10 Tipps für ein kindersicheres zu Hause

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Erinnerst Du Dich noch an die Zeit, als Du gerade erfahren hast, dass Du Papa wirst?

Du bist losgefahren hast Kinderbettchen, Wickelkomode & Co. besorgt und Dich an den “Nestbau” begeben. Dein Kind soll es besonders schön haben und sich in seinem neuen zu Hause wohl fühlen.

Auch wir Männer sind ständig damit beschäftigt unser “Nest” auszubessern und an die sich ändernden Begebenheiten anzupassen. Je mehr Dein Kind heranwächst, desto mehr verändern sich die Anforderungen an seine Umgebung. Die wichtigste Aufgabe ist, wenn sich der Bewegungsradius des Babys erweitert, das Haus sicher zu machen.

Hier ist Papa wieder gefragt um das Kind vor den Tücken in Haus und Wohnung zu bewahren. Ich habe 10 Dinge notiert, die wir gemacht haben um unser Heim sicherer für die Kinder zu machen.

Die Gefahr liegt oft bei den Kleinigkeiten

Wenn Du Dich daran machst, Dein Haus kindersicher zu gestalten ohne den Entdeckungsdrang des Kindes einzuschränken, kommt es vor allem darauf an die vielen Kleinigkeiten zu denken. Für uns Erwachsene ist es oft nicht leicht potentielle Gefahrenquellen im Haus zu erkennen. Versuche Dich in die Lage des Kindes zu versetzen und überlege was Du so alles anstellen könntest während Du über den Boden krabbelst.

  1. Steckdosen: Darauf währst Du wahrscheinlich auch alleine gekommen. Diese runden Löcher in der Wand verlocken doch zu sehr um mit den kleinen Fingern hineinzubohren oder Gegenstände reinzustecken. Für die Steckdosen bekommst Du Einsätze im Baumarkt, die den direkten Zugriff auf die Kontakte verhindern.
  2. Treppen: Wenn Du Treppen im Haus hast, ist es wichtig diese mit Treppengittern zu sichern. Natürlich sollten die Kinder schnell lernen die Treppen auch alleine zu meistern, doch Du kannst mit Deinen Augen nicht immer überall sein. Da ist es beruhigend zu wissen das nichts passieren kann.
  3. Schränke: In unseren Schränken befinden sich große Gefahren für Kinder. Zuallererst sind hier die Schränke mit Reinigungsmitteln gemeint. Doch auch der Schrank mit dem Geschirr kann gefährlich sein, wenn das Kind etwas aus dem Schrank kaputt wirft und sich an den Scherben verletzt. Gerade in der Küche üben die Schränke eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Damit nicht alles versperrt und verboten sein muss, richte Eurem Kind doch einen eigenen Schrank mit seinem Plastikgeschirr in der Küche ein. Diesen kann es dann nach Herzenslust öffnen und ausräumen.
  4. Herd: Bleiben wir in der Küche. Solltet Ihr noch nicht über einen neuen Induktionsherd verfügen (elektromagnetische Felder bewirken, dass der Topf heiß wird, das Kochfeld bleibt kalt besonders wenn bei eingeschaltetem Herd kein Topf darauf steht) empfiehlt es sich den Herd vor den neugierigen Fingern Eurer Kleinen zu schützen. Wer schon einmal auf eine Kochplatte gefasst hat weiß wie unangenehm das ist. Ein kleines Gitter um den Herd vermeidet, dass Kinder an die Platten kommen und verhindern zudem, dass Töpfe von der Platte heruntergezogen werden können.
  5. Möbel: Die modernen Möbel sind sehr schick aber leider oft tückisch für Kinder. Spitze Ecken und scharfe Kanten können sehr weh tun und üble Verletztungen verursachen wenn man sich daran stößt. Wo es geht und nicht allzu verunstaltend wirkt, kannst Du solche Ecken mit Kunststoffkappen entschärfen. Prüfe auch ob die Regale im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer standfest genug sind. Zur Sicherheit solltest Du die Rückseite der Regale, ungefähr auf Deiner Augenhöhe, mit der Wand verschrauben.
  6. Lampen: Das Thema Standfestigkeit gilt es auch bei Lampen zu berücksichtigen. Hält Deine Stehlampe im Wohnzimmer es aus, wenn Dein Kind es als Stehhilfe benutzt und daran wackelt? Wenn nicht solltest Du über einen neuen Platz oder gar eine Ausmusterung nachdenken. Kippt die eingeschaltete Lampe um und fällt auf Teppich, Sofa oder ähnliche brennbare Materialien, kann dies schnell äußerst gefährlich werden denn die Leuchtmittel werden oft sehr heiß. Aufgrund der Hitzeentwicklung von Leuchtmitteln solltest Du auch überprüfen, ob irgendwelche Lampen oder Glühbirnen für Dein Kind erreichbar sind. An so einer Lampe kann es sich übel verbrennen. Kleiner Tipp: moderne LED Lampen sparen Strom, machen sehr helles Licht und werden nicht warm.
  7. Deko: Normalerweise für uns Männer kein Thema – beim Thema Sicherheit im Haus aber sehr wohl. Unsere Frauen lieben es Tischdecken auf Tische und Komoden zu legen um dann diverse Accesoires wie Vasen, Schalen oder Kerzenständer darauf zu drappieren. Was wohnlich und nett anzuschauen ist, kann für die Kinder, die von unten an der Tischdecke ziehen, äußerst gefährlich werden. Daher achte darauf, dass Tischdecken immer so weit vom Boden entfernt enden, das Dein Kind nicht drankommt.
  8. Garten: Bei schönem Wetter spielen die Kinder gerne draußen – sollen sie auch um sich auszutoben. Damit hier nichts passieren kann, empfiehlt es sich einen Gartenzaun aufzubauen damit die Kinder das Grundstück nicht verlassen und auf die gefährliche Straße laufen/krabbeln können.
  9. Laube: Im Garten befinden sich viele Dinge, die Du für die Pflege desselbigen regelmäßig benötigst wie z. B. der Rasenmäher, die Rasenschere, Dünger, Ameisengift, etc. Alles Dinge, zu denen die Kinder unter keinen Umständen Zugang haben sollten. Daher vergewissere Dich, dass die Laube gut abgeschlossen ist.
  10. Brunnen: Solltest Du einen Brunnen im Garten haben, vergewissere Dich, dass er gut verschlossen ist und unter keinen Umständen geöffnet werden kann. Aber auch das Planschbecken sollte, wenn es voll ist, nicht unbeaufsichtigt bleiben – besser man leert es nach Benutzung. Um zu ertrinken kann es schon ausreichen, dass ein Kind kopfüber in einem größeren Eimer steckt und nicht alleine herauskommt. Hier solltest Du besonders darauf achten nichts umherstehen zu lassen.

