10 Dinge, die Du mit Deinem Baby machen kannst

Papa-Time
Lesezeit: ca. 4 Minuten

Lange Zeit hast Du gewartet, Du hast Dich gut vorbereitet, hast viel gelesen, Du warst mit bei den Vorbereitungskursen, hast Deine Frau bei der Geburt unterstützt so gut es nur ging – jetzt ist es endlich soweit. Du bist Papa.

Und nun?

In den ersten Monaten macht Euer neues Familienmitglied nicht viel außer schlafen, essen und verdauen. Nebenbei wird sie oder er mit der neuen Welt und seinen Reizen ziemlich überfordert sein und regelmäßig schreien. Meist ist die Mama gefragt, besonders bei der zweistündlichen Fütterung.

Viele Männer können, gerade in der ersten Zeit, mit dem Baby nicht viel anfangen. Du musst aber nicht warten bis Dein Nachwuchs krabbeln oder Fußball spielen kann um Dich mit ihm zu beschäftigen. Damit Du nicht nur Zuschauer bist, sondern von Beginn an Deine Vaterfreuden erleben kannst, habe ich 10 Sachen zusammengetragen die Du als Mann prima mit dem Baby machen kann.

  1. Gemeinsam arbeiten. In den ersten Monaten schlafen die Kleinen sehr viel. Im Bauch der Mutter war das Baby vielen Umgebungsgeräuschen ausgesetzt und hat währenddessen bestens geschlafen. Daher musst Du gar nicht überdurchschnittlich ruhig sein wenn es auf der Welt ist – meist schläft es dann sogar weniger gut. Du kannst das Baby ruhig mit ins Arbeitszimmer nehmen selbst wenn dort Musik läuft, getippt oder gar telefoniert wird. Das Baby wird dort unbehelligt weiter schlafen
  2. Gemeinsame Spaziergänge. Frische Luft ist für die Kleinen nie schlecht. Warm eingepackt hilft frische Luft das Immunsystem zu stärken. Damit es ein schöner Spaziergang wird, solltest Du die “Fütterungszeiten” im Auge behalten.
  3. Gemeinsame Hausarbeit. Eine der einschneidensten Veränderung die ich als Mann durchgemacht habe war die, dass ich seitdem mehr im Haushalt helfe. Sollte es Dir ähnlich gehen ist das doch eine prima Gelegenheit Zeit mit Deinem Kind zu verbringen. Hänge es Dir dank Baby Björn & Co. einfach um und los gehts.
  4. Gemeinsames Nickerchen. Nach verrichteter Arbeit hast Du Dir eine Ruhepause verdient. Leg Dich auf die Couch, nimm Dein Baby auf den Bauch und verbringt eine schöne Zeit gemeinsam. Die Geräusche auf Deiner Brust sowie das Heben und Senken des Brustkorbes während der Atmung beruhigen das Baby. Meine Lieblingsbeschäftigung.
  5. Gemeinsames duschen. Eine besonders schöne Art wie Du Dich mit Deinem Kind beschäftigen kannst ist das gemeinsame Duschen. Unsere Hebamme hat uns damals auf die Idee gebracht und es ist eine tolle Alternative zum Baden, die von Anfang an machbar ist. Am besten duschst Du zunächst Dich ab und lässt Dir das Baby dann in die Dusche reichen. Achte darauf nicht zu heiß zu duschen und den Strahl der Dusche nicht direkt auf das Baby zu richten. Ich habe meinen Sohn mit dem herunterlaufenden Wasser abgewaschen das mir vom Nacken her über die Brust lief. Diese Körpernähe lieben die Kleinen. Das Badezimmer sollte gut geheizt sein und nach der Dusche kannst Du oder die deine Partnerin das Baby abtrocknen und anziehen.
  6. Gemeinsames Kuscheln. Nicht nur unter der Dusche lieben Babies den Hautkontakt. Bei der Mutter bekommen die Kleinen den direkten Körperkontakt regelmäßig während des Stillens. Auch Du als Papa solltest diese Gelegenheit nutzen in dem Du das Baby, in einem gut beheizten Zimmer, einfach ein paar Minuten auf Deine nackte Brust legst.
  7. Babymassage. Die Babymassage ist ein fester Bestandteil fast jeder Babynachsorge und ich kann Dir nur empfehlen Dich dabei zu engagieren. Es macht sehr viel Spaß und Du verlierst die Scheu Dein kleines Baby auch mal beherzter anzufassen.
  8. Gemeinsames Pupsen. In den ersten Monaten haben viele Babies Probleme mit Koliken und Blähungen. Das ist sehr unangenehm für das Baby, was es Dir durch Schreien sicher zu verstehen geben wird. Durch unterstützende Strampel-Bewegung der Beine zum Bauch hin kannst Du die Pupse des Babies “herauspumpen“. Lässt sich prima mit Tipp 4 kombinieren.
  9. Füttern. Nicht jede Frau kann voll stillen, so dass früher oder später auf die Flasche umgestellt wird. Hier ist Deine Chance das Baby zu füttern. Es macht wirklich Spaß die Kleinen dabei zu beobachten wie sie an der Flasche saugen. Beim anschließenden Aufstoßen lassen solltest Du das Spucktuch bereit halten.
  10. Wickeln. Tja, dass kann ich Dir nicht ersparen. Wickeln ist eine der Aufgaben die Du als Mann übernehmen wirst auch wenn es nicht mein Favorit ist. Ein kleiner Trost ist, dass die Ausscheidungen in den ersten Monaten noch nicht so schlimm riechen.

