schau doch auch mal in meinem Blog vorbei.Powered by WP Greet Box WordPress PluginWer meinen offenen Brief an die Frauen gut fand, der wird Gefallen an der neuen Show finden, die heute bei RTL startet. Dieter Nuhr […]

Gast
10 Jahre zuvor

Im Rahmen meiner BusinessGenderberatung sind diese MannFrau-Unterschiede genau das Thema und ich ernte auch häufig ähnlich entrüstete Kommentare. Was die Unterschiede zwischen Männer und Frauen (Ausreißer gibt es, wie bei jeder Gaußschen Normalverteilung, natürlich) aber nicht kleiner oder unwahrer macht.
Ein Klient erklärte das neulich so: „Wenn sich der Wäschekorb bewegen würde, dann würde ich ihn als Objekt erkennen und hochtragen, aber wenn er so doof still steht, dann ist das nichts für uns Jäger!“ 🙂

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