So planst Du eine Babyparty

pinkelparty
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Du sollst die Feste feiern wie sie fallen. Wenn die Geburt Deines Kindes kein Grund ist zu feiern – was denn dann?

Wie jedes Fest, erfordert auch die “Babyparty” ein wenig Vorbereitung. Nach der Geburt steht Dir der Sinn wahrscheinlich nicht nach Organisation. Du bist noch auf Wolke 7 und hast keine Lust Dir über irgendetwas Gedanken zu machen. Vielleicht bist Du auch noch etwas erschlagen von den Strapazen der Geburt (ja, auch für uns Männer ist eine Entbindung anstrengend – eher psychisch als physisch).

Damit Du dieses schöne Ereignis gebührend feiern kannst, ohne dass die Vorbereitungen in Stress ausufern oder Dich von Deiner Frau und Deinem Baby im Krankenhaus fernhalten, habe ich Dir eine Checkliste für die Planung der Babyparty zusammengestellt.

Wann sollte die Babyparty stattfinden?

Das Timing der Babyparty hast Du nicht ganz in der Hand, denn es hängt von dem Termin der Entbindung ab – klar soweit. In der Regel ist es so, dass man eine Babyparty veranstaltet, so lange die Frau noch mit dem Baby im Krankenhaus “in Sicherheit” ist. Also eine Männerparty.

Meist bleibt die Frau 4-5 Tage im Krankenhaus, je nachdem wie sie die Geburt überstanden hat und ob es eine normale oder eine Kaiserschnittgeburt war (bei letzterem bleibt sie ca. 1 Woche im Krankenhaus). Es ist ratsam erstmal 1-2 Tage selber runter zu kommen und alles zu verarbeiten bevor Du die Korken knallen lässt. Der optimale Tag ist also Tag 3 nach der Entbindung. Du hast 2 Tage Zeit Dich zu erholen und nach der Party noch genügend Zeit Euer trautes Heim wieder in den Ursprungszustand zu versetzen.

Wen lädst Du ein?

Geht es darum dieses freudige Ereignis zu feiern sollte die Frage vielleicht heißen, “wen lädst Du nicht ein”? Wie auch immer, die Gästeliste ist natürlich Dir überlassen. Mancherorts ist eine Babyparty eine reine Männerveranstaltung. Ich persönlich habe es nicht so gehandhabt, da ich auch die Frauen aus dem Familien- und Freundeskreis dabei haben wollte.

Damit Du niemanden vergisst, hilft es schon vor der Geburt eine Gästeliste zu schreiben. Wen lädst Du ein?

  • Eltern
  • Geschwister
  • Freunde
  • Nachbarn
  • Andere Väter aus dem Vorbereitungskurs mit denen Du evtl. Freundschaft geschlossen hast

Um den Aufwand für die Einladung möglichst gering zu halten empfehle ich Dir, eine Mail mit allen Adressen vorzubereiten und als “Entwurf” auf Deinem PC oder Webmail-Account abzuspeichern. Ist es dann soweit kannst Du das Thema Einladungen innerhalb von wenigen Minuten abhaken. Solltest Du einen großen Freundeskreis haben, der noch nicht “online” ist oder die Mails nur einmal im Monat kontrolliert, hilft die altmodische Telefonkette. Bitte Deine Freunde sich gegenseitig zu benachrichtigen, da Du jetzt wieder ins Krankenhaus musst.

Sorge für das leibliche Wohl Deiner Gäste

Wenn Du eine Gästeliste erstellt hast, hilft Dir diese ungemein bei der weiteren Planung der Feier. Anhand der Gästeliste kannst Du planen, was alles zu besorgen ist. Kalkuliere pro Person 2 Liter Bier (kann aufgrund des Wochentages, an dem Deine Feier steigt, und des Frauenanteils abweichen). Sekt und Wein sollten ebenfalls für anwesende Damen vorhanden sein. Gibt es Fahrer unter Deinen Gästen sollte für einen Vorrat von Wasser, Saft, Cola & Co. gesorgt sein. Du kennst Deine Gäste am besten und weißt was getrunken wird.

Niemand wird von Dir erwarten, dass es auf Deiner Party etwas “richtiges” zu essen gibt. Diese Selbstverständlichkeit kannst Du unterstreichen in dem Du die Einladung für nach 19:30 Uhr aussprichst. Ein paar Snacks wie Chips, etc. solltest Du im Haus haben.

Mach Dir schon vorher eine Einkaufsliste und bestelle die Getränke im Getränkeverlag. Hier bekommst Du auch mobile Kühlmöglichkeiten, falls Deine Getränkeeinkäufe das Fassungsvermögen des hauseigenen Kühlschranks übersteigen, sowie Stehtische und Bänke – in der Regel frei Haus angeliefert. Bestelle lieber etwas zu viel und kaufe die Getränke auf Kommission, so kannst Du die nicht benötigten Getränke später wieder zurück geben.

Verteile möglichst viel der Arbeit

Je nachdem wie geübt Du bereits im Haushalt bist, kann es notwendig sein kleine Helferlein um Dich zu scharen – Du sollst für die Party so wenig Aufwand betreiben wie möglich um die jungen Vaterfreuden zu genießen. Bitte Freunde, Geschwister oder Eltern (Schwiegereltern) Dich bei den Vorbereitungen zu unterstützen.

Besonders gut ist es für den Tag nach der Party Hilfe zu haben um die Spuren der Nacht zu verwischen. Es ist hilfreich jemanden mit “Putzerfahrung” zu rekrutieren denn alles andere wird Deine Partnerin bei ihrer Rückkehr stören.

