Familienurlaub – Ferienwohnung oder Hotelzimmer?

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, der muss vieles bedenken und im voraus einkalkulieren. Fliegt Ihr in den Urlaub oder fahrt Ihr doch lieber mit dem Auto um vor Ort mobil und flexibel zu sein? Und dann noch die Frage nach der idealen Unterkunft. Soll es ein Hotel sein oder lieber eine Ferienwohnung?

Beides hat seine Vor- und Nachteile und für einen schönen Urlaub gilt es bei der Wahl der Unterkunft den besten Kompromiss zu finden. Ich habe sowohl schon Urlaube mit den Kindern im Hotel aber auch in der Ferienwohnung gemacht.

Hotelzimmer = Full Service mit weniger Platz

Das schöne am Urlaub in Hotelzimmern ist, dass Du Dich um nichts kümmern musst. Du gehst morgens mit Deiner Familie in den Frühstücksraum, wo bereits alles fertig ist und Du Dich einfach an den gedeckten Tisch setzt. Nach dem Frühstück stehst Du auf und beginnst den Tag. Kein aufräumen, saugen oder spülen – egal wie viel Unordnung die Kinder gemacht haben, das Hotelpersonal kümmert sich um alles.

Auch auf dem Zimmer wird für Dich alles hergerichtet. Während Du einen schönen Ausflug mit Deinen Lieben machst oder Ihr Euch am Strand vergnügt, wird Euer Zimmer auf Vordermann gebracht, gesaugt, gewischt, das Bett gemacht und die Handtücher ausgewechselt, damit alles schön und ordentlich ist wenn Ihr zurück kommt.

Hotels bieten zudem viele weitere Annehmlichkeiten, die Du gerade mit Kindern gut nutzen kannst. Beispielsweise verfügen viele Hotels über Schwimmbäder oder tolle Spielzimmer in denen sich prima ein verregneter Nachmittag zubringen lässt. Die meisten Hotels, von großen Clubanlagen einmal abgesehen, liegen relativ zentral am Urlaubsort. Du hast also keine weiten Wege zum Strand oder ins Stadtzentrum zu überwinden, was mit Kindern schon mal schwierig werden kann.

Ferienwohnung, mehr Arbeit aber mehr Platz

Beim Urlaub in der Ferienwohnung bleiben Dir meist einige Arbeiten, die Du von zu Hause gewohnt bist, leider nicht erspart. Du muss Dir Deine Mahlzeiten selbst zubereiten und später alles selbst abräumen und spülen (bei der Buchung auf eine Spülmaschine achten). In der Ferienwohnung musst Du auch Dein Bett selbst machen und ab und an mal durchsaugen und/oder wischen.

Dafür bietet eine Ferienwohnung viel Platz und verfügt über mehrere Räume. Die Kinder haben eigene Zimmer, in die sie sich auch mal zurückziehen können um so dem Lagerkoller vorzubeugen. Im abgetrennten Wohnzimmer kannst Du mit Deiner Partnerin auch später abends noch fernsehen ohne die Kinder beim schlafen zu stören.

Das Ihr die Mahlzeiten selbst zubereiten müsst kann auch ein großer Vorteil sein, denn speziell morgens haben unsere Kinder sofort Hunger und wollen nicht erst nach dem Anziehen frühstücken.

Ferienwohnungen befinden sich meist in Wohnsiedlungen am Ferienort. Diese sind oft nicht mitten in der Stadt, so dass Du ein paar Meter weiter laufen musst. Dafür gibt es in diesen Wohngebieten weniger Autos aber mehr Spielplätze und Rasenflächen auf denen sich die Kinder austoben können.

