PAPAsonntag – die Themen der Woche

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Nachdem wir heute den gesamten Vormittag und den halben Nachmittag mit den Kiddies im Schwimmbad verbracht haben, gibt es den PAPAsonntag als Nachmittagsausgabe quasi zum Fünf-Uhr Tee. Papasein ist wichtiger als über das Papasein zu schreiben :) .

Was ist der PAPAsonntag? PAPAsonntag ist der sonntägliche (na ja, mit Ausnahmen) Wochenrückblick auf Themen zum Thema “Vatersein“, die mir online oder offline begegnen. In der Rubrik “Aktuelles” hier auf Papa-Online poste ich im Laufe der Woche alles mögliche zu unserem Thema. Am Sonntag picke ich mir einige dieser Themen heraus und tausche mich über diese mit Euch aus.

Machen wir aus unseren Kindern (Jungs) Weicheier?

Den schönsten Blogbeitrag, den ich in dieser Woche gelesen habe, fand im im Blog von Manomama. Sina hat es es hier wirklich auf den Punkt gebracht - Jungs dürfen einfach keine Jungs mehr sein.

Jungs und Mädchen sind unterschiedlich. Mädchen lesen, basteln und malen gerne. Jungs spielen lieber Fussball, raufen sich auch mal und sind allgemein körperbetonter. In unserer heutigen Gesellschaft ist für ein solches Verhaltensmuster kein Platz. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass die meisten Erzieher weiblich sind und das weniger gutheißen (ein weiterer Grund warum wir mehr männliche Erzieher brauchen).

Sina schreibt sehr schön, dass die meisten Bildungsinhalte Jungs wenig Platz bieten sich auszutoben. So stauen sich die Kräfte an bis sie sich irgendwann entladen müssen. Geschieht dies, statt in einem planmäßigen Fussballspiel, in einer wilden Rauferei werden gleich Klassenkonferenzen angesetzt oder die Eltern zum Krisengespräch geladen.

Wenn Gender-Pädagogik gerade so im kommen ist, nehmt doch bitte auch etwas in den Lehrplan auf, das dem gesteigerten körperlichen Bewegungsbedürfnis von Jungs Rechnung zollt.

Das erste Kind belastet die Ehe

Ein Kind verändert die Beziehung. Wen wundert das denn?

Wer gedacht hat, “wir bekommen ein Kind und machen mit unserem Leben dann einfach so weiter wie bisher“, den sollte man mal fragen unter welchem Stein er hervorgekrochen kommt?

Es ist doch klar, ein Kind ändert vieles. Es gibt weniger individuelle Freizeit. Sonntagnachmittags alleine auf dem Sofa herumlümmeln, ein Buch lesen oder schlafen das fällt aus. Jetzt ist ein kleiner Wurm da, der eigentlich die ganze Zeit bespaßt, gefüttert oder anderweitig versorg werden will. Die meisten Eltern sind froh, wenn sie sich mal 5 Minuten vor den Rechner setzen können um den aktuellen PAPAsonntag zu lesen.

Wenn so viele Paare berichten, Ihre Ehe hätte sich durch ein Kind verschlechtert, dann hatten sie entweder eine falsche Vorstellung von dem was auf sie zukommt oder sie geben sich nicht ausreichend Mühe.

Meine Meinung zu dem Thema ist nämlich nicht, dass ein Kind eine Ehe verschlechtert sondern, dass eine gute Ehe mit einem Kind aufwendiger wird. Es gilt die freien Momente optimal für eine glückliche und gute Partnerschaft zu nutzen. Man muss sich häufiger aufrappeln Zeit und Arbeit in die Partnerschaft zu investieren.

Wer das geregelt bekommt, der bekommt genau das Gegenteil – eine bereicherte Partnerschaft und ein glückliches Familienleben.

Deutsche haben immer weniger Lust Kinder zu bekommen

Diesen Artikel der Zeit wird unsere frische und junge Familienministerin nicht gerne gelesen haben. Die Deutschen sind das absolute Schlusslicht in Europa was das Thema “Kinder kriegen” anbelangt.

Doch warum ist das so? Für mich war schon immer klar, dass ich Papa werden will. Auch wusste ich schon immer, dass ich zwei Kinder haben möchte. Was hält schreckt also andere Menschen davon ab? Ist es

  • die Angst vor der Verantwortung?
  • die Angst vor den Auswirkungen auf die Beziehung?
  • die Angst vor der finanziellen Belastung?

Ich würde das gerne mit Dir diskutieren. Was meinst Du warum die Deutschen, trotz all der Motivationsprogramme, immer noch so wenig Lust auf Kinder kriegen haben? Schreib mir Deinen Kommentar.