Unser Alltag ist voll von Dingen, die für kleine Kinder gefährlich sein können. Es ist schlicht unmöglich eine alles umfassende Liste zu erstellen und das Kind vor wirklich allem zu behüten. Ich denke, mit den 10 Tipps kannst Du Dein Kind vor den größten Gefahren des Haushaltes bewahren.

Ich freue mich, wenn Du noch weitere Tipps hast und sie als Kommentar hinterlässt.

Foto: jonathanb1989

2 Kommentare

  • Ich gebe richtigen Namen und Mailadresse nicht im Netz an, auch wenn ein Host noch so seriös wirkt – hoffe, das stellt kein Problem dar.
    Zur Person: Weiblich, Ende 20, auf der Suche nach einer ‘geeigneten’ Netzseite für werdende Väter für meinen Schatz aus gegebenem Anlass. :o )
    Mein Anliegen: In Punkto Kindersicherheit in der Küche ein Appell an die Vernunft von Eltern und speziell an Väter, die unbedingt auf Mitspracherecht beim Kauf von Haushaltsgegenständen pochen sollten. Es geht mir um die in die Mode gekommenen scharfen Messer (Kochmesser) in knallbunten Farben… nicht das kleine 3er-Set von Ikea, sondern die wirklich großen, die eigentlich gut gesichert und so uninteressant wie möglich verstaut in einen Messerblock gehören. Die prangen mit gelber, pinker, neongrüner, knalloranger und türkisfarbener Schneide und Griff (in der jungen, modernen, stylischen Wohnung) gut sichtbar am Magnetband oder liegen zumindest bei Gebrauch herum… Die sehen genau aus wie Kinderspielzeug!!! Habe mal im Kaufhaus beobachtet, wie Kinder auf die Farben reagieren – erschreckend! Farben sind sowieso unmittelbare Reize und wecken bei Kindern über den Wiedererkennungswert Assoziation mit Spielzeug/’erlaubten’ Gegenständen. Und zuhause wird dann mal eben – egal ob’s verboten ist oder scharfe Messer sonst nicht angerührt werden – danach gegriffen, damit gespielt und wer weiß was sonst noch.
    Sicher, man kann nicht jede Modeerscheinung, jedes Küchengerät etc. kritisieren und auf dieser Seite davor warnen. Aber vielleicht halten auch Sie einen Hinweis darauf nicht für falsch? Danke fürs Lesen! Anne aus Hamburg

    • Hi Anne (oder wie Du auch immer heißt)
      Ich kann Deine Vorsicht mit Daten im Internet verstehen, wenngleich Du in Zeiten von Facebook und Twitter zu einer Minderheit gehörst.
      Du kannst Dir aber sicher sein, dass Deine Daten bei mir gut aufgehoben sind und ich sie nicht weitergebe – auch ich hasse Spam. Veröffentlicht werden Sie ohnehin nicht. Weil mir Dein Kommentar gut gefällt veröffentliche ihn auch ohne die Echtheit Deiner Person überprüfen zu können ;) .