Wo Ihr Euren Urlaub verbringt ist sehr von Euren individuellen Bedürfnissen abhängig. Wir fahren auch in diesem Jahr wieder in eine schöne Ferienwohnung. Wir lieben die Freiheiten, die eine Ferienwohnung bietet und nehmen die Kleinigkeiten, die im Haushalt erledigt werden müssen gerne in Kauf. Bei Kurzurlauben “gönnen” wir uns auch schon mal ein Hotel, wobei wir es dort, aufgrund der räumlichen Einschränkungen selten länger als 1-2 Nächte aushalten wollen.

Wie siehst Du das – lieber Hotel oder Ferienwohnung?

Foto: espensorvik

3 Kommentare

  • Also wir machen schon seit Jahren Urlaub im Ferienhaus. Ist meiner Meinung nach die entspannteste Art Urlaub mit Kindern zu machen. Viel Platz und Freiheit. So sollte Urlaub sein. Und was die Arbeit angeht, haben wir unsere Kinder einbezogen und das hat ihnen und uns Spaß gemacht.

  • Immer Ferienwohnung bzw. -haus!
    Im Hotel ist man viel zu unflexibel. Man muß sich z.B. an Essenszeiten, Anzugsordnung, Benimm- und Lautstärkeregeln…usw. halten und auch noch mit Tischnachbarn auskommen. Mit Kindern oft nicht einfach. Viele Miturlauber fühlen sich durch Kinder gestört und bringen das auch zum Ausdruck.
    Auch die tägliche Störung durch Reinigungskräfte, wenn mal länger schlafen möchte, wobei dann wieder das Frühstück ausfallen muß, nervt gewaltig. In der Ferienwohnung gibt es dafür die Endreinigung und zwischendurch mal aufzuräumen ist kein großer Aufwand.

    Und nochetwas. Auch wenn man in den Urlaub fliegt, was mit Kindern bei weiter entfernten Zielen, die man wegen der Wettergarantie ansteuert, immer einer stundenlangen Autofahrt vorzuziehen ist, kann man vor Ort flexibel bleiben. Dafür wurden Mietwagen erfunden ;-)

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    Ziemlich einfache Routine. Wir machen das seit Jahrzehnten so.

    Warum aber, vernachlässigen viele Eltern diese fleischgewordene Routine bei ihren Kindern?

    Kindern die Zähne zu putzen kann mühselig sein.

    Besonders Abends sind sie müde und wollen schlafen.

    Wenn Du dann mit einer Zahnbürste ankommst ist Geschrei keine Seltenheit.

    Du bist auch müde vom Tag und hast auf diesen Kampf keine Lust mehr.

    Natürlich bist Du dann als Vater oder Mutter geneigt zu sagen “OK, dann heute abend nicht – sind ja nur Milchzähne”.

    Fatal.

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    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

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    Es stehen aber auch viele Entscheidungen an. Besonders viele Kaufentscheidungen.

    Väter sind heute mehr gefragt als früher sich bei der Entscheidung mit einzubringen, gerade was größere Investitionen anbelangt.

    Welches Familienauto soll es sein, welchen Kinderwagen, wie sollte das Kinderzimmer sein, etc.

    Als kleine Unterstützung, bei all den Kaufentscheidungen, soll Dir dieser Beitrag dienen.

    Ich habe die größten Anschaffungen, die wir in den letzten 4 Jahren getätigt haben, notiert und dazu die Gedanken, die wir uns vor dem Kauf gemacht haben.

    Um die Kaufentscheidung zu beurteilen habe ich sie, aus heutiger Sicht, nach dem Schulnotensystem bewertet.

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    Die Zeit der kalten Kissen beginnt oft einige Wochen vor der Entbindung. Der Babybauch Deiner Partnerin ist, neben anderen Körperteilen, so groß geworden, dass der Akt nicht mehr das ist was er sein sollte.

    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

    Die Wunden, die die Geburt hinterlassen hat, müssen zunächst verheilen. Eine lange Zeit – sag jetzt nicht ich hätte Dich nicht rechtzeitig gewarnt!

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    Du kennst sie bestimmt.



    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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