Fernsehprogramm für Kinder – unsere Top 10

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Sollen Kinder fernsehen? Ab wann sollen Kinder fernsehen?

Ich möchte jetzt keine pädagogische Diskussion zu dem Thema Fernsehkonsum führen. Dies soll jeder selbst entscheiden. Klar ist, ein Buch vorzulesen ist sicher besser als Fernsehen – aber: ist Fernsehen grundsätzlich schlecht? Ich denke nicht, wenn es gezielt, dosiert und vor allem kontrolliert geschieht. Unser Kleiner darf schon eine ganze Weile im Raum sein wenn der Fernseher läuft. Früher hat es ihn kaum interessiert heute schaut er gerne mal mit Papa in die Flimmerkiste. Ich glaube, wenn Kinder von Anfang an den bewussten und dosierten Fernsehkonsum lernen, verringert sich die Gefahr dass sie später einmal Couchpotatos mit viereckigen Augen werden – meine Meinung.

Wichtig ist, dass man Kinder nicht alleine vor dem Fernseher parkt sondern aussucht was geschaut wird und vor allem die Zeiten im Auge behält. Ich habe im folgenden Beitrag einmal meine unsere Top 10 Fernsehsendungen für Kinder (~ 2 Jahre) zusammengefasst:

Top 10 Fernsehsendungen

Um es vorwegzuschicken: unser Sohn schaut nicht alle diese Sendungen täglich – obwohl sie fast alle täglich laufen. Morgens, während wir uns fertig machen, darf er bei uns im Bett Super RTL schauen – ca. 20-30 Minuten. Da wir nicht jeden Tag zur exakt gleichen Zeit aufstehen, variiert das Programm für ihn also.

  1. Caillou (SRTL – 06:00, 06:15, 07:30, 07:45) - Caillou ist eine nette Serie die den kleinen Caillou in seinem Alltag begleitet. Als Erwachsener kann die geballte Geschmeidigkeit der Serie schon mal nerven. Für Kinder finde ich es sehr gut wie dort auch Konflikte relativ schnell gelöst werden. Wenn sich die Kinder etwas von der Einsichtigkeit des Caillou abschauen, schadet das bestimmt nicht.
  2. Tigger & Puuh (SRTL – 07:00 Uhr) - Drei Freunde, die sich als vermeintliche Superhelden für ihre Freunde einsetzen und Ihnen bei Schwierigkeiten im Leben helfen. Schön gemacht finde ich die Interaktion mit den Kindern vor dem Fernseher, die aktiv zum mitraten angeregt werden. Kinder lernen hier, dass sich Freunde untereinander helfen sollen.
  3. Meister Manny´s Werzeugkiste (SRTL – 7:30 nur SA & SO sonst 12:40) – Meister Manny und seine Werkzeuge reparieren den ganzen Tag alles mögliche. Die Kinder lernen hier, dass Teamarbeit wichtig ist und dass man zusammen alles erreichen kann.
  4. Chuggington (SRTL – 08:00) – Die Loks bei Chuggington sind noch in der Ausbildung und schauen sich viel von den älteren Loks ab. Die Lektionen in Punkto Pünktlichkeit und Pflichtbewusstsein sind oft die schwierigsten Lektionen, die auch die kleinen Loks erst lernen müssen.
  5. Bob der Baumeister (SRTL – 08:25) - Ich kenne kein Kind, das Bob den Baumeister nicht mag. Wenn unsere Kinder auch nur den Leitspruch “können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das!” verinnerlichen, finde ich den Bildungsauftrag von Bob dem Baumeister mehr als erfüllt.
  6. Thomas & seine Freunde (SRTL – 08:35) – Mein Sohn liebt Thomas. Eine Lok, die so lieb schauen kann, muss man einfach liebhaben.
  7. Kleiner Roter Traktor (KI.KA – 09:00 Uhr) – Der Klassiker – die Figuren aus Plätscherbach transportieren gekonnt wichtige Werte für die Kinder wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Kritikfähigkeit und Hilfsbereitschaft.
  8. Zigby, das Zebra (KI.KA – 18:40) – Zigby, das Zebra und seine Freunde agieren immer sehr naiv und machen viele Fehler. Doch immer lernen sie daraus und vermitteln so wichtige Lektionen an die Kinder am Fernseher.
  9. Sandmännchen (KI.KA – 18:50) – Der Sandmann hat seinen ganz eigenen Zauber. Ich kann es nicht erklären aber sobald unser Kleiner den Sandmann sieht ist er total versteinert und gebannt.
  10. Yakari (KI.KA – 19:00) – Yakari ist ein kleiner Sioux, der mit seinem Pferd “kleiner Donner” viele Abenteuer in der Natur erlebt. Die Sendung vermittelt den Kindern behutsam mit der Natur umzugehen und neugierig und offen für alles Neue zu sein.

Alle diese Sendungen sind Trickfilme, entweder Zeichentrick oder Puppentrick. Ich finde es toll, wie viel Gedanken sich die Produzenten und Autoren der Kindersendungen heute machen. Bei allen diesen Sendungen können die Kinder etwas wertvolles mitnehmen und sie lernen gleichzeitig den dosierten Fernsehkonsum.

