11 Dinge die Du bei der Geburt dabei haben solltest.

Koffer
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Hast Du Dir schon überlegt ob Du bei der Geburt Deines Kindes mit im Kreißsaal sein möchtest? Ich war dabei. Die ganzen 20 Stunden lang und bin heute wirklich froh darüber. Auf der einen Seite, weil ich diese Erfahrung mit meiner Frau teile und wir unser Baby “zusammen” bekommen haben. Auf der anderen Seite weil ich es mir nie verziehen hätte sie die ganze Zeit dort alleine kämpfen zu lassen (außerdem hätte ich es nicht ausgehalten so lange zu warten ohne genau zu wissen was passiert).

Laut einer Forsa-Umfrage sind 89 % der befragten Männer bei der Geburt ihres Kindes dabei. Junge Väter sind der Geburt aufgeschlossener als ältere. Bei den befragten 25-35-jährigen waren es 95 %, bei den 46-55 jährigen 78 %. Auch regional ist die Einstellung zum Thema unterschiedlich. Während in den alten Bundesländern 91% aller Befragten mit im Kreißsaal waren, unterstützen in den neuen Ländern 77% ihre Partnerin vor Ort.

Frauen packen Ihre Krankenhaustasche meist schon einige Wochen vor dem Termin, da es unter Umständen schnell gehen muss und sie nichts fürs Krankenhaus vergessen wollen. Männer merken erst im Krankenhaus was sie alles hätten mitnehmen wollen oder sollen. Damit Dir das nicht passiert, hier eine Liste der 11 Dinge, die Du unbedingt bei der Geburt dabei haben solltest.

Nicht nur Frauen brauchen eine Krankenhaustasche – auch Männer. Deine Checkliste:

Um für alle Umstände und Eventualitäten – auch eine längere Geburt – gut gerüstet zu sein, habe ich aus meinen Erfahrungen eine Liste von Dingen zusammengestellt, die Du in Deine Krankenhaustasche packen solltest um die Geburt gut zu überstehen:

  1. Bücher/Zeitschriften: Die erste Zeit im Krankenhaus ist relativ unspektakulär und von vielen Untersuchungen geprägt. Etwas Lesestoff kann Dich jetzt ablenken und entspannen. Auch für die Ruhephasen zwischendurch kann etwas zu lesen sehr entspannend sein. Ich empfehle eher eine Zeitschrift als ein Buch, denn durch die Situation und die Umgebung kannst Du Dich sicher nicht zu 100% auf den Text konzentrieren.
  2. Essen: Für die Frau ist im Krankenhaus gesorgt. Der Mann kommt häufig zu kurz. Nimm Dir ein paar Snacks mit damit Du keinen Hunger bekommst. Um den Blutzuckerspiegel über längere Zeit oben zu halten empfehle ich nicht nur Schokoriegel sondern ein ordentliches Butterbrot und Obst. Klar, Süßigkeiten sollten auch dabei sein, aber nicht ausschließlich.
  3. Getränke: Im Krankenhaus gibt es reichlich Wasser, Tee und Kaffee (besonders wenn sich die Geburt in die Nacht hineinzieht kochen die Nachtschwestern Kaffee für den man eigentlich einen Waffenschein benötigt!). Solltest Du etwas anderes gerne trinken, bring es Dir von zu Hause mit.
  4. Musik: Die Atmosphäre im Kreißsaal ist sicher nicht schlecht. Die meisten Krankenhäuser haben sie liebevoll eingerichtet und dekoriert. Wenn Du Eure Lieblingsmusik mitbringst wird es trotzdem noch ein bisschen entspannter. Bei der Krankenhausführung solltest Du Dich vorher informieren, ob es im Kreißsaal einen CD Player gibt. Zur Not reicht auch der iPod mit den Computerboxen.
  5. Kleingeld: nichts ist ärgerlicher wenn Du mitten in der Nacht vor dem Getränke-/Süßigkeiten-/Zigarettenautomat im Krankenhaus stehst und kein Kleingeld dabei hast. Also, nimm Dir vorsichtshalber ein paar Euro in Kleingeld mit.
  6. Nackenrolle: eine Nackenrolle (hier findest Du eine kleine Auswahl*) ist das, was ich bei der Geburt unseres Kleinen am meisten vermisst habe (gefolgt von den Zeitschriften). Sie hilft Dir auch im sitzen zu entspannen und ggf. ein kleines Nickerchen zu machen wenn es mal etwas länger dauert.
  7. Hygieneartikel: auch wenn Du kein “Daddy-In” (neudeutscher Ausdruck für Elternzimmer) planst solltest Du Dir ein paar Hygieneartikel wie Deo und ggf. eine Zahnbürste mitnehmen. Wenn die Geburt lange dauert, wirst Du Dich danach gerne etwas frisch machen wollen.
  8. Fotoapparat/Videokamera: Ein Fotoapparat für die ersten Bilder des Babies sollte natürlich nicht fehlen. Vielleicht hast Du Dir ja auch schon eine Videokamera zugelegt und möchtest die ersten Momente auf Film festhalten. Prüfe schon einige Tage vorher, dass beide Geräte über ausreichend Batterielkapazität verfügen und noch genug Speicherplatz vorhanden ist.
  9. Handy: Selbstverständlich gehört auch das Handy mit in Deine Krankenhaustasche, wenn es nicht standardmäßig in Deiner Hosentasche Platz nimmt. Vorsichtshalber solltest Du ein Ladegerät mitnehmen, so dass Du auf jeden Fall allen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten die frohe Botschaft zeitnah mitteilen kannst (kein Witz, mein Akku hat nach der 20 Stunden Geburt versagt, so dass wir gerade mal kurz die frischgebackenen Omas & Opas mit 2 Sätzen informieren konnten).
  10. Telefonliste: Klar, hast Du alles in Deinem Handy gespeichert. Aber wirklich alle? Willst Du vielleicht Deiner Oma auch mitteilen, dass Sie jetzt Ur-Oma geworden ist? Mach Dir ein paar Tage vorher eine kurze Liste wen Du alles anrufen möchtest und schreib die Nummern auf einen Zettel oder in Dein Notizbuch.
  11. Was zum anstoßen: Eine gelungene Geburt ist ein Grund zum Feiern. Wie wäre es jetzt mit einem Schluck Sekt? Ein kleiner Picolo reicht hier schon aus, denn die Frau muss auf Grund der bevorstehenden Stillzeit ohnehin vorsichtig mit Alkohol sein.

Dies ist die Liste der Dinge die ich bei der nächsten Geburt auf jeden Fall mit ins Krankenhaus nehmen werde. Diese Liste ist selbstverständlich nicht vollständig oder für jeden optimal. Ich würde mich freuen, wenn Du Deine Vorschläge, was noch alles mit in die Krankenhaustasche des Mannes gehört, als Kommentar posten würdest.

Foto: David Masters

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    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

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    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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