Du siehst also, dass Du als Papa auch ohne Milch in der Brust viel mit Deinem Nachwuchs machen kannst. Abgesehen davon, dass es wirklich sehr viel Spaß macht sich so intensiv mit dem Baby zu befassen entspannt es unheimlich und hilft Dir schon früh eine starke Bindung zwischen Euch aufzubauen.

Als kleine Inspiration habe ich noch ein nettes Video auf YouTube gefunden, wie Du als technikbegeisterter Papa Dein Kind in den Schlaf schaukeln kannst.

Sicher kannst Du noch etliches zu dieser Liste hinzufügen. Ich freue mich über Deine Tipps und Anregungen als Kommentar.

Foto: Qole Pejorian

3 Kommentare

  • mir fehlt noch das gemeinsame singen und brabbeln :-)

  • Na auf jeden Fall reden! Wenn unser Kleiner unruhig war, hab ich ihn auf den Arm genommen, sein Öhrchen auf meine Brust gelegt und dann beim Umhergehen mit ihm geredet – und natürlich ein bissel darauf geachtet, dass ich langsam spreche und die Stimme tief halte, so dass es über der Brust schön brummt. Das hat sehr selten länger als eine Minute gedauert, bis er ganz still wurde und zugehört hatte.

    Überhaupt glaube ich, mit ihm/ihr erzählen ist ganz wichtig. Sie hören nämlich zu …

    Schönes Blog :-)

    rk-f

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    Ich weiß nicht wie es Dir geht, doch mich haben diese Kettenmails, mit lustig animiertem Schneefall oder bauchwackelnden Weihnachstmännern ziemlich genervt.

    Ich will nicht nerven.

    Was ich aber wohl will, ist Dir ein tolles Neues Jahr zu wünschen.

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    Sechs Wochen, nachdem die Frau niedergekommen ist, wird Enthaltsamkeit empfohlen.

    Ja richtig, sechs Wochen.

    Eventuell sogar länger, je nachdem wie die Entbindung gelaufen ist.

    Die Wunden, die die Geburt hinterlassen hat, müssen zunächst verheilen. Eine lange Zeit – sag jetzt nicht ich hätte Dich nicht rechtzeitig gewarnt!

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    Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

    Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

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    Papa-Online ist ein Väterblog.

    Bei meinen Themen dreht es sich um Dinge, die für Väter wichtig sind.

    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

    Denn obwohl Mütter sich mehr Unterstützung von den Vätern wünschen, können sie sich schlecht raushalten und reden den Vätern ständig rein was die Väter frustriert und demotiviert.

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