Wie stehst Du zu dem Thema Fernsehen? Was sind Deine/Eure Lieblingssendungen? Ich würde mich über Deine Meinung als Kommentar sehr freuen.

Foto: galfert

5 Kommentare

  • Danke für die Tipps. Gleich mal für später gespeichert, ich schaue selbst kein Fernsehen und kenne mich da überhaupt nicht aus. Bisher ist unser Kleiner aber auch noch nicht in dem Alter, aber bald werden wir sicher nicht an Puuh und Bob dem Baumeister vorbei kommen ;)

  • Hast du dir die alle angesehen? Respekt! Der Autor “Harry” hat eine ziemlich klare Gegenaussage formuliert, und zwar geht seiner Meinung nach der Trend “…in Richtung anspruchslose Formate, die nichts zu sagen haben”. Wenn Du magst, findest Du den ganzen Artikel hier: http://www.kita.volavi.de/aktuell/datum/2009/09/16/kinder-und-fernsehen.html. Pippi und Michel forever :-)

    • Hallo Robert
      Klar, habe mir die Serien alle schon angesehen. Bei Sandmännchen und Yakari sitzt Papa neben Junior auf dem Sofa – das ist mittlerweile ein Ritual.
      Ich habe den Artikel von Harry gelesen und stimme ihm voll und ganz zu. Ich sehe es auch nicht als Gegenaussage sondern eher als Unterstreichung meiner These. Es gibt heute so viel Schrott im Fernsehen, besonders im Kinderfernsehen, dass man als Eltern wirklich schauen und selektieren muss was die Kinder sehen können. Wenn ich an all die Power Rangers, Transformers und Co. denke, die nachmittags laufen, sollte der Fernseher unbedingt ausgeschaltet bleiben. Gerade darum habe ich auch meinen Beitrag geschrieben und hier Sendungen erwähnt, die man die Kinder ruhig schauen lassen kann.
      Fazit: Pipi, Michel und der Sandmann sind unschlagbare Klassiker aber auch heute gibt es neue Sendungen, die wirklich gut gemacht sind und zudem pädagogisch nicht im Leerlauf fahren.

  • Hallo Robert,

    ich habe unsere Vorgehensweise/Meinung auf http://myfamily.luxuskruemel.de/fernsehen-fr-kinder/ veröffentlicht.
    Als kleine Ergänzung dazu möchte ich noch anmerken, dass meine Älteste die Augsburger Puppenkiste liebt und ganz speziell die Zauberflöte. Diese DVD kann sie aufgrund der Länge nicht am Stück sehen, sondern bekommt es in 10-15 Minuten stücken serviert, wenn mal ein Elternteil wegen Krankheit ausfällt(leider schon einmal passiert – mit Quarantäne – und gerade so an der Schweinegrippe vorbeigeschrammt). Wenn dann der verbleibende Elternteil sich allein um alles kümmern muss und der dann fast am Stock geht, dann kann man sich mir kontrolliertem Fernsehen auch mal eine Erholungsphase schaffen.

    Was denken die anderen darüber?

    Gruß
    Chris

  • @chris und @andreas,

    Puppenkiste ist natürlich auch phänomenal gut. War selbst als Kind “live” dort, heutzutage ist es schwierig, die Stücke sind meist wochenlang ausgebucht. Man könnte ja mal eine kleine Umfrage über die 10 besten Kinderfilme/-serien machen…

    vg vom robert

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    Warum aber, vernachlässigen viele Eltern diese fleischgewordene Routine bei ihren Kindern?

    Kindern die Zähne zu putzen kann mühselig sein.

    Besonders Abends sind sie müde und wollen schlafen.

    Wenn Du dann mit einer Zahnbürste ankommst ist Geschrei keine Seltenheit.

    Du bist auch müde vom Tag und hast auf diesen Kampf keine Lust mehr.

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    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

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    Welches Familienauto soll es sein, welchen Kinderwagen, wie sollte das Kinderzimmer sein, etc.

    Als kleine Unterstützung, bei all den Kaufentscheidungen, soll Dir dieser Beitrag dienen.

    Ich habe die größten Anschaffungen, die wir in den letzten 4 Jahren getätigt haben, notiert und dazu die Gedanken, die wir uns vor dem Kauf gemacht haben.

    Um die Kaufentscheidung zu beurteilen habe ich sie, aus heutiger Sicht, nach dem Schulnotensystem bewertet.

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    Die Zeit der kalten Kissen beginnt oft einige Wochen vor der Entbindung. Der Babybauch Deiner Partnerin ist, neben anderen Körperteilen, so groß geworden, dass der Akt nicht mehr das ist was er sein sollte.

    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

    Die Wunden, die die Geburt hinterlassen hat, müssen zunächst verheilen. Eine lange Zeit – sag jetzt nicht ich hätte Dich nicht rechtzeitig gewarnt!

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    Du kennst sie bestimmt.



    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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