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Ein schöner Sonntag. Ihr habt gerade gefrühstückt. Die dampfende Tasse Kaffee oder Tee steht noch vor Dir, die Kinder spielen oder schlafen (wieder) und Du wirfst den Computer an um mal in aller Ruhe E-Mails zu lesen oder zu schauen was in der zurückliegenden Woche so alles passiert ist.
Findest Du Dich gerade in dieser Situation wieder? Hervorragend, denn dann habe ich etwas ganz besonders feines für Dich. Ich stelle hier jeden Sonntag eine kleine Sammlung der Dinge zusammen, die in der letzten Woche so passiert sind. Es dreht sich hierbei natürlich um unser Lieblingsthema “Papa sein”.
Ich halte Dich regelmäßig über Twitter und Facebook auf dem Laufenden, was so gerade passiert. Bei den PAPAsonntag Artikeln werde ich mir einige dieser Themen herauspicken und genauer beleuchten. Wie Du es aus von Papa-Online gewohnt bist, wünsche ich mir natürlich, dass Du auch Deine Meinung zu dem einen oder anderen Thema schreibst und wir so, hoffentlich, eine lebhafte Sonntagsdiskussion zu aktuellen Themen rund um das “Papa sein” bekommen werden.
Katastrophale Testergebnisse für Kindersitze
Nachdem vor einigen Monaten die Testergebnisse aus Schnullern und Kinderwagen für Aufsehen sorgten, sind es jetzt die Kindersitze. Das Automagazin “Auto, Motor & Sport” hat in Zusammenarbeit mit dem TÜV 150 verschiedene Modelle getestet, von denen die Hälfte durchgefallen ist. Welche Sitze wie getestet wurden, kannst Du in der Ausgabe 01/10 des Magazins nachlesen. Einen groben Überblick, ob Dein Kindersitz betroffen ist findest Du hier.
Ich finde es erschreckend wie sehr sich die Hiobsbotschaften, gerade bei so wichtigen Produkten wie Kindersitzen, Schnullern und Kinderwagen, häufen. Für unsere Kinder wollen wir immer nur das Beste und sicherste und geben dafür gerne auch mal einen Euro mehr aus. Die Industrie kennt diese “Preiselastizität” von Eltern und nutzt diese scheinbar schamlos aus um, durch die Verwendung minderwertiger Materialien oder durch die Produktion in Billiglohnländern – in denen andere Qualitätsstandards gelten – ihren Profit zu maximieren.
Wir haben unseren Kiddy Comfort Plus beim ADAC gekauft. Dieser wurde dort getestet und für “sehr gut” befunden. Ich kann den ADAC, speziell für den Kauf von Kindersitzen wirklich empfehlen.
Wann sollten Kinder zum Zahnarzt?
Ich bin in der letzten Woche auf einen Bericht gestoßen, in dem empfohlen wird bereits nach dem Durchbruch des ersten Milchzahnes mit dem Kind zum Zahnarzt zu gehen. Mir war dies neu und es hat mich zum Nachdenken gebracht. Zunächst fand ich das recht früh denn bisher dachte ich das, regelmäßiges putzen und die tägliche Fluor-Tablette den Zahn schützen. Ich habe bei Twitter und Facebook diese Empfehlung in Frage gestellt und viele interessante Informationen bekommen.
Der Zahnarzt kann bei dem ersten Milchzahn zwar noch nicht viel machen aber es gewöhnt das Kind schon frühzeitig an die Untersuchung. Zudem können Eltern im Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt viel über die korrekte Zahnpflege bei Kindern lernen. Ich habe viele Empfehlungen bekommen einen Kinderzahnarzt aufzusuchen. Diese Praxen sind speziell auf Kinder ausgelegt und bieten ein kinderfreundliches Ambiente. Um den Kinderzahnarzt in Deiner Nähe zu finden, gibt es sogar eine Kinderzahnarztkarte, danke an @sparbaby für diesen Tipp. Von @mroemmelt habe ich noch einen schönen Link zu dem Thema empfohlen bekommen und zwar geht es in dieser Info-PDF darum, wie Du Dein Kind optimal auf den Zahnarztbesuch vorbereitest, ihm die Angst nimmst und wie Du Dich selbst während der Untersuchung verhältst.
