Welche Versicherungen braucht Dein Kind?

Versicherung
Lesezeit: ca. 4 Minuten

Auch wenn Dein Kind noch sehr klein ist solltest Du als fürsorglicher Vater jetzt schon daran denken, dass Deinem Kind eventuell mal etwas zustoßen könnte. Es muss nichts schlimmes sein aber kaum ein Kinderleben vergeht ohne das ein oder andere Malheur.

Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein lohnt es sich frühzeitig darüber nachzudenken welche Versicherungen sinnvoll sind. Auch wenn Dein Kind vielleicht noch nicht alle Versicherungen unbedingt jetzt braucht, kann es lohnen sie schon abzuschließen um dadurch günstigere Konditionen zu ergattern.

Ich habe eine kleine Übersicht erstellt, welche Versicherungen ich für sinnvoll erachte und ebenfalls für unseren Sohn abgeschlossen habe.

Ein Muss – Haftpflichtversicherung

Die Versicherungsgesellschaften empfehlen für Kinder eine Haftpflichtversicherung abzuschließen sobald diese krabbeln können. Ich habe unseren Kleinen sogar noch eher gegen Haftpflichtschäden versichert, denn wie schnell ist mal am Tischtuch gezogen und der Kaffeetisch bei den Freunden abgeräumt oder beim strampeln die Vase vom Beistelltisch am Sofa gekickt. So etwas kann ganz schöne Löcher in die gebeutelte Familienkasse reißen.

Der Aufwand ist in der Regel gering. Solltest Du schon vorher mit Deiner Partnerin zusammen gewohnt haben, seid Ihr wahrscheinlich in einer Partnerversicherung um Kosten zu sparen. Den meisten Versicherungen reicht ein formloser Brief um diese in eine Familienversicherung umzuwandeln. Der Aufpreis liegt bei ca. 10-15€/Jahr – deutlich günstiger als ein neues Kaffeeservice oder eine Vase.

Ein Soll – Unfallversicherung

Kindern kann praktisch immer und überall etwas passieren. Beim Spielen im Garten, beim klettern auf dem Sofa, die ersten Gehversuche. Ein Kinderleben ist latent gefährlich. Daher ist eine Unfallversicherung für jedes Kind zu empfehlen. Die Unfallversicherung gewährleistet eine schnelle und umfassende Genesung und greift selbst dort wo andere Versicherungen (bsp. Berufsgenossenschaft) längst nicht mehr leisten. Ein gebrochener Knochen in der Wachstumsphase kann bleibende Beeinträchtigungen hinterlassen, die später vielleicht eine berufliche Entwicklung negativ beeinflussen. Selbst für solche Langzeitschäden und die finanziellen Einbußen kommt eine Unfallversicherung auf.

Auch wenn Ihr während der Genesungsphase das Kind pflegen müsst und daher nicht arbeiten könnt, ersetzt die Unfallversicherung diese Einnahmeausfälle. Umbaukosten an Haus und Wohnung, die aufgrund eines Unfalls notwendig werden, ersetzt eine solche Versicherung ebenfalls. Moderne Unfallversicherungen gehen sogar noch weiter und versichern nicht nur Folgeschäden von Unfällen sondern auch von Zeckenbissen, Kinderkrankheiten (z. B.: Masern, Mumps, Röteln) und sogar Impfschäden.

Da die Kosten von Unfällen und deren Spätfolgen, egal welcher Art, bei Kindern kaum absehbar sind, ist der Abschluss einer Unfallversicherung für Kinder sicherlich sinnvoll.

Ein Kann – Private Krankenzusatzversicherung

In den Zeiten von Gesundheitsfond, notorisch leeren Kassen der Krankenversicherer und immer weniger Regelleistungen der Ärzte verfügen heute schon viele Erwachsene über eine private Ergänzung ihrer Krankenversicherung, um sich eine gewisse Absicherung zu leisten. Im Bereich der Kindermedizin ist der Notstand noch nicht so groß wie bei den Erwachsenen. Die Ärzte können noch anders und mehr verschreiben und nehmen sich in der Regel auch ausreichend Zeit für ihre kleinen Patienten.