Solltest Du nicht zum ersten Mal Papa werden, brauchst Du noch jemanden, der sich um Deinen Nachwuchs kümmert. Vielleicht kannst Du Deine Mutter oder Schwiegermutter dazu bringen bei Euch zu übernachten? Du könntest am Tag danach ausschlafen und hättest direkt Unterstützung für den Hausputz.

Dein Outfit

Zieht man zur Babyparty etwas besonderes an? Na klar! Du musst Dich doch als Vater von den normalen Gästen abheben können. Sicher, Dein Dauergrinsen verrät Dich sofort aber stylemäßig kann man hier noch einen Punkt auf´s “i” setzen. Ich habe mir für diesen Zweck gerne T-Shirts machen lassen.

Wie so etwas aussehen könnte, siehst Du hier. Kleiner Tipp, wenn es Dir gefällt, kannst Du diese T-Shirts bestellen (einfach auf das jeweilige Shirt klicken).

testtest

Feiern ohne Reue

Damit Du nach einer ausgiebigen Feier am nächsten Tag fit bist und vor Sonnenuntergang Deinen Lieben im Krankenhaus einen Besuch abstatten kannst, beachte diese 7 Tipps gegen den Kater danach:

  • Grundlage schaffen. Bevor es losgeht gönne Dir ein ausgiebiges Essen. Fettiges und eiweißreiches Essen bleibt länger im Magen und verzögert die Aufnahme des Alkohols im Blut
  • Regelmäßig Wasser trinken. Trinke während Deiner Feier regelmäßig ein Glas Wasser. Es sollte möglichst natriumreich sein um der Austrocknung des Körpers entgegen zu wirken. Keine zucker- oder kohlesäurehaltigen Getränke, diese fördern die Wirkung des Alkohols nur
  • Knabbern. Achte bei Deinem Einkauf auf salzige Knabbereien, sie können den nächsten Tag für Dich retten. Ähnlich wie das natriumreiche Wassern hilft die Aufnahme von Salz durch Knabbergebäck den Salzverlust, der mit dem Flüssigkeitsverlust einhergeht, auszugleichen
  • Wechseldusche. Eine kalt- warme Wechseldusche nach dem Aufstehen vertreibt schnell den Nebel des Vorabends aus Deinem Kopf
  • Deftiges Frühstück. Um morgens wieder auf Touren zu kommen solltest Du deftig frühstücken. Brot (möglichst Vollkorn), Wurst, Eier, Gurken, Rollmöpse helfen Dir wieder auf die Beine.
  • Gegen Kopfschmerzen helfen die üblichen Verdächtigen aus der Apotheke aber auch Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfe. Ein Spaziergang an frischer Luft hilft übrigens auch sehr gut. Vielleicht läufst Du ja zum Krankenhaus.
  • Mein Spezialtipp. Bevor es losgeht nimm zwei Tabletten Bullrich Salz mit etwas Flüssigkeit ein. Bullrich Salz ist ursprünglich zur Bekämpfung von säurebedingten Magenbeschwerden aber sein Wirkstoff Natriumbicarbonat wirkt der Dehydrierung und dem Salzverlust entgegen, der den schweren Kopf am nächsten Tag verursacht. Dieser Tipp ist mallorcagetestet und ohne Nebenwirkungen.

Mit diesen Tipps sollte sich die Planung und Organisation Deiner Babyparty nebenbei erledigen lassen, so dass Du eine tolle Feier hast aber möglichst wenig Zeit mit Deiner Familie verlierst.

Solltest Du noch weitere Tipps und Ratschläge haben, freue ich mich wenn Du sie als Kommentar postest.

Foto: [[MorphoMir]]

3 Kommentare

  • Ich muss anmerken, die Frau muss nicht im Krankenhaus bleiben, sie kann und in der Regel zu mindestens bei uns bleibt Frau und Kind bis zu U2 im Krankenhaus und die wird eigentlich nach 72 Stunden gemacht, also 3 Tage, kommt immer etwas auf den Geburtszeitpunkt an.

    Weiterhin ein Tipp von mir, besorge ausreichend “Kurze” Schnäpse, falls auf jeden Buchstaben des Namens deines Kinder getrunken wird. (Man sollte dies schon bei der Namenswahl beachten!!!)
    Achte darauf das auch jemand nüchtern bleibt, damit diese Ritual nicht permanent neu gestartet wird, weil man vergessen hat bei welchen Buchstaben man war.

    • Danke für Deinen Kommentar und Du hast natürlich recht, dass die Frau nicht im Krankenhaus bleiben muss. In der Regel tun es die meisten Frauen um sich zu erholen und sich im Umgang mit dem Baby vom fachkundigen Pflegepersonal einweisen zu lassen.
      Den Tipp mit den “Kurzen” finde ich gut. Mensch, ich bin echt froh das in meinem Bekanntenkreis dieses Ritual kein Standard ist. Mit dem Namen Leopold meines ersten Sohnes hätte ich da schlechte Karten gehabt (ganz zu schweigen vom Namen meiner Tochter, die bald zur Welt kommt…).

  • Cooles Foto! Die Babyparty kannte ich noch gar nicht. Ich dachte erst das wäre sowas wie im englischesprachigen Raum die Babyshower, die da ja mindestens so wichtig wie der erste Ultraschall ist, allerdings hautptsächlich unter werdenden Mamas und Freundinnen zelebiert wird.

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    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

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    Die Zeit der kalten Kissen beginnt oft einige Wochen vor der Entbindung. Der Babybauch Deiner Partnerin ist, neben anderen Körperteilen, so groß geworden, dass der Akt nicht mehr das ist was er sein sollte.

    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

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    Du kennst sie bestimmt.



    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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