Wir haben den ersten Untersuchungstermin für unseren Kleinen schon gemacht. Ich bin gespannt und werde hier sicher noch etwas dazu schreiben.
Die totgerittene Suche nach dem “neuen” Mann
Ich hatte es kürzlich in einem Blogpost hier auf Papa-Online zum Ausdruck gemacht, wie ich zu der aktuellen Diskussion um den “neuen” Mann stehe. Und die Diskussion geht weiter. Jede Woche findet man neue Beiträge zum Thema, wie unlängst in bei taz.de. Was hierbei auffällt ist jedoch, dass alle Artikel, die ich gelesen habe, von Frauen geschrieben wurden. Kein Mann hat sich bisher über die Missstände in der Gesellschaft beschwert, die es ihm verhindern sich mehr um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Dies allein mag noch keine Aussage sein und ich schließe nicht daraus, dass die Männer mit der aktuellen Situation zufrieden sind. Für mich sieht die aktuelle Situation aber so aus, als würden Feministinnen aus dem Alice Schwarzer Fanclub den Wunsch der Väter, sich bei Erziehung der Kinder mehr einbringen zu wollen, dazu nutzen ihr extremes Wunschdenken publik zu machen und über ein neues Gesellschaftsbild zusätzlichen Druck auf die Familien auszuüben.
Die Familienministerin der Bundesrepublik Deutschland, Frau Schröder, hat hierzu neulich in einem Interview über das Partnerwahlverhalten gesprochen und gesagt das, solange Frauen Partner suchen, die bereit sind die alleinige finanzielle Verantwortung für das Projekt Familie zu übernehmen um selbst von dieser Anstrengung Abstand nehmen zu können, wird sich an den bestehenden Karrieremustern und Erwartungen der Wirtschaft nichts ändern. Also, all das Rufen nach den “neuen” Männern nützt gar nichts, denn Frauen wählen als Partner, wahrscheinlich genetisch vorprogrammiert, den “alten” oder “aktuellen” Mann.
Männer, lest Euren Kindern mehr vor
Jungs haben in der Regel weniger Spaß am lesen. Woran liegt es? Ein Bericht in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung sagt, “es liegt an den Büchern“. Bücher werden meist von Frauen geschrieben, die meisten Verlagsmitarbeiter, die an das Buch bis zur Veröffentlichung Hand anlegen sind Frauen. So wundert es nicht, dass Bücher eine weibliche Prägung haben und Themen vornehmlich aus weiblichen Blickwinkeln beleuchten. Männer kommen übrigens in den meisten Kinderbüchern nicht gut weg. “Sie sind meist traurige Wesen, arbeitslos, untreu, unzuverlässig, nicht selten gewalttätig oder alkoholsüchtig“, sagt Hans-Heino Ewers, Leiter des Instituts für Jugendbuchforschung an der Uni Frankfurt.
Also Männer, ran an die Bücher, lest Euren Kindern vor und versucht die Geschichten zu erklären und ggf. zu entschärfen. Es braucht mehr männliche Kinderbuchautoren damit auch unsere Jungs Spaß am lesen haben.
Ich hoffe, Euch hat meine erste PAPAsonntag Ausgabe gefallen. Wie immer freue ich mich über Euer Feedback und viele Kommentar zu den angesprochenen Themen. Macht Euch einen schönen Sonntag mit Eurer Familie und denkt dran, nichts ist so sexy wie ein guter Papa.
Foto: englishsnow
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“Also, das Lamentieren nutzt nichts und der Verweis auf ‚genetische Muster’ oder ‚Beute Schemata’, der von der eigenen Verantwortung entlasten soll, ist für mich der tote Gaul.
Mein Tipp: absteigen und Verantwortung übernehmen”
Bingo! Genau mein Standpunkt!
This comment was originally posted on der VÄTER Blog