Vorsatz für das Jahr 2010: mehr Zeit mit der Familie verbringen – so wird´s was

Lesezeit: ca. 4 Minuten

2010 ist nun schon fast 2 Wochen alt – welche Deiner guten Vorsätze hältst Du noch ein?

Jedes Jahr, wenn die Raketen fliegen und die Sektkorken knallen, nehmen wir uns zahlreiche Dinge vor, die wir im neuen Jahr besser machen wollen. Ich vergleiche das gerne mit meiner früheren Schulzeit. Immer wenn ich ein neues Heft angefangen habe, wollte ich in diesem Heft ganz besonders ordentlich schreiben. Auf der ersten Seite wurde in Schönschrift geschrieben, alles bunt und teilweise doppelt unterstrichen. Doch schon auf den nächsten Seiten fehlten die Unterstreichungen und je weiter man blättert, desto mehr viel ich in meine alte Schreibweise zurück.

Ähnlich ist es mit den guten Vorsätzen, wir nehmen uns vor weniger zu rauchen (oder gar damit aufzuhören), mehr Sport zu machen, gesünder zu essen, usw. Ein beliebter Vorsatz von uns Vätern, auch bei mir steht dieser auf dem Aufgabenzettel 2010, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Das heißt nicht nur im gleichen Raum zu sein, sondern aktiv etwas miteinander zu unternehmen: mit den Kindern spielen, Ausflüge machen, etc.

Warum aber scheitern so viele unserer guten Vorsätze? Wahrscheinlich weil wir zu viel auf einmal wollen und dann feststellen, das wir es nicht schaffen oder unsere neuen Pläne sich nicht oder schlecht mit dem Alltag kombinieren lassen.

Um mehr Zeit mit Deiner Familie zu verbringen musst Du nicht sämtliche Hobbys aufgeben und eine Halbtagsstelle annehmen. Es sind die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Ich stelle Dir heute 5 dieser Kleinigkeiten vor, damit Du Deinen Vorsatz das ganze Jahr über durchziehen kannst.

5 kleine Veränderungen für ein glückliches Familienleben

  1. Papa/Kind-Zeit. Wenn Du mehrere Kinder hast, lege eine Zeit fest, in der Du Dich ausschließlich mit einem Deiner Kinder beschäftigst. Dies kann ein Abend in der Woche oder am Wochenende sein. Du brauchst kein schlechtes Gewissen den anderen Kindern gegenüber haben, denn sie werden ebenfalls an der Reihe sein. Dein Kind wird es lieben Dich ganz für sich alleine zu haben und nicht mit den anderen Familienmitgliedern im Wettbewerb um Deine Aufmerksamkeit zu stehen.
  2. Familien-Zeit. Genau so wichtig wie die Zeit mit Deinem Kind ist die Zeit, die Ihr als Familie verbringt. Fangt mit einer neuen Familientradition an und schaltet an einem Tag oder Abend in der Woche den Fernseher, die Telefone und alles was sonst ablenken könnte ab und spielt Gesellschaftsspiele, macht einen Spaziergang, spielt im Garten oder was Euch sonst so einfällt. Nach ein paar Wochen wird jeder aus der Familie sich auf diese Zeit freuen.
  3. Sei spontan und starte Gewohnheiten die Spaß machen. Wenn Du eine Idee hast, was man unternehmen könnte, schiebe es nicht auf die lange Bank sondern mache es einfach – am gleichen Tag, am kommenden Wochenende. Überrasche Deine Kinder mit einer Kissenschlacht am Abend und mit einer anschließenden Vorleserunde im Bett. Mache aus diesen Kleinigkeiten, die den Kindern viel Spaß machen, eine Gewohnheit – nicht jeden Abend aber vielleicht jede Woche.
  4. Familienessen. Ein gemeinsames Abendessen hilft Dir, auch wenn Du den ganzen Tag im Büro warst, genau zu wissen was bei Deiner Familie gerade vorgeht. Ihr sitzt gemeinsam am Tisch, redet darüber was am Tage so passiert ist – was war gut, was war weniger gut. Versucht bei Eurem Essen möglichst alle Störer wie Telefon, Fernseher und Computer abzuschalten damit Ihr Euch alle aufeinander konzentrieren und die gemeinsame Zeit genießen könnt.
  5. Findet ein gemeinsames Hobby. Es gibt viele Dinge die einfach mehr Spaß in der Gruppe machen. Daher, lernt etwas neues zusammen – Golf, Tennis, Yoga, Selbstverteidigung. Ein gemeinsames Hobby hat viele Vorteile: es bringt Euch als Familie näher zusammen, Ihr habt viel Spaß zusammen und die Gruppendynamik motiviert jeden dem Hobby treu zu bleiben.

Diese 5 kleinen Veränderungen lassen sich in praktisch jeden Tagesablauf integrieren und sie werden Dir helfen mehr Zeit mit Deiner Familie zu verbringen. Die Liste unterliegt selbstverständlich Abwandlungen abhängig davon wie alt Deine Kinder sind. Die Liste ist mehr ein Anreiz sich 5 Kleinigkeiten auszudenken, die Du mit Deiner Familie machen kannst um nicht am Ende einer Woche das Gefühl zu haben, Du hättest kaum Zeit mit ihnen verbracht.

Ich bin gespannt wie Du es schaffst die Familie in den Alltag zu integrieren und was Du so alles mit Deinen Kindern und Deiner Familie unternimmst.

Foto: Evil Erin

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    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

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    Als kleine Unterstützung, bei all den Kaufentscheidungen, soll Dir dieser Beitrag dienen.

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    Die Zeit der kalten Kissen beginnt oft einige Wochen vor der Entbindung. Der Babybauch Deiner Partnerin ist, neben anderen Körperteilen, so groß geworden, dass der Akt nicht mehr das ist was er sein sollte.

    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

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    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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