      Nun zu Deinem ausführlichen Kommentar – danke dafür.

      Ich hoffe Dein Schatz wird sich für meine Seite erwärmen können. Ich denke, oder hoffe, dass ich gerade für werdende Väter viel interessantes zusammengetragen habe um möglichst viele Informationen, für das was auf ihn zukommt, zu bieten.

      Was die Haushaltsgeräte anbelangt, ist Deine Anmerkung eine sehr schöne Ergänzung zu meinem Artikel. Wenn ich so darüber nachdenke, gibt es tatsächlich viel stylisches Küchenzubehör, dass für Kinder sehr verlockend ist. Ich denke da an Hersteller wie Alessi. Für uns wirkt das nicht wie Spielzeug, durch die Farben und Formen kann es Kinder aber schon einmal auf die falsche Fährte locken.

      Also lieber etwas traditionellere Küchengeräte kaufen (Profigeräte sind meist am besten geeignet und haben keinen Spielzeuglook) oder die bunten Messer verstecken.

Dein Kommentar


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    Ziemlich einfache Routine. Wir machen das seit Jahrzehnten so.

    Warum aber, vernachlässigen viele Eltern diese fleischgewordene Routine bei ihren Kindern?

    Kindern die Zähne zu putzen kann mühselig sein.

    Besonders Abends sind sie müde und wollen schlafen.

    Wenn Du dann mit einer Zahnbürste ankommst ist Geschrei keine Seltenheit.

    Du bist auch müde vom Tag und hast auf diesen Kampf keine Lust mehr.

    Natürlich bist Du dann als Vater oder Mutter geneigt zu sagen “OK, dann heute abend nicht – sind ja nur Milchzähne”.

    Fatal.

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    Über kaum ein Thema wird, unter Vätern, heute so viel diskutiert, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

    Väter wollen weniger arbeiten heißt es da.

    Auf den ersten Blick nicht gerade ein arbeitgeberfreundlicher Slogan.

    Ich denke Unternehmen tun gut daran Väter nicht nur einzustellen sondern auch zu fördern und auf ihre veränderten Bedürfnisse einzugehen anstatt von ihnen “Business as usual” zu verlangen.

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    In diesem, Verzeihung – im letzten, Jahr habe ich bewußt auf Wunschposts á la “Frohes Fest”, etc. verzichtet.

    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

    Ich hoffe, Du hast die Feiertage und besonders das gestrige Silvester gut überstanden und verlebt. Ich weiß nicht wie es Dir geht aber seid dem ich Vater bin, freue ich mich immer auf das kommende Jahr.

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    Mit einem Kind stehen viele Veränderungen ins Haus, klar.

    Es stehen aber auch viele Entscheidungen an. Besonders viele Kaufentscheidungen.

    Väter sind heute mehr gefragt als früher sich bei der Entscheidung mit einzubringen, gerade was größere Investitionen anbelangt.

    Welches Familienauto soll es sein, welchen Kinderwagen, wie sollte das Kinderzimmer sein, etc.

    Als kleine Unterstützung, bei all den Kaufentscheidungen, soll Dir dieser Beitrag dienen.

    Ich habe die größten Anschaffungen, die wir in den letzten 4 Jahren getätigt haben, notiert und dazu die Gedanken, die wir uns vor dem Kauf gemacht haben.

    Um die Kaufentscheidung zu beurteilen habe ich sie, aus heutiger Sicht, nach dem Schulnotensystem bewertet.

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    Sex ist ein schwieriges Thema.

    Es ist wie Versicherungsbetrug und Steuerhinterziehung – alle tun (oder versuchen) es aber keiner mag darüber reden.

    Im Dunstkreis des Entbindungstermins wehen im Schlafzimmer die Fahnen auf Halbmast und das Bett wird statt zum Bei- nur noch zum Nachtschlaf aufgesucht.

    Die Zeit der kalten Kissen beginnt oft einige Wochen vor der Entbindung. Der Babybauch Deiner Partnerin ist, neben anderen Körperteilen, so groß geworden, dass der Akt nicht mehr das ist was er sein sollte.

    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

    Die Wunden, die die Geburt hinterlassen hat, müssen zunächst verheilen. Eine lange Zeit – sag jetzt nicht ich hätte Dich nicht rechtzeitig gewarnt!

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    Die 8 Geheimnisse der Super-Eltern aus Deiner Umgebung

    Du kennst sie bestimmt.



    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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  • Artikel Papa sein Vätermotivation – 4 Tipps für Mütter.

    Vätermotivation – 4 Tipps für Mütter.

    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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