Videos der Woche

Seit drei Wochen sind wir auf “Fußballentzug“. Die WM ist rum, die Bundesliga noch nicht wieder gestartet. Da lecken wir uns die Finger nach allem, runden, aus Leder, das auf einem Rasen umherspringt. Ein besonders feines Video, mit einer einzigartigen Szene, habe ich gestern auf YouTube gefunden.

Ansonsten gab es wieder viel amüsantes Videomaterial auf der Facebook Seite von Fresh Dads. Zwei Exemplare habe auch heute wieder ausgewählt.

JD, aus der amerikanischen Erfolgsarztcomedyserie “Scrubs”, erklärt die Geburt. Keine Sorge, ist natürlich nicht ganz so :) .

Dieser kleine Racker gibt auf seinem Laufrad alles. Absolut beeindruckend.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

Foto: rosmary

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4 Kommentare

  • Warum wir in unserem Land keine Lust haben Kinder in die Welt zu setzen? eigentlich recht einfach, da man als Familie leider zu oft beschnitten wird. Mein Beispiel, seit ich Kinder habe zahle ich Steuern nach und das obwohl ich alles was nur geht ansetze. Elterngeld ist Beschiss und ein Sparpaket des Staates. Ich bin nur froh das ich gesunde Kinder habe und mein Geld nicht aufgefressen wird vom kranken und maroden Gesundheitssystem. Eigentlich hält mich hier im Land momentan nur noch der Job! …nur mal so auf die Schnelle…

  • Die Angst vor finanzieller Not ist das eine, das andere ist sicherlich auch die Angst, mit liebgewonnenen Freiheiten und Gewohnheiten brechen zu müssen. Ein Kind verändert in der Tat sehr die, zum Beispiel, eigene Freizeitgestaltung. Keine Lust auf Kinder lässt sich nicht monokausal erklären, aber ich wette, dass diese beiden Punkte unter den Top Vier der Gründe wären.

    • Danke Sius. Ich denke manchmal, dass die Angst vor Verantwortung und persönlicher Einschränkung überwiegt. Da diese Argumentation aber eher charakterschwach daherkommen, wird die allseits Kopfnicken verursachende Argumentation der finanziellen Situation vorgeschoben. Wie auch immer – wer Zweifel hat sollte lieber die Finger vom Kinder kriegen lassen. Der Kinder zuliebe.

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    Als kleine Unterstützung, bei all den Kaufentscheidungen, soll Dir dieser Beitrag dienen.

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    Die Angst vieler Männer, dem Kind in diesem (oder irgendeinem anderen) Stadium der Schwangerschaft Schaden zuzufügen ist zwar in der Regel unbegründet – doch Spaß macht Sex jetzt nur noch bedingt.

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    Ja richtig, sechs Wochen.

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    Die Super-Eltern. 


    
Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. 



    Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

    Die nerven.

    Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind.

    

Wir kommen morgens nicht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett.

    

Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen schon angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

    Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben.

    

Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

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    Trotzdem lesen viele Frauen mit – und das ist auch gut so.

    Besonders heute, denn heute wende ich mich direkt an Euch, liebe Frauen & Mütter.

    Wieder einmal möchte ich die Brücke schlagen um durch mehr Verständnis für einander, das gemeinsame Leben zu erleichtern.

    Väter wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiver in die Erziehung einbringen.

    Auch viele Mütter wünschen sich Entlastung durch Ihren Mann.

    Idealsituation, doch warum sollte ich dann darüber etwas schreiben wollen?

    Die Harmonie trügt.

    Auch wenn beide Partner ein Ziel haben, das in gleiche Richtung geht, gibt es im wahren Leben immer wieder Konflikte und Enttäuschungen auf beiden Seiten.

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    Nach der Geburt steht Dir der Sinn wahrscheinlich nicht nach Organisation.

    Du bist noch auf Wolke 7 und hast keine Lust Dir über irgendetwas Gedanken zu machen.

    Vielleicht bist Du auch noch etwas erschlagen von den Strapazen der Geburt (ja, auch für uns Männer ist eine Entbindung anstrengend – eher psychisch als physisch).

    Damit Du dieses schöne Ereignis gebührend feiern kannst, ohne dass die Vorbereitungen in Stress ausufern oder Dich von Deiner Frau und Deinem Baby im Krankenhaus fernhalten, habe ich Dir eine Checkliste für die Planung der Babyparty zusammengestellt.

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    In den ersten Monaten macht Euer neues Familienmitglied nicht viel außer schlafen, essen und verdauen. Nebenbei wird sie oder er mit der neuen Welt und seinen Reizen ziemlich überfordert sein und regelmäßig schreien. Meist ist die Mama gefragt, besonders bei der zweistündlichen Fütterung.

    Viele Männer können, gerade in der ersten Zeit, mit dem Baby nicht viel anfangen. Du musst aber nicht warten bis Dein Nachwuchs krabbeln oder Fußball spielen kann um Dich mit ihm zu beschäftigen.

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