Aber warst Du mit Deinem Kind schon einmal im Krankenhaus und hast ein Kinderkrankenzimmer mit 3-4 anderen kleinen Kindern und Ihren Familien geteilt? Die unruhigen Nächte, das andauernde ein und aus der Verwandtschaft, ständig weint ein anderes Kind. In einer solchen Umgebung kann Dein Kind nicht optimal gesund werden. Daher habe ich gleich nach der Geburt auch für meinen Kleinen eine private Zusatzversicherung abgeschlossen. Das klingt sehr elitär, kostet aber nur 6,50 € im Monat. Für die Raucher unter Euch ist das ca. eine Schachtel Zigaretten weniger im Monat.

Sicherlich eine Versicherung die nicht sein muss, die aber auch nicht wehtut wenn man sie sich leistet. Zum Vergleich: eine Einzelzimmerunterbringung mit Elternteil im Krankenhaus kostet ca. 75 € pro Tag – so viel wie die Versicherung in einem ganzen Jahr an Beitrag.

Welchen Anbieter?

So sehr wir uns wünschen, dass unseren Kleinen nichts passiert müssen wir dennoch dafür sorgen dass im Falle des Falles für alles gesorgt ist. An die richtige Risikoabsicherung solltest Du so früh wie möglich denken und Dich ausgiebig mit dem Thema befassen. Wie auch bei den Erwachsenenversicherungen gibt es hier eine Fülle von Anbietern und Angeboten. Einen guten Überblick bekommst Du bei der Stiftung Finanztest.

Foto: Cia de Foto

1 Kommentar

  • Die private Krankenzusatzversicherung finde ich heutzutage fast schon ein Muss. Abgedeckt werden je nach Versicherungspaket auch oft Heilpraktiker oder Homöopathie, Brillen bis x Euro, Zahnbehandlungen und ganz wichtig ab Kindergartenalter kieferorthopädische Vorsorge (Zahnspange usw.) und zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen. Für unter 10 Euro mtl. macht sich das aus meiner Sicht schnell bezahlt.

    Noch ein Tipp aus eigener Erfahrung: die Pakete und Tarife der Versicherung sind sehr komplex und vom Laien nicht mehr zu durchschauen. Am besten vorher selbst recherchieren und in Elternforen umhören und dann vom unabhängigen Versicherungsfritzen des Vertrauens konkrete Angebote aushandeln lassen.

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    Ziemlich einfache Routine. Wir machen das seit Jahrzehnten so.

    Warum aber, vernachlässigen viele Eltern diese fleischgewordene Routine bei ihren Kindern?

    Kindern die Zähne zu putzen kann mühselig sein.

    Besonders Abends sind sie müde und wollen schlafen.

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    Du bist auch müde vom Tag und hast auf diesen Kampf keine Lust mehr.

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    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

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    Welches Familienauto soll es sein, welchen Kinderwagen, wie sollte das Kinderzimmer sein, etc.

    Als kleine Unterstützung, bei all den Kaufentscheidungen, soll Dir dieser Beitrag dienen.

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    Um die Kaufentscheidung zu beurteilen habe ich sie, aus heutiger Sicht, nach dem Schulnotensystem bewertet.

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    Die Zeit der kalten Kissen beginnt oft einige Wochen vor der Entbindung. Der Babybauch Deiner Partnerin ist, neben anderen Körperteilen, so groß geworden, dass der Akt nicht mehr das ist was er sein sollte.

    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

    Die Wunden, die die Geburt hinterlassen hat, müssen zunächst verheilen. Eine lange Zeit – sag jetzt nicht ich hätte Dich nicht rechtzeitig gewarnt